VielUnterwegs hat geschrieben:Interessante Diskussion, meine Frau und ich haben uns als Studenten kennengelernt, mit wenigen 100€ pro Monat und kaum Einkommen und keinen Ersparnissen. In der WG nur das billigste, usw. So ging das 1-2 Jahre und es gab nie Probleme wegen Geld oder kein Geld. Heute haben wir deutlich mehr als 70.000€/Jahr und es ist auch kein Problem. Ganz ehrlich, 40.000 würden es auch tun, bei dem was wir ausgeben. Bist du dir sicher, dass du Geld in deinen Überlegungen nicht zu hoch hängst? Glücklich wird die Ehe eher wegen anderen Dingen, egal ob mit oder ohne Geld.
Ich gebe es offen zu: Ich mag dich und deine Art meist nicht, Vielunterwegs. Aber hier gebe ich dir uneingeschränkt recht. Geld gehört zwar dazu, aber glücklich wird man wegen anderer Dinge. Wobei: bei der überwiegende Anzahl an Streits und auch Scheidungen, die ich mitbekommen habe, hatten Geldprobleme zur Eskalation beigetragen. In unserer Konsumgesellschaft ist es nun einmal so, dass Neid und Unzufriedenheit schnell Einzug erhält, auch in die Ehe. Abseits davon, ist der Stress, den ein Konto in den Miesen auslöst, auch mal schnell auf den Partner verlagert. Deshalb gehört Geld schon dazu, es muss ja nicht den Mittelpunkt allen Strebens darstellen.
Yingxiong hat geschrieben:viktoria2013 hat geschrieben: Ich verdiene so zwischen 70 -80T pro Jahr, mein Mann > 80T pro Jahr. vllt verdienen wir nicht so viel, aber wir sind damit schon zufrieden.
Der Witz war gut!
Mehr als 10 000 Euro pro Monat und ihr
verdient vielleicht nicht so viel. (Soviel zum Anspruchsdebken der Chinesinnen.)

Dazu muss ich auch noch meinen Senf geben: Meine Frau und ich sind quasi Berufsanfänger (also immer noch erster Job), aber verdienen nicht schlecht, ganz und gar nicht. Dennoch: meine Frau sagt z.T. auch, dass wir nicht viel verdienen (was sie aber nicht wirklich juckt, da es uns gut geht). Manchmal frage ich mich, welche Referenz Chinesen anlegen? Die kümmerlichen chinesischen Gehälter können es ja schwerlich sein..