Heirat zu risikoreich?

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tigerprawn
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von tigerprawn »

zak hat geschrieben: andere sind der Auffassung, dass es sich um einen Ring für's Leben handelt und dieser schon etwas kosten darf.
Nun ja. Die Frage stellt sich dann wie viel Du für die Eheringe ausgeben willst wenn der Verlobungsring schon in so einer Preisklasse ist.
zak
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von zak »

tigerprawn hat geschrieben:
zak hat geschrieben: andere sind der Auffassung, dass es sich um einen Ring für's Leben handelt und dieser schon etwas kosten darf.
Nun ja. Die Frage stellt sich dann wie viel Du für die Eheringe ausgeben willst wenn der Verlobungsring schon in so einer Preisklasse ist.
Gemäss meiner Freundin deutlich weniger. Es soll etwas schlichtes, günstigers sein.
Suedchina
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von Suedchina »

warum fällt mir bei Verlobungsring immer der Film eins zwei drei ein ?
Wenn die Sonne Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
.
.guckt auch hier nach http://alternative.aktiv-forum.com/
zak
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von zak »

Suedchina hat geschrieben:warum fällt mir bei Verlobungsring immer der Film eins zwei drei ein ?
Scarlett hat ja dort gesagt, dass sie schon vier Mal verlobt war und die Umstürzler es am besten können. Du meinst nicht etwa deshalb? Ich mag diesen Film ausserordentlich, nicht jedoch, wenn er in Verbindung mit meiner eigenen Verlobung gebracht wird. :roll:
TaugeNix

Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von TaugeNix »

Mach' es doch nicht so kompliziert: Vertraust du deiner Freundin? Ja? Dann macht es keinen Unterschied, ob Chinesin oder Was-weiß-ich für eine Nationalität.
Du kannst auf die Fr*sse fliegen oder auch nicht, wir kennen deine Freundin doch nicht (außer, sie war schonmal mit einem Laowai verheiratet, dann vielleicht :mrgreen: ). Wenn dir dein Gefühl sagt, du solltest vorsichtig sein, dann sei es besser.

Nen Ring für 6k halte ich jetzt auch übertrieben, wobei meine Angebetene und ich bereits zu Studentenzeiten geheiratet haben (aber selbst jetzt würde ich 6k heftig finden). Wenn es allerdings ihr (einziger) "Traum" ist, warum nicht? Hoffentlich träumt sie sonst nicht zuviel, sonst reicht dein Gehalt nämlich irgendwann keineswegs mehr.. ;)
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Haima
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von Haima »

Hallihallo,

Mal etwas grundsätzlich von meiner Seite: Eine Ehe ist irgendwie immer ein Abenteuer. Da kannst du noch so viel abklären, überlegen, vorbereiten usw. Es kommt dann wie es kommen muss. Von daher verstehe ich deine Haltung und dein Informationsbedarf nicht so ganz. Hast du grundsätzlich Zweifel, bist unsicher, möchtest die Heirat nicht unbedingt? Dann lass es sein.... Bist du überzeugt, dass du zu dem Schritt ja sagen kannst: Dann mach es.
Wenn diese Entscheidung bei dir gefallen ist, ergibt sich der Rest von selbst. Ich hab's hier im Forum auch schon geschrieben: Meine Frau und ich haben uns knapp zwei Jahre Briefe geschrieben, gut zwei Monate "real" gesehn und dann geheiratet. Damals gab es noch keine Foren oder so, ich konnte auch sonst niemanden fragen. Ich hätt's auch nicht gemacht. Meine Überzeugung war: Jetzt mache ich das. Was will ich da noch fragen....

Was aber wichtig ist: Ihr müsst von Anfang an lernen, dass ihr richtig und ehrlich zusammen diskutiert. Wieso will sie einen so teuren Ring? Was ist die Motivation? Statussymbol? Findet sie das normal? Kann sie darauf verzichten? Ich will hier nicht schreiben, dass das zu teuer ist. Das kommt immer auf die Wertehaltung an. Für mich wäre es viel zu teuer, weil ich keinen Wert auf solche Sachen lege. Ich könnte das Geld aber problemlos in Ferien investieren. Andere Menschen sehen das halt anders. Also, statt im Forum zu fragen: Sprich mit ihr. Sage ihr, was für Gedanken dir durch den Kopf schiessen. Nur so kann das geklärt werden. Falsche Vorstellungen und Erwartungen können den Tod einer Familie sein.

Visum und Arbeit: Hier könnte ein Wohnsitz in der Schweiz eher ein Vorteil sein. Soviel ich weiss, gibt es das Visum zur Hochzeitsvorbereitung immer noch. Visum D oder so. Kein Scheengenvisum, Visum D oder so, heisst das. Bei Bedarf einfach mal Googlen. Aus eigener Erfahrung kann ich nicht sprechen (ist schon zu lange her), wenn man sich aber etwas umhört, scheint es nicht so kompliziert zu sein. Ob das für in der Schweiz lebende Ausländer auch geht, musst du abklären.
Mit der Arbeit ist das so eine Sache. Das kommt auch auf die Ansprüche an. Meine Frau hat etwa zehn Jahre gebraucht um einen Job zu finden. Die Suche war aber auch nicht so intensiv, da die Kinder im Vordergrund standen. Auch über dieses Thema müsst ihr euch unbedingt unterhalten.

Daher mein Tipp: Lernt zussammen zu sprechen, diskutieren, eure Vorstellungen zu formulieren. Mein Gefühl sagt mir, dass eure Unserheit dort ihren Ursprung hat. Der Rest wird sich dann von alleine ergeben.

Viel Erfolg wünscht

Haima
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Israfael
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von Israfael »

Ich finde das mit dem Verlobungsring für 6000€ schon sehr übertrieben. Normalerweise wird in Amerika so viel Geld für einen Verlobungsring "verschwendet" und selbst da geben die nicht so viel Geld dafür aus.

Ich verstehe auch nicht warum ein Verlobungsring etwas für das ganze Leben sein soll. Es gibt natürlich mehrere "Bräuche" aber gewöhnlicher weiße wird doch der Verlobungsring bei der Hochzeit abgenommen und vom Ehering ersetzt. Danach "vergammelt" der Verlobungsring irgendwo in einer Schachtel, was bei 6000€ schon eine schöne Verschwendung wäre.
Natürlich kann man den Verlobungsring auch später als Ehering benutzen, dann könnte man die 6000€ in Betracht ziehen, obwohl selbst das noch viel zu teuer ist.

Der Verlobungsring meiner Verlobten hat mich 450€ gekostet. Obwohl Sie mir ihre Ringgröße genannt hat, hat der Ring leider überhaupt nicht gepasst. Leider war der Ring so groß das man den nicht verkleinern konnte und Rückgabe war auch unmöglich. Das hatte mich dann so gewurmt, dass wir zusammen zu einem Juwelier sind und sie konnte sich einen anderen aussuchen. Der neue Verlobungsring hat mich dann umgerechnet nur 200€ gekostet und die Qualität ist fast dieselbe. Ausgesucht hat sie sich den komplett allein. Ich hätte mindestens noch einmal 500€ gezahlt aber ihr genügte auch ein schlichter Ring. Insgesamt hab ich also im Moment nur 650€ für ihre zwei Verlobungsringe ausgegeben. Den einen trägt sie am Finger und den anderen ab und zu an einer Kette am Hals.

Spar dir lieber Geld beim Verlobungsring und kauf dir dafür gute Eheringe, weil im Gegensatz zum Verlobungsring wirst du die wirklich ein Leben lang tragen. Wenn sie dich liebt, dann sollte ihr das mit dem Ring egal sein, besonders wenn ihr eh schon Anfang 2015 heiratet. Da hat sie ja gerade mal nur ein Jahr um den „Klunker“ zur Schau zu tragen.

Zum eigentlichen Thema:
Da deine Freundin gebildet ist, erscheint mir eine Heirat nicht als Risiko. Außerdem hat sie selbst ein gutes einkommen und ist nicht darauf angewiesen in ein anderes Land zu kommen. (Ist nur meine Meinung)
Wie du aber bereits erwähnt hast, könnte es zu Problemen kommen, wenn sie wirklich keine Arbeit findet. Da könnte schnell langeweile aufkommen.
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ingo_001
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von ingo_001 »

Haima hat geschrieben:Hallihallo,

Mal etwas grundsätzlich von meiner Seite: Eine Ehe ist irgendwie immer ein Abenteuer. Da kannst du noch so viel abklären, überlegen, vorbereiten usw. Es kommt dann wie es kommen muss. Von daher verstehe ich deine Haltung und dein Informationsbedarf nicht so ganz. Hast du grundsätzlich Zweifel, bist unsicher, möchtest die Heirat nicht unbedingt? Dann lass es sein.... Bist du überzeugt, dass du zu dem Schritt ja sagen kannst: Dann mach es.
Wenn diese Entscheidung bei dir gefallen ist, ergibt sich der Rest von selbst. Ich hab's hier im Forum auch schon geschrieben: Meine Frau und ich haben uns knapp zwei Jahre Briefe geschrieben, gut zwei Monate "real" gesehn und dann geheiratet. Damals gab es noch keine Foren oder so, ich konnte auch sonst niemanden fragen. Ich hätt's auch nicht gemacht. Meine Überzeugung war: Jetzt mache ich das. Was will ich da noch fragen....

Was aber wichtig ist: Ihr müsst von Anfang an lernen, dass ihr richtig und ehrlich zusammen diskutiert. Wieso will sie einen so teuren Ring? Was ist die Motivation? Statussymbol? Findet sie das normal? Kann sie darauf verzichten? Ich will hier nicht schreiben, dass das zu teuer ist. Das kommt immer auf die Wertehaltung an. Für mich wäre es viel zu teuer, weil ich keinen Wert auf solche Sachen lege. Ich könnte das Geld aber problemlos in Ferien investieren. Andere Menschen sehen das halt anders. Also, statt im Forum zu fragen: Sprich mit ihr. Sage ihr, was für Gedanken dir durch den Kopf schiessen. Nur so kann das geklärt werden. Falsche Vorstellungen und Erwartungen können den Tod einer Familie sein.

Visum und Arbeit: Hier könnte ein Wohnsitz in der Schweiz eher ein Vorteil sein. Soviel ich weiss, gibt es das Visum zur Hochzeitsvorbereitung immer noch. Visum D oder so. Kein Scheengenvisum, Visum D oder so, heisst das. Bei Bedarf einfach mal Googlen. Aus eigener Erfahrung kann ich nicht sprechen (ist schon zu lange her), wenn man sich aber etwas umhört, scheint es nicht so kompliziert zu sein. Ob das für in der Schweiz lebende Ausländer auch geht, musst du abklären.
Mit der Arbeit ist das so eine Sache. Das kommt auch auf die Ansprüche an. Meine Frau hat etwa zehn Jahre gebraucht um einen Job zu finden. Die Suche war aber auch nicht so intensiv, da die Kinder im Vordergrund standen. Auch über dieses Thema müsst ihr euch unbedingt unterhalten.

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Haima
Alles gekonnt zusammengefasst und auf den Punkt gebracht.

UNTERSCHREIB :wink:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von ingo_001 »

Israfael hat geschrieben:Wie du aber bereits erwähnt hast, könnte es zu Problemen kommen, wenn sie wirklich keine Arbeit findet. Da könnte schnell langeweile aufkommen.
Langeweile?
Dem kann abgeholfen werden.
Wie?

Kind(er) :lol:
Durfte sowieso das nächste große Thema werden, wenn sie so tickt, wie die meisten Laopos :wink:
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von zak »

Haima hat geschrieben:Hallihallo,

Mal etwas grundsätzlich von meiner Seite: Eine Ehe ist irgendwie immer ein Abenteuer. Da kannst du noch so viel abklären, überlegen, vorbereiten usw. Es kommt dann wie es kommen muss. Von daher verstehe ich deine Haltung und dein Informationsbedarf nicht so ganz. Hast du grundsätzlich Zweifel, bist unsicher, möchtest die Heirat nicht unbedingt? Dann lass es sein.... Bist du überzeugt, dass du zu dem Schritt ja sagen kannst: Dann mach es.
Wenn diese Entscheidung bei dir gefallen ist, ergibt sich der Rest von selbst. Ich hab's hier im Forum auch schon geschrieben: Meine Frau und ich haben uns knapp zwei Jahre Briefe geschrieben, gut zwei Monate "real" gesehn und dann geheiratet. Damals gab es noch keine Foren oder so, ich konnte auch sonst niemanden fragen. Ich hätt's auch nicht gemacht. Meine Überzeugung war: Jetzt mache ich das. Was will ich da noch fragen....

Was aber wichtig ist: Ihr müsst von Anfang an lernen, dass ihr richtig und ehrlich zusammen diskutiert. Wieso will sie einen so teuren Ring? Was ist die Motivation? Statussymbol? Findet sie das normal? Kann sie darauf verzichten? Ich will hier nicht schreiben, dass das zu teuer ist. Das kommt immer auf die Wertehaltung an. Für mich wäre es viel zu teuer, weil ich keinen Wert auf solche Sachen lege. Ich könnte das Geld aber problemlos in Ferien investieren. Andere Menschen sehen das halt anders. Also, statt im Forum zu fragen: Sprich mit ihr. Sage ihr, was für Gedanken dir durch den Kopf schiessen. Nur so kann das geklärt werden. Falsche Vorstellungen und Erwartungen können den Tod einer Familie sein.

Visum und Arbeit: Hier könnte ein Wohnsitz in der Schweiz eher ein Vorteil sein. Soviel ich weiss, gibt es das Visum zur Hochzeitsvorbereitung immer noch. Visum D oder so. Kein Scheengenvisum, Visum D oder so, heisst das. Bei Bedarf einfach mal Googlen. Aus eigener Erfahrung kann ich nicht sprechen (ist schon zu lange her), wenn man sich aber etwas umhört, scheint es nicht so kompliziert zu sein. Ob das für in der Schweiz lebende Ausländer auch geht, musst du abklären.
Mit der Arbeit ist das so eine Sache. Das kommt auch auf die Ansprüche an. Meine Frau hat etwa zehn Jahre gebraucht um einen Job zu finden. Die Suche war aber auch nicht so intensiv, da die Kinder im Vordergrund standen. Auch über dieses Thema müsst ihr euch unbedingt unterhalten.

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Haima
Haima, Danke für deine Antwort. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Anstatt mir Antworten in einem Forum zu suchen, sollte ich meine Überlegungen direkt mit meiner Freundin besprechen.

Mein Problem ist, dass ich mir vor jeder grösseren Entscheidung (zu) viele Gedanken mache und alles versuche rational zu "legitimieren". Ich möchte diese Heirat, habe aber Angst vor den möglichen negativen Folgen, wenn eine solche Ehe in die Brüche geht. Dann kann ich mich tatsächlich vor den Zug werfen, da ich finanziell und sozial runiert bin. Einen Ehevertrag ist bei meinen Vermögenswerten kein Thema, da gibts nicht viel zu holen und vor potentiell anfallenden Unterhaltszahlungen kann man sich nicht schützen. Natürlich rechne ich nicht mit einer Scheidung, doch wenn man sieht, dass fast 50% wieder geschieden werden, gibt mir das schon zu denken. Es würde wohl kaum jemand heiraten, wenn er wissen würde, dass bald wieder geschieden wird.

Ich weiss einfach noch nicht, wie ich aus diesem Dilemma rauskomme, da ich eigentlich beides möchte: Heirat und absolute Sicherheit, dass die Ehe ein Leben lang hält.
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von ingo_001 »

zak hat geschrieben:Ich weiss einfach noch nicht, wie ich aus diesem Dilemma rauskomme, da ich eigentlich beides möchte: Heirat und absolute Sicherheit, dass die Ehe ein Leben lang hält.
Die absolute Sicherheit gibts nicht.
Die ist Illusion, die Dir die Werbung und diverse Versicherungen vorgaukeln.
Also vergiss diesen Gedanken besser ganz schnell.

Das alles entscheidende Zauberwort ist: KOMMUNIKATION.
Und zwar MITEINANDER - und die nicht über Dritte.

Dann: ZUHÖREN, was der/die jeweils andere sagt, sonst können evtl. Probleme nämlich nicht gelöst werden.

Wenn Du/Ihr das beherzigt und umsetzt, habt Ihr gute Chancen auf eine lange und harmonische Ehe, die dann auch bis "dass der Tod Euch scheidet" hält.

Und last but not least: Das "Wir" in den Vordergrund stellen.

Kleine Freiräume soll jeder für sich haben - aber wenn die größer als die Gemeinsamkeiten sind, dann ist der Wurm drin oder deutlicher: Der Sargnagel für die Ehe.

Ehe, wenn sie denn glücklich sein soll, heißt aufeinander eingehen, Kompromisse schliessen und KOMMUNIZREN, ZUHÖREN.

DAS kann kein Vertrag, sondern nur die Menschen in Interaktion.
Wer etwas will (hier eine glückliche und harmonische Ehe) muss auch dafür arbeiten.

Von nichts kommt nichts.

Hat bei meinen Großeltern funktioniert, bei meinen Eltern und (bis jetzt) auch bei meiner Frau und mir :D
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von tigerprawn »

Wie oft habt ihr euch eigentlich schon besucht? Meinst Du mit regelmäßig alle 3 Monate oder alle 3 Wochen?
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von corneta »

zak hat geschrieben:Einen Ehevertrag ist bei meinen Vermögenswerten kein Thema, da gibts nicht viel zu holen und vor potentiell anfallenden Unterhaltszahlungen kann man sich nicht schützen.
Warum glaubst du das?

Ich zitiere mal deine Befürchtungen:
Die Frau nach einer Scheidung: Frauenrechte, Frauenbevorzugung, Kinderbesitz, Unterhaltsberechtigung, Zugewinn, Vorsorgeausgleich, Selbstverwirklichung, Alleiniges Sorgerecht, Alleinige Aufenthaltsbestimmung, Abfindung.
Den Zugewinn und den Versorgungsausgleich kann man mit einem Ehevertrag regeln und ich finde da auch nichts schlimmes bei, wenn man das tut. Immerhin ist das schließen einer Ehe ganz nüchtern betrachtet auch nichts anderes, als ein Vertragsabschluss.

Frauenrechte und Frauenbevorzugung kann ich so direkt nicht nachvollziehen.

Alleiniges Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht wird sie so ohne weiteres auch nicht bekommen, wenn das/die Kind/er in einer Ehe geboren werden, außer die benimmst dich nicht gut :wink: .

Beim Thema Selbstverwirklichung würde ich vorschlagen, dass ihr ein Masterstudium in Deutschland ins Auge fasst. Erstens verbessert das deutlich ihre Jobchancen, und damit auch ihr Selbstwertgefühl und zweitens sorgst du dafür, dass deine Frau in Zukunft die Möglichkeit bekommt, von dir finanziell unabhängig leben zu können. Das hat zwei Vorteile. Falls die Beziehung sich doch nicht so entwickelt, hat deine Frau in Deutschland trotzdem eine Zukunftsperspektive und außerdem kann ich mir vorstellen, dass es nicht so ganz einfach für deine Frau sein wird, plötzlich ganz ohne "eigenes" Einkommen dazustehen, nachdem sie in Shanghai ziemlich gut verdient.

Mit Abfindung kann ich garnichts anfangen. Ehegattenunterhalt gibt es in der Form auch nicht mehr.

Unterhaltsansprüche wird es nur geben, wenn Kinder ins Spiel kommen. Das wird aber bei einer deutschen Frau nicht anders werden. Das wäre dann das einzige "Risiko".

corneta, die bestimmt gleich wieder Vorwürfe bekommt, dass ein Ehevertrag unromantisch ist und das man sowas nicht macht, wenn man sich wirklich liebt :mrgreen:
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von zak »

tigerprawn hat geschrieben:Wie oft habt ihr euch eigentlich schon besucht? Meinst Du mit regelmäßig alle 3 Monate oder alle 3 Wochen?
Bisher haben wir uns jeden Monat gesehen. Wobei ich vergangene Sommer 2 Wochen in Shanghai war und sie im Herbst für gut 3 Wochen in Deutschland.

Ich werde nun nach den Weihnachten wieder für 2 Wochen nach China und sie wird Anfang Februar wieder nach Deutschland kommen. Unser Ziel ist, uns jeden Monat einmal zu sehen. Ansonsten telefonieren wir mindestens einmal wöchentlich und kommunizieren mehrmals täglich via WeChat.

Klar, ist nicht vergleichbar, wie wenn man permanent mit jemdem zusammenwohnt. Aber besser als nichts und derzeit die einzige Möglichkeit.
Hat bei meinen Großeltern funktioniert, bei meinen Eltern und (bis jetzt) auch bei meiner Frau und mir :D
Da stimme ich dir zu. Bei meinen (Gross-)eltern war das auch der Fall. Aber heute leben wir in einer Wegwerfgesellschaft... wenn einem etwas verleidet wirft man es weg. So läuft das auch mit Beziehungen. Ist zwar nicht meine Art... aber eben... hatte zuvor "erst" eine richtige Freundin in meinem Leben, von der ich geglaubt habe, dass sie die Frau fürs Leben ist. Nach fünf Jahren ist sie ausgezogen. War wohl einfach nicht mehr so prikelnd wie am Anfang.
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egon
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Re: Heirat zu risikoreich?

Beitrag von egon »

Deine Eheschliessung aus Sicht der Gefuehle: 6000 Teuros fuer einen Ring? Naja, waere mir zu uebertrieben. Unsere (Silber-) Eheringe haben einen Bruchteil davon gekostet. Hat uebrigens meine Frau ausgesucht. Tagelang im Internet gesucht, weil mein Ringfinger zu dick war, war's schwierig welche zu finden. Ok, zurueck zu deiner Frage. Chinesinnen koennen teilweise ganz schoen anspruchsvoll sein, besonders wenn sie sich nicht mehr zur Unterschicht zaehlen. Ich sehe da die Gefahr, dass diese Ansprueche mit der Zeit wachsen, Du diese nicht mehr befriedigen kannst/willst und die Sache den Bach runter geht. Frueher sagte man immer, Liebe geht durch den Magen, aber heute wohl eher durch die Brieftasche...
Aus Sicht Visum: Wenn Du in der Schweiz gehst, wirds einfacher. Es gibt dort das sogenannte Hochzeitsvorbreitungsvisum. Sie kann 6 Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin bereits zu Dir ziehen. Bedingung: Du bist Schweizer oder EU-Buerger mit Ausweis B oder C, musst also schon einen Wohnsitz in der Schweiz haben. Sie bekommt dann einen Auslaenderausweis B, jeweils ein Jahr gueltig, Aufenthaltszweck: Verbleib beim Ehegatten. Sprachtest wird in der Schweiz nicht verlangt, dafuer gibt es Integrationsprogramme. Falls sie arbeiten moechte, muss dies von der Firma, die sie einstellen will, beantragt werden. Nach 5 x B gibts dann den C- Ausweis (Niederlassungsbewilligung), jeweils 5 Jahre gueltig. Damit geniesst sie fast die gleichen Rechte wie Schweizer, ausser Wahlrecht und sie darf nicht zur schweizer Armee, Polizei, Zoll... Wechsel von Arbeitsstelle, Wohnkanton usw. ist dann ohne Bewilligung moeglich. Ausserdem ist dieser Ausweis auch in der EU gueltig. Eine spaetere Wohnsitznahme in Deutschland sollte damit viel einfacher sein. Nach 12, neu sollen es 8 Jahre sein, kann sie den Antrag auf Einbuergerung stellen. Voraussetzung ist, dass ihr waehrend mehrerer Jahre, abhaengig vom Kanton) den Wohnsitz nicht gewechselt habt, hoechstens innerhalb der Gemeinde.
Aber die Entscheidung sie zu heiraten oder nicht, die musst Du erst mal hinter dich bringen.
Wer kriecht, der stolpert nicht.
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