sweetpanda hat geschrieben:Letztendlich gibt es keine Recht auf Blutspende und man bekommt doch teilweise sogar Geld dafür.
Wenn jemand mein "Produkt" nicht will, kann man ihn doch nicht zwingen. Homosexuelle durften bis vor kurzem oder immer noch kein Blut spenden.
Von Zwang redet auch keiner - weils ja auch Alternativen gibt.
Aber die genannten Ausschluss-Kriterien sind z.T. nicht med. begründet - und das ist m.E. bedenklich.
sweetpanda hat geschrieben:Aber wenn man dagegen klagt, bekommt man vielleicht ja mehr Schadenersatz als die 30-40 € bei der Blutspende

.
Und das (der finanzielle Anreiz zur Blutspende) ist m.E. auch bedenklich.
Was meinst Du denn, wer sich da alles meldet - nur die gesunden Spender?
Dann bist Du auf dem Holzweg.
Als ich mit dem Blutspenden beim DRK anfing (Mitte der 1980er Jahre) gabs auch noch Geld.
Ich glaube das waren 20-25 DM.
Da traten dann aber auch Alkoholiker, Drogensüchtige und andere Ausschluss-Aspiranten an, die einfach das Geld haben wollten.
Und auch, wenn heute sehr viel mehr als damals durch Schnelltests festgestellt werden kann - es ist bei weitem nicht alles sofort feststellbar.
Ich spende Blut, um zu helfen, nicht um der Kohle willen.
Klar, weiß ich, das auch das DRK mit Blutprodukten handelt - das aber i.d.R. nur dann, wenns aktuell keine andere Möglichkeit gibt, diese zu verwerten, bevor deren Haltbarkeit abläuft.
Ich trinke i.d.R. 1-2 Becher Tee vor der Blutspende und nach der Blutspende wird dann gefuttert: Belegte Brötschen, Obst, Gemüse, Kekse und Süßigkeiten.
Dazu noch Kaffee, Tee, Saft.
Von allem soviel man mag - das reicht mir da als Belohnung
Meistens gibts auch ein kleine Dankeschön-Geschenk.