Vegane Ernährung in Beijing

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
leniweitweg
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von leniweitweg »

Yep, haste Recht. Ist mir entgangen. Und falls ers doch sieht kann er sich ja melden.
Shenzhen
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von Shenzhen »

leniweitweg hat geschrieben:meine Bachelorarbeit zum Thema "Interkulturelle Geschäftsessen unter Berücksichtigung von Veganismus"
Sorry aber was soll denn das bitte fuer ein Thema sein? Ist die heutzutage studierende Jugend so verzweifelt, dass sie sich solche weltfremden Themen ausdenken muss? Dann wird derjenige halt die Fruechteschale leeren aber darueber eine Bachelorarbeit schreiben.... Das ist irgendwie genauso sinnlos wie der Sack Reis, hauptsache irendeinen unwichtigen Mist aufblaehen - erinnert mich irgendie an so machee Politische Laufbahnen...
leniweitweg
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von leniweitweg »

Ich hab schon in diesem Thread gemerkt das hier ein rauher Umgangston herrscht und anderen Leuten wenig Respekt bzgl. ihrer Lebenseinstellung entgegengebracht wird. Meine Masterarbeit wird dann zum Thema "Die Verkümmerung der sozialen Umgangsformen" :D
litti72
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von litti72 »

leniweitweg hat geschrieben:Ich hab schon in diesem Thread gemerkt das hier ein rauher Umgangston herrscht und anderen Leuten wenig Respekt bzgl. ihrer Lebenseinstellung entgegengebracht wird. Meine Masterarbeit wird dann zum Thema "Die Verkümmerung der sozialen Umgangsformen" :D
:) Gut gebruellt, das muss man Dir lassen.
Shenzhen
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von Shenzhen »

Lol - nee also mit der Lebenseinstellung Veganer habe ich keine Probleme - meine noch Freundin Nr.1 ist auch Veganerin - gibt nen netten Body.

Oder ist die Bachelorarbeit ist deine Lebenseinstellung? Wirst du so oft auf interkulturelle Geschaeftsessen die keine Veganerkost haben eingeladen? Warum schreibst du dann immernoch an einer Bachelorarbeit?
leniweitweg
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von leniweitweg »

Der Punkt geht an dich. Ich bin Veganerin und peile das tatsächlich an in einem interkulturellen Umfeld zu arbeiten. Die Arbeit entsteht also nicht ganz uneigennützig. Es handelt sich natürlich um ein Nischenthema, allerdings gibt es auch hier einige Interessenten dafür. Und wen es interessiert der liest sie und die anderen eben nicht :wink:
dakine
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von dakine »

Insbesondere in China dienen Geschäftsessen zuvorderst dem Aufbau von Vertrauen bzw. sich gegenseitige kennen zu lernen.
Da herrscht dann oft die Meinung vor, wer kein Fleisch isst, ist kein echter Mann und wer nicht säuft vertraut mir nicht. Der Gastgeber wird meist (teure) Spezialitäten bestellen und dem ausländischen Gast die "besten" Stücke auflegen. Viel Spaß damit als Veganer...

Ich habe dir gerade das Kapitel über China geschrieben ;)
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Yingxiong
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von Yingxiong »

Hauptsache ist, dass man den Nachwuchs nicht zwingt, vegan zu leben. Da für die Gehirnentwicklung ein Vitamin notwendig ist, dass nur in Fleisch oder in Schimmel vorkommt.

Wir waren letzthin in einer Kinderklinik und haben erfahren, dass sie jedes Jahr mehrere Fälle haben, bei denen Babys durch vegane (Mangel-)Ernährung geistig behindert wurden.
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von punisher2008 »

Dazu sollte man erst mal wissen was die Veganer für eine Einstellung haben. Hier aus Wikipedia:
Veganismus ist eine Einstellung, Lebens- und Ernährungsweise, die eine Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ablehnt.[1] Er gilt als ethisch motivierte Ablehnung jeglicher Nutzung von Tieren und tierischen Produkten.[2]

Zu Produkten, deren Konsum bei einer veganen Lebensweise nicht in Frage kommt, gehören neben Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern auch Honig, Leder und Wolle sowie Kosmetika und Medikamente mit tierischen Anteilen.
Ich denke man dürfte es in China schon als Vegetarier schwer genug haben, aber als Veganer? Ich sehe da keine große Chance ein solches Programm durchzuziehen. Gilt übrigens nicht nur für China sondern so ziemlich weltweit.
Hast du eine Ahnung was die Lebensmittelindustrie für versteckte tierische Produkte als rein vegetarisch anbietet? Schon mal davon gehört dass selbst in Fruchtsäften, Joghurt etc. Knochen von Tieren (natürlich fein genug zermahlen) sind, dass in Brot und anderem Gebäck Tierfedern und menschliche Haare (nicht zufällig sondern als vollkommen legale Zutaten) verwendet werden? Dass Starbucks Coffee gewisse Insekten verwendet um den Geschmack zu "verbessern"? Dass Produkte aus Drüsen aus dem Darm mancher Tiere u.a. in Speiseeis verwendet werden? Hier paar Beispiele:

http://www.naturalnews.com/030127_anima ... _food.html
http://eatdrinkbetter.com/2012/01/20/fo ... gredients/
http://animalrights.about.com/od/animal ... -Vegan.htm

Lassen wir mal Geschäftsessen beiseite. Da hast du am wenigsten Kontrolle was du isst. Also dürften für dich so ziemlich alle Restaurants ausscheiden. Selbst versorgen aus Supermarkt oder Märkten? Vergiss es! Ich bin ziemlich sicher dass über 90% aller Waren die da so angeboten werden tierische Produkte enthalten. In China nimmt man es mit der Auflistung der Zutaten sowieso nicht so wahnsinnig genau. Ist sogar im Westen extrem schwierig was zu finden was komplett ohne Tierprodukte hergestellt wurde. Manche Zutaten dürfen sogar im Westen völlig legal bei der Auflistung fehlen. Und wer macht sie die Mühe herauszufinden was hinter jedem "E" steckt? Ein großer Teil davon sind nämlich tierische Abfallprodukte.
Ich sehe für dich den einzigen Weg deine Veganer-Sache durchzuziehen indem du wirklich ALLES was du isst selbst anbaust und jeden Schritt von der Pflanzung bis zur Zubereitung überwachst. Aber auf Gewürze wirst du wohl verzichten müssen. Viel Glück in Beijing mit so einer Lebensweise. Hast du auch nur die geringste Ahnung wieviele Tiere (inklusive Tierabfälle) du in deinem Leben (AUCH als Veganerin) schon gegessen hast? Ich denke du willst das gar nicht wissen!
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von blackrice »

Yingxiong hat geschrieben:Hauptsache ist, dass man den Nachwuchs nicht zwingt, vegan zu leben. Da für die Gehirnentwicklung ein Vitamin notwendig ist, dass nur in Fleisch oder in Schimmel vorkommt.
:shock: :?: welches Vitamin?
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von Laogai »

dakine hat geschrieben:Ich habe dir gerade das Kapitel über China geschrieben ;)
:lol: :lol: :lol:
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von Yingxiong »

blackrice hat geschrieben:
Yingxiong hat geschrieben:Hauptsache ist, dass man den Nachwuchs nicht zwingt, vegan zu leben. Da für die Gehirnentwicklung ein Vitamin notwendig ist, dass nur in Fleisch oder in Schimmel vorkommt.
:shock: :?: welches Vitamin?
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe - und gestern wurde es auch bei einer Fernsehtalkshow wiederholt - ist es das Vitamin B12.
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von Taiyang »

punisher2008 hat geschrieben: In China nimmt man es mit der Auflistung der Zutaten sowieso nicht so wahnsinnig genau.
Das ist der eigentliche Punkt. Bei westlichen Produkten, die als "vegan" gekennzeichnet sind, glaube ich es einfach - aus dem selben Grund warum Muslime halal Produkte kaufen und essen, ohne deren Entstehung auf Schritt und Tritt zu begleiten und ueberwachen. Irgendwo gehts eben nur so, den Etiketten zu glauben.
In China steht allerdings selten das drauf, was eigentlich drin ist & vegetarisches/veganes Essen bedeutet dann einfach 'ohne Fleisch' (etwas ohne Ei zu finden ist ja schon schwerer). Da ist dann auch egal, dass vorher in der Pfanne irgendwas ominoeses vom Tier drin war.

Hier in Peking gibts mittlerweile schon einige Laeden und Restaurants, die tatsaechlich vegetarische/vegane Produkte und Gerichte anbieten, aber da braucht man dann schon ein gutes Expatgehalt, um sich das leisten zu koennen.


B12 gibts doch als Kapseln und Spritzen... deswegen muss ich doch keinen Schimmel essen... (ausser er ist als Lasagne gekennzeichnet :mrgreen: )
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von Lotti »

Veganer Lebensstil ist ja die eine Sache, wobei ich mich da auch Yingxiong anschließe, wenn da Kinder ins Spiel kommen.
Was mich viel mehr interessiert ist die Frage, was studiert man, wenn man ein solches Thema für die Bachelor Arbeit wählt?
Ich glaube, bei uns wäre man damit erst ausgelacht, und dann standgerichtlich erschossen worden.

Ich glaube übrigens, dass man zumindest vegetarisch ganz gut in China leben kann.
Wie das mit vegan aussehen würde, keine Ahnung, auf sowas achte ich einfach nicht.
Vegan beim Geschäftsessen... :lol:
Als Frau hast du zumindest schonmal den Vorteil, dass du nicht so saufen musst, wobei einige doch richtig gut drauf kommen, wenn mans trotzdem macht und auch noch aushält, aber wenn du dann noch sagst, "nee, das ess ich nicht, das auch nicht, und das auch nicht...", denkt dein Gegenüber eher, du willst ihn verarschen.
In 3 Sekunden ist der Huehnerfuss aus meiner Suppe verschwunden, sonst gibts morgen Kaesefondue!!!
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Re: Vegane Ernährung in Beijing

Beitrag von punisher2008 »

Taiyang hat geschrieben:Bei westlichen Produkten, die als "vegan" gekennzeichnet sind, glaube ich es einfach - aus dem selben Grund warum Muslime halal Produkte kaufen und essen, ohne deren Entstehung auf Schritt und Tritt zu begleiten und ueberwachen. Irgendwo gehts eben nur so, den Etiketten zu glauben.
Dem ist leider auch bei westlichen Produkten nicht so. Ob du Veganer, Vegetarier bist oder einfach nur aus anderen Gründen keine tierischen (NICHT ANGEBENEN!) Abfallprodukte in deinem Gemüse, Gummibärchen, Joghurt, Apfelsaft etc. haben willst, die Hersteller sind keineswegs verpflichtet alles aufzulisten wenn ein bestimmter Anteil nicht überschritten wird. Bitte sieh dir mal meine Links weiter oben an. Oder google einfach "Tricks der Lebensmittelindustrie", "versteckte tierische Produkte in Lebensmitteln" o.ä. Dir werden sich die Haare sträuben was du so alles isst wovon du keine Ahnung hast. Ein Stück Schweinefilet vielleicht? Von wegen! Oft nichts als Schlachthofabfälle oder Knorpel, Sehnen etc. die mit Maschinen unter hohem Druck vom Knochen gelöst und dann als "normales Fleisch" verkauft werden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Separatorenfleisch
Oder kann sein dass Fleischreste (darunter Organe, Haut etc.) mit Blutplasma zusammengeklebt werden und dir als Steak oder Filet angedreht werden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transglutaminasen
Als Käufer im Supermarkt wirst du den Unterschied wohl kaum feststellen können.
Schon mal Calamari gegessen? Manchmal etwas zäh oder? Gut möglich dass was du da gegessen hast keinen Fetzen Tintenfisch enthielt:
http://gothamist.com/2013/01/14/is_that ... rectum.php
Ja, bist jetzt wurde in AMERIKA noch nichts eindeutig nachgewiesen. Aber allein dass es solchen Verdacht gibt lässt einen skeptisch werden. Und nur weil es in Amerika noch nicht aufgedeckt wurde, wer weiß denn schon wie es in anderen Ländern (z.B. China?) aussieht? Und glaubst du etwa die EU schützt die Bürger vor solchen Ekelhaftigkeiten? Dann träumst du. Das wären die letzten auf die ich mich verlassen würde.
Und wenn du das liest wirst du dann immer noch mit so viel Appetit Wurstwaren essen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Pink_Slime
Ich denke eher nicht. :roll:
Ich bin zwar weder Vegetarier noch Veganer, habe aber trotzdem Probleme damit wenn mir was verkauft wird was es nicht ist! :evil:
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