*zustimm*siedenderschnee hat geschrieben:Ein Deutscher schneutzt in der Öffentlichkeit auch so laut und das ist für einen Chinesen unerträglich...
Brauchen chinesische Studenten einen Benimm-Knigge?
http://news3.xinhuanet.com/english/2006 ... 165301.htm
Hier also noch mal das moralische Machtwort von Vater Staat zum Nachlesen...China scheint momentan an einem Punkt zu sein, sich selbst mitsamt Sitten und Werten neu definieren zu müssen, um für eine globalisierte Welt "gerüstet zu sein".
Auch bei diesem Thema wird deutlich wie stark die Kontraste in China jetzt schon sind. Viele Menschen haben in diesem Land ganz andere Problemchen (Interessen"
), geschweige denn die Möglichkeit irgendwann mal ihren Enkelkindern eine Urlaubsreise zu ermöglichen....
Auffällig ist dabei ein gewisser Wille zur Diplomatie seitens der Regierung (Nordkorea-Kehrtwende und neuerdings Gedanken über das Image). Vielleicht ist dies der Beginn bzw. das Manifest einer neuen moralischen Weltpolizei, wer weiss....(Würde immerhin zu "den Chinesen" auch besser passen als zu irgendwelchen amerikanischen Cowboys.) Dazu muss ich auch noch sagen, natürlich gibt es auch in der heutigen Zeit nichtrauchende, schleimrunterschluckende und eher introvertierte Chinesen, die erfolgreich sein und sich eine Europareise locker leisten können.
Ich würde dazu gerne mehr chinesische Stellungnahmen lesen, da man sich als Europäer doch eher schlecht in diese Situation reinversetzen kann. Meint ihr solche Bemerkungen haben langfristig einen Einfluss auf das (Reise-)verhalten der Chinesen (@Björn: das wär doch eigentlich eine Idee für dein nächstes Buch. Du könntest es dann "Wie die Chinesen kommen" oder so ähnlich nennen. Über die Provision müssen wir dann unbedingt noch verhandeln).
Mit was könnte man Pekings Appell vergleichen?
Etwa mit einer Frau von Leyen, die "uns Deutsche" darauf hinweisst, kinderfreundlicher zu werden? Ich weiss ja nicht....Wobei es uns an Forderungen bekanntlich auch in diesem Land nicht mangelt....
Hier also noch mal das moralische Machtwort von Vater Staat zum Nachlesen...China scheint momentan an einem Punkt zu sein, sich selbst mitsamt Sitten und Werten neu definieren zu müssen, um für eine globalisierte Welt "gerüstet zu sein".
Auch bei diesem Thema wird deutlich wie stark die Kontraste in China jetzt schon sind. Viele Menschen haben in diesem Land ganz andere Problemchen (Interessen"
Auffällig ist dabei ein gewisser Wille zur Diplomatie seitens der Regierung (Nordkorea-Kehrtwende und neuerdings Gedanken über das Image). Vielleicht ist dies der Beginn bzw. das Manifest einer neuen moralischen Weltpolizei, wer weiss....(Würde immerhin zu "den Chinesen" auch besser passen als zu irgendwelchen amerikanischen Cowboys.) Dazu muss ich auch noch sagen, natürlich gibt es auch in der heutigen Zeit nichtrauchende, schleimrunterschluckende und eher introvertierte Chinesen, die erfolgreich sein und sich eine Europareise locker leisten können.
Ich würde dazu gerne mehr chinesische Stellungnahmen lesen, da man sich als Europäer doch eher schlecht in diese Situation reinversetzen kann. Meint ihr solche Bemerkungen haben langfristig einen Einfluss auf das (Reise-)verhalten der Chinesen (@Björn: das wär doch eigentlich eine Idee für dein nächstes Buch. Du könntest es dann "Wie die Chinesen kommen" oder so ähnlich nennen. Über die Provision müssen wir dann unbedingt noch verhandeln).
Mit was könnte man Pekings Appell vergleichen?
Etwa mit einer Frau von Leyen, die "uns Deutsche" darauf hinweisst, kinderfreundlicher zu werden? Ich weiss ja nicht....Wobei es uns an Forderungen bekanntlich auch in diesem Land nicht mangelt....
"Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher."
Frau von Leyen
ei, ei, ei......die gute Frau heisst natürlich VON der Leyen, da muss ich vielmals um Entschuldigung bitten, biete allerdings als kleine Entschädigung für alle Interessierten einen Link zum Thema:
http://www.taz.de/pt/2003/03/03/a0121.1/text -zur Rettung ihrer und meiner Ehre
"Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher."
Solange die Neudefinition von oben ausgeht, halte ich nicht viel davon.Seppo hat geschrieben:China scheint momentan an einem Punkt zu sein, sich selbst mitsamt Sitten und Werten neu definieren zu müssen, um für eine globalisierte Welt "gerüstet zu sein".
Was qualifiziert "die Chinesen" denn so besonders?der Beginn bzw. das Manifest einer neuen moralischen Weltpolizei, wer weiss....(Würde immerhin zu "den Chinesen" auch besser passen als zu irgendwelchen amerikanischen Cowboys.)
"Wie die Chinesen kommen"
- Grufti
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Zitat:
"Wie die Chinesen kommen"
Das wird aber schwierig zu recherchieren, bei der Prüderie vieler Chinesen.
Jetzt wird die Geschichte wirklich langsam soo "gelb". daß bald die Zensur einschreiten muß
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Vielleicht in den Metropolen, hier in der Provinz ist es jedenfalls kein Schnee von gestern.serenita hat geschrieben:Dass Chinesen prüde sind, das ist Schnee von gestern. Was ich in den letzten Jahren dort gesehen und gehört habe, das kann man bei Gott nicht mehr mit Prüderie in Verbindung bringen. Nicht dass ich es guthieße.
Auch im Fernsehen nicht. Wenn mal was "sexy" ist, dann nur auf die sterile Art & Weise wie in den USA (man denke an Britney Spears).
ne, echt?bossel hat geschrieben:Auch im Fernsehen nicht. Wenn mal was "sexy" ist, dann nur auf die sterile Art & Weise wie in den USA (man denke an Britney Spears).
Ja, Du hast recht, die Unterschiede zwischen Stadt und Land sind nach wie vor sehr groß, so dass meine Eindrücke bestimmt nicht für überall gelten können. Was meine Erfahrung angeht, so komme ich mir ziemlich altmodisch vor, wenn ich in China bin.
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