ingo_001 hat geschrieben:Be_happy hat geschrieben:Deutschland hat mehr als genug Deutsche aus den Ostgebieten gehabt, die gerne ins Land gekommen wären aber draußen gehalten wurden - per Gesetz:
"Tatsächlich hat Deutschland die Gastarbeiter so wenig gebraucht wie den Euro, schließlich gab es Millionen der von Schäuble genannten Vertriebenen, die gerne nach Westdeutschland gekommen wären, aber der von den Franzosen gewollten Balkanisierung im Wege gestanden hätten. Um diese durchzusetzen, hatte der Bundestag unter einer CDU-Regierung speziell das „Gesetz zur Notaufnahme von Deutschen in das Bundesgebiet“ vom 22.08.195035 verabschiedet. Dieses Gesetz befaßt sich mit der Regulierung des damals sehr starken Flüchtlingsstroms aus der sowje-tischen Besatzungszone und dem sowjetischen Sektor Berlins. Es schränkte die Freizügigkeit dieser Deutschen in mehrfacher Hinsicht unter Berufung auf den seit Mai des Vorjahres mit dem Grundgesetz in Kraft getretenen Art. 11 II. GG empfindlich ein.36 So wurde ihnen generell der Zuzug ins Bundesgebiet verboten und von einer besonderen Erlaubnis abhängig gemacht (Verbot mit Erlaubnisvorbehalt). Das Bundesverfassungsgericht hat diese Regelung für zulässig erklärt.37"
Und ich dachte bis jetzt immer, dass der bis 1989 real existierende Eiserne Vorhang, das "Heimholen" von z.B. Russlanddeutscher verhinderte ...
Bei aller (auch von mir geäusserten) Kritik über die vorsätzliche Integrationsunwilligkeit bestimmter (zahlenmässig mehr werdender) Zeitgenossen - ES GAB schlicht die NOTWENDIGKEIT die "Gastarbeiter" (was für ein Wort) zum Wiederaufbau West-Deutschlands und West-Berlins nach Deutschland zu holen.
Bis zum Mauerbau im August 1961 kamen ja auch Ostdeutsche nach West-Deutschland bzw. West-Berlin.
Und die Arbeitslosenquote der Wirtschaftswunderjahre belegt ja eindeutig, dass nahezu Vollbeschäftigung herrschte - trotz der Gastarbeiter.
Die waren also kein Problem - im Gegenteil:
Es gab in West-Berlin in den 1970ern wegen des damals schon vorhandenen Pflegenotstandes sogar die Praxis mehrere hundert Krankenschwestern aus Süd-Korea zu holen, weils hier einfach nicht genug eigene Krankenschwestern gab.
Das Problem besteht darin, dass mittlerweile bei best. Gruppen von Ausländern der Integrationswille leider nicht da ist - und hier immer noch die Kuschel-um-jeden-Preis-Politik gefahren wird.
Nur, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Sicher sind die Integrationsangebote (in Teilen) noch stark ausbaufähig - nur bringt das gar nichts bei denen, die es durch ihr Verhalten vorsätzl. vorziehen, sich passiv und/oder aktiv gegen unsere Gesellschaftsordnung zu stellen.
Jeder hat sich m.E. den Gegebenheiten anzupassen, die im jeweiligen Gastland gelten. Das gilt für z.B. Deutsche, die in China leben ebenso wie für Sinti und Roma oder libanesische Grossfamilien, die hier in Deutschland leben ... Amen.
Soviel dazu.[/quote]
Stimmt nicht! Wie ich bereits beschrieb und anhand eines Gesetzes belegte, wurden die Deutschen draußen gehalten. Und die Gastarbeiter wurden, wie von mir beschrieben, nie, ich wiederhole: NIE gebraucht:
Heike Knortz kam in ihrem Buch „Politische Tauschgeschäfte. ‚Gastarbeiter‘ in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973“ zu dem Ergebnis, daß die „Gastarbeiter“ nicht etwa eingeladen, vielmehr von den Entsendeländern „aufgedrängt“ und mitnichten „Wohlstandshelfer“ wurden. Vielmehr hatte die Wirtschaft durch die Beschäftigung billiger Arbeitskräfte technikinduzierte Innovationskraft (Rationalisierung, Automatisierung) eingebüßt, was letztlich zu einer Wirtschaftsschwäche geführt habe.
Auch verstehe ich dieses gesundbeten der Integration nicht! Wem nützt es? Der sich aus 68ern und ihren Nachkommen zusammengesetzten Integrationsindustrie! Welche unserer Frauen wie vieler anderer Ausländer auch brauchte jemals die Integrationsindustrie? Keine, so sieht es doch aus. Und welcher der hiesigen China-Auswanderer hat Integrationskurse dort angeboten bekommen? Eben, keiner! Man integriert sich oder fliegt!