ingo_001 hat geschrieben:Ist auch für mich (nach jetzigen Info-Stand) die wahrscheinlichste Möglichkeit.Shazna hat geschrieben:Ich hege nämlich die Vermutung (und entschuldige bitte,wenn ich euch hiermit unbekannterweise zu nahe trete), dass sie eventuell doch nur deinen Wünschen folgt. Hätte sie nämlich wirklich nie einen Kinderwunsch gehabt, wäre sie, glaube ich, nicht so unvorbereitet mit der Reaktion der Mutter konfrontiert gewesen.Hab ich nie behauptet.Shazna hat geschrieben:Warum müssen aber wir, die wir keine Kinder wollen, uns rechtfertigen?Wenn Du das als "Schuld" bezeichnest, dann hast Du meine Argumentation nicht verstanden oder kanst/willst sie nicht nachvollziehen.Shazna hat geschrieben:Und warum stehen Menschen wie ich in der Schuld der Gesellschaft Nachwuchs zu schenken? Wer legt das denn bitte fest?
Niemand legt das fest - andererseits hat Vater Staat durch dieverse Regelungen Familien ohne Kinder bzw. Singles de facto finanziell besser gestellt.
Das alleine zeigt schon, wie da die Prioritäten verteilt sind.
Denn trotz Kindergeld & Co. sind Kinder für Eltern ein Zuschuss-"Geschäft".
Immer voraus gesetzt die Eltern nutzen die staatl. Unterstützungen nicht nur für sich selbst und lassen ihre Kids nicht verhungern (im Wort- und im übertragenen Sinn).Dann hoffe ich für Dich, dass Du das später auch rückblickend sagen kannst.Shazna hat geschrieben:Jeder soll nach seiner Façon selig werden!
Bei der Mehrzahl der dies bezgl. Menschen die ich kenne (Freunde, Kollegen) ist es so, dass die (gewollt Kinderlosen), das irgendwann mal bereut haben.
Das ging jetzt alles nicht unbedingt auf deinen Post zurück, ich sprach eher allgemein und mit Bezug auf die generelle Diskussion dieses Thema betreffend. Was ist es denn bitte dann, wenn nicht eine "Schuld" oder eine "Pflicht" der Gesellschaft gegenüber, die die Argumentationskette anführt?
Tut mir natürlich leid für die Personen in deinem Umkreis, die das bereut haben. Doch das darf natürlich nicht verallgemeinert werden. Aber ist das ein zwingendes Argument für dich? Man sollte doch Kinder bekommen, weil man es sonst bereuen könnte? Was ist denn, wenn man welche hat und es dann bereut? Frägt sich, was das größere Übel ist im Angesicht der Tatsache, dass Ersteren durch diverse andere Methoden ggf. geholfen werden kann.
Nun, diese Diskussion könnte sich wohl unendlich fortziehen. Allerdings ist dem Threadsteller damit nicht geholfen.
Mister-HK, ich hoffe sehr ihr findet eine Lösung, alles gute!


