Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

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megagoldfisch
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von megagoldfisch »

Tut mir leid wenn das vielleicht falsch rüber kam. Ich zähle viele Chinesen zu meinen besten Freunden. Das heißt also, dass ich es anscheinend akzeptieren kann. Eigentlich bin ich auch ein ruhiger Mensch :), manchmal finde ich manches Verhalten unglaublich unangebracht. Tut mir leid für diese Mißverständnisse.
________

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henchan
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von henchan »

Luntan hat geschrieben:....Dich nicht wirklich weiter. Stell Dir vor Du triffst einige "Bayern München" Fans in Spanien, siehst sie rumpöbeln und saufen, und hast dann eine Meinung wie Deutsche sind...
Wer findet den Fehler ?
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TomTom

Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von TomTom »

henchan hat geschrieben:
Luntan hat geschrieben:....Dich nicht wirklich weiter. Stell Dir vor Du triffst einige "Bayern München" Fans in Spanien, siehst sie rumpöbeln und saufen, und hast dann eine Meinung wie Deutsche sind...
Wer findet den Fehler ?

Bayern ist Ausland :) Es gibt dort keine Deutschen :D
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henchan
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von henchan »

TomTom hat geschrieben:
henchan hat geschrieben:
Luntan hat geschrieben:....Dich nicht wirklich weiter. Stell Dir vor Du triffst einige "Bayern München" Fans in Spanien, siehst sie rumpöbeln und saufen, und hast dann eine Meinung wie Deutsche sind...
Wer findet den Fehler ?

Bayern ist Ausland :) Es gibt dort keine Deutschen :D
Knapp daneben. ;-)
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Luntan
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Luntan »

Bayern sollte man nicht mit Deutschen verwechseln und Hertha BSC nicht mit Deutschem Fussball :mrgreen: :roll:
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henchan
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von henchan »

Luntan hat geschrieben:Bayern sollte man nicht mit Deutschen verwechseln und Hertha BSC nicht mit Deutschem Fussball :mrgreen: :roll:

He, he....... du *piep*. ;-) ;-) ;-)

Die, die zum FC Bayern in die Arroganz Arena pilgern, sind keine
Fans, sondern nur Erfolgsfans. :roll:
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báitù
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von báitù »

henchan hat geschrieben:Die, die zum FC Bayern in die Arroganz Arena pilgern, sind keine
Fans, sondern nur Erfolgsfans. :roll:
Daran habe ich doch nach der letzten Saison ernsthafte Zweifel... :P
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von belrain »

megagoldfisch hat geschrieben:Tut mir leid wenn das vielleicht falsch rüber kam. Ich zähle viele Chinesen zu meinen besten Freunden. Das heißt also, dass ich es anscheinend akzeptieren kann. Eigentlich bin ich auch ein ruhiger Mensch :), manchmal finde ich manches Verhalten unglaublich unangebracht. Tut mir leid für diese Mißverständnisse.
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Edit: Ich arbeite auch...
Wenn du viele Chinesen zu deinen besten Freunden zählst wundere ich mich das dich das Verhalten der Studenten so stört. Sollte doch eigentlich nichts sein was du dann nicht schon gehört hast. Kinder in China haben einen Erfolgsdruck, den wir in Deutschland so nicht kennen. Und das sie eine andere Zielsetzung haben als viele Deutsche ist daher nicht ungewöhnlich.
Das Leben ist schön

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WangZeDong
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von WangZeDong »

megagoldfisch hat geschrieben:Leider musste ich feststellen, dass Chinesen jedoch auch Dinge verkörpern und leben, die in unserem Kulturkreis, und besonders auch für mich, als eher negativ gelten. Ich dachte immer, die Chinesen würden sich so extrem für andere Kulturen interessieren. Die Chinesen die ich hier getroffen habe und sehr gut kenne mittlerweile, zeigten jedoch kaum bis gar kein Interesse an irgendwelchen Kulturen bzw. fremden Menschen.

Wie ihr sicherlich wisst, haben Chinesen oft ein vorgeschriebenen Lebensweg. Nach der Schule zur bestmöglichen Universität und während des Studiums 1-2 Semester in den USA studieren, und wenn das nicht möglich ist in Deutschland oder sonst wo. Ich kann natürlich nur für Studenten reden. Dieser Lebensweg kam auch genau so rüber. Es gab gar kein Interesse an Deutschland, oder gar keine Motivation. Man sagte mir nur immer eindringlich, dass man so gerne wieder nach China wolle, und dass man so schnell wie möglich wieder weg will.

Untereinander haben sich die Chinesen auch nur mit Chinesen getroffen, was ich ziemlich schade finde, da man sich sicherlich auch untereinander viel zu sagen gehabt hätte. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen wenn Chinesen gerne unter Chinesen bleiben wollen, aber leider passt das sehr gut in das Gesamtbild.
Ich habe mir jetzt mal - stellvertretend - nur das heraus gepickt.

Vielleicht sind das wirklich Deine Erfahrungen, aber meine sind ganz anders.

Zuerstmal - egal in welches Land ich komme oder mit welchen Menschen ich spreche, kommt es immer darauf an wie ich auftrete und wie die Leute drauf sind. Ich bin kein Weltreisender, aber ein klein wenig bin ich schon herum gekommen. Ob ich "nur" in der Türkei im finstersten Eck des Basars oder in Ägypten in einem "Restaurant" mit vor Fliegenschiss schwarzen Wände, oder in Beijing in einem Restaurant jenseits des dritten Rings gewesen bin - ich habe stets nur positive Erfahrungen machen dürfen.

Selbst in meinem heimischen Park habe ich schon mit einem Chinesen PingPong gespielt und mich bestens unterhalten, obwohl ich den nie vorher und nie nachher gesehen habe.

Letztes WE war ich am Samstag auf der Hochzeit einer Kommilitonin meiner Frau und da waren geschätzte 0,1 Prozent Weissbrote da. Alle Kommilitonen meiner Frau kennen mich, wir gehen HotPot essen und haben jede Menge Spass. Einer davon ist sogar in einer Hardrock Band und trifft sich mit langhaarigen Bombenlegern.

Ich könnte jetzt noch ein gutes Dutzend Beispiele bringen, aber ich sage einfach - vielleicht solltest Du mal überdenken, wie Du so bei anderen - inklusive hier - ankommst und nicht andere verantwortlich machen, dass Du nicht ankommst ;)

Liebe Grüße

EDIT: Hab noch vergessen - drei der Kommilitonen würden nichts lieber tun als nach dem Studium hier zu bleiben ;)
Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut.
Nur der Liebende ist mutig, nur der Genügsame ist großzügig, nur der Demütige ist fähig zu herrschen.

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Luntan
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Luntan »

báitù hat geschrieben:
henchan hat geschrieben:Die, die zum FC Bayern in die Arroganz Arena pilgern, sind keine
Fans, sondern nur Erfolgsfans. :roll:
Daran habe ich doch nach der letzten Saison ernsthafte Zweifel... :P
Bayern München weist Vorwurf der Schlafmittel-Vergabe zurück
http://www.spiegel.de/panorama/fc-bayer ... 40893.html

Vermutet habe ich das eigentlich schon seit letztem Sommer 8)
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Schneeti »

megagoldfisch hat geschrieben:Die Ruhe die Asiaten bzw. Chinesen für mich verkörperten erweckten jedoch erst spät mein Interesse für Asien.
Ich glaub, hier haben wir die Wurzel des Mißverständnisses gefudnen. Ruhe? Chinesen? Ich sach nur "renao"...
megagoldfisch hat geschrieben:Leider musste ich feststellen, dass Chinesen jedoch auch Dinge verkörpern und leben, die in unserem Kulturkreis, und besonders auch für mich, als eher negativ gelten. Ich dachte immer, die Chinesen würden sich so extrem für andere Kulturen interessieren. Die Chinesen die ich hier getroffen habe und sehr gut kenne mittlerweile, zeigten jedoch kaum bis gar kein Interesse an irgendwelchen Kulturen bzw. fremden Menschen.
Keine Ahnung, wo du das her hast - aber das Interesse für andere Kulturen ist in China genauso stark oder wenig vorhanden wie anderswo. Also oftmals eher wenig... Das ist aufm platten Land in China schon was anderes - aber da sieht man (im Unterschied zu z.B. Deutschland) auch nicht jeden Tag solche Exoten wie uns.
megagoldfisch hat geschrieben:Wie ihr sicherlich wisst, haben Chinesen oft ein vorgeschriebenen Lebensweg. Nach der Schule zur bestmöglichen Universität und während des Studiums 1-2 Semester in den USA studieren, und wenn das nicht möglich ist in Deutschland oder sonst wo. Ich kann natürlich nur für Studenten reden. Dieser Lebensweg kam auch genau so rüber. Es gab gar kein Interesse an Deutschland, oder gar keine Motivation. Man sagte mir nur immer eindringlich, dass man so gerne wieder nach China wolle, und dass man so schnell wie möglich wieder weg will.
Bei dem vorgeschriebenen Lebensweg mußte ich grinsen. Als ob es bei den Deutschen sooo anders wäre (ok, hier entscheiden sich die meisten selbst für ihr Fach und haben mit 20 auch bissl mehr gemacht als nur lernen, aber grundsätzlich sind die meisten Lebensläufe hier ähnlich geradlinig).
Keine Sorge, es gibt genug Chinesen, die nach dem Studium auch hier bleiben - die Einstellung wandelt sich oft im Lauf der Zeit. Je besser das Deutsch wird, desto geringer die Neigung heimzugehen (und wenn Kinder da sind, oft noch weniger :) ).
Die gleiche Erfahrung hab ich mit deutschen Mitstudenten in Hongkong gemacht: Mal dazusein ist ja ok, aber leben will man dann doch nicht dauerhaft dort. Die sind zwar deutlich mehr rumgereist als der typische Deutschland-Student aus China - aber das hat auch mit finanziellen Mitteln zu tun (wenn man die Semesterferien nicht arbeiten muß, kann man auch mal was erleben)
megagoldfisch hat geschrieben:Untereinander haben sich die Chinesen auch nur mit Chinesen getroffen, was ich ziemlich schade finde, da man sich sicherlich auch untereinander viel zu sagen gehabt hätte. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen wenn Chinesen gerne unter Chinesen bleiben wollen, aber leider passt das sehr gut in das Gesamtbild.
Oh, den Absatz hätte ich fast wortgleich über mein Auslandssemester HK schreiben können. Ich hätte nur "Chinesen" durch "Europäer" ersetzen müssen... Ist halt so: Wer keine zwingende Motivation hat, sich unter die Locals zu mischen (Sprache lernen, Schwiegereltern...), der bleibt halt lieber unter den eigenen Leuten.
megagoldfisch hat geschrieben:Mittlerweile war es für mich schon unangenehm unter Chinesen zu sein, was auch etwas mit meinem Studium zu tun hatte. Ich studiere zum Wintersemester Japanologie und Soziologie. Aus irgendwelchen Gründen war das absolut unverständlich für Chinesen. Ich hatte das Gefühl, dass sich manche Chinesen sogar fremd-geschämt haben. Wenn ich mir die Studiengänge der männlichen Chinesen angucke, wird mir auch klar warum. Diese studieren ausschließlich Studiengänge wie Physik, Mathematik, Informatik und VWL/BWL. Die weiblichen Chinesen dürfen jedoch studieren was sie wollen.
Hm, wie soll ich sagen... Die meisten deutschen Ingenieur- und Naturwissenschafts-Studenten sind in der Hinsicht gegenüber Geisteswissenschaftlern vielleicht höflicher, aber untereinander haben wir schon auch abgelästert über die angehenden Diplom-Taxifahrer (nicht persönlich gemeint). Ich denke, die meisten Chinesen (und auch -innen) haben im Hinblick auf die Studienwahl halt ein ausgeprägtes Nutzwertdenken. Das kann ich auch niemandem verdenken.
megagoldfisch hat geschrieben:Mein Hauptproblem ist der Materialismus. Es ist echt ein Witz, wie viele viele Chinesen die ich kenne Karl Marx als inspirierende Personen bei Facebook angeben, und gleichzeitig die materialistischsten Menschen sind die ich je gesehen habe. Ein Chinese sagte mir, dass er sich ein iPad gekauft hat, damit er mehr respektiert wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht verstehen was er meinte.
Naja, Marx und Materialismus ist ja kein Widerspruch (ganz im Gegenteil, würde ich sagen). Christentum und Materialismus dagegen deutlich mehr...
Und daß sich Deutsche keine Statussymbole zulegen, um in ihrem Freundeskreis an Ansehen zuzulegen, halte ich für ein Gerücht. Die Deutschen sind da vielleicht weniger ehrlich, was ihre Motivation angeht...
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Stephan1975 »

Hallo Goldfisch,

ich muss mich hier wohl mal für alle entschuldigen. Es ist wirklich nicht OK, dass man Neuankömmlinge so begrüßt. Kann aber auch sagen, dass dieses Thema leider hier bereits platt getreten wurde, so können einige nur noch mit blubb antworten.

Ich denke, dass Du hier Deine Erfahrung gemacht hast, die für die, die Du nun kennst zutreffend ist. Ich behaupte einmal, dass es sicherlich viele dieser Fälle (wie Du beschreibst) unter Chinesen gibt. Ich könnte auch ähnliche Beispiele aufzählen. Vielleicht gibt es in China durch den recht raschen Aufstieg einzelner sogenannte "Snops" besonders unter den Studenten, dessen Eltern sich dies leisten können, ihre Kinder in die Staaten oder nach Europa zum Studieren zu schicken.

Auf der anderen Seite kenne ich aber auch Chinesen, die sparsam sind und sich jeglichen Luxus vergönnen, damit gerade ihre Kinder diese Art von Luxus dann leisten können.

Weitere Aussagen zum Thema wirst Du sicherlich in der Suchfunktion finden. Bitte entschuldige nochmals die Form der Kommunikation hier. Manchmal hat jeder mal einen schlechten Tag. Scheint so, als hätten hier diesmal mehrere einen schlechten Tag gehabt zu haben.
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von Aremonus »

Auch von mir eine Entschuldigung für gewisse ausufernede Forenmitglieder.
Ich finde es sinnvoll, dass Du mit anderen über Erfahrungen redest, die Du nicht so gut einordnen kannst - für das ist dieses Forum ja da.
Die Chinesen die ich hier getroffen habe und sehr gut kenne mittlerweile, zeigten jedoch kaum bis gar kein Interesse an irgendwelchen Kulturen bzw. fremden Menschen.
Wer es schafft, im Ausland zu studieren, hat entweder wohlhabende Eltern oder ist wirklich fleissig. Die extrem fleissigen sind jedoch tendenziell introvertiert, während die sehr Wohlhabenden eher in die USA, nach England oder, wenn Kontinentaleuropa, in die Schweiz studieren gehen. Je nach Uni hast Du also wirklich nur die Nerds um Dich - keine repräsentative Gruppe, also.
Das erklärt auch, warum Du für Deinen qualitativen Studiengang bemitleidet wirst - unter Nerds (hüben wie drüben) belächelt man diese "Weichspülstudiengänge" eben gerne.
Die Chinesen sind meiner Meinung nach auch das Volk mit den meisten Vorurteilen (zu mindestens von den Völkern die ich kenne).
Jeder Mensch hat Vorurteile - die der Chinesen sind für Dich einfach nicht normal.
Als ich als Schweizer das erste Mal mit Deutschen zusammen wohnte, schämte ich mich die ganze Zeit für meine Kollegen auf Grund ihrer ausgeprägten Vorurteile - die Kollegen selber nahmen sie aber einfach nicht so wahr. Umgekehrt bin ich überzeugt, dass auch ich entsprechende Vorurteile oder Verhaltensweisen besitze - davor ist niemand gefeit. Das ist eben der kleine aber feine kulturelle Unterschied :)
Ein Chinese sagte mir, dass er sich ein iPad gekauft hat, damit er mehr respektiert wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht verstehen was er meinte.
Dies dürfte aber auch bei 95 Prozent der europäischen iPad-Käufern der Grund sein - nur spricht man bei uns nicht darüber und versucht, es zu verdrängen, da man als Europäer ein gesundes Selbstbewusstsein haben muss und so etwas nicht ins Bild passt. In Europa wir jemand, der sich nicht so viele Dinge kaufen kann (aber immer noch bei weitem genug zum Leben hat) sogar bemitleidet und erhält grosszügige Sozialhilfen - in China hingegen ist mehr Eigenverantwortung und Hilfe durch die Familie gefordert.

Materialismus zeugt generell von einem eher schwachen Selbstwertgefühl - und dafür kann man doch niemanden verurteilen.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von incues »

Luntan hat geschrieben: Sind eigentlich 1% der Deutschen "Bayern München" Fans :?: :mrgreen:
Ich behaupte mal, dass es mehr chinesische als deutsche Bayern Münschen Fans gibt.
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Re: Was mich an Chinesen so richtig aufregt.

Beitrag von báitù »

Stephan1975 hat geschrieben:Hallo Goldfisch, ich muss mich hier wohl mal für alle entschuldigen.
Hallo Stephan1975, ich spreche dir das Recht ab, dich für mich zu entschuldigen! :x
Dazu besteht auch keinerlei Anlass!
Der kritische Leser dieses Forums bemerkt in erster Linie eines:
Eine zunehmende Häufung von Neuanmeldungen, die sich immer in epischer Breite in ihrem ersten Beitrag über ein Thema verblubbern, welches dazu geeignet ist, einen Sturm im Wasserglas zu entfachen.
Der besagte Neuankömmling postet ein paar Mal und verschwindet dann im virtuellen Nirvana. Die Themen sind übrigens immer dieselben, womöglich der Clown der dahinter steckt auch... :o

Leider bekommt selbst der VIP-Schwarm nicht immer so richtig mit, wie er von Leuten wie einer "Mutter von 2 Kindern, Simone 24 und Stefan 21 (behindert) und grillbegeisterte Freundin ,nicht geschieden aber glücklich getrennt" über die Alm getrieben wird... :roll:
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