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Edit: Ich arbeite auch...
Wer findet den Fehler ?Luntan hat geschrieben:....Dich nicht wirklich weiter. Stell Dir vor Du triffst einige "Bayern München" Fans in Spanien, siehst sie rumpöbeln und saufen, und hast dann eine Meinung wie Deutsche sind...
henchan hat geschrieben:Wer findet den Fehler ?Luntan hat geschrieben:....Dich nicht wirklich weiter. Stell Dir vor Du triffst einige "Bayern München" Fans in Spanien, siehst sie rumpöbeln und saufen, und hast dann eine Meinung wie Deutsche sind...
Knapp daneben.TomTom hat geschrieben:henchan hat geschrieben:Wer findet den Fehler ?Luntan hat geschrieben:....Dich nicht wirklich weiter. Stell Dir vor Du triffst einige "Bayern München" Fans in Spanien, siehst sie rumpöbeln und saufen, und hast dann eine Meinung wie Deutsche sind...
Bayern ist AuslandEs gibt dort keine Deutschen
Luntan hat geschrieben:Bayern sollte man nicht mit Deutschen verwechseln und Hertha BSC nicht mit Deutschem Fussball![]()
Daran habe ich doch nach der letzten Saison ernsthafte Zweifel...henchan hat geschrieben:Die, die zum FC Bayern in die Arroganz Arena pilgern, sind keine
Fans, sondern nur Erfolgsfans.
Wenn du viele Chinesen zu deinen besten Freunden zählst wundere ich mich das dich das Verhalten der Studenten so stört. Sollte doch eigentlich nichts sein was du dann nicht schon gehört hast. Kinder in China haben einen Erfolgsdruck, den wir in Deutschland so nicht kennen. Und das sie eine andere Zielsetzung haben als viele Deutsche ist daher nicht ungewöhnlich.megagoldfisch hat geschrieben:Tut mir leid wenn das vielleicht falsch rüber kam. Ich zähle viele Chinesen zu meinen besten Freunden. Das heißt also, dass ich es anscheinend akzeptieren kann. Eigentlich bin ich auch ein ruhiger Mensch, manchmal finde ich manches Verhalten unglaublich unangebracht. Tut mir leid für diese Mißverständnisse.
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Edit: Ich arbeite auch...

Ich habe mir jetzt mal - stellvertretend - nur das heraus gepickt.megagoldfisch hat geschrieben:Leider musste ich feststellen, dass Chinesen jedoch auch Dinge verkörpern und leben, die in unserem Kulturkreis, und besonders auch für mich, als eher negativ gelten. Ich dachte immer, die Chinesen würden sich so extrem für andere Kulturen interessieren. Die Chinesen die ich hier getroffen habe und sehr gut kenne mittlerweile, zeigten jedoch kaum bis gar kein Interesse an irgendwelchen Kulturen bzw. fremden Menschen.
Wie ihr sicherlich wisst, haben Chinesen oft ein vorgeschriebenen Lebensweg. Nach der Schule zur bestmöglichen Universität und während des Studiums 1-2 Semester in den USA studieren, und wenn das nicht möglich ist in Deutschland oder sonst wo. Ich kann natürlich nur für Studenten reden. Dieser Lebensweg kam auch genau so rüber. Es gab gar kein Interesse an Deutschland, oder gar keine Motivation. Man sagte mir nur immer eindringlich, dass man so gerne wieder nach China wolle, und dass man so schnell wie möglich wieder weg will.
Untereinander haben sich die Chinesen auch nur mit Chinesen getroffen, was ich ziemlich schade finde, da man sich sicherlich auch untereinander viel zu sagen gehabt hätte. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen wenn Chinesen gerne unter Chinesen bleiben wollen, aber leider passt das sehr gut in das Gesamtbild.
Bayern München weist Vorwurf der Schlafmittel-Vergabe zurückbáitù hat geschrieben:Daran habe ich doch nach der letzten Saison ernsthafte Zweifel...henchan hat geschrieben:Die, die zum FC Bayern in die Arroganz Arena pilgern, sind keine
Fans, sondern nur Erfolgsfans.
Ich glaub, hier haben wir die Wurzel des Mißverständnisses gefudnen. Ruhe? Chinesen? Ich sach nur "renao"...megagoldfisch hat geschrieben:Die Ruhe die Asiaten bzw. Chinesen für mich verkörperten erweckten jedoch erst spät mein Interesse für Asien.
Keine Ahnung, wo du das her hast - aber das Interesse für andere Kulturen ist in China genauso stark oder wenig vorhanden wie anderswo. Also oftmals eher wenig... Das ist aufm platten Land in China schon was anderes - aber da sieht man (im Unterschied zu z.B. Deutschland) auch nicht jeden Tag solche Exoten wie uns.megagoldfisch hat geschrieben:Leider musste ich feststellen, dass Chinesen jedoch auch Dinge verkörpern und leben, die in unserem Kulturkreis, und besonders auch für mich, als eher negativ gelten. Ich dachte immer, die Chinesen würden sich so extrem für andere Kulturen interessieren. Die Chinesen die ich hier getroffen habe und sehr gut kenne mittlerweile, zeigten jedoch kaum bis gar kein Interesse an irgendwelchen Kulturen bzw. fremden Menschen.
Bei dem vorgeschriebenen Lebensweg mußte ich grinsen. Als ob es bei den Deutschen sooo anders wäre (ok, hier entscheiden sich die meisten selbst für ihr Fach und haben mit 20 auch bissl mehr gemacht als nur lernen, aber grundsätzlich sind die meisten Lebensläufe hier ähnlich geradlinig).megagoldfisch hat geschrieben:Wie ihr sicherlich wisst, haben Chinesen oft ein vorgeschriebenen Lebensweg. Nach der Schule zur bestmöglichen Universität und während des Studiums 1-2 Semester in den USA studieren, und wenn das nicht möglich ist in Deutschland oder sonst wo. Ich kann natürlich nur für Studenten reden. Dieser Lebensweg kam auch genau so rüber. Es gab gar kein Interesse an Deutschland, oder gar keine Motivation. Man sagte mir nur immer eindringlich, dass man so gerne wieder nach China wolle, und dass man so schnell wie möglich wieder weg will.
Oh, den Absatz hätte ich fast wortgleich über mein Auslandssemester HK schreiben können. Ich hätte nur "Chinesen" durch "Europäer" ersetzen müssen... Ist halt so: Wer keine zwingende Motivation hat, sich unter die Locals zu mischen (Sprache lernen, Schwiegereltern...), der bleibt halt lieber unter den eigenen Leuten.megagoldfisch hat geschrieben:Untereinander haben sich die Chinesen auch nur mit Chinesen getroffen, was ich ziemlich schade finde, da man sich sicherlich auch untereinander viel zu sagen gehabt hätte. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen wenn Chinesen gerne unter Chinesen bleiben wollen, aber leider passt das sehr gut in das Gesamtbild.
Hm, wie soll ich sagen... Die meisten deutschen Ingenieur- und Naturwissenschafts-Studenten sind in der Hinsicht gegenüber Geisteswissenschaftlern vielleicht höflicher, aber untereinander haben wir schon auch abgelästert über die angehenden Diplom-Taxifahrer (nicht persönlich gemeint). Ich denke, die meisten Chinesen (und auch -innen) haben im Hinblick auf die Studienwahl halt ein ausgeprägtes Nutzwertdenken. Das kann ich auch niemandem verdenken.megagoldfisch hat geschrieben:Mittlerweile war es für mich schon unangenehm unter Chinesen zu sein, was auch etwas mit meinem Studium zu tun hatte. Ich studiere zum Wintersemester Japanologie und Soziologie. Aus irgendwelchen Gründen war das absolut unverständlich für Chinesen. Ich hatte das Gefühl, dass sich manche Chinesen sogar fremd-geschämt haben. Wenn ich mir die Studiengänge der männlichen Chinesen angucke, wird mir auch klar warum. Diese studieren ausschließlich Studiengänge wie Physik, Mathematik, Informatik und VWL/BWL. Die weiblichen Chinesen dürfen jedoch studieren was sie wollen.
Naja, Marx und Materialismus ist ja kein Widerspruch (ganz im Gegenteil, würde ich sagen). Christentum und Materialismus dagegen deutlich mehr...megagoldfisch hat geschrieben:Mein Hauptproblem ist der Materialismus. Es ist echt ein Witz, wie viele viele Chinesen die ich kenne Karl Marx als inspirierende Personen bei Facebook angeben, und gleichzeitig die materialistischsten Menschen sind die ich je gesehen habe. Ein Chinese sagte mir, dass er sich ein iPad gekauft hat, damit er mehr respektiert wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht verstehen was er meinte.

Wer es schafft, im Ausland zu studieren, hat entweder wohlhabende Eltern oder ist wirklich fleissig. Die extrem fleissigen sind jedoch tendenziell introvertiert, während die sehr Wohlhabenden eher in die USA, nach England oder, wenn Kontinentaleuropa, in die Schweiz studieren gehen. Je nach Uni hast Du also wirklich nur die Nerds um Dich - keine repräsentative Gruppe, also.Die Chinesen die ich hier getroffen habe und sehr gut kenne mittlerweile, zeigten jedoch kaum bis gar kein Interesse an irgendwelchen Kulturen bzw. fremden Menschen.
Jeder Mensch hat Vorurteile - die der Chinesen sind für Dich einfach nicht normal.Die Chinesen sind meiner Meinung nach auch das Volk mit den meisten Vorurteilen (zu mindestens von den Völkern die ich kenne).
Dies dürfte aber auch bei 95 Prozent der europäischen iPad-Käufern der Grund sein - nur spricht man bei uns nicht darüber und versucht, es zu verdrängen, da man als Europäer ein gesundes Selbstbewusstsein haben muss und so etwas nicht ins Bild passt. In Europa wir jemand, der sich nicht so viele Dinge kaufen kann (aber immer noch bei weitem genug zum Leben hat) sogar bemitleidet und erhält grosszügige Sozialhilfen - in China hingegen ist mehr Eigenverantwortung und Hilfe durch die Familie gefordert.Ein Chinese sagte mir, dass er sich ein iPad gekauft hat, damit er mehr respektiert wird. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht verstehen was er meinte.
Ich behaupte mal, dass es mehr chinesische als deutsche Bayern Münschen Fans gibt.Luntan hat geschrieben: Sind eigentlich 1% der Deutschen "Bayern München" Fans![]()
Hallo Stephan1975, ich spreche dir das Recht ab, dich für mich zu entschuldigen!Stephan1975 hat geschrieben:Hallo Goldfisch, ich muss mich hier wohl mal für alle entschuldigen.
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