Ja, da hast Du natuerlich Recht. Stoffe kommen in der Tat noch viele aus Italien.HK_Yan hat geschrieben:In Europa wird immer noch sehr viel Textil produziert. Italien ist z.B. immer noch sehr stark in Stoffen. Für eine Jeans der oberen Preisgruppe kommen die Stoffe dann oft aus Italien, genäht wird in Bulgarien, gewaschen dann wieder in Italien. Kostet dann auch >€300...asiaxxxpat hat geschrieben:Im Gegenteil, die noch operierenden Fabriken in Nordwesteuropa + Italien im "Fashionbereich" haben heutzutage weder die Maschinen, noch das ausgebildete Personal und waeren noch nicht einmal ansatzweise in der Lage in der von ihnen erwarteten Qualitaet zu produzieren.
Zukunft von Luxus "Made in China"
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Das kommt darauf an. Hermes und LV lassen in der Tat fast alles in Westeuropa herstellen. Ich meine sogar, das Canvas fuer LV wird teilweise irgendwo in Deutschland hergestellt.asiaxxxpat hat geschrieben:Ja, da hast Du natuerlich Recht. Stoffe kommen in der Tat noch viele aus Italien.HK_Yan hat geschrieben:In Europa wird immer noch sehr viel Textil produziert. Italien ist z.B. immer noch sehr stark in Stoffen. Für eine Jeans der oberen Preisgruppe kommen die Stoffe dann oft aus Italien, genäht wird in Bulgarien, gewaschen dann wieder in Italien. Kostet dann auch >€300...asiaxxxpat hat geschrieben:Im Gegenteil, die noch operierenden Fabriken in Nordwesteuropa + Italien im "Fashionbereich" haben heutzutage weder die Maschinen, noch das ausgebildete Personal und waeren noch nicht einmal ansatzweise in der Lage in der von ihnen erwarteten Qualitaet zu produzieren.
Und dort in den Fabriken (in Frankreich, Italien...) gibt es auch tatsaechlich noch echte Handwerker. Manches wird auch noch per Hand genaeht & das hat dann eben seinen Preis.
Mir ist aufgefallen dass die gleichen Produkte made in China oft weniger lange halten. Ich habe z.B. diverse Paar Converse Chucks, wovon manche made in China sind (in China gekauft), und manche made in Indonesia (in Japan gekauft). Die made in Indonesia halten schon 6 Jahre, waehrend die made in China nach 2 Jahren sprichwoertlich auseinander gefallen sind
Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Ein Bekannter von mir in DE hat Geigenbauer gelernt. Damit lässt sich gut verdienen. Orgelbauer sind auch gefragt. Wenn man sich ein paar Schuhe beim Schumacher machen lässt dann kosten die schnell €1000 - ist eben echte Handarbeit. In DE gibt es einige Schmiede die sich auf sehr edle Messer spezialisiert haben.Taiyang hat geschrieben:.....gibt es auch tatsaechlich noch echte Handwerker.
Das Handwerk ist also bei weitem nicht tot. Es ist nur in der industriellen Konsumgesellschaft stark unterbelichtet.
In der japanischen Kultur ist das Handwerk auch sehr hoch angesehen (siehe z.B. Messer). In China sind Handwerker die hoher Qualität liefern eher rar.
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Warum denn nicht?HK_Yan hat geschrieben: Ein Haier Kühlschrank ist bestimmt kein Luxusprodukt. Genausowenig Notebooks.
Dann ist ein Auto, ein Hemd, ein Schuh, ein Küchenmesser oder ein Musikinstrument auch kein Luxusprodukt. Wo soll man da die Grenze ziehen? Es gibt fast in jedem Bereich Luxusartikel. In der Notebook-Sparte würde ich die Produkte von Apple klar dazu zählen - oder müssen die erst mit swarovski Steinen bestückt sein? (gibts übrigens auch ...)
Die Definition auf Wikipedia:
Luxus bezeichnet Verhaltensweisen, Aufwendungen oder Ausstattungen, welche über das übliche Maß (den üblichen Standard) hinausgehen bzw. über das in einer Gesellschaft als notwendig oder sinnvoll erachtete Maß.
Selbst ein Grill kann ein Luxusprodukt sein (siehe z. B. die Gas-Grille von Weber), genauso wie eine gesamte Kücheneinrichtung - ein Kühlschrank dann sicher auch.
Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Andy_yi hat geschrieben:Warum denn nicht?HK_Yan hat geschrieben: Ein Haier Kühlschrank ist bestimmt kein Luxusprodukt. Genausowenig Notebooks.
Zum Thema deutsches Handwerk und Luxus findet ihr hier eine Liste mit vielen Firmen, die man bestimmt erstmal nicht im Luxussegment einordnet: http://www.biesalski-company.com/Studie ... s_2012.pdf Seite 5Das Handwerk ist also bei weitem nicht tot. Es ist nur in der industriellen Konsumgesellschaft stark unterbelichtet.
Genau da liegt der springende Punkt! Es geht um das gefühlte Vertrauen. Und ist Luxus nicht primär fühlen? Haben chinesische Marken unser Vertrauen?Da muss ich asiaxxxpat zustimmen. Wenn ich die Wahl zwischen zwei fast identischen Produkten zum ähnlichen Preis, würde ich immer ein Westmade produkt dem Ostmade vorziehen. Warum? Auch wenn die Qualität gleich wäre ist das Vertrauen in westliche Marken größer. Selbst die Chinesen sehen das so und jeder, der es sich leisten kann, kauft auch lieber westliche Produkte. Wenn sie schon selbst nicht das Vertrauen haben, wie wollen sie verlangen, dass der Westen es hat?
Bitte unterstützt mich in meiner Forschung zum Thema chinesische Luxusmarken in Deutschland durch eine kurze Umfrage. DANKE!
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Hallo,SvRa hat geschrieben:Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin Studentin an der Munich Business School im Fach International Business und untersuche in meiner Masterarbeit den aufstrebenden chinesischen Luxusmarkt. Speziell interessiert mich dabei die Meinung deutscher Konsumenten über Luxusprodukte „Made in China“.
Ich habe Deine Umfrage beantwortet. Ich befuerchte aber nicht zu Deiner Zufriedenheit.
Ich lebe z.Z. in China und weiss, dass selbst Deine Landsleute nicht mal ihren eigenen Produkten trauen.
Stichworte: gepanschte Babymilch, fake-eggs, Formaldehyd auf Salat....
Das sieht duester aus.
Aber Kopf hoch, wird schon...
Bis die Tage
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Also ich traue deutschen Produkten schon einigermaßen. Von "gepanschter Babymilch" habe ich hier noch nie gehört (in China übrigens auch nicht. Soll ich dir mal den Unterschied zwischen gepanschter Milch und gestrecktem Milchpulver erklären?) und gefälschte Eier habe ich auch noch nicht im Eierbecher gehabt.rpm-U hat geschrieben:Ich lebe z.Z. in China und weiss, dass selbst Deine Landsleute nicht mal ihren eigenen Produkten trauen.
[...]
Aber Kopf hoch, wird schon...
Svenja könnte natürlich der Name sein, den sich eine chinesische Studentin selbst gegeben hat. Aber hier haben wir es wohl mit einer deutschen Studentin zu tun. rpm-U, Lesen ist wirklich eine deiner Hauptschwächen. Aber Kopf hoch!
Wobei ich nicht glaube, dass das noch was wird...
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Dann bist Du aber wirklich schlecht informiert.laogai hat geschrieben:Von "gepanschter Babymilch" habe ich hier noch nie gehört (in China übrigens auch nicht. Soll ich dir mal den Unterschied zwischen gepanschter Milch und gestrecktem Milchpulver erklären?) und gefälschte Eier habe ich auch noch nicht im Eierbecher gehabt.
Diese Themen sind hier absolut Top, auch unter Chinesen.
Fake eggs, Formaldehyd auf Salat, "gestrecktes Milchpulver"...
Alles bekannt. Letzteres musst Du nicht erklaeren. Um Gottes Willen, habe ich wohl einen Formfehler begangen und Du weisst es. Dein Punkt - Daumen hoch!
Fakt ist, dass auch Chinesen Milchpulver aus dem Ausland einfliegen lassen wenn sie koennen.
Alles Andere ist bekann, wie gesagt. Wenn Du nicht willst, dann Deine Sache, aber die Spatzen pfeifen es schon....
Wenn es denn noch Spatzen gibt
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Um die Sache mal aufzuklären: Ich bin deutsch
Danke, dass ihr meine Umfrage mitmacht! Jedes Ergebnis ist zu meiner Zufriedenheit, da ich ja herausfinden möchte, was die Deutschen von chinesischen Produkten halten und nicht selber welche verkaufen möchte
Das was rpm-U erwähnt hat ist Teil der "Made in China" Problematik, die es Luxusfirmen aus China schwer macht, sich zu platzieren. 2004 gab es den sogenannten "big-head-baby" Skandal in China (auch in deutschen Medien). Einige Babys starben nach dem Verzehr von Milch aus Milchpulver, welches mit Melamin versetzt war, um die scheinbare Eiweißkonzentration zu erhöhen. Fake eggs gibt es tatsächlich, ebenso wie es gefälschte Handtaschen gibt.
Und die zentrale Frage ist: Vertraut der deutsche Konsument in chinesische Marken, wenn selbst Chinesen in vielen Fällen noch eher europäischen Marken vertrauen?
Danke, dass ihr meine Umfrage mitmacht! Jedes Ergebnis ist zu meiner Zufriedenheit, da ich ja herausfinden möchte, was die Deutschen von chinesischen Produkten halten und nicht selber welche verkaufen möchte
Das was rpm-U erwähnt hat ist Teil der "Made in China" Problematik, die es Luxusfirmen aus China schwer macht, sich zu platzieren. 2004 gab es den sogenannten "big-head-baby" Skandal in China (auch in deutschen Medien). Einige Babys starben nach dem Verzehr von Milch aus Milchpulver, welches mit Melamin versetzt war, um die scheinbare Eiweißkonzentration zu erhöhen. Fake eggs gibt es tatsächlich, ebenso wie es gefälschte Handtaschen gibt.
Und die zentrale Frage ist: Vertraut der deutsche Konsument in chinesische Marken, wenn selbst Chinesen in vielen Fällen noch eher europäischen Marken vertrauen?
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Moment mal! West vs. Ost? Das ist jetzt eine extrem grobe Verallgemeinerung. Was ist für dich der "Westen" und was der "Osten". Dass es im "Osten" außer China auch andere Länder gibt weißt du schon oder? Was ist z.B. mit Japan und Korea? Produzieren die etwa Schrott?Der neue Waiguoren hat geschrieben:Wenn ich die Wahl zwischen zwei fast identischen Produkten zum ähnlichen Preis, würde ich immer ein Westmade produkt dem Ostmade vorziehen. Warum? Auch wenn die Qualität gleich wäre ist das Vertrauen in westliche Marken größer.
Bei Elektronik kaufe ich eigentlich seit 20 Jahren hauptsächlich japanisch, von Denon, Toshiba, Fuji, Nikon, Technics, Minolta, Sony, Panasonic bis Yamaha, nichts davon High-end aber gute Mittelklasse. Auch wenn bei manchen "made in China" drauf steht hat das meiste davon jahrelang gehalten ohne Probleme, ein Fernseher von Sony sogar 24 Jahre lang. Früher hatte ich mal so ne Kompaktanlage von Schneider, mein Vater jetzt immer noch, 100% "made in Germany" und purer Schrott, Pressholzplatte als "Boden", und manche Funktionen gingen schon von Anfang an nicht. Die Klangqualität? Grauenhaft! Also ich persönlich ziehe japanische Produkte "westlichen" vor. Über Autos kann ich nichts sagen, ich besitze keines. Aber selbst bei chinesischer Elektronik hat sich in den letzten Jahren viel getan, die sind mächtig am aufholen. Wartet noch 20 Jahre ab dann wird "made in China" eine Gütegarantie sein.
Und zu deutschen Elektronikprodukten (wie Kameras, TVs, Handys etc., NICHT Autos): wieviele Marken (ich meine für den Endverbraucher, nicht Industrie-Großanlagen oder ähnliches) können sich heutzutage eigentlich weltweit wirklich durchsetzen? Ich kenne mich da nicht so aus, habe aber festgestellt dass diese in den letzten 20 - 30 Jahren ziemlich an Bedeutung verloren haben. Ich kann mich irren, aber das ist meine Einschätzung.
Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Ich glaube, wir sind uns alle bewusst, dass es im Osten (nenne es meinetwegen Asien) noch andere Länder außer China gibt. Es geht hier nun aber primär um China und ob Luxusmarken aus China Potenzial hätten. Dass China elektronische Konsumgüter gut produzieren kann bezweifelt keiner. Kaum ein elektronisches Produkt oder seine Komponenten kommen nicht aus China.
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Die Liste dieser täglichen "Paniknachrichten" aus dem CN-TV ist deutlich länger und nur ungerne bestätige ich unserem sonst so mit gutem China-Wissen behaftetem laogai, dass er diesbezüglich wohl nicht "up to date" istrpm-U hat geschrieben:Dann bist Du aber wirklich schlecht informiert.laogai hat geschrieben:Von "gepanschter Babymilch" habe ich hier noch nie gehört (in China übrigens auch nicht. Soll ich dir mal den Unterschied zwischen gepanschter Milch und gestrecktem Milchpulver erklären?) und gefälschte Eier habe ich auch noch nicht im Eierbecher gehabt.
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Dann seid ihr schon zwei, denen eine Lesehilfe gut tätehappyfuture hat geschrieben:Die Liste dieser täglichen "Paniknachrichten" aus dem CN-TV ist deutlich länger und nur ungerne bestätige ich unserem sonst so mit gutem China-Wissen behaftetem laogai, dass er diesbezüglich wohl nicht "up to date" istrpm-U hat geschrieben:Dann bist Du aber wirklich schlecht informiert.[...]laogai hat geschrieben:Von "gepanschter Babymilch" habe ich hier noch nie gehört (in China übrigens auch nicht. Soll ich dir mal den Unterschied zwischen gepanschter Milch und gestrecktem Milchpulver erklären?) und gefälschte Eier habe ich auch noch nicht im Eierbecher gehabt.
Mein Zitat dort oben begann mit dem Satz:
rpm-U hatte vermutet (weiß der Geier warum), dass SvRa Chinesin ist, der er erstmal so richtig einen vor den Latz knallen muss.laogai hat geschrieben:Also ich traue deutschen Produkten schon einigermaßen.
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
Mein einziger Luxusartikel "made in china" ist meine Frau.
Ich kann sie mir kaum leisten, und muss für sie auf Alkohol, Rauchwaren und sonstige Drogen verzichten... aber das ist es mir wert!
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xiăo tùzi guāi guāi, ba mén kāi kāi …
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Re: Zukunft von Luxus "Made in China"
.... ich glaube, deine Frau will, dass du länger lebst... ich würde sagen, ein gutes Zeichen 
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