Ich rate dem aquadraht mal dringend, seine Kenntnisse in der chinesischen Geschichte aufzufrischen.dann wird er sich hoffentlich nicht überall blamieren müssen.Denn das schlimmste ist ja, das er das selber nicht mal merkt.
Das ist schonmal gelogen. Die 东清铁路 oder КВЖД (Kitaysko-Vostochnaya zheleznaya doroga) war eine Stichbahn von der Transsib von Chita in der UdSSR nach Harbin. Sie war von China und der UdSSR gemeinsam gebaut und verwaltet.
Durch die Ungleichsverträge mit der Qing-Regierung erwarben die Russen das alleinige Administrationsverwaltungs und Justizverwaltungsrecht über die Osteisenbahn und die Fläche vom Umfang von jeweils mehrere Dutzenden Qudratkilometern, die auf den beiden Seiten der Bahnstrecke lagen. Es entstand so ein Staat im Staate, ein Russland innerhalb Chinas, der nicht unter der chinesischen Verwaltung stand. Darüberhinaus durften die Russen entlang der Bahnstrecke Garnisonen stellen. Nach dem Japanisch-Russischen Krieg bekamen die Japaner die südlich von Changchun liegende Bahnstrecke der Osteisenbahn, die Russen behielten die nördliche Strecke mit samt Privilegien und Rechten.Nach der Gründung der UdSSR blieb die Osteisenbahn weiterhin russisches Eigentum, mitten im Territorium Chinas.
Wieder gelogen. Der Warlord Zhang Xueliang hat gewaltsam die Kontrolle über den südlichen Teil der Linie übernommen, eine sowjetische Division unter Blyjcher (mit 18.000 Mann) hat die 300.000 Mann starke Armee des Warlords in kurzer Zeit geschlagen (die Militäroperation dauerte 62 Tage). Die chinesische Regierung stand nicht hinter der Aktion Zhangs.
Noch mal ein Geschichtsuntericht: Zhang Xueliang hat sich bereits seit 1928 der Zentralregierung in Nanking unterworfen.Somit war Zhang Xueliang 1929 oberster Vertreter der chinesischen Regierung in der Mandschurei.Ihm stand somit jedes Recht zu, die Kontrolle über die Eisenbahn und die Gebiete innerhalb des chinesischen Territoriums, durch die die Eisenbahn verlief, zu übernehmen, schließlich war es chinesisches Territorium.
Insofern haben chinesische Arbeiter auch nicht gegen die Regierung in Nanjing gestreikt, sondern gegen den Warlord Zhang.
Zu deiner Info: nach der Übernahme der Eisenbahn durch Zhang Xueliang wollte die KPch die Arbeiter in schanghai zum Generalstreik auffordern.Liegt Schanghai nun in der Mandschurei oder in Südchina? Deiner Logik nach wollte also die KPCh chinesische Arbeiter in Schanghai gegen den Warlord Zhang, dessen Machtbereich in der Mandschurei lag, streiken lassen?
Laut der KPCh-Agentur Xinhua:
nach dem Zwischenfall forderte die Kommunistische Internationale die KPch auf, "militärisch die UdSSR zu verteidigen" und im großen Stille Proteste gegen die Kuomintang und für die UdSSR zu organisieren.Die KPCh-Zentrale hat kategorisch und aktiv die Aufforderung erwidert und hat beschlossen, Generalstreik der Arbeiter in Schanghai zu bewegen.
Als die Rote Armee China angriff, war die KPCh-Zentrale der Meinung, dass der Krieg des Imperalismus gegen die UdSSR sofort beginnen würde und dass sich die KMT-Militärs die Osteisenbahn nahmen und weissrussische Truppen organisieren würden, um ins Territorium der UdSSR einzudringen und dass das deshalb ein Präventivschlag der Sowjetunion war.
对于苏联红军大举入境打击东北军的行动,中共中央则明确认为,这是因为帝国主义进攻苏联战争马上就要爆发,国民党武装夺取中东铁路并“组织白俄军队,攻入苏联边境”,苏联不得不先发制人的结果
Quelle:
http://news.xinhuanet.com/theory/2008-0 ... 491551.htm
Gerne hier noch ein originelles Statement des Zentralkomitees der KPCh zu dem Zwischenfall 1929 im Jahre 1931
"
Dass 1928/29 der Zwischenfall Osteisenbahn passieren konnte, war ein Ergebnis des Angriffs der imperalistischen Kuomintang gegen die UdSSR.Was die UdSSR damals tat, war vollkommen eine Selbstverteidigungsmaßnahme.
http://news.xinhuanet.com/theory/2008-0 ... 491551.htm
"一九二八〔九〕年中东路事件的发生,是帝国主义国民党向苏联进攻的结果。苏联那时所采取的,完全是出于自卫的行动。