"Wahlen" in Hong Kong

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HK_Yan
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von HK_Yan »

Als "Wahl" würde ich das nun nicht gerade bezeichnen, Kasperletheater ist treffender. Aus dem Grund hab ich das Geschehen auch nicht wirklich mitverfolgt.

Bei dem "Rennen" wurde ja Henry Tang direkt vor die Ziellinie platziert und die anderen "Kandidaten" waren eher dazu da Alternativen zu suggerieren. Trotz dieses Vorteils hat es Henry Tang geschafft sich selber zu disqualifizieren. Ein illegaler Hausumbau (die Schuld dann auf die Frau geschoben), Affairen, ein außereheliches Kind.... Ich dachte 'mal sehen was heute neu dazu kommt'.

Später haben sich dann Tsang Yok-Tsing und Regina Ip ins Gespräch gebracht. Zwei die mir sehr sympathisch sind - und plötzlich sah Regina richtig gut aus im Vergleich zum anderen Pack.

Es ist aber eigentlich egal. Keiner der Kandidaten wird nach dem 'HK First' Prinzip agieren.
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asiaxxxpat
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von asiaxxxpat »

sirius hat geschrieben:Ist das eine bewiesene Tatsache oder basiert dies eher auf äußere Eindrücke/Gerüchte? Zumindest kam er mir bisher nicht so sehr wie ein kommunistischer Hardliner vor. Nach dem Sieg hat er noch immerhin gesagt, dass er dafür steht, dass sich an den Freiheiten und Eigenheiten Hong Kongs nichts ändert. Und auch, dass er sich 2017 dem Willen der Bevölkerung stellen wird.
Es ist ein sehr hartnaeckiges Geruecht, zu Mal CY schon in den 70ern nach China fuhr um dort Geschaefte zu machen, waehrend der Rest der Bevoelkerung zu diesem Zeitpunkt auch nicht nur in die Naehe von China kommen wollte. Ansonsten ist es nicht wirklich wichtig ob er nun ein Untergrundmitglied der KP ist oder nicht, wofuer er steht und was er sagt spricht fuer ihn und da agiert er auch wie ein KP Mitglied.

Hier noch Mal, wie wir unseren Dear Great Leader sehen:
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VielUnterwegs
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von VielUnterwegs »

Luntan hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben:Umweltverschmutzung und vergiftetem Essen, wenn überhaupt, nichts hat...aber wenn man sich aussuchen kann, auf welcher Seite des Zauns man sitzt...
Da hat das "vergiftete Essen" eindeutig schon die Gehirnfunktion beeinträchtigt :mrgreen:

In diesem Forum gibt es genug Personen die auch schon in den USA gelebt und gearbeitet haben, und alles andere als begeistert über die "Freiheit" dort drüben sind. Allein aus finanziellen Gründen macht es nach 1969 und der Dollarabwertung für Personen aus dem entwickelten Teil von Europa keinen Sinn mehr, dorthin zu gehen, da man schlichtweg weniger verdient. Voraussetzung ist natürlich, dass man selber gut genug ist, etwa in Deutschland auch einen guten Job zu bekommen...

In den USA kommt man mit einer grossen Schnauze und wenig Hirn schnell zu einem Job. Man verliert diesen aber auch schnell wieder. Na dann, Viel Glück 8)

Besonders im Silicon Valley bei den Ingenieuren, da ist es wirklich extrem. Zeltstaedte wohin man schaut, die Leute gehen vom Buero zur Armenspeisung und man hat sogar schon die ersten illegalen Oelkuechen gesehen... :lol: Die Abwanderung der Ingenieure die '69 eingesetzt hat ist wirklich brutal. :lol:
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von Aremonus »

Es ist aber dann "im Westen" doch nochmal deutlich entspannter
Dies sehe ich nicht so. In China dauert alles viel länger, man wartet viel mehr - man mag ja eventuell weniger schnell vorankommen, eine tiefere Lebensqualität haben und auch zahlreiche Probleme lösen müssen als in Europa. Aber in China ist das Stressniveau und der Leistungsdruck doch extrem viel tiefer als hierzulande.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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HK_Yan
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von HK_Yan »

Aremonus hat geschrieben:Aber in China ist das Stressniveau und der Leistungsdruck doch extrem viel tiefer als hierzulande.
Eher im Gegenteil, ich finde DE relaxter. Geldgeilheit erzeugt auch Stress, der tägliche Kampf um ein wenig Lebensraum auch. Für für die Kids ist das Schulsystem Megastress.
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Luntan
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von Luntan »

VielUnterwegs hat geschrieben:Besonders im Silicon Valley bei den Ingenieuren, da ist es wirklich extrem. Zeltstaedte wohin man schaut, die Leute gehen vom Buero zur Armenspeisung und man hat sogar schon die ersten illegalen Oelkuechen gesehen... :lol: Die Abwanderung der Ingenieure die '69 eingesetzt hat ist wirklich brutal. :lol:
Schau doch einmal die Arbeitslosenstatistik an: 10.3% ist immerhin besser als Griechenland. Im Moment denkst Du noch dass Du aussiehst wie Brad Pitt und nächstes Jahr wie Seve Jobs verdienst. :mrgreen: Keine Angst, diese Träumerei geht vorbei 8)
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von Saiber »

Ich brauche hier gar nicht meinen Senft dazu zu tun. xxxpat spricht fuer sich und es reicht schon aus... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Bestimmt lechzt du noch nach ein Haar von Longmao ...:lol: :lol: :lol:
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von VielUnterwegs »

Luntan hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben:Besonders im Silicon Valley bei den Ingenieuren, da ist es wirklich extrem. Zeltstaedte wohin man schaut, die Leute gehen vom Buero zur Armenspeisung und man hat sogar schon die ersten illegalen Oelkuechen gesehen... :lol: Die Abwanderung der Ingenieure die '69 eingesetzt hat ist wirklich brutal. :lol:
Schau doch einmal die Arbeitslosenstatistik an: 10.3% ist immerhin besser als Griechenland. Im Moment denkst Du noch dass Du aussiehst wie Brad Pitt und nächstes Jahr wie Seve Jobs verdienst. :mrgreen: Keine Angst, diese Träumerei geht vorbei 8)
Was interessieren mich 10.3% Arbeitslosigkeit, wenn ich einen guten Job habe und hier regelmaessig Angebote bekomme - und das ist als Ingenieur im Valley der Regelfall. Meine Aussage basiert uebrigens auf meinem aktuellen Einkommen und meiner aktuellen Situation, nicht auf irgendwas, dass ich mal hoffe zu erreichen. Sogar Berufsanfaenger steigen hier bei uns regelmaessig mit $100.000 (75.000+€) und mehr ein als Ingenieur. Aber klar, die wuerden in Deutschland sicher locker noch mehr einfahren...
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von asiaxxxpat »

Das erste was CY macht, nachdem er von Beijing zum neuen Fuehrer auserwaehlt worden ist, er besucht das Liaison office. Natuerlich nicht um sich dort zu bedanken, sondern um die politische Zukunft HKs zu besprechen (er beginnt immerhin schon am 1.Juli mit seinem Amt, da kann so ein Besuch nicht warten ;) ). Will er sich allen ernstens nicht bedankt haben, selbst wenn er wirklich ueber die Zukunft HKs und eine verbesserte Zusammenarbeit mit China besprach? Waere das nicht absolut unhoefflich gewesen?

http://www.thestandard.com.hk/news_deta ... con_type=3
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von MannAusChina »

@VielUnterwegs
Wenn immer ich deine Posting lese, frage ich mich "was macht er hier?". Du hast in China ein paar Jährchen gelebt. Aber das Land gefällt dir überhaupt nicht und du bist doch seit lange Zeit nach USA ausgewandert und da deine Paradies gefunden. Wenn ich du wäre, dann würde ich von China und Themen zu China einfach Abstand halten und mein Leben genießen. Aber stattdessen bist du immer noch sehr aktiv hier und zeigst du in fast ALLE deinen Postings wie gut du in USA lebt ("Freiheit", Sonneschein, hoch Einkommen, Pool...), obwohl solche Sachen mit den Themen gar nicht zutun haben. Hast du zu wenig Arbeit? oder musst du das machen, um für sich selbst gut zu fühlen? So was macht nur ein Loser. So, get a life!
Bin schon 16 Jahre permanent in Deutschland. Vielleicht klinge ich daher manchmal etwas überzogen, aber ich kann meine Toleranzgrenze für Double B nicht mehr weiter erhöhen. Bitte um Nachsicht.
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von MannAusChina »

@asiaxxxpat
Eingentlich wollte ich nichts sagen, weil ich glaube, dass ich mit einem Kolonialist wie du keine sinnvolle Diskussion über Demokratie und Freiheit führen kann. Für dich war Hongkong von damals, als the Queen einen Governor nach Hongkong schickt, alles in Ordnung.
Du hattest doch die Flage von Hongkong aus der kolonial Zeit auf deiner Stirn. Wo hast du die versteckt? :?:
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von Saiber »

MannAusChina hat geschrieben: ... und zeigst du in fast ALLE deinen Postings wie gut du in USA lebt ("Freiheit", Sonneschein, hoch Einkommen, Pool...),
Nur unter der Vorraussetzung! Man darf nicht schwarz sein und nachts einen Kapuzenhutpulli tragen. Ansonsten hat jeder die Freiheit dich als erstes zu erschiessen und dann zu erklaeren er hat sich bedroht gefuehlt. Damit kommt man 100% durch.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von asiaxxxpat »

Hallo Mann aus China,

ich stehe nicht fuer die Kolonialflagge, ich wollte mit der Flagge meinen Protest Kund tun, dass HK weiterhin wie eine Kolonie verwaltet wird und sich nichts zum besseren gewandelt hat. Im Gegenteil. HK leidet unter der Regierung Beijings (auch wenn es in HK immer noch viel besser und freier ist wie in China), die HK in eine grosse Mainlandtouristenattraktion umgewandelt hat. Wenn Du darueber weiterdiskutieren moechtest, so koennen wir das gerne im anderen Topic tun, dies hier ist mehr fuer die "Wahlen", unseren Freund CY und die sich daraus ergebenden Konsequenzen und Geschehnisse bestimmt. ;-)

Aber um Dir kurz vorweg eine kleine Freude zu machen, glaube auch nicht, dass ich ein grosser Freund der Englaender bin (in diese Ecke hat mich nur unser kleiner Mao versucht zu draengen, weil er mit Schaum vorm Mund immer die Haelfte der Beitraege nur liest). Die Englaender haben erst HK benutzt um Opium zu dealen und haben selbst nach WW2 immer noch keine demokratischen Verhaeltnisse hier eingefuehrt. Dann haben sie HK wie ein kalte Kartoffel links liegen gelassen und ihrem eigenen Schicksal ueberlassen.

Ich weiss nicht wo Du Dich befindest und ob Du Zugang zum freien Internet hast, aber diese alte Reportage von RTHK beschreibt ziemlich gut die Feelings vieler zu England und China:
http://www.youtube.com/watch?v=QbSur5u4OBo
Interessant hier auch, dass selbst CY noch ein klein bischen Beijing kritisert. Hoffentlich erinnert er sich noch ein klein wenig daran und bringt es nicht fertig RTHK zu einem CCTV Propagandasender zu wandeln, denn freie Medien ist bald nur noch das einzige, was HK von China unterscheidet.
aquadraht
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von aquadraht »

Nun hast Du ja Deinen Propagandaschwall fertig abgespult und vernünftige Leute können sich auch äussern.

Die Wahl des Verwaltungschefs war natürlich keine "demokratische Wahl" wie die US-Präsidentschaftswahlen. Sie war aber für Hongkong ein grosser Schritt nach vorn. Die Kandidaten wurden nicht hinter verschlossenen Türen bestimmt, sie mussten sich der Öffentlichkeit stellen, bevor sie dem durchaus vorsortierten Wahlmännergremium zur Abstimmung gestellt wurden. Das Wahlmännergremium war gewiss nicht repräsentativ, die einflusslosen "Pandemokraten" bekommen in HK immerhin noch knapp 40% der Stimmen, nicht die 10-15%, die sie in dem Gremium ausmachten. Bei Mehrheitswahlrecht ginge es aber auch in Demokratien nicht besser zu.

Soviel Du geiferst, Hongkong ist Teil der VR China. Da ist normal, dass der neugewählte Verwaltungschef der Vertretung der Zentralregierung einen Besuch abstattet. Da mag in dem Blättchen "The Standard", das vornehmlich in von Westlern besuchten Rotlichtetablissements for free ausliegt und dessen Redakteure vor kurzem wegen Manipulation der Auflagen gegenüber Anzeigenkunden in den Knast mussten, noch soviel Gegeifer stehen. In sachlicheren Medien von der SCMP bis zur Straits Times steht das anders. Da wird die Wahl eher als Generalprobe für die allgemeinen Wahlen zum Verwaltungschef 2017 gesehen.

Übrigens haben sich die Programme von Tang, Leung und Ho so sehr nicht unterschieden. Alle drei haben die enge Zusammenarbeit mit Beijing betont. Leung hatte die meisten sozialen Themen drin.

Das ist wichtig für die Menschen, vor allem die, auf die die "Pandemokraten" runterschauen, die Fabrikarbeiter/innen, Fahrer, Lastenträger, Dienstpersonen. Deren Einkommen stagniert in HK seit längerem, während das vergleichbarer Beschäftigter in Guangdong schnell steigt. Wenn man die Wohnverhältnisse und die Lebenshaltungskosten in Betracht zieht, gibt es heute schon Menschen in HK, denen es schlechter geht als solchen der selben Gesellschaftsschicht in Guangdong. Diese Leute sind immun gegenüber Propaganda gegen Nudeln essende Kinder in der U-Bahn. Die haben andere Probleme.

Ich bin so weit weg von HK (leider, ich mag die Stadt), aber Typen wie Du sind noch weiter weg, obwohl sie dort wohnen. Traurig.

a^2
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Re: "Wahlen" in Hong Kong

Beitrag von jadelixx »

... Da mag in dem Blättchen "The Standard", das vornehmlich in von Westlern besuchten Rotlichtetablissements for free ausliegt ...
Das stimmt so nicht. Die Zeitung wird in Kowloon an jeder groesseren Strassenkreuzung in Chinesisch ausgegeben und nicht in irgendwelchen Rotlichtetablissements.
Das ist wichtig für die Menschen, vor allem die, auf die die "Pandemokraten" runterschauen, die Fabrikarbeiter/innen, Fahrer, Lastenträger, Dienstpersonen. Deren Einkommen stagniert in HK seit längerem, während das vergleichbarer Beschäftigter in Guangdong schnell steigt. ...
Ich wuesste nicht, das hier auf einheimische Gelegenheitsarbeiter runtergeschaut wird. Solche Jobs machen alteingesessene Hong Konger, die es zu Wohneigentum in der Familie gebracht haben als Zweitjob. Obwohl sie es nicht unbedingt noetig haetten.
Das einige Dienstleistungen preislich relativ konstant und damit fuer jeden bezahlbar bleiben, wird von den Menschen hier gefordert.
Wenn man die Wohnverhältnisse und die Lebenshaltungskosten in Betracht zieht, gibt es heute schon Menschen in HK, denen es schlechter geht als solchen der selben Gesellschaftsschicht in Guangdong. Diese Leute sind immun gegenüber Propaganda gegen Nudeln essende Kinder in der U-Bahn. Die haben andere Probleme.
Die Wohnverhältnisse und die Lebenserhaltungskosten sind nicht so schlecht, wie Du es hier darstellst. Selbstvertaendlich sind Sozialwohnungen nicht mit allem Komfort ausgestattet. Selbstverstaendlich kann nicht jeder in den Edelrestaurants in Central essen gehen.
Trotzdem hat auch die Mittelschicht hier beispielsweise nicht die Fensterverglasung, wie sie in Deutschland ueblich ist. Das liegt daran, weil den Menschen hier andere Dinge wichtig sind. Essen zum Beispiel. Man kann guenstig und gut essen und voellig ueberteuert. In Tsuen Wan kriegst Du immernoch eine Suppe plus Getraenk fuer 20 HKD im Restaurant. Selbst auf HK Island in den Food Courts gibts fuer 29 HKD ganz sicher ein ebenwertiges Essen wie in Deutschland fuer 12 Euro.
Fuer Niedrigloehner(dauerhaft hier lebend) gibt es zudem Gelegenheiten billig Wohneigentum zu erwerben. Einige und nicht wenige der "Lastentraeger" von vor zehn Jahren sind heute mehrfache Vermoegens Millionaere. Denen ist die Absicherung ihres Vermoegens wichtiger.

Leung moechte unter anderem Bauprogramme fuer Niedrigverdiener forcieren. Das bringt die "Lastentraeger" von vor 10 Jahren ins Schwitzen. Nicht nur das sicher geglaubte Vermoegen in Form von Betongold koennte dahinschmelzen, sondern auch der Arbeitsmarkt koennte zusammenbrechen, wenn Leung es zu dogmatisch angeht. Zuallererst wird man versuchen, sich durch einen Crash am Immobilienmarkt durchzusparen. Da wird es fuer so manche Dienstleistung keinen Markt mehr geben.

Das Leung nicht demokratisch legitimiert ist, werden ihm die Leute bei jeder Gelegenheit vorwerfen.
Es wird sich Zeigen, wieviel Oeffentlichkeit er vertragen kann, ob er die Interessen seiner Landsleute erforschen will oder nur seinen eigenen Willen durchsetzt.
Nothing in life is to be feared, it is only to be understood. Now is the time to understand more, so that we may fear less. - Marie Curie
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