Das stimmt so nicht, zumindest nicht ueberall. Wir haben in Shandong geheiratet und in der Heimatstadt meiner Frau hiess es, wir koennen nicht auf dem Standesamt der Bezirksebene heiraten, sondern muessten zum Standesamt der Stadtebene. Dort ging auch alles problemlos. Heirat in der Provinzhauptstadt ist mir neu, dachte das ginge gar nicht, da man dort heiraten muss, wo das Hukou ist.qpr hat geschrieben: Was heißt denn, in der Nähe von Nanning?
Mir wurde gesagt, daß nur die Standesämter in der Provinzhaupstadt Ehen mit Ausländern schließen dürfen.
Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
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Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
@ Schneeti : Du hast recht , es ist Trier als geburtsstadt von dem "Karl Marx" .....hatte ich auch mal irgendwann in der schule gelernt , aber vergessen
...kann nur am alter liegen . 
Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
Ich glaube die meisten Trierer würden den Karl Marx gerne an das Saarland abtreten... Und dann noch das Saarland an Frankreich abtretenSchneeti hat geschrieben:Bist du da sicher? Ich meine, vor Jahren mal mit meiner Holden in Trier das Geburtshaus von Karl Marx besichtigt zu haben. Aber wenn bei den Kapitalisten gilt "man stirbt nur zweimal" - vielleicht gilt bei den Kommunisten dann "man wird nur zweimal geboren"...Natal hat geschrieben: @ Luntan ..jo Marx war Saarländer - in Saarlouis geboren . Aber besser Karl Marx als Karl May .....
edit: Hab mal kurz recherchiert - laut wikipedia gab es wohl einen Journalisten namens Karl Marx, der in Saarlouis geboren wurde. Als Träger des Großen Verdienstkreuzes der frühen Bundesrepublik würde ich ihn aber eher als Kommunismus-unverdächtig einschätzen.
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Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
Ohne ein gewisses Mindesteinkommen bekommt man aber keine Niederlassungserlaubnis. So war es zumindest vor ein paar Jahren bei uns und diesbezüglich wird es hier kaum Erleichterungen in den letzten Jahren gegeben haben. Einmal hat man uns diese verwehrt, weil wir beide Studenten waren, beim zweiten Mal hatte ich dann zwar einen Job, befand mich aber noch in der Probezeit. Das Einkommen spielt lediglich für die Erteilung bzw. Verlängerung des Visums nach §28 keine Rolle.AngelofMoon hat geschrieben:mephir.tophel hat geschrieben:genau die Information habe ich auch - man muss wohl nachweisen, dass der Unterhalt gesichert und genügend Wohnraum vorhanden ist.Also beim Ehegattennachzug nach Aufenthaltsgesetz §28 steht nichts von Wohnraum oder gesicherten Lebensunterhalt.§ 28 Familiennachzug zu Deutschen
(2) Dem Ausländer ist in der Regel eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er drei Jahre im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen im Bundesgebiet fortbesteht, kein Ausweisungsgrund vorliegt und er sich auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann. Im Übrigen wird die Aufenthaltserlaubnis verlängert, solange die familiäre Lebensgemeinschaft fortbesteht.
Das steht beim Aufenthaltsgesetz §31 welcher aber nicht beim Ehegattennachzug zu Deutschen zählt.
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Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
Dann lese Dir mal die Anfragen von den Leuten durch die Harz IV Empfänger sind und die Deutsche Staatsangehörigkeit haben.da hai hat geschrieben:Ohne ein gewisses Mindesteinkommen bekommt man aber keine Niederlassungserlaubnis. So war es zumindest vor ein paar Jahren bei uns und diesbezüglich wird es hier kaum Erleichterungen in den letzten Jahren gegeben haben.
Dann gibt es noch den Nachzug über das Aufenthaltsgesetz §28 Artikel 1 Nr.3 (Nachzug zum Deutschen Kind).
Ein Kind kann schlecht den LU sichern, dazu gibt es genügend Beispiele im Netz.
Dieses betrifft oft oder in vielen Fällen die Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit die einen Visumspflichtigen Ehepartner haben.
Konfuzius sprach: “Mach’ Dir keine Sorgen darüber, dass die Menschen Dich nicht kennen, sondern darüber, dass Du sie nicht kennst.”
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Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
Theoretisch sollte dies so sein, durch das in der Regel wird es aber doch je nach Behörde unterschiedlich gehandhabt. So heißt es bspw. in Stuttgart (http://www.stuttgart.de/item/show/318686):AngelofMoon hat geschrieben:Dann lese Dir mal die Anfragen von den Leuten durch die Harz IV Empfänger sind und die Deutsche Staatsangehörigkeit haben.da hai hat geschrieben:Ohne ein gewisses Mindesteinkommen bekommt man aber keine Niederlassungserlaubnis. So war es zumindest vor ein paar Jahren bei uns und diesbezüglich wird es hier kaum Erleichterungen in den letzten Jahren gegeben haben.
Dann gibt es noch den Nachzug über das Aufenthaltsgesetz §28 Artikel 1 Nr.3 (Nachzug zum Deutschen Kind).
Ein Kind kann schlecht den LU sichern, dazu gibt es genügend Beispiele im Netz.
Dieses betrifft oft oder in vielen Fällen die Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit die einen Visumspflichtigen Ehepartner haben.
Sie können eine Niederlassungserlaubnis beantragen, wenn Sie:
[...]
seit drei Jahren eine Aufenthaltserlaubnis nach § 28 AufenthG besitzen und mit einem deutschen Ehepartner oder einem deutschen Kind in häuslicher Lebensgemeinschaft leben und keinen Ausweisungsgrund erfüllen und ihren Lebensunterhalt sichern
Ich hatte damals auch mit der Behörde diskutiert, was letztlich aber nichts gebracht hat. Klar kann man dann versuchen per Anwalt etc. das Ganze durchzusetzen. Für uns war das aber letztlich auch nicht so wichtig/eilig, da sich ja dadurch auch nicht so viel ändert. Der Lebensunterhalt muss dabei nicht vom visumspflichtigen Partner selbst gewährleistet sein, sondern in Summe von beiden - egal wie die Verteilung aussieht.
Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
Hallo. Den Beitrag finde ich sehr gut. Dem ist nichts hinzu zufügen. Ich bin auch seit 2008 mit einer Chinesin aus Nanchang verheiratet. Wir haben in Nanchang geheiratet ohne Probleme und unsere Ehe wurde inzwischenvon meinem Standesamt in Hessen anerkannt und dazu eine Deutsche Heiratsurkunde ausgestellt.mephir.tophel hat geschrieben:Es erstaunt mich doch immer wieder welche Fragen hier im Forum gestellt werden. Fragen zu Visumangelegenheiten, Beziehungsfragen, zur Hochzeit mit einer Chinesin und und und.
Ich bin seit5 Jahren mit einer Chinesin zusammen und davon 3 Jahre verheiratet. War alles nicht so schwer.
Das Rezept unserer Beziehung, kulturelle Unterschiede hin oder her ist ganz einfach:
Liebe und Respekt.
Wir lieben uns und streiten uns. Die unterschiedlichen Kulturen aus denen wir stammen sind zwar Bestandteil unseres Zusammenlebens sind aber noch nie ein Problem gewesen. Es gibt immer wieder Verhaltensweisen, die für den anderen seltsam erscheinen, aber wenn man sich und seine Kultur dem anderen erklärt, dann muss man Missverständnisse gar nicht erst entstehen lassen. Sollten dennoch mal Probleme auftreten, dann schieben wir es nicht sofort auf die Kultur. Und was bedeutet das schon? Dass sie ein Schuhchaos an der Haustür veranstaltet, oder dass ich Käse esse? Schuhchaos hatte ich schon vor meiner Beziehung, nur dass ich eben nur 2 Paar habe und sie gefühlte 50. Es gibt auch Deutsche, die keinen Käse essen.
Diejenigen, die Probleme schnell auf die Kultur schieben hätten mit Sicherheit auch kulturelle Probleme, wenn sie eine Frau aus einem anderen Bundesland heiraten würden. (ich glaube mit einer Saarländerin hätte auch ich als Pfälzer meine kulturellen Probleme)
Für mich sind alle (außer eben bei Saarländern) Verallgemeinerungen im Bezug auf eine andere Kultur und ein anderes Land ein Graus. Ich war 2 1/2 Jahre in China und habe ein großes, vielfältiges Land kennen gelernt. Dort habe ich, wie meine Frau in Deutschland, nette Menschen und unfreundliche Menschen getroffen. Gierige Menschen, die nur Dollarzeichen in den Augen hatten und großzügige Menschen, bei denen ich sehr gerne zu Gast war. Eben wie überall – das ist wohl kulturübergreifend.
Jetzt aber zu den ganzen Hochzeitsformalitäten. (falls jemand danach fragt erzähle ich auch mal, wie es so mit meiner Frau und mir angefangen hat)
Wir hatten auch hier im Forum die ganzen Geschichten gelesen und Angst gehabt, dass alles kompliziert wird und sich ewig hinzieht.
Bis auf etwas Bürokratie war es ganz einfach.
Das Standesamt in Nanchang (von dort stammt meine Frau) wollte nur einen Auszug aus dem Melderegister aus dem hervorgeht, dass ich nicht verheiratet bin.
Da ich in China lebte habe ich ein paar Vollmachten nach Deutschland geschickt, damit meine Lieben die Laufarbeit für mich erledigen konnten.
1. Auszug aus Melderegister holen
2. vom Notar beglaubigen lassen (das wollten auch nur die Bayern!)
3. von der Landesregierung beglaubigen
4. in Köln vom Bundesverwaltungsamt beglaubigen (geht per Post)
5. im Konsulat von den Chinesen beglaubigen
Dann mussten wir dieses Dokument in Nanchang von offizieller Stelle übersetzten lassen. Die nette Frau vom Standesamt hat uns inklusive Wegbeschreibung sehr geholfen.
Und wir konnten in China heiraten! - War ganz einfach. Die Post hat uns die meiste Zeit gekostet. Kosten unter 50€!
Zur Anerkennung in Deutschland haben wir fast alles den umgekehrten Weg gemacht.
1. Übersetzten
2. Beglaubigung der Stadt Nanchang
3. Beglaubigung durch das Außenministerium in Beijing
4. Legalisation durch die deutsche Botschaft
5. Anerkennung in Deutschland
Die Fahrt nach Beijing war leider unerlässlich, aber da wir einen Urlaub in Deutschland geplant hatten haben wir den Anerkennungsquatsch in Deutschland in den Urlaub verlegt und die Bürokratie in Beijing mit einem kleinen Trip in die Hauptstadt kombiniert. Unerlässlich auch nur, weil meine Frau ein Visum benötigte.
Kosten waren auch hier nicht so hoch. Die Botschaft will 20€, den Rest weiß ich nicht mehr, ging in der Urlaubskasse unter.
In Deutschland wurde dann noch kurz geweint, dass wir nur eine englische Übersetzung der Hochzeitsurkunde hatten, aber am Ende war es kein Problem – irgendjemand kann immer Englisch.
Ehegattennachzug stand dann erst später an. War aber auch einfach.
Das kann ich auf Nachfrage auch gerne erklären.
Mal schauen wie es jetzt mit der Niederlassungserlaubnis für meine Frau wird, die ist im Dezember dran.
Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh. ( Henry Ford )
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mephir.tophel
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Re: Beziehung und Hochzeit mal ganz einfach
[/quaote] Hallo. Den Beitrag finde ich sehr gut. Dem ist nichts hinzu zufügen. Ich bin auch seit 2008 mit einer Chinesin aus Nanchang verheiratet. Wir haben in Nanchang geheiratet ohne Probleme und unsere Ehe wurde inzwischenvon meinem Standesamt in Hessen anerkannt und dazu eine Deutsche Heiratsurkunde ausgestellt.[/quote]
Auch eine Nanchangerin geheiratet - ist deine Frau auch so verrückt nach Essen? Immer wenn wir eine Reise in China planen, dann sage ich meiner Frau, welche wir dort unbedingt anschauen müssen und sie sagt mir, was wir dort unbedingt probieren müssen.
Wie habt ihr das mit der Heiratsurkunde gemacht? Meine Ehe wurde zwar anerkannt, in die Lohnsteuerkarte eingetragen, aber es hieß wir müssen die Urkunde in Berlin beim Standesamt 1 beantragen - man brauche es allerdings nicht.
Auch eine Nanchangerin geheiratet - ist deine Frau auch so verrückt nach Essen? Immer wenn wir eine Reise in China planen, dann sage ich meiner Frau, welche wir dort unbedingt anschauen müssen und sie sagt mir, was wir dort unbedingt probieren müssen.
Wie habt ihr das mit der Heiratsurkunde gemacht? Meine Ehe wurde zwar anerkannt, in die Lohnsteuerkarte eingetragen, aber es hieß wir müssen die Urkunde in Berlin beim Standesamt 1 beantragen - man brauche es allerdings nicht.
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