"Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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Laogai
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von Laogai »

rpm-U hat geschrieben:Und dann gilt hier ein ziemlicher Standesduenkel. Man heiratet wohl nach seinem Stand. Extrem gesagt, ein Vorarbeiter auf dem Bau hat kaum 'ne Chance bei einer Tochter eines Firmen-Managers.
Das hätte ich dir gar nicht zugetraut, denn hier hast du ein China-spezifisches Phänomen erkannt, welches es sonst nirgendwo auf der Welt gibt :roll:
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von Madro »

ich bin etwas verwundert über diesen Thread, der Spruch gilt doch in so ziemlich allen Ländern der Erde.

Jeder hat doch schon mal den hässlichen vermögenden Typen gesehen, der die schönsten Frauen hatte.
Ist doch bei uns genauso.

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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von blur »

In Deutschland ist es aber vermutlich nicht ganz so häufig so, dass wegen Geld geheiratet wird wie in China.
Aber es sind auch nicht alle chinesischen Frauen so.
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Laogai
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Für ein Vermutungsverbot!

Beitrag von Laogai »

blur hat geschrieben:In Deutschland ist es aber vermutlich nicht ganz so häufig so, dass wegen Geld geheiratet wird wie in China.
Ich vermute dieser Aussage stimmen schätzungsweise 25% aller vermeintlichen Benutzer dieses Forums in etwa überein. Wenn ich mich nicht ganz irre :P
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edmund27
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von edmund27 »

ElStudente hat geschrieben:Siehe Titel. Diesen Spruch habe ich neulich gehört, als ich mit einem Chinesen darüber geredet habe, welche Auswahlkriterien chinesische Frauen bei Männern haben. Es ging außerdem um die weltberühmte Korruptheit des Landes und seine von Geldgier zerfressenen Bewohner.

Er meinte wohl, dass irgendeine Frau aus Shanghai (oder Peking, ich weiß es nicht mehr) diesen Spruch abgelassen haben soll, der wohl stellvertretend für einen Großteil (NICHT ALLE!) jungen Chinesinnen gelten soll. Ein wenig Internetrecherche brachte dann noch ein paar Fakten auf den Tisch: So muss man als Mann beim ersten Date schon seine ganze finanzielle Situation offenlegen um zu beweisen, dass man nicht mittellos ist. Als Westler ist das natürlich nicht notwendig, da man selbst als Hartz4-Empfänger schon 3mal so viel Geld hat, wie der Durchschnitts-Chinese.

Ist an diesen Erzählungen was dran? Beim googlen des Satzes fand ich auch eine Reihe von Treffern, mein Bekannter hat sich den Spruch also sicher nicht ausgedacht!

Bitte um Meinungen :-)
(abseits von "China ist super, China ist toll. In China gibt es nicht mehr oder weniger Korruption als in anderen Ländern. etc. etc...)

Das ist mir alles zu pauschal. Das ganz könnte ich auch auf andere Länder übertragen. Es ist wieder nur eine subjektive Meinung, die kein Spiegelbild der gesamten chinesischen Geseelschaft darstellt. Dies kann man sich mal anhören. Deine Beiträge sind schon etwas seltsam
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von edmund27 »

kensen468 hat geschrieben:Unter dem Vorbehalt, dass auch in China je länger je mehr ein Umdenken stattfindet, muss ich mich leider doch auf Elstudentes Seite stellen. Die Neidkultur mit BMW und Luxuswohnung, dazu noch Luxuskleider, etc. ist etwas typisch chinesisches, vielleicht nur noch getoppt von der russischen "Ausgabe" mit den Ferien in St. Moritz, wo man in Luxushotels in Goldschaum badet.

Ich war lange Zeit in Afrika unterwegs und obwohl es dort vielen Menschen noch viel schlechter geht als in China, habe ich kaum eine solche Neidkultur gefunden. Im Kongo, ich war dort zweimal sechs Monate für die UNO-Beobachtermission, denkt man sinnvoll-praktisch, auch - oder gerade besonders - als Frau: Sobald das Geld reicht, wird die Wohnung mit wirklich notwendigen Dingen ausgestattet, die beispielsweise die Hygiene massiv verbessern (gute Waschmaschine, Geschirrspüler, Staubsauger, bessere Reinigungsmittel, etc.). Ein Auto kommt nicht infrage, bevor es erstens wirklich im Bereich des finanziell möglichen liegt (und dann meist Occasion) und zweitens auch tatsächlich einen praktischen Nutzen hat, ansonsten tut es ein Fahrrad auch.

Natürlich gibt es auch in Afrika die steinreiche Elite (auffallend häufig noch weiss), welche mit Protzkarossen durch die Reichenviertel kurven. Aber eine Neidkultur im Volk wie in China, die dann auch noch medial zelebriert wird, findet man an kaum. Meine Frau, die ja selbst in diesem Umfeld aufgewachsen ist, meinte dazu einmal, dass selbst Vietnamesen und Laoten "vernünftiger als die Chinesen seien".
also da kann ich dir nicht folgen. Dass es eine Neidkultur gibt, das ist für mich ein wenig übertriebeb. Es gibt auch in Deutschland eine Neiddiskussion. Die Diskussion wird aber doch nur von den Reichen geführt, weil man die nicht mehr bewundert. Und dann musst du immer bedenken, es immer eine subjektive Erfahrung eines Einzelnen. Der glaubt dann , alle sind sind so. Auch die chinesische Gesellschaft wird sich wieder verändern. Für die ist halt der Reichtum erstmal was ganz neues, wie bei den Russen. Ausserdem sollen die Russen Ihr Geld doch schön im Westen ausgeben, das hält auch die Wirtschaft am laufen.
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von edmund27 »

ElStudente hat geschrieben:
kensen468 hat geschrieben:Unter dem Vorbehalt, dass auch in China je länger je mehr ein Umdenken stattfindet, muss ich mich leider doch auf Elstudentes Seite stellen. Die Neidkultur mit BMW und Luxuswohnung, dazu noch Luxuskleider, etc. ist etwas typisch chinesisches, vielleicht nur noch getoppt von der russischen "Ausgabe" mit den Ferien in St. Moritz, wo man in Luxushotels in Goldschaum badet.

Ich war lange Zeit in Afrika unterwegs und obwohl es dort vielen Menschen noch viel schlechter geht als in China, habe ich kaum eine solche Neidkultur gefunden. Im Kongo, ich war dort zweimal sechs Monate für die UNO-Beobachtermission, denkt man sinnvoll-praktisch, auch - oder gerade besonders - als Frau: Sobald das Geld reicht, wird die Wohnung mit wirklich notwendigen Dingen ausgestattet, die beispielsweise die Hygiene massiv verbessern (gute Waschmaschine, Geschirrspüler, Staubsauger, bessere Reinigungsmittel, etc.). Ein Auto kommt nicht infrage, bevor es erstens wirklich im Bereich des finanziell möglichen liegt (und dann meist Occasion) und zweitens auch tatsächlich einen praktischen Nutzen hat, ansonsten tut es ein Fahrrad auch.

Natürlich gibt es auch in Afrika die steinreiche Elite (auffallend häufig noch weiss), welche mit Protzkarossen durch die Reichenviertel kurven. Aber eine Neidkultur im Volk wie in China, die dann auch noch medial zelebriert wird, findet man an kaum. Meine Frau, die ja selbst in diesem Umfeld aufgewachsen ist, meinte dazu einmal, dass selbst Vietnamesen und Laoten "vernünftiger als die Chinesen seien".
Danke, dass du meinen Beitrag mit deinem vergleichenden Beispiel untermauerst. Das ist natürlich absolut zutreffend. Ich bin froh, dass es hier doch noch einige Leute gibt, die nicht völlig dem China-Wahn verfallen sind, sondern das Land auch versuchen aus der Perspektive anderer Kulturen zu betrachten und zu bewerten. Die Neidkultur Chinas ist absolut einzigartig und unübertroffen. Nichtmal in den USA, dem Paradebeispiel des Kapitalismus herrscht eine derartige Gier nach Geld, der ALLES, aber auch wirklich ALLES (sogar das persönliche Glück! - Siehe Titel des Threads) untergeordnet wird.

Ich habe jedenfalls bemerkt, dass man plötzlich sehr viele "Freunde" hat, wenn man Leute im Taxi mitnimmt (kostet ja nur ein paar Euro pro Stunde) oder mal zum Essen einlädt. In Deutschland würde man mit diesem Rausschmeißen von Geld sicherlich keine Freunde finden, denn dieses Rumgeprotze kann kein Mensch auf Dauer ertragen. In China funktioniert es bestens. Mit anderthalbtausend Euro im Monat kann man hier schon einen auf dicken Max machen und wird dafür auch noch mit sogenannten "Freundschaften" oder "Zuneigung" belohnt.
Also du hast erzählst hier gerade von Amerika und hast überhaupt kein Wissen, wie das in den Finanzmärkten dort abläuft. Gerade dort ist die Gier am größten. Der amerikanisch Finanzmarkt ist weit aus gieriger wie China. Also bitte beschreibe nicht sowas, wenn du kein Wissen darüber hast.
um darüber mehr zu erfahren befasse dich mit guten Büchern .
und offentsichtlich bist du kein gern gesehener Gast. Also ich habe nicht mehr oder weniger Freunde wenn ich jemand mal zum Essen einlade oder in einem Taxi mitnehme. In meinem Bekanntenkreis hat dies nichts mit Rumgeprotze zutun. Es ist für mich ein Akt der Höflichkeit. Und in China konnte ich dieses auch nicht feststellen, das man durch eine Gebermentalität mehr Freunde hat.

Übrigends gibt es einen sehr guten Spruch von Ernst Piech dem Porsche Enkel. Den hat man mal gefragt wie so man so reich wird. Darauf hat er geantwortet: Lassen sie das Protzen
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von edmund27 »

rpm-U hat geschrieben:
ElStudente hat geschrieben:So muss man als Mann beim ersten Date schon seine ganze finanzielle Situation offenlegen um zu beweisen, dass man nicht mittellos ist.
Also das kann wohl so ungefair passen.
Ich weiss aus meiner Umgebung, dass die Jungen kerle totalen Stress haben um das erste Apartment zu finanzieren. Ohne Appartment geht wohl nicht viel oder garnichts bei Frauen. Und bei den Preisen hier (Als Hartz 4-er kriegst'e da nicht mal mehr 'ne Kloschuessel - auch ausserhalb von Shanghai!) muessen die ganz schoen anschaffen.
Dann muss wohl auch ein Auto ran - das macht die Sache zumindest einfacher bei Frauen und ein alter Santana ist da nicht mehr in.
Als Westler ist das natürlich nicht notwendig, da man selbst als Hartz4-Empfänger schon 3mal so viel Geld hat, wie der Durchschnitts-Chinese.
Keine Chance als Hartz 4-er. Das stemmt keiner wenn er nicht schwarz irgendwo ein kleines Vermoegen gebunkert hat.

Also da kann ich auch nicht ganz folgen. Dass nach Standesdünkel geheiratet wir gibt es auch noch in Deutschland. Es gibt noch viele Gegegenden, da kommt Geld nur zu Geld. Aber man darf das nicht auf ganze Land übertragen.
Mit den Westlern hast Du aber soweit recht, dass man als Westler nur eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung bekommt, der als Experte gilt. Auch die "Temporaeren" sind ja meist Ingenieure, Techniker oder Geschaeftsleute mit Schlips :) . Und die haben i.d.R. soviel Geld, dass sie sich zumindest etwas Aequivalentes in Europa oder Amerika leisten koennen.

Also diese Situation in den Staedten ist schon krass fuer junge Maenner.
Und dann gilt hier ein ziemlicher Standesduenkel. Man heiratet wohl nach seinem Stand. Extrem gesagt, ein Vorarbeiter auf dem Bau hat kaum 'ne Chance bei einer Tochter eines Firmen-Managers.

Bis die Tage
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von bue48 »

@edmund27

Was wolltest du uns denn mit diesem umfassenden Zitate-Posting sagen?

Übrigens, vielleicht muss man ja nicht unbedingt immer den kompletten Beitrag zitieren???
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von rpm-U »

laogai hat geschrieben:
rpm-U hat geschrieben:Und dann gilt hier ein ziemlicher Standesduenkel. Man heiratet wohl nach seinem Stand. Extrem gesagt, ein Vorarbeiter auf dem Bau hat kaum 'ne Chance bei einer Tochter eines Firmen-Managers.
Das hätte ich dir gar nicht zugetraut, denn hier hast du ein China-spezifisches Phänomen erkannt, welches es sonst nirgendwo auf der Welt gibt :roll:
Ich habe mir schon gedacht, dass Du darauf anspringst.
Allerdings ist das hier eine Diskussion ueber China.
Wie das in Indien, Afrika, Lateinamerika ist oder so, weiss ich nicht. Ich bin auch nicht der Meinung eine Pisa-Liste der "Standesduenkel-Laender" aufstellen zu muessen.
Mir ist dieser Umstand eben aufgefallen, weil er mir in den anderen Laendern die ich bereits besucht habe (meist westliche Laender wir USA, Kanada.....) nicht aufgefallen ist.
Und in Diskussionen mit meinen chinesischen Kollegen hier vor Ort wurde mir diese Beobachtung bestaetigt.

Ach so, nebenbei habe ich erfahren (ob das stimmt weiss ich aber nicht) das dieser "BMW-Spruch" im chinesischen Fernsehen in eine Show gefallen ist.

Bis die Tage
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von Saiber »

rpm-U hat geschrieben: Einspruch Euer Ehren.
Der Tuerke den Du hier vor's Podium schleifst will dauerhaft in Deutschland oder Europa leben. Also Einwandern.
Die Expats eher nicht, da 1. der Vertrag sowieso begrenzt ist und sie damit 2. i.d.R. nach Vertragsende das Land verlassen wollen.
Das ist aber ein kleiner aber entscheidender Unterschied.
Einspruch zurueck. Egal wie lange du dich in einem Land aufhaelst heisst die Devise, „If you are in Rom, da as the romans“. Auch wenn du kurzfristig dich in einem fremden Land aufhaelst, du wirst als Gast angesehen und laesst du deine Gaeste sich in deinem Heim wie Wildschweine auffuehren und dir sagen was du zu tun und zu lassen hast?
Elstudente hat geschrieben:So muss man als Mann beim ersten Date schon seine ganze finanzielle Situation offenlegen um zu beweisen, dass man nicht mittellos ist.
Also mein Doktor, anscheinlich bist du noch nicht dazu gekommen in deinem Studium aufzunehmen, wie es sich mit dem Balzverhalten der Menschen verhaelt. So aufgeklaert bist du doch wieder nicht und dann auch noch so naiv.
Der Mann prueft of die Frau ihm gefaellt mit ihren Aussehen und ihrer erotischen Ausstrahlung. Maskuline und Testestorne Hormone und Instinkte muessen regelmaessig befriedigt werden. Die Frau prueft ob der Mann genetisch gut genug ist (wie wuerden unsere Kinder aussehen?), ist er kraenklich? Ist er schwach? Oder stark? Kann er eine Familie beschuetzen? Kann er uns ernaehren? Erst dann wird ermittelt ob dieser der richtige ist.
So geht es seit dem Anfaengen der Erde wenn es um die Fortpflanzung der Lebewesen geht.
Im einem Lokal in London Notting Hill habe ich mal mitgehoert wie ein Brite seinem Date ausgiebig ueber und aus seinen Job und seine Position in seiner Firma erzaehlt hat. Was fuer ein aufstrebender Hengst er doch sei und sogar bald befoerdert. Wie gut er sich mit seinem Boss versteht. Dass sie sich beim Vornamen ansprechen und er der engste Vertrauter seines Bosses ist.
Kurz gesagt, wenn du mich heiratest bist du finanziell gesichert.
Sein Date hat ihn dann erzaehlt wo ueberall sie schon gewesen war. Reisen ist ihre Leidenschaft, wie schoen z.B. ihr Spanien Urlaub war usw.
Kurz gesagt, wenn ich dich heiraten soll, dann muss du genug verdienen um meine Reisen zu finanzieren.
Elstudente hat geschrieben:Als Westler ist das natürlich nicht notwendig, da man selbst als Hartz4-Empfänger schon 3mal so viel Geld hat, wie der Durchschnitts-Chinese.
Wer sagt das? Kannst du dir als Hartz4ler das leisten was solche Maedels verlangen? So dumm sind dann diese Maedels nicht. Die werden sich erstmal mit den Hartz4ler begnuegen bis sie etwas Besseres gefunden haben. Man muss erstmal nur in den Kreis kommen.
Kensen468 hat geschrieben:Im Kongo, ich war dort zweimal sechs Monate für die UNO-Beobachtermission, denkt man sinnvoll-praktisch, auch - oder gerade besonders - als Frau: Sobald das Geld reicht, wird die Wohnung mit wirklich notwendigen Dingen ausgestattet, die beispielsweise die Hygiene massiv verbessern (gute Waschmaschine, Geschirrspüler, Staubsauger, bessere Reinigungsmittel, etc.).
Ohne jetzt den Afrikaner nahe treten zu wollen, aber frage dich erstmal was fuer eine wirtschaftliche Tradition mit kultureller Erfahrung des Wohlstandes die Afrikaner haben. Diese Einfluesse aus der Umwelt ihres Daseins in der Gesellschaft Vieler beeinflusst auch deren Braeuche und Sitten und letztendes deren kulturelles Leben und Miteinander. Oft erst nach Jahrhunderten wenn nicht Jahrtausenden.
Menschen die seit ihrem aufrechten Gang ueber die Jahrtausende Jaeger und Sammler waren werden auch heute noch wie Jaeger und Sammler denken. Menschen, die ueber Jahrhunderte bis Jahrtausende nur Land bestellen und umpfluegen, es gar nicht anders kennen werden auch weiterhin wie Bauern denken und an ihre naechste Ernte. Menschen die ueber Jahrhunderte bis Jahrtausende gelernt haben dass Luxus und Wohlstand sich erkauft werden kann, Geld dazu ein Mittel ist was rar ist, mit Reichtum, Luxus und Wohlstand man nicht nur sich selber sondern auch mehrere Generationen nach sich ein leblang ohne koerperlichen Anstrengungen unterhalten kann, Reichtum, Luxus und Wohlstand auch Macht und Einfluss bedeutet, werden stets darauf zielend arbeiten und leben um das zu bekommen. Es gilt zu wissen wie weit der gesellschaftliche, kulturelle Horizont der Menschen reicht, die du versuchst zu einer Stufe zu stellen um zu vergleichen.
Kensen468 hat geschrieben:Aber eine Neidkultur im Volk wie in China, die dann auch noch medial zelebriert wird, findet man an kaum. Meine Frau, die ja selbst in diesem Umfeld aufgewachsen ist, meinte dazu einmal, dass selbst Vietnamesen und Laoten "vernünftiger als die Chinesen seien".
Noch nie so einen BS gehoert. Ich kenne Vietnam sehr gut und ich bin auch nicht selten drueben. Ich habe da sogar noch Bekannte und Eigentum dort und ich kann dir sagen, Vietnam ist auch gerade dabei seine Wirtschaft zu oeffnen und stetig am wachsen. Ich sehe von Jahr zu Jahr mehr S-Klassen und LV Taschen auf den Strassen rumlaufen. So „vernuenfter“ sind sie.
Lass dich mal etwas ueber Neidkultur aufklaeren und was Neid ist.
In Deutschland ist Neid, wenn der Nachbar sieht dass du ein Ferrari vor der Tuer parkst, zu seiner Frau sagt, "diese Bonze und Angeber" und ich werde jetzt mal beim Finanzamt anrufen und dort berichten dass er sich auf seinen Firmenkosten ein Ferrari als Dienstwagen gekauft hat, aber diesen Ferrari ausschliesslich privat benutzt. Kurz, in Deutschland ist es fuer einen unertraeglich wenn ein anderer sich mehr leisten kann als er selber und er sich mit anschwaerzen weiterhilft um diese Person wieder auf seinen eigenen erbaermlichen Level runterzuziehen. Keiner darf besser sein als ich. Und wenn dann war das bestimmt nicht rechtens.
In China ist es, wenn der Nachbar einen Ferrari vor der Tuer parkt, sich zu fragen, wie oder was muss ich machen um das auch zu bekommen. Wie kommen ich auf das gleiche hohe Level wie der Nachbar.
Echtes Wissen ist, wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von bue48 »

rpm-U hat geschrieben:Ach so, nebenbei habe ich erfahren (ob das stimmt weiss ich aber nicht) das dieser "BMW-Spruch" im chinesischen Fernsehen in eine Show gefallen ist.
...Platsch! ... Bumm! ... :roll:

Aber: Du wurdest richtig informiert!!!

Was du übrigens auch selbst lesen konntest, hatten es Dai Anna und laogai doch schon hier bzw. hier geschrieben, wobei in dem Beitrag von laogai dieser Link zu einem englischsprachigen Artikel angegeben ist!

Und noch etwas:
rpm-U hat geschrieben:...Ich bin auch nicht der Meinung eine Pisa-Liste der "Standesduenkel-Laender" aufstellen zu muessen.
Du hast diesen Hinweis von laogai auf die Pisa-Studie aber gar nicht verstanden, oder???
Dann schau dir doch mal mein Posting hier an... :lol: :lol:
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von BeijingGuy »

Saiber hat geschrieben: Lass dich mal etwas ueber Neidkultur aufklaeren und was Neid ist.
In Deutschland ist Neid, wenn der Nachbar sieht dass du ein Ferrari vor der Tuer parkst, zu seiner Frau sagt, "diese Bonze und Angeber" und ich werde jetzt mal beim Finanzamt anrufen und dort berichten dass er sich auf seinen Firmenkosten ein Ferrari als Dienstwagen gekauft hat, aber diesen Ferrari ausschliesslich privat benutzt. Kurz, in Deutschland ist es fuer einen unertraeglich wenn ein anderer sich mehr leisten kann als er selber und er sich mit anschwaerzen weiterhilft um diese Person wieder auf seinen eigenen erbaermlichen Level runterzuziehen. Keiner darf besser sein als ich. Und wenn dann war das bestimmt nicht rechtens.
In China ist es, wenn der Nachbar einen Ferrari vor der Tuer parkt, sich zu fragen, wie oder was muss ich machen um das auch zu bekommen. Wie kommen ich auf das gleiche hohe Level wie der Nachbar.
:shock: Also sorry.. ich weiß ja nicht, wie lange du schon nicht mehr in China lebst (du bist Chinese, oder?), aber was dort abgeht, gerade unter den Jüngeren - das ist schon mehr als "Ellenbogengesellschaft", das geht eher in Richtung: "Ich kann mich erst dann gut fühlen, wenn ich nicht nur Erfolg habe, sondern der Rest nur Misserfolge einfährt!". Im Ausland habe ich das unter Chinesen eher nicht gesehen, da funktioniert die Community besser.. Aber in China selbst (und da schließe ich auch HK / Taiwan ein): da wird unter den studenten Infos vorenthalten, Seiten aus Büchern gerissen, damit auch keiner auf die gleiche Idee kommt, bei Behörden der Nachbar angeschwärzt, weil er mit seinem Business dem eigenen Business auf die Pelle rückt, der Real Estate Agent schmeisst dem anderen auch mal gerne die Scheiben ein, die eine Hochzeit muss noch besser sein als die andere, deren Bilder und Videos noch mehr pompous, das Auto noch größer, die Wohnung noch teurer, etc. pp.
Ich l i e b e China, aber bitte: Neid und vor allem Gier gibt es dort zu genüge (Vergleiche stelle ich nicht an, da für mich China eine Sonderstellung einnimmt). Löblich, deine Verteidigungsversuch, aber mache dich bitte nicht lächerlich, Saiber. Deine anderen Beiträge werden es dir danken (und ich auch, du nimmst mir das klarstellen ab).
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von da hai »

BeijingGuy hat geschrieben:
Saiber hat geschrieben: Lass dich mal etwas ueber Neidkultur aufklaeren und was Neid ist.
In Deutschland ist Neid, wenn der Nachbar sieht dass du ein Ferrari vor der Tuer parkst, zu seiner Frau sagt, "diese Bonze und Angeber" und ich werde jetzt mal beim Finanzamt anrufen und dort berichten dass er sich auf seinen Firmenkosten ein Ferrari als Dienstwagen gekauft hat, aber diesen Ferrari ausschliesslich privat benutzt. Kurz, in Deutschland ist es fuer einen unertraeglich wenn ein anderer sich mehr leisten kann als er selber und er sich mit anschwaerzen weiterhilft um diese Person wieder auf seinen eigenen erbaermlichen Level runterzuziehen. Keiner darf besser sein als ich. Und wenn dann war das bestimmt nicht rechtens.
In China ist es, wenn der Nachbar einen Ferrari vor der Tuer parkt, sich zu fragen, wie oder was muss ich machen um das auch zu bekommen. Wie kommen ich auf das gleiche hohe Level wie der Nachbar.
:shock: Also sorry.. ich weiß ja nicht, wie lange du schon nicht mehr in China lebst (du bist Chinese, oder?), aber was dort abgeht, gerade unter den Jüngeren - das ist schon mehr als "Ellenbogengesellschaft", das geht eher in Richtung: "Ich kann mich erst dann gut fühlen, wenn ich nicht nur Erfolg habe, sondern der Rest nur Misserfolge einfährt!". Im Ausland habe ich das unter Chinesen eher nicht gesehen, da funktioniert die Community besser.. Aber in China selbst (und da schließe ich auch HK / Taiwan ein): da wird unter den studenten Infos vorenthalten, Seiten aus Büchern gerissen, damit auch keiner auf die gleiche Idee kommt, bei Behörden der Nachbar angeschwärzt, weil er mit seinem Business dem eigenen Business auf die Pelle rückt, der Real Estate Agent schmeisst dem anderen auch mal gerne die Scheiben ein, die eine Hochzeit muss noch besser sein als die andere, deren Bilder und Videos noch mehr pompous, das Auto noch größer, die Wohnung noch teurer, etc. pp.
Ich l i e b e China, aber bitte: Neid und vor allem Gier gibt es dort zu genüge (Vergleiche stelle ich nicht an, da für mich China eine Sonderstellung einnimmt). Löblich, deine Verteidigungsversuch, aber mache dich bitte nicht lächerlich, Saiber. Deine anderen Beiträge werden es dir danken (und ich auch, du nimmst mir das klarstellen ab).
Hier macht ja jeder einfach andere Erfahrungen. Es hängt ja auch immer davon ab in welcher Altersgruppe man sich bewegt. Ich kann mich da eigentlich auch eher Saiber anschließen, was die Neid-Diskussion betrifft. Das verbinde ich eher mit Deutschland, als mit China. Die Erfahrungen mit den Studenten habe ich übrigens in Deutschland auch gemacht. So wurden bei uns systematisch Bücher in den Bibliotheken versteckt, damit sie ja kein anderer nutzen kann. Bei den Juristen war es mitunter so, dass ganze Fussnoten geschwärzt wurden, da man ohne diese letztlich nichts mehr damit anfangen kann.

Was einen immer größeren Stellenwert einnimmt, ist diese Markengeilheit. Allerdings habe ich es auch im Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis erlebt, dass dies zum großen Teil davon abhängt, woher jemand ursprünglich kommt. Zumindest habe ich es so bei Freunden und Bekannten erlebt, dass die, die in kleineren Städten groß geworden sind, einen viel größeren Geltungsdrang haben, es ihnen viel wichtiger ist zu präsentieren und nach außen hin auch klar zu machen, dass Verwandte diese oder jene hohe Position bekleiden. Bei fast ausschließlich allen Freunden die bspw. auch in Beijing oder Shanghai großgeworden sind, habe ich erlebt, dass dies eine eher untergeordnete Rolle spielt. Die kaufen sich zwar auch Markengedöhns, machen da aber keinen Wind drum. Wie gesagt, ist nur das, was und wie ich es erlebt habe und natürlich nicht allgemein gültig!
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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Beitrag von canni »

@ -saiber:
........Die Frau prueft ob der Mann genetisch gut genug ist (wie wuerden unsere Kinder aussehen?), ist er kraenklich? Ist er schwach? Oder stark? Kann er eine Familie beschuetzen? Kann er uns ernaehren? Erst dann wird ermittelt ob dieser der richtige ist.
So geht es seit dem Anfaengen der Erde wenn es um die Fortpflanzung der Lebewesen geht.
.... ende Zitatauszug

.... und für Deutschland kommt noch dazu ob er blond ist... oh mein Gott was erzählst Du denn da? Glaubst du wirklich, dass in Deutschland auch nach 80 Jahren noch jemand die Züchtungsversuche mit HERRENMENSCHEN vergessen hat?
Das geht doch weit über den finanziellen Crosscheck hinaus mein Lieber.

@ -saiber
....In Deutschland ist Neid, wenn der Nachbar sieht dass du ein Ferrari vor der Tuer parkst, zu seiner Frau sagt, "diese Bonze und Angeber" und ich werde jetzt mal beim Finanzamt anrufen und dort berichten dass er sich auf seinen Firmenkosten ein Ferrari als Dienstwagen gekauft hat, aber diesen Ferrari ausschliesslich privat benutzt. Kurz, in Deutschland ist es fuer einen unertraeglich wenn ein anderer sich mehr leisten kann als er selber und er sich mit anschwaerzen weiterhilft um diese Person wieder auf seinen eigenen erbaermlichen Level runterzuziehen. Keiner darf besser sein als ich. Und wenn dann war das bestimmt nicht rechtens........

und wie lange lebst Du schon in Deutschland? Das Wort Bonzen entstand nach dem Krieg. Und da war Deutschland nicht viel anders in diesen Dingen als heute China. Ich weiss das, weil ich das erlebt habe. Bei den heutigen Gesellschaftsformen ist es sehr viel schwieriger, solche Sachen an der Steuer vorbei zu machen. Und wie Du sicher weisst, ist es heute nicht so einfach überhaupt einen nennenswerten Steuervorteil für ein Auto zu haben.

Aber Diskussion ist immer gut. Ich sehe es schon auch so, dass in China - und darum gehts ja eigentlich - durchaus Geld einen hohen Stellenwert hat. Für das Leben an sich aber ganz klar ist einer, der reich zu sein scheint bei den anderen sehr viel besser angesehen. Reiche machen mit andern Reichen Geschäfte. Hast du einen geilen Wagen (Mercedes Kopie oder CMW - chinesische Motorenwerke ) und ein teures "Haus" (Etagenwohnung) wirst Du auch von ebensolchen "Freunden" gerne eingeladen. Und das sind dann die Kontakte die wichtig sind. Eliteauswahl haha... Ich kenne das noch sehr gut aus unseren Kurz-vor-dem-Wirtschaftswunder - Jahren.

An sich ist da nichts schlimmes dran. Deshalb,. wenn sich eine Frau nicht nur auf LIebe verlassen will,. die ja bekanntlich schwinden kann (leider auch ihre Schönheit - was SIE dann nicht so bedenkt) ist das rechtens und entspricht den "Werten" der Gesellschaft hier. Dabei.. und widersprecht mir.... sind die jungen Frauen hier total romantisch verlanlagt. Ja manchmal eher ein bisschen naiv. Und träumen von der grossen Liebe... Noch wissen sie nicht, dass Liebe eben nicht kalkulierbar ist. Und ein Reicher Mann (egal ob in GER oder CN) wird in Zeiten von Eheproblemen immer wieder "vorsichtig aber bestimmt" darauf hinweisen, dass es ja SEINE Kohle ist... oder irre ich mich hihihi...#

ok das war mein Beitrag zum Sonntag. Das Leben ist bunt... und schön, dass wir nicht wissen was morgen ist.... Reichtum ist unter Umständen eine MOmentaufnahme. Siehe mein alter Freund Anton Schlecker... oder auch der MObilcom Cowboy... Wie gewonnen so zerronnen., wenn dann auch die Partnerschaft nur auf den Mäusen beruht.. na dann gute nacht Freunde.. haha

Gruessie Canni
der Euch daran erinnert, das heute Fasnachts Sonntag ist... und man alle Dinge durch die Brille des Narren sehen sollte... am MIttwoch ist auch der Karnevalsprinz wieder einer wie Du und ich .. haha eher wie ich... poor boy... lost in China... :lol:
Das Leben ist manchmal wie jemand, der Dir eine Tafel Schokolade hinhält und wenn Du reinbeisst merkst Du, dass es eine Zitrone ist. Mogelpackung.
Wenn du eine Sprache nicht oder nicht richtig sprichst, solltest Du zumindest ein guter Pantomime sein....
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