ich habe mich zum ersten Mal an einem Kauf von Waren von einer Firma aus China versucht. Dabei sind mir einige Punkte aufgefallen, die ihr mir vielleicht bewerten könnt.
Anbahnung:
Ich habe auf einer bekannten B2B-Plattform nach Herstellern/Händlern gesucht. Letztendlich bin ich auf eine Firma gestoßen, die mir seriös erschien.
Auffälligkeiten:
- Die gewünschte Ware wurde für 12 USD angeboten, in Deutschland wird sie auf ebay und amazon mit > 150 € gehandelt. Den Preis hab ich auf 10 USD drücken können.
- MOQ war bei 50, ich hab auf 10 runtergehandelt.
- Die Verhandlungen waren einseitig, alles wurde anstandslos akzeptiert.
- Das geschnürte Paket sollte netto max. 200 g wiegen. Transportkosten: 30 USD pauschal
- Die Firma hat eine eigene Domain, die dem Firmennamen entspricht.
- Die Firma taucht in keinem Scambook auf.
- Ansprechpartner war "Iris"
- Die Mails waren kurz und bündig, keine bunten Formatierungen oder Werbung zu Produkten, die ich nicht angefordert hatte. Aber immer mit Einhaltung der Etikette, also Grußformel etc.
- Mir wurde per Mail eine "Proforma Invoice" als Excelsheet zugestellt mit meiner Adresse, dem Posten und der Bankverbindung.
- Auf der Rechnung war nicht die genaue Spezifikation vermerkt, also z.b. mein gewünschtes Design und die Einzelverpackung für das Produkt. Im Posten stand lediglich die allgemeine Produktbezeichnung.
- Zahlungsmethode war Überweisung an die HSBC
- Es wurde eine Zahlungsgebühr von 10 USD gefordert. Stand erst in der Rechnung, wurde mir vorher nicht mitgeteilt.
- Die Bankverbindung läuft auf den Namen der Firma
Zusätzliche Fragen:
- Welchen Wert legt der Zoll zugrunde? Den Einkaufswert in China oder in Deutschland?
- Bei Zahlung per Überweisung trägt überlicherweise wer die Gebühren (Käufer, Verkäufer, geteilt)?



