Aremonus hat geschrieben:Fange mal mit den Kausalketten an was zuerst geschah und wie es dazu gekommen ist.
China öffnet sich dem Westen, der Westen bringt Wissen nach China, China wächst wirtschaftlich und entflieht der Armut.
Also bitte, fange mal mit der Kette frueher an. China war nicht immer kommunistisch.
Aremonus hat geschrieben:Ne sorry, aber den "Schuldigen" und den "Auslöser" eines historischen Ereignisses zu suchen greift doch etwas sehr kurz. Man kann zwar Primarschulkindern erzählen, dass Hitler für den 2. Weltkrieg allein verantwortlich ist, aber wenn man eine Sache umfassend analysieren möchte, sollte man doch einen systemischen Approach nehmen und nicht den "guten Helden" und den "bösen Schuldigen" suchen. Geschichte ist nicht Pro7 20:15 Uhr...
Zustimmung. Hitler konnte nicht alleine die Deutschen in den Abgrund reissen. Da spielen sehr viele Faktoren eine Rolle, wie auch der 1WK und die Versailer Vertraege. Aber was willst du jetzt damit sagen? Das ihr keine Verantwortung habt wie es um die Welt heute steht? Wo die Europaer auch waren, die haben verbrannte Erde hinterlassen, dessen Auswirkungen wir heute noch erleben.
Jaja, "der Westen"... bitte, bitte differenziere doch einmal ein bisschen.
Es ist muehseelig jetzt zu differenzieren wer was gemacht hat. Wie unser Kaiser Franz mal sagte, man schmeisst sie alle in einen Sack und pruegelt drauf los. Den Richtigen erwischt man immer.
Wenn man schon vom Westen als politische Macht spricht, muss man von der westlichen Bevölkerung sprechen -
Das ist ein Ammenmaerchen.
...und die akzeptiert sehr wohl nur aus rein karitativen und ideologischen Gründen (gleichheit, Verbreitung der Freiheit) die Globalisierung.
und man meint die westliche Bevoelkerung waere so gebildet...
Aus ökonomischer Sicht verliert nämlich ein einfacher westlicher Arbeiter, zumindest relativ zu den Kapitaleignern, Einkommen.
Kann aber, so fern es immer noch Nachschub gibt, im Gegensatz zu vorher billiger Gueter erwerben. Man wuerde es Ausgleich nennen, sofern er noch Einkommen hat. Auf langer Sicht gebe ich dir Recht. Relokalisierung vernichtet Jobs.
Deswegen ist China auch so versessen darauf, "soft power" zu bekommen, d.h. als "gutes" Land zu gelten: wenn es die westliche Bevölkerung zu sehr gegen sich aufbringt, muss es plötzlich mit einem massiven Investitionsrückgang (durch irgendwelche protektionistischen Massnahmen) rechnen, was wohl die derzeitige Führungsliga ziemlich ins Wanken bringen dürfte.
Ein Vorgeschmack ist die mögliche Currency Bill aus den USA.
Und da sehe ich schon das naechste Schauspiel auf der Weltbuehne. Wer hat die Truempfe in der Hand bzw. den laengeren Atem. (fragt mich nicht, ich bin auch neugierig drauf - nur China hat sich richtig gut positioniert....).
Vor diesem Hintegrund erschliesst sich dann, um zurück zum Thema zu kommen, auch die Rolle der Polizei in China: Stabilität um jeden Preis wahren. Denn Investoren investieren nur, wenn sie nicht damit rechnen müssen, dass ihre Geschäfte geplündert oder ihr Mobiliar zerstört werden.
Hierzu werde ich mal nichts sagen.