Integrationspolitik im Deutschland

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happyfuture
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von happyfuture »

arrow hat geschrieben:Die Frage ist nur, wie weit sollte man sich anpassen. Ich als Deutscher in der Schweiz habe es leicht mich zu integrieren.(Obwohl man wohl nie als Schweizer anerkannt wird, will ich auch gar nicht.) Als Deutscher in China ist es schon schwieriger. Ich verhalte mich zwar nach meiner Sicht vorbildlich in China, kann und vor allem will nicht alle Sitten und Verhaltensweisen der Chinesen kopieren bzw. verinnerlichen.
Absolut richtig! Wobei es aus meiner Sicht nicht um "blinde" Anpassung geht als vielmehr um gegenseitigen Respekt und daraus resultierend um ein gesundes Maß an Akzeptanz! Die Unterschiede im täglichen Leben sind in China weitaus größer als in der Schweiz oder Luxemburg. Dennoch habe ich mich in Luxemburg mehr als Ausländer gefühlt als heutzutage in China.

Wie es schon mehrfach Anklang hat Integration sehr viel mit der persönlichen Einstellung zu tun, wobei die Gesetzgebung (Politik) natürlich einen Rahmen anbieten sollte, sobald Immigration möglich ist.
romeo
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von romeo »

Ich habe vor kurzem im Internet gelesen, daß 44% aller unter 5-jährigen Kindern in westdt. Großstädten einen sog. Migrationshintergrund haben. Da Orientalen den größten Teil der Einwanderer stellen, mag ich mir besser nicht vorstellen, welches Bild diese Städte in 20-30 Jahren abgeben werden. Wenn man dann noch die in diesen Kreisen grassierende Deutschenfeindlichkeit berücksichtige und wie in islam. Ländern mit nichtmoslems umgegangen wird, dann sieht es düster um die pol., wirtschaftl. und soziale Stabilität unseres Landes aus. Ich glaube auch nicht, daß ich eine derartige Prognose treffen würde, wenn wir überwiegend nur Einwanderer aus China oder Vietnam haben würden.
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happyfuture
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von happyfuture »

romeo hat geschrieben:Ich habe vor kurzem im Internet gelesen, daß 44% aller unter 5-jährigen Kindern in westdt. Großstädten einen sog. Migrationshintergrund haben. Da Orientalen den größten Teil der Einwanderer stellen, mag ich mir besser nicht vorstellen, welches Bild diese Städte in 20-30 Jahren abgeben werden. Wenn man dann noch die in diesen Kreisen grassierende Deutschenfeindlichkeit berücksichtige und wie in islam. Ländern mit nichtmoslems umgegangen wird, dann sieht es düster um die pol., wirtschaftl. und soziale Stabilität unseres Landes aus. Ich glaube auch nicht, daß ich eine derartige Prognose treffen würde, wenn wir überwiegend nur Einwanderer aus China oder Vietnam haben würden.
Da ist was dran!
Bernhard
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von Bernhard »

romeo hat geschrieben: Wenn man dann noch die in diesen Kreisen grassierende Deutschenfeindlichkeit berücksichtige und wie in islam. Ländern mit nichtmoslems umgegangen wird, dann sieht es düster um die pol., wirtschaftl. und soziale Stabilität unseres Landes aus. Ich glaube auch nicht, daß ich eine derartige Prognose treffen würde, wenn wir überwiegend nur Einwanderer aus China oder Vietnam haben würden.
Ja, wahrscheinlich hast du recht. Die Vietnamesen hier (das ist ja die einzige zahlenmäßig bedeutsame asiatische Einwanderergruppe hier in Deutschland) sind sehr friedlich und angepasst.

Wenn ich mir allerdings solche Forenmitglieder wie xyz anschaue, kommen mir auch wieder Zweifel. Und in anderen Foren habe ich noch mehr solche Exemplare gesehen. Natürlich sind das alles Einzelfälle. Dennoch glaube ich, dass es auch unter asiatischen Einwanderern das geben kann, was du beschreibst.
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VielUnterwegs
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von VielUnterwegs »

Bernhard hat geschrieben: Ja, wahrscheinlich hast du recht. Die Vietnamesen hier (das ist ja die einzige zahlenmäßig bedeutsame asiatische Einwanderergruppe hier in Deutschland) sind sehr friedlich und angepasst.

Wenn ich mir allerdings solche Forenmitglieder wie xyz anschaue, kommen mir auch wieder Zweifel. Und in anderen Foren habe ich noch mehr solche Exemplare gesehen. Natürlich sind das alles Einzelfälle. Dennoch glaube ich, dass es auch unter asiatischen Einwanderern das geben kann, was du beschreibst.
Die Fraktion der roten China-Patrioten ist überall gleich durchgepeitscht, und nicht nur Chinesen sind da am Start. Kann man also meiner Meinung nach absolut nicht zu der Menge der Migrationsprobleme zählen. Generell verstehe ich nicht, warum es Nationalisten gibt die sich dauerhaft ausserhalb ihrer Nation aufhalten, anstatt dahin zu gehen wo ihr Herz rechts freudig stramm marschiert. Wobei andersrum gedacht, die NPDler dürften gerne auswandern. Auf dem Mond ist noch Platz. Ich verstehe das aber echt nicht, habe auch eine Kollegin die immer lamentiert wie toll alles in China ist, wie schlimm "der Westen", usw. Aber warum lebt sie dann in den USA?
Bernhard
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von Bernhard »

VielUnterwegs hat geschrieben: Die Fraktion der roten China-Patrioten ist überall gleich durchgepeitscht, und nicht nur Chinesen sind da am Start. Kann man also meiner Meinung nach absolut nicht zu der Menge der Migrationsprobleme zählen.
Also wenn Immigranten aus China (die mittlerweile die amerikanische Staatsbürgerschaft haben!) gegen die Demokratie wettern, das Christentum verteufeln und am liebsten in Sowjet-Manier unterdrücken wollen, alle "nichtsnutzigen" (d.h. arbeitslosen) Landsleute aus dem Land werfen wollen und nebenbei ihre "weißen" Mitbürger als pauschal "Barbaren" und genetisch minderwertig bezeichnen, dann ist das meiner Meinung nach ein Integrationsproblem.
VielUnterwegs hat geschrieben: Ich verstehe das aber echt nicht, habe auch eine Kollegin die immer lamentiert wie toll alles in China ist, wie schlimm "der Westen", usw. Aber warum lebt sie dann in den USA?
eben!
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unbekannt
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von unbekannt »

Bernhard hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben: Die Fraktion der roten China-Patrioten ist überall gleich durchgepeitscht, und nicht nur Chinesen sind da am Start. Kann man also meiner Meinung nach absolut nicht zu der Menge der Migrationsprobleme zählen.
Also wenn Immigranten aus China (die mittlerweile die amerikanische Staatsbürgerschaft haben!) gegen die Demokratie wettern, das Christentum verteufeln und am liebsten in Sowjet-Manier unterdrücken wollen, alle "nichtsnutzigen" (d.h. arbeitslosen) Landsleute aus dem Land werfen wollen und nebenbei ihre "weißen" Mitbürger als pauschal "Barbaren" und genetisch minderwertig bezeichnen, dann ist das meiner Meinung nach ein Integrationsproblem.
VielUnterwegs hat geschrieben: Ich verstehe das aber echt nicht, habe auch eine Kollegin die immer lamentiert wie toll alles in China ist, wie schlimm "der Westen", usw. Aber warum lebt sie dann in den USA?
eben!
Kann Dir sagen warum sie in Amiland wohnt.
1. sie hat Geld
2. will sie das Geld behalten
3. zahlt sie da weniger Steuern
4. will sie nicht fuer jeden Mist eine Erlaubniss mit roten Stern Stempel beantragen
东方红,太阳升, 中国出了个毛泽东。 他为人民谋幸福,呼尔嗨哟,他是人民大救星!
毛主席,爱人民, 他是我们的带路人,为了建设新中国,呼尔嗨哟,领导我们向前进!
共产党,像太阳,照到哪里哪里亮。哪里有了共产党,呼尔嗨哟,哪里人民得解放!
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von robbe »

unbekannt hat geschrieben:
Bernhard hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben: Die Fraktion der roten China-Patrioten ist überall gleich durchgepeitscht, und nicht nur Chinesen sind da am Start. Kann man also meiner Meinung nach absolut nicht zu der Menge der Migrationsprobleme zählen.
Also wenn Immigranten aus China (die mittlerweile die amerikanische Staatsbürgerschaft haben!) gegen die Demokratie wettern, das Christentum verteufeln und am liebsten in Sowjet-Manier unterdrücken wollen, alle "nichtsnutzigen" (d.h. arbeitslosen) Landsleute aus dem Land werfen wollen und nebenbei ihre "weißen" Mitbürger als pauschal "Barbaren" und genetisch minderwertig bezeichnen, dann ist das meiner Meinung nach ein Integrationsproblem.
VielUnterwegs hat geschrieben: Ich verstehe das aber echt nicht, habe auch eine Kollegin die immer lamentiert wie toll alles in China ist, wie schlimm "der Westen", usw. Aber warum lebt sie dann in den USA?
eben!
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Die Ablehnung gegenüber dem Westen/USA war bestimmt schon vor Einreise in die USA vorhanden. Nun will sie vermutlich einfach nicht zugeben, wie bequem und vorteilhaft es in den USA ist :lol: Ist ja auch schon schwer eigene falsche Einschätzungen zu revidieren :lol:
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von Bernhard »

robbe hat geschrieben: Die Ablehnung gegenüber dem Westen/USA war bestimmt schon vor Einreise in die USA vorhanden. Nun will sie vermutlich einfach nicht zugeben, wie bequem und vorteilhaft es in den USA ist :lol: Ist ja auch schon schwer eigene falsche Einschätzungen zu revidieren :lol:
das scheint mir bei vielen chinesischen Auswanderern der Fall zu sein, die so massiv gegen ihr Gastland hetzen.

OK, das ist jetzt nicht unbedingt Thema des Threads...
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VielUnterwegs
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von VielUnterwegs »

unbekannt hat geschrieben:
Bernhard hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben: Die Fraktion der roten China-Patrioten ist überall gleich durchgepeitscht, und nicht nur Chinesen sind da am Start. Kann man also meiner Meinung nach absolut nicht zu der Menge der Migrationsprobleme zählen.
Also wenn Immigranten aus China (die mittlerweile die amerikanische Staatsbürgerschaft haben!) gegen die Demokratie wettern, das Christentum verteufeln und am liebsten in Sowjet-Manier unterdrücken wollen, alle "nichtsnutzigen" (d.h. arbeitslosen) Landsleute aus dem Land werfen wollen und nebenbei ihre "weißen" Mitbürger als pauschal "Barbaren" und genetisch minderwertig bezeichnen, dann ist das meiner Meinung nach ein Integrationsproblem.
VielUnterwegs hat geschrieben: Ich verstehe das aber echt nicht, habe auch eine Kollegin die immer lamentiert wie toll alles in China ist, wie schlimm "der Westen", usw. Aber warum lebt sie dann in den USA?
eben!
Kann Dir sagen warum sie in Amiland wohnt.
1. sie hat Geld
2. will sie das Geld behalten
3. zahlt sie da weniger Steuern
4. will sie nicht fuer jeden Mist eine Erlaubniss mit roten Stern Stempel beantragen
Exakt, und
5. Sie will eine gescheite Staatsbuergerschaft und gute Bildung fuer ihr Kind.

Ich goenne ihr das alles, sie ist qualifiziert und arbeitet, zahlt Steuern, top integriert usw. Aber warum dann immer noch dieses rote Propagandagefasel. Vielleicht verankert die chinesische Bildung und Erziehung diesen ganzen Mist doch viel staerker als wir alle denken?
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von Bernhard »

VielUnterwegs hat geschrieben: Aber warum dann immer noch dieses rote Propagandagefasel. Vielleicht verankert die chinesische Bildung und Erziehung diesen ganzen Mist doch viel staerker als wir alle denken?
nein, das glaube ich nicht.

Mir scheint vielmehr, dass für viele Chinesen ihr "Chinsisch-Sein" eine moralische Komponente hat, ähnlich wie für uns das Christentum. Wenn sie das aufgeben, fühlen sie sich schuldig. Und deswegen versuchen sie, durch Angriffe gegen ihr Gastland ihren Landsleuten zu zeigen, dass sie "immer noch chinesisch" sind.
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von VielUnterwegs »

Bernhard hat geschrieben:
VielUnterwegs hat geschrieben: Aber warum dann immer noch dieses rote Propagandagefasel. Vielleicht verankert die chinesische Bildung und Erziehung diesen ganzen Mist doch viel staerker als wir alle denken?
nein, das glaube ich nicht.

Mir scheint vielmehr, dass für viele Chinesen ihr "Chinsisch-Sein" eine moralische Komponente hat, ähnlich wie für uns das Christentum. Wenn sie das aufgeben, fühlen sie sich schuldig. Und deswegen versuchen sie, durch Angriffe gegen ihr Gastland ihren Landsleuten zu zeigen, dass sie "immer noch chinesisch" sind.
Genau das meinte ich ja. Woher kommt dieser starke Patriotismus? Ich kann mir keinen anderen Grund als das Bildungssystem und die ganze Propaganda im Fernsehen vorstellen. So ganz von sich aus entwickeln ja wenige Leute solche Ueberzeugungen. Und diese "moralische Komponente" des chinesisch seins wird ja auch immer in Bild und Ton vermittelt. Verrate dein Land nicht an die Imperialisten, wahre das Gesicht deines Landes, usw.
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Re: Integrationspolitik im Deutschland

Beitrag von Aremonus »

Man muss unterscheiden zwischen Nationalismus und Chauvinismus. Nationalisten lieben ihr Heimatland, Chauvinisten halten ihre Gruppe für überlegen.
Nationalismus ist unproblematisch - ich würde mich selbst als Nationalist und Patrioten bezeichnen, jedoch unter keinen Umständen als Chauvinist.
Ich finde also gewisse Ideen meines Staates als gut, würde jedoch China oder gar die Chinesen (oder jedgliche andere Nation) für minderwertig halten, nur weil sie die Ideen nicht teilen. Im Gegenteil, ich finde auch manche Ideen in China für gut und halte meine Augen für Schönheit im Rest der Welt offen.

Was hier jedoch beschrieben wird, sind offenbar Chauvinisten, die ständig auf anderen Nationen herumhacken und versuchen zu zeigen, dass ihre Nation (oder gar ihre Rasse) überlegen ist.

Wikipedia führt dazu eine Interessante Ursache an:
Als Voraussetzung des radikalen Nationalismus wird neben dem Nationalstaat eine Krise des nationalen Selbstbewusstseins angesehen.
Die betroffenen Chinesen versuchen also, über den Chauvinismus ihren Geltungsdrang zu befriedigen. Und da ihnen auf diesem Weg natürlich ebendiese Befriedigung weiter verwehrt wird (wer möchte schon gern einem Chauvinisten zuhören?) werden sie noch frustrierter und noch extremer. Wozu das führen kann, haben wir in Europa ja auch erlebt.

Mit solchen Leuten würde ich nicht über Politik reden und höchstens ihr Heimatland und ihre eigenen Taten loben - so werden sie einem hörig. Das nennt man dann Populismus und ist selbst noch im entwickelten Europa sehr erfolgreich.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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