Andy_yi hat geschrieben:Les dir mal bitte durch was Affekt bedeutet. Bei deiner Kurzausführung ist eine Tat aus dem Affekt keinesfalls auszuschließen. Im Gegenteil. Ich kenne natürlich auch die Umstände des Falles nicht und bin kein Jura Student.sunshine6868 hat geschrieben: Wenn jemand (ja ist passiert !!!!) sein Baby in den Backofen steckt und regelrecht verbrennen läßt, dann ist das kein Affekt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Es gibt da gewisse Krankheiten, bzw. psychische Störungen die in der Tat einer Mutter dazu veranlassen können, ihre Kinder zu töten. Da bleibt einem gar nichts anderes übrig als diese Fälle gesondert zu betrachten. Ich finde auch, dass du dich gerade zu sehr an den Kindesmorden hochziehst. Ich kann natürlich nachvollziehen, dass du für derartige Fälle als besorgte Mutter in Sachen Strafbarkeit keine Toleranzgrenze siehst. Wir schweifen dennoch irgendwie vom Thema ab.
Es war nicht die Mutter, sondern der Vater, was letztendlich egal ist.
Was "Affekt" ist, weiß ich durchaus !
Wie du es nennst, an Kindesmorden "hochziehen", ist durchaus berechtigt !
Solche Morde werden hier in Deutschland mit niedrigeren Strafen belegt, das ist FAKT !
Als wäre ein Baby weniger wert............
Selbst bei Juristen wird "Affekt" sehr unterschiedlich bewertet.
Fühle ich mich als Mutter oder Vater überfordert, bin ich genervt von meinem schreienden Baby, darf ich es töten, ohne eine nennenwerte Strafe zu befürchten .......................
So einfach dürfen es Mörder nicht haben.
Aber Gesetze und Umstände sind nun mal Auslegungssache, dazu kommt ein guter Anwalt, die Tagesform des Richters usw. usw.
........ein achtjähriger Junge eines befreundeten Paares von mir wurde von einem besoffenen Autofahrer totgefahren. Der Autofahrer wurde frei gesprochen, er hatte einen sehr guten Anwalt !

