Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Für alle, die in Peking leben, sich für Peking interessieren oder vor bzw. während ihres Peking-Aufenthalts Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen möchten.
cestmoi
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Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von cestmoi »

Hallo ihr Forumsmitglieder,

ich weiß, es ist nicht die neueste Frage für euch, aber dennoch:

Ist es möglich mit ca. 2000 Yuan über die Runden zu kommen? Wenn natürlich Miete, (Studiengebühren), Versicherungen (zuhause/Auslands-KV) nicht mitgerechnet werden. Ich spreche nun nur von Essen (50:50 selbst kochen - essen gehen) und 2-3 mal die Woche ein Bier mit Freunden. Was glaubt ihr? Ausflüge zählen da nun auch nicht mit rein.
Shenzhen
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Shenzhen »

Ja ist es - kauf oft in lokalen Maerkten ein und nicht nur im Supermarkt das abgepackte Gemuese und Fleisch, dann kommst du mit 2000 RMB locker hin. Das Bier nun nicht unbedingt in der "Expat-Bar" trinken dann reicht es auch noch dafuer.
cestmoi
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von cestmoi »

Danke dir. :)
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Hendrik
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Hendrik »

Ich glaube nicht, dass Du selber kochen wirst. Eine Schüssel Nudelsuppe bekommste für 5 bis 10 yuan.
.
Shenzhen
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Shenzhen »

Und gegrillte Austern fuer 3 RMB :) Hab mich heute wieder sowas von vollgestopft damit...
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Linnea
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Linnea »

Hendrik hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass Du selber kochen wirst. Eine Schüssel Nudelsuppe bekommste für 5 bis 10 yuan.
In China kocht man auch meist nicht, weil man damit Geld sparen will. Das dürfte, wenn man die Anschaffungen, die dafür nötig sein könnten, mit einrechnet, auch nicht viel billiger werden. Sollte sparen cestmois Beweggrund für das Kochen zu Hause sein, würde ich empfehlen diesen Ansatz nochmals zu überdenken.

Achso, 2000 RMB nur für Essen und Bier mit Freunden dürften gut reichen.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von cestmoi »

Ich bin leidenschaftliche Köchin. Daher werde ich ohne das Kochen kaum überleben können :) Nur Ausarten sollten die Kosten dafür eben auch nicht. Aber ich danke euch für eure Antworten.
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Linnea
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Linnea »

Das deckt meine These, dass man in China nicht aus Kostengründen kocht. Wenn du gerne kochst, sollest du im Vorfeld abklären, was du wirklich brauchst, was nicht und was man besser mitnimmt, auch wenn es in Peking (mit einigen extra Wegen) zu bekommen wäre.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von cestmoi »

Danke, da bin ich gerade dabei. Es gibt Klassiker, die auf jedenfall ins Gepäck wandern (Hefe, spezielle Gewürze, Sauerteigextrakt, Kapern, ...) Ich "trainiere" sogar das Backen mit nichts als Weizenmehl. ;) Ich hoffe nur darauf, dass ich eine Wohnung mit Backofen finden werde, aber ich wäre mir auch nicht zu schade, gleich einen Halogenofen (Kostenpunkt 60 Euro) mitzubringen.

Manche Langzeit-Expats hatten mir sogar geraten gleich einen Brotbackautomaten mitzubringen...Öhm. Okay, klingt jetzt nicht verrückter als der Halogenofen.

Und sonst schau ich dann mal bei IKEA vorbei, nicht wegen der billigen Dekoartikel, sondern wegen den Kochutensilien.

Aber zu wissen, dass die Lebensmittel auf den Märkten (wovon ich eigentlich als ich in Beijing war kaum welche gesehen hatte...) nicht so teuer sind, beruhigt mich ja schonmal. Es wird sicher Lebensmittel geben, die ich eben brauche und in normalen chin. Supermärkten, also nun nicht Carrefour und olé, nicht finden werde, und dementsprechend mehr zahlen muss. Parmesan ist da so ein schönes Beispiel.

Sind hier vielleicht irgendwelche Nicht-Schweinefleisch-Esser, die mir sagen können, ob es in China auch Rinderschinken gibt?

Ja, nun wird's ein bisschen sehr speziell. Hehe
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Shenzhen »

Eine Wohnung mit Backofen wirst du nicht finden genau so wenig wie einen Rinderschinken denn es gibt nicht mal Schweineschinken.
Backofen kannst du dir so ein Elektroteil fuer 200-500 RMB kaufen, am besten mit ober-und Unterhitze damit gehen auch kleinere Kuchen oder Brot.
Wenn Dein Budget allerdings so gering ist solltest du es lieber gleich vergessen westlich zu kochen denn dazu musst du in vieles in Import-Laeden kaufen, dann werden deine 2000 RMB nicht reichen.
Hoert sich meiner Meinung ziemlich nach Fehlplanung an was du vor hast - willst billig in China leben aber dann westlich kochen - bei IKEA einkaufen, nur Rindeschinken haben etc...
Wenn du es so angehst bleib lieber zuhause denn dann bist du innerhalb von einem Monat pleite.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Linnea »

Shenzhen hat geschrieben:Wenn Dein Budget allerdings so gering ist solltest du es lieber gleich vergessen westlich zu kochen denn dazu musst du in vieles in Import-Laeden kaufen, dann werden deine 2000 RMB nicht reichen.
Kommt darauf an. Braten gehen im Wok, Schnitzel sind kein Problem, Pfannkuchen auch nicht, Blechkuchen funktionieren auch im billigsten Miniofen mit Tricks, Kartoffelbrei, Apfelmus, Rotkraut, Tomatensoßen, Gemüsesuppen usw. kann man problemlos selber machen. Dafür braucht man auch keine Importartikel, vielleicht ein paar Kräuter, aber selbst die kann man, wenn man sich die Samen mitnimmt, selbst ziehen.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Linnea »

cestmoi hat geschrieben:Ich bin leidenschaftliche Köchin. Daher werde ich ohne das Kochen kaum überleben können :) Nur Ausarten sollten die Kosten dafür eben auch nicht. Aber ich danke euch für eure Antworten.
Noch was: wenn es dir vor allem ums Kochen geht, lass dir doch beibringen wie man chinesisch kocht. Z.B. von den Nachbarn oder auch in einem Restaurant. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dort bereitwillig Rezepte rausgegeben werden und man auch mal über die Schulter schauen darf.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Sachse28 »

2000 RMB sind schon viel zuviel in China. Das ist der Monatslohn eines gut verdienenden Arbeiters in den wirtschaftlich starken Provinzen. Und davon muss er häufig noch Miete bezahlen und Familie ernähren.

Bin damals in Xi'an mit etwa 10 RMB pro Tag ausgekommen. In Shanghai vielleicht 15 RMB fürs Essen/Trinken. Also mal Mineralwasserflasche (1,5l) für 2 RMB kaufen statt sich für 100 RMB und mehr in den Ausländer-Kneipen vollzusaufen.
Vorsicht! Kann Spuren von Ironie enthalten.
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Shenzhen »

Sachse28 hat geschrieben:2000 RMB sind schon viel zuviel in China. Das ist der Monatslohn eines gut verdienenden Arbeiters in den wirtschaftlich starken Provinzen. Und davon muss er häufig noch Miete bezahlen und Familie ernähren.
Naja traeum mal nicht....
Der TE redet von Peking - ich glaube nicht, dass sie sich jeden Tag mit dem normalerweise vom Arbeitgeber gestellten essen in der Fabrik zufrieden gibt. Oder der Strassensuppe fuer 3 RMB jeden Tag morgens, mittags, abends....
Wenn du dich einigermassen gesund ernaehren willst und auch mal einen Apfel/Orange/Banane in deinen Speiseplan aufnehmen willst sind die 2000 RMB realistisch. - Oh ich vergass du kennst ja keine Bananen und Orangen :mrgreen:
Und 1,5l Wasser fuer 2 RMB wirst du auch nicht in Peking finden...
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Re: Lebenshaltungskosten Beijing (die 74te)

Beitrag von Taiyang »

Peking ist teuer geworden. Ich finde 2000RMB da selbst für nur-Essen und Bier aeusserst knapp bemessen. Je nachdem wo du wohnst wirst du eher selten eine Nudelsuppe für 5RMB finden. Selbst bei mir in der Kantine kosten die mittlerweile 11RMB.

Brotbackautomaten kann man hier kaufen (Kostenpunkt 400, 500RMB vielleicht)
Brotmischungen gibt es evtl. in Importsupermärkten auch. Backofen haben allerhoechstens die teuren Expatschuppen schon vorher drin, ansonsten kann man die auch hier kaufen.
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