China / Deutschland

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sunshine6868
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Re: China / Deutschland

Beitrag von sunshine6868 »

robbe hat geschrieben:
sunshine6868 hat geschrieben: Fakt ist allerdings, dass alle Kinder, die regelmäßig und viel solche Kriegsszenarien spielen, irgendwie verhaltensgestört sind.
Nicht alle.

Du nennst es ja schon fast selbst: Videospiele sind wohl kaum die Hauptursache für solches Verhalten, sondern die Erziehung. Videospiele verstärken das dann wohlmöglich.
sunshine6868 hat geschrieben: Wir wissen doch alle, dass die Brutalität allgemein sehr zugenommen hat.
Schau dir mal an in welchen Gesellschaftsgruppen die Gewalt stetig zunimmt und überlege dir dann ob der Anstieg von Gewalt nicht eventuell andere Ursachen hat.
Du hast Recht, die Hauptursachen sind natürlich nicht die Videospiele alleine.
Es kommen viele Faktoren zusammen:
Eltern, die es zulassen, kleinen Kindern Kriegsspiele zocken zu lassen,
- machen sich keine Gedanken darüber, was ihre Kinder spielen
- folglich beschäftigen sie sich nicht oder wenig mit ihren Kindern

Ich wollte das eigentlich nicht ansprechen, aber auch hier hast du Recht, wenn wir beobachten können, aus welchen Gesellschaftsgruppen die Gewalt zunimmt.
Natürlich sind es nicht immer die Hartz IV-Empfänger, Migranten usw. Auch kommen "kaputte" Kinder aus sogenannten "guten" und finanziell sehr gut gestellten Familien.

Leider, leider ist es so, dass nun mal Kinder aus der Hartz IV und Migranten-Liga wenig Chancen auf ein sogenanntes "normales" Leben haben....
Diese Kinder bekommen eigentlich schon den Frust mit in die Wiege gelegt und wachsen damit auf. Dass dies nicht spurlos an ihnen vorbei geht, ist doch wohl klar.
Und dass dieser ganze Frust sich bei den Kindern "entladen" muss, ist nur verständlich.
Ich denke, hier muss viel Arbeit mit den Eltern geleistet werden, nicht erst in den Schulen mit irgendwelchen Pädagogen, wenn das Kind schon in den "Brunnen" gefallen ist.
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Re: Die Windbeutellüge

Beitrag von sunshine6868 »

laogai hat geschrieben:
sunshine6868 hat geschrieben:Lagogai, schalte selber dein Gehirn ein, dann hättest du lesen können, dass ich nicht ALLE Windkrafträder verteufle.
Dann musst du irgendwo in deinem Posting etwas mit Zitronensaft geschrieben haben, denn ich kann keine Einschränkung heraus lesen. Ich zitiere dich gerne nochmal:
sunshine6868 hat geschrieben:Das ist nicht nur Verarschung an alle Blöden, die glauben, dass Windkrafträder "umweltfreundlich" sind
Und bitte nenne mich doch Laogai :P
Entschuldige, muss ein "Vertipper" gewesen sein :oops:
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Re: China / Deutschland

Beitrag von sunshine6868 »

Phytagoras hat geschrieben:
Fakt ist allerdings, dass alle Kinder, die regelmäßig und viel solche Kriegsszenarien spielen, irgendwie verhaltensgestört sind.
Woher kommt dieser Fakt? Ich war in dem Alter (so wie ich das beurteile) nicht verhaltensgestört. In der Grundschule haben sich bei mir zum Großteil die Kinder geprügelt, die nen Migrationshintergrund hatten.
Kriegsspiele - egal welche - halte ich für ein Kind bis 12 Jahren (um es mal so auszudrücken=) für nicht förderlich.
Ist Schach im Endeffekt nicht auch ein "Kriegsspiel". Es ist auch ein Strategiespiel, in dem es darum geht wie man am besten gewinnt und den Gegner "austrickst".

Und bzgl. Brutalität. Ich konnte als Kind schon auseinanderhalten, was nun echt ist und was nicht. Wenn man das nicht kann, dann soll ein Elternteil das schon merken und sehen, was das Kind spielen darf und was nicht.
KEIN Kind im Grundschulalter kann Warcraft so verstehen, wie du jetzt in deinem Alter.
Du unterschätzt vielleicht die Grundschüler. Ich hab in dem Alter immer gerne "Die Siedler" gespielt. Ich wusste auch dann, dass ich Getreide für Brot brauche, Holz zum Schiffebauen, Stahl zum Waffen schmieden etc.
Schach ist defintiv kein Kriegsspiel :) Du spielst nicht Schach, gell :?: :lol:
Aber keine Sorge, mein Kind durfte auch mit 8 Jahren Siedler spielen :)
Ich unterschätze nicht die Grundschüler, ich zweifle nur manchmal am Verstand der Eltern :!:
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Re: China / Deutschland

Beitrag von sunshine6868 »

DangsSheep hat geschrieben:Gegenbeispiel, meine Mutter hat mir alles mit einem Funken Gewalt verboten, am Ende sogar den Disneyclub.

Und ich hatte in der Vergangenheit ernsthafte Probleme mit meiner Aggressivität, Gott sei dank aber nicht mehr.

Ps. Sun du konnst nicht einfach eine Behauptung anstellen dass etwas Fakt sei ohne geringste Beweise, Quellen und sonstiges.
Was soll das ? Beweise, Quellen usw. ?????????????
Lese dich doch mal durch die pädagogische Welt !

Und selbst, wenn du darauf keine Lust hast, gibt es ein ganz einfaches Rezept dafür:

Du kannst nur die Liebe weitergeben, die du erfahren hast :!: :!: :!: :!: :!:

Das sagt nicht nur der normale Menschenverstand, sondern auch das H E R Z :D :D :D
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Re: China / Deutschland

Beitrag von DangsSheep »

Sorry ich versuche objektiv zu sein, da hat mein Pumporgan nichts zu suchen.

Meinst du "Killerspiele" wie Final Fantasy? (ernsthaft ich hätte die Redakteure für diesen Bullshit verprügeln können)

http://www.pcgames.de/Killerspiele-Them ... el-545560/
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Re: China / Deutschland

Beitrag von Aremonus »

Der Beweis, dass überhaupt ein kausaler Zusammenhang zwischen Killerspielen und Gewaltätigkeit besteht, konnte bisher noch nicht erbracht werden.
Es ist jedoch bewiesen, dass Kinder, die oft Fastfood essen, sehr viel gewalttätiger und weitaus weniger intelligent sind als ihre Altersgenossen. Ob das am Fastfood oder daran, wer Fastfood ist (also v.a. ärmere Familien) liegt, wurde jedoch nicht geschrieben :lol:

Das Wichtigste ist doch, dass man seinem Kind genug Liebe gibt und es fördert - jeden Bereich des Lebens des Kindes durch zu regulieren ist viel schlimmer für die psychische Entwicklung als ein paar Pixel auf einem Computerbildschirm. Ein Kind, dem immer gezeigt wird, wie wenig Macht es hat und wie schwach es ist, wird wohl kaum zu einer starken Persönlichkeit heranwachsen.
Die meisten Psychologen fordern daher auch eher eine gute soziale Einbettung als ein Killerspieleverbot. Und dank dem Internet spielt man ja auch nicht mehr alleine, sondern interagiert zunehmend mit Menschen.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: China / Deutschland

Beitrag von Yingxiong »

sunshine6868 hat geschrieben:
Du nennst es ja schon fast selbst: Videospiele sind wohl kaum die Hauptursache für solches Verhalten, sondern die Erziehung. Videospiele verstärken das dann wohlmöglich.
Sie sind nicht die Hauptursache, aber sie senken die Hemmschwelle gewaltig!
sunshine6868 hat geschrieben: Du hast Recht, die Hauptursachen sind natürlich nicht die Videospiele alleine.
Es kommen viele Faktoren zusammen:
Eltern, die es zulassen, kleinen Kindern Kriegsspiele zocken zu lassen,
- machen sich keine Gedanken darüber, was ihre Kinder spielen
- folglich beschäftigen sie sich nicht oder wenig mit ihren Kindern
Viele sind auch gar nicht dazu in der Lage, da sie dieses Verhalten selber als "normal" kennen gelernt haben.
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Re: China / Deutschland

Beitrag von Yingxiong »

Aremonus hat geschrieben:Der Beweis, dass überhaupt ein kausaler Zusammenhang zwischen Killerspielen und Gewaltätigkeit besteht, konnte bisher noch nicht erbracht werden.
Doch!
Hast du mal die Fernsehserie "Tod eines Schülers" gesehen?
Da wurde der Selbstmord eines Schülers aus 6 verschiedenen Perspektiven gezeigt. (Mitschüler, Lehrer, Eltern, ...)

In den Wochen nach der Ausstrahlung ist die Anzahl der Selbstmorde rapide angestiegen. Und je ähnlicher die Umstände der Suizidanten denen des Filmsuizidanten waren, desto höher stieg die Anzahl. Auch die Methode des Suizids wurde verstärkt "kopiert".

Als der Film einige Zeit später wiederholt wurde, kam es zu denselben Folgeerscheinungen.

Dieses Phänomen wurde von Bandura als Imitationslernen (Lernen am Modell) bezeichnet:
http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAE ... rnen.shtml

Es hat übrigens mehrere Fälle gegeben, wo Kinder andere Menschen getötet haben, nachdem sie entsprechende Videos gesehen hatten.
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Re: China / Deutschland

Beitrag von Topas »

Aremonus hat geschrieben:er Beweis, dass überhaupt ein kausaler Zusammenhang zwischen Killerspielen und Gewaltätigkeit besteht, konnte bisher noch nicht erbracht werden
Das beweise erstmal... :mrgreen: 8)
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
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Re: China / Deutschland

Beitrag von sunshine6868 »

DangsSheep hat geschrieben:Sorry ich versuche objektiv zu sein, da hat mein Pumporgan nichts zu suchen.

Meinst du "Killerspiele" wie Final Fantasy? (ernsthaft ich hätte die Redakteure für diesen Bullshit verprügeln können)

http://www.pcgames.de/Killerspiele-Them ... el-545560/
Final Fantasy kenne ich jetzt nicht. Aber ja, ich meine Killerspiele :!:
Ja, es gibt soooo viel Bullshit, den die Kids schon spielen dürfen :(
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Re: China / Deutschland

Beitrag von sunshine6868 »

Aremonus hat geschrieben:Der Beweis, dass überhaupt ein kausaler Zusammenhang zwischen Killerspielen und Gewaltätigkeit besteht, konnte bisher noch nicht erbracht werden.
Es ist jedoch bewiesen, dass Kinder, die oft Fastfood essen, sehr viel gewalttätiger und weitaus weniger intelligent sind als ihre Altersgenossen. Ob das am Fastfood oder daran, wer Fastfood ist (also v.a. ärmere Familien) liegt, wurde jedoch nicht geschrieben :lol:

Das Wichtigste ist doch, dass man seinem Kind genug Liebe gibt und es fördert - jeden Bereich des Lebens des Kindes durch zu regulieren ist viel schlimmer für die psychische Entwicklung als ein paar Pixel auf einem Computerbildschirm. Ein Kind, dem immer gezeigt wird, wie wenig Macht es hat und wie schwach es ist, wird wohl kaum zu einer starken Persönlichkeit heranwachsen.
Die meisten Psychologen fordern daher auch eher eine gute soziale Einbettung als ein Killerspieleverbot. Und dank dem Internet spielt man ja auch nicht mehr alleine, sondern interagiert zunehmend mit Menschen.
In einem gebe ich dir Recht:
Ein Kind braucht Liebe und Förderung.
Ein Kind braucht aber auch Grenzen, ob es Tischmanieren, Computerspiele, frühzeitig ins Bett gehen, damit es für den nächsten Tag ausgeschlafen ist usw., sind.
Braucht ein Kind MACHT ???? - Glaube ich wohl kaum.
Ich denke, erst einmal braucht ein Kind SELBSTBEWUßTSEIN !!!
Und ich denke, es ist Aufgabe der Eltern, das Selbstbewusstsein zu stärken.

Eine gute soziale Einbettung - wie du schon sagst - heißt für mich aber nicht, das Kind jeden Bullshit an Computerspielen zuzulassen.
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Re: China / Deutschland

Beitrag von sunshine6868 »

Yingxiong hat geschrieben:
sunshine6868 hat geschrieben:
Du nennst es ja schon fast selbst: Videospiele sind wohl kaum die Hauptursache für solches Verhalten, sondern die Erziehung. Videospiele verstärken das dann wohlmöglich.
Sie sind nicht die Hauptursache, aber sie senken die Hemmschwelle gewaltig!
sunshine6868 hat geschrieben: Du hast Recht, die Hauptursachen sind natürlich nicht die Videospiele alleine.
Es kommen viele Faktoren zusammen:
Eltern, die es zulassen, kleinen Kindern Kriegsspiele zocken zu lassen,
- machen sich keine Gedanken darüber, was ihre Kinder spielen
- folglich beschäftigen sie sich nicht oder wenig mit ihren Kindern
Viele sind auch gar nicht dazu in der Lage, da sie dieses Verhalten selber als "normal" kennen gelernt haben.
Ja, gebe dir voll und ganz Recht !
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Re: China / Deutschland

Beitrag von Phytagoras »

Ja, es gibt soooo viel Bullshit, den die Kids schon spielen dürfen
Was die Kinder spielen dürfen, entscheiden am Ende doch immer noch die Eltern. Wenn ein Elternteil einem Kind erlaubt nen Call of Duty zu spielen, dann liegts nicht am Spiel, dass er dadurch irgendwie nen Schaden hat, sondern an den Eltern, die ihren Kindern sowas spielen lassen, obwohl das Kind noch nicht "bereit" für sowas ist.

Wir können schon sagen, dass gerade in letzter Zeit viel Scheiße rauskam und ich finde die Entwicklung des Videospielemarktes auch bescheuert, weil es zum Großteil patriotische Egoshooter gibt. Und dennoch findet man immer wieder Kleinod unter allem.
Es gibt Sachen wie Kirby, Mario, Donkey Kong. Oder auch Portal, ein Rätselspiel in Egosicht. Siedler gibt es auch immer noch. Es gibt Rätselspiele und Rollenspiele, in denen eine Geschichte im Vordergrund steht.
Man muss sich halt auch mit den Sachen auseinandersetzen. Ich würde mein Kind auch kein Call of Duty mit 6 Jahren spielen lassen. Ein Mario jedoch schon. Wenn ich es als reif genug einschätze, kann es auch gerne was brutaleres spielen, sofern er es "abkann".

Am Ende liegt die Verantwortung immer noch bei den Eltern und nicht bei den Spielen. Die selbe Diskussion gabs ja auch schon bei der Rockmusik und bei Actionfilmen in den 80ern.

Eine gute soziale Einbettung - wie du schon sagst - heißt für mich aber nicht, das Kind jeden Bullshit an Computerspielen zuzulassen.
Das hat doch auch niemand behauptet. Nur die Frage ist halt, wer "bestimmt", was Bullshit ist für das Kind und was nicht. Am Ende der Elternteil. Und ob dieser Elternteil dann viel Ahnung hat von der ganzen Materie ist auch nen Punkt, den man beachten sollte.

Nur scheint es mir so, dass du versuchst hier jedes Videospiel in eine Schublade zu stecken.
So als gäbe es bei Filmen nur Goremovies...
Oder bei Büchern nur Belletristik ohne jeglichen Anspruch...

Nur ist der Markt ein großer. Die meisten Kinder spielen um Spaß zu haben. Nicht um irgendwelche Leute auf möglichst brutale Weise abzuschlachten. Wie gesagt. Ich bin der Meinung, dass jedes normale Kind Spiel und Realität auseinander halten kann...
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Re: China / Deutschland

Beitrag von sunshine6868 »

Ja, leider liegt die Verantwortung natürlich immer bei den Eltern....., bis das Kind in den "Brunnen" gefallen ist.
Und leider machen sich die meisten Eltern keine Gedanken darüber, was ihre Kinder spielen, weil sie sich selber entweder mit der Materie nicht auseinander setzen oder einfach zu dämlich sind und alles nicht so "schlimm" ansehen.

Nein, ich verteufle natürlich nicht jedes Spiel. Wie ich bereits schrieb, es gibt durchaus kreative sinnvolle und gehaltvollere Spiele, als eben diese "Killerspiele".

Mein Sohn ist sehr früh mit PC aufgewachsen, was andere wiederum verteufeln.
Allerdings hat er mit 4 Jahren angefangen, solche Spiele wie Benjamin Blümchen, Sesamstraße und andere tolle Spiele, womit auch verschiedene Sinne gefördert werden.

Z. B. durfte mein Sohn auch mit 12 schon "Last Samurai" sehen, obwohl er ab 16 ist. Ist ja auch teilweise sehr brutal der Film. Aber er hätte ihn NIE schauen dürfen, wenn nicht wir uns nicht die Zusatz-DVD angesehen hätten, wo genau erklärt wird, wie das technisch abläuft im Film, wenn ein Kopf abgeschlagen wird. Das kann ein Kind dann auch nachvollziehen !

Allerdings halte ich deine Aussage "Wenn ich es als reif genug einschätze, kann es auch gerne was brutaleres spielen, sofern er es "abkann", schon sehr bedenklich :-(
Wie kannst du beurteilen, wann ein Kind was "abkann" ?
Kinder sind von Natur aus sensible bzw. feinfühlige Wesen, sie registrieren Dinge wesentlich intensiver, als wir Erwachsenen, die schon meist oberflächlich durch die Weltgeschichte gehen.
Natürlich würde wahrscheinlich nie ein Kind sagen, ach, das ist mir zu brutal, oder, ach, ich habe Angst.
Bei Kindern bleibt sehr vieles im Kopf und in der Seele hängen, worüber sie meist nicht sprechen.

Natürlich liegt es auch an den Eltern, wenn sie dem Kind vorleben, "brutale" Spiele sind interessant finden in der Regel die Spiele auch interessant.
Und warum ? Weil Kinder den Eltern gefallen wollen und in sehr jungen Jahren noch keine Opposition ergreifen, abgesehen von den Trotzphasen im Alter von ca. 3-5 Jahren und in der Pubertät.
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Re: China / Deutschland

Beitrag von Phytagoras »

Wie kannst du beurteilen, wann ein Kind was "abkann" ?
Ich denke als Elternteil merkt man, ob das Kind nun Realität und Spiel auseinanderhalten kann oder eben nicht.
Und ob es reif ist für sowas ist, merkt man als Elternteil doch wahrscheinlich auch. Und auch das Kind selbst kann sowas (imo) gut einschätzen.

Meine Mutter hatte mich gefragt, ob ich Unreal Tournament abkann, obwohls ab 18 war. Und ich meinte nur: "Ist doch nur nen Spiel. Ob ich nun mit der Wasserkanone aus Mario auf Gegner schieße oder auf Gegner schieße, die wie Menschen aussehen... Am Ende sinds dennoch nur Polygone und nicht echt."

Es sind aber halt da auch immer Einzelfälle.

Natürlich liegt es auch an den Eltern, wenn sie dem Kind vorleben, "brutale" Spiele sind interessant finden in der Regel die Spiele auch interessant.
Wie gesagt. Bin ja selber Gamer, aber auch als Kind habe ich Spiele nicht gespielt, weil sie besonders brutal sind, sondern weil sie Spaß machen oder gute Spielmechaniken haben.
Spiele leben nicht davon, dass sie brutal sind, sondern dass sie Spaß machen. Es gibt da natürlich auch Ausnahmen, wo die Entwickler nur dadurch ihr Spiel interessant machen wollen.
Aber meist ist das Spiel dann nicht gut.

"Wir" spielen Spiele ja nicht, weil sie brutal sind, sondern weil sie Spaß machen. Und darum geht es bei Spielen auch ;)

Es gab übrigens mal ne Eltern-LAN, die gerade dafür gemacht ist Vorurteile über "Killerspiele" abzubauen, indem die Eltern selber mal Counterstrike spielen durften und denen dort erklärt wurde, wie das ganze Spielprinzip ist. Solche Sachen sollte es (imo) öfter geben.

Und ich denke, wenn man sich als Elternteil gut informiert, dann wird man auch das passende fürs Kind finden.
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