Linnea hat geschrieben:Aremonus hat geschrieben:Deine Freundin könnte in DE einen zweiten Bachelor studieren, wenn sie in China an einer guten Uni war.
Den zweiten Bachelor kann sie wohl kaum vor dem ersten machen...
Respekt ...
Einen Bachelor ins Visier zu nehmen - wenn sie erstmal mit Deutsch quasi bei "0" anfängen muss.
Und wenn ichs richtig gelesen hab ist ihr Englisch auch nicht konversationssicher.
Fazit: Bis zu einem evtl. Studienbeginn fliesst da noch seeeehr vierl Wasser durch Spree, Main etc.
Mal ganz davon abgesehen, dass unsere einheimischen Studenten schon Probleme haben, den dicht gepackten Lehrstoff zu schlucken.
Sie hat in China die Schule geschmissen und sich (leider) erfolglos selbsständig gemacht, was mich daran zweifeln lässt, dass sie hier (und das unter erschwerten Bedingungen) nochmal die Schulbank drücken will/wird.
A1 und Integrationskurs - klar, weil die obligatorisch sind - aber ein Studium ... ?
Ich würd nicht drauf wetten (nach dem was dies bzgl. vom kaioths gepostet wurde).
* Es muss ja auch nicht zwingend ein Studium sein.
Erstmal die Sprache einigermassen lernen.
** Anmerkung dazu: Ich hatte damals, als meine Frau nach Berlin kam, den "Fehler" gemacht und sie lerntechnisch in Watte gepackt, d.h., ich hatte zuviel englisch mit ihr geredet, weil ich dachte, sie mit zuviel Deutsch anfangs zu überfordern.
Dadurch, dass meine Familie nicht viel mehr als das lange vergangene Schul-Englisch drauf hatte, wurde (solange ich auf Arbeit war) deutsch gesprochen. Was ich für zu "hart" hielt entpuppte sich aber als richtig.
Meine Frau sagt noch heute: Wenns nach mir gegangen wäre, würde sie nie deutsch gelernt haben. Ist zwar überspitzt formuliert aber der Kern (Sprache lernt man am Besten, wenn man sie sprechen
muss), ist sicher richtig.