Wie denken Chinesen über Deutsche???
-
siedenderschnee
- Old China Hand

- Beiträge: 595
- Registriert: 08.12.2005, 02:35
- Danksagung erhalten: 1 Mal
Ueber die Propaganda der KPch wissen ja schon alle dass sie laecherlich ist. Das merken auch immer mehr Chinesen mittlerweile und lassen sich nicht so leicht betruegen, da es heuzutage eine Aera mit vielseitigen Medien und gar nicht so leicht das ganze Volk zu verblenden ist. Auch die KPch selber sieht es genau dass irgendwann alles geaendert werden muss.
Da verstehe ich aber gut wieso die KPch das macht. Man braucht nur einen Blick in die chinesische Geschichte zu werfen, um die Antwort herauszufinden. Die Stabilitaet Chinas ist fuer die KPch das Prinzip nummer 1, ich halte es auch fuer das wichtigste. Keiner will ein zusammenfallendes und in sich gespaltenes China sehen, es waere auch weltweit katastrophal dass einestages hunderte Millionen chinesische Fluechtlinge ins Ausland fliehen wuerden. Und es ist keine leichte Aufgabe einerseits die Stabilitaet andererseits schnelles Wirtschaftswachstum in einem Land wie China zu gewehrleisten.
Nun ist nur die Frage, ob eine Meinungsfreiheit oder sofortige rasche Umwandlung zur Demokratie unvermeindlich die Stabilitaet in China zerstoeren wird. Meines Erachtens muss ich sagen, leider Ja, oder mindestens besteht die Wahrscheinlichkeit und so ein Risiko will keiner eingehen. Warum? In Taiwan leben schliesslich auch Chinesen und sie haben schon ein anderes Politiksystem. Ja die Insel hat nur eine Bevoelkerung von 23 Millionen, weniger als Beijing und Shanghai zusammengerechnet. Das ganze China aber 1,3 Milliarden und die Lage ist viel komplizierter. Um das ganze zu aendern braucht einen viel laengeren Prozess, mindestens muss man abwarten bis die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten nicht so gross sind und die meisten Chinesen ein bestimmtes Niveau erreicht haben sowohl in materieller als auch in geistiger Hinsicht. Und daran arbeitet die KPch nun doch ganz schoen fleissig.
Dass die KPch eine Propoganda fuehrt ist schon verstaendlich, da es kein demokratisches Politiksystem in China funktioniert. Aber wenn das in der sogenannten demokratischen westlichen Welt passiert, ist doch voellig unnachvollziehbar.
Die westlichen Medien brichten gerne ueber die Kehrseiten der Sachen in China, das finde ich in Ordnung, aber brichte doch gleichzeitig auch mehr wenn was gutes in China passiert ist! Man muss doch auch sachlich bleiben und die Berichte sollen auch allseitiger und umfangreicher sein. Sonst sehe ich die Absicht der westlichen Medien, dass sie ein ganz schlechtes und falsches Bild von China fuer die einheimlichen Leute machen wollen, und das machen sie auch.
Da verstehe ich aber gut wieso die KPch das macht. Man braucht nur einen Blick in die chinesische Geschichte zu werfen, um die Antwort herauszufinden. Die Stabilitaet Chinas ist fuer die KPch das Prinzip nummer 1, ich halte es auch fuer das wichtigste. Keiner will ein zusammenfallendes und in sich gespaltenes China sehen, es waere auch weltweit katastrophal dass einestages hunderte Millionen chinesische Fluechtlinge ins Ausland fliehen wuerden. Und es ist keine leichte Aufgabe einerseits die Stabilitaet andererseits schnelles Wirtschaftswachstum in einem Land wie China zu gewehrleisten.
Nun ist nur die Frage, ob eine Meinungsfreiheit oder sofortige rasche Umwandlung zur Demokratie unvermeindlich die Stabilitaet in China zerstoeren wird. Meines Erachtens muss ich sagen, leider Ja, oder mindestens besteht die Wahrscheinlichkeit und so ein Risiko will keiner eingehen. Warum? In Taiwan leben schliesslich auch Chinesen und sie haben schon ein anderes Politiksystem. Ja die Insel hat nur eine Bevoelkerung von 23 Millionen, weniger als Beijing und Shanghai zusammengerechnet. Das ganze China aber 1,3 Milliarden und die Lage ist viel komplizierter. Um das ganze zu aendern braucht einen viel laengeren Prozess, mindestens muss man abwarten bis die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten nicht so gross sind und die meisten Chinesen ein bestimmtes Niveau erreicht haben sowohl in materieller als auch in geistiger Hinsicht. Und daran arbeitet die KPch nun doch ganz schoen fleissig.
Dass die KPch eine Propoganda fuehrt ist schon verstaendlich, da es kein demokratisches Politiksystem in China funktioniert. Aber wenn das in der sogenannten demokratischen westlichen Welt passiert, ist doch voellig unnachvollziehbar.
Die westlichen Medien brichten gerne ueber die Kehrseiten der Sachen in China, das finde ich in Ordnung, aber brichte doch gleichzeitig auch mehr wenn was gutes in China passiert ist! Man muss doch auch sachlich bleiben und die Berichte sollen auch allseitiger und umfangreicher sein. Sonst sehe ich die Absicht der westlichen Medien, dass sie ein ganz schlechtes und falsches Bild von China fuer die einheimlichen Leute machen wollen, und das machen sie auch.
人生不是一百米,而是马拉松。
-
siedenderschnee
- Old China Hand

- Beiträge: 595
- Registriert: 08.12.2005, 02:35
- Danksagung erhalten: 1 Mal
Ich wuerde sagen die Uebersetzung "Minister" ist in Ordnung. Weil “国家环保总局” eingentlich ein 部级机构 ist.Yuan hat geschrieben:Entschuldigung, es ist schwierig diese Stellen auf Deutsch zu übersetzen, weil es "局长" ist aber nicht "部长":-) Mit Beijing möchte ich darauf verweisen, dass diese eine eingegliederte Stelle in der zentrale Regierung ist. Aber es ist wieder verwirrend.
人生不是一百米,而是马拉松。
-
Yuan
Ich stimme zu, dass die Arbeitsbedingungen in vielen chinesischen Unternehmen sehr schlecht sind, besonderes in der privaten Unternehmen, bei denen die Anhäufung von Kapital sehr brutal sein kann. Ich habe selbst gesehen, von Geschäftspartnern gehört, und in der Zeitung gelesen als ich in China gearbeitet habe.belrain hat geschrieben:Was die Berichterstattung der Medien in Deutschland angeht, kann ich nicht übersetzen was die befragten Chinesen tatsächlich sagen, da ich ja leider kein chinesisch spreche. Was aber die grösstenteils katastrophalen Arbeitsbedingungen angeht muss ich sagen, es stimmt. ........der normale Arbeiter wird es nicht tun da sein Chef ja dabei ist und darauf achtet das nichts "falsches" gesagt wird.
Ausserdem, wenn ich richtig informiert bin, werden die Berichte sowieso con der chin. Regierung zensiert. Man kann nicht einfach nach China gehen, dort einen Film drehen und Menschen interviewen und das ganze auch noch veröffentlichen. Das wird dort nicht zugelassen!
Aber in der Berichterstattung die ich bei Arte geschaut habe, hatte die Arbeiterin keinen Grund beim interview vor ihrem Chef abgeschreckt zu sein. Dabei wurde die Werkstatt und das Zimmer der Arbeiterinnen besucht. Die Einrichtung wurde gezeigt, und eine Arbeiterin wurde gefragt, was macht sie in der Freizeit. Sie antwortete, sie liest normalweise Zeitschriften und andere Sache, aber sie überlegt sich auch kurs zu besuchen, um Computer und was weiteres zu lernen. Die übersetzung war: ich muss immer arbeiten und habe gar keine Zeit zu lesen. Die anderen die so jung wie ich sind besuchen Computerkurs, ich beneide sie.
Gegenüber Deiner Vermutung, dass solche Berichten von der chinesischen Regierung zensiert werden, kann ich sagen, solche Berichten über schrecklichen Arbeitsbedingungen oder ander Ungerechtigkeiten kann man auch in chinesischen Fernsehsender oder Zeitungen finden. Ein Programn von CCTV über soziale Probleme mit dem Namen jiaodianfangtan(焦点访谈Fokus Interview) gibt jeden Tag nach der 19:00 Nachrichten. Da dieses Programm sehr hohe Einschaltquote hat, führen viele lokale Fernsehsender auch ähnliche Programm ein. Übrigens kann die Ausstrahlung des Fernsehsenders Phoenix mit Wohnsitz in Hongkong von vielen im Festland leicht empfangen werden, der auch ähliche Programm hat.
-
Gast
belrain hat folgendes geschrieben:
Was die Berichterstattung der Medien in Deutschland angeht, kann ich nicht übersetzen was die befragten Chinesen tatsächlich sagen, da ich ja leider kein chinesisch spreche. Was aber die grösstenteils katastrophalen Arbeitsbedingungen angeht muss ich sagen, es stimmt. ........der normale Arbeiter wird es nicht tun da sein Chef ja dabei ist und darauf achtet das nichts "falsches" gesagt wird.
Ausserdem, wenn ich richtig informiert bin, werden die Berichte sowieso con der chin. Regierung zensiert. Man kann nicht einfach nach China gehen, dort einen Film drehen und Menschen interviewen und das ganze auch noch veröffentlichen. Das wird dort nicht zugelassen!
Also da kann mein Mann auch ein Lied von singen was die Sicherheitsbestimmungen betreffen, wenn's denn mal welche geben würde
Aber wenn er mir sagt das die chinesen unter katastrophalen Bedingungen arbeiten (müssen) dann kann ich mir als Laie schon vorstellen wie es dort zugeht.....Einfach Schrecklich!!!
arbeiten dann
Was die Berichterstattung der Medien in Deutschland angeht, kann ich nicht übersetzen was die befragten Chinesen tatsächlich sagen, da ich ja leider kein chinesisch spreche. Was aber die grösstenteils katastrophalen Arbeitsbedingungen angeht muss ich sagen, es stimmt. ........der normale Arbeiter wird es nicht tun da sein Chef ja dabei ist und darauf achtet das nichts "falsches" gesagt wird.
Ausserdem, wenn ich richtig informiert bin, werden die Berichte sowieso con der chin. Regierung zensiert. Man kann nicht einfach nach China gehen, dort einen Film drehen und Menschen interviewen und das ganze auch noch veröffentlichen. Das wird dort nicht zugelassen!
Also da kann mein Mann auch ein Lied von singen was die Sicherheitsbestimmungen betreffen, wenn's denn mal welche geben würde
arbeiten dann
-
seelenverwandte
Hallo alle zusammen,
das Thema ist ja schon seit einiger Zeit nicht mehr aktuell, aber ich möchte dennoch ein paar Dinge sagen:
Ich war noch nie in China, werde dort in ein paar Monaten aber hingehen um dort ein Jahr zu studieren.
Das hat einerseits den Vorteil, dass ich garantiert nicht KP Gehirngewaschen bin, und anderererseits den Nachteil, dass ich über keine eigenen Chinaerfahrungen berichten kann.
Die Diskussion die sich hier entwickelt hat, hat mich an vielen Punkten verärgert.
Ich verstehe nicht, warum sich menschen die sich selbst einerseits als weltoffen und tolarant einstufen, andererseits so "allergisch" darauf reagieren, wenn sie selbst (hier: "die Deutschen") kritisiert werden, bzw. wen sich der zuvor kritisierte (hier : "der Chinese" verteidigt.
Ich verallgemeinere jetzt und hoffe, dass klar ist, dass ich natürlich NICHT alle Deutschen resp. alle Chinesen meine!
Natürlich gibt es an China kritisierenswerte und verbesserungswürdige Punkte, aber dennoch kann man das China von heute NICHT getrennt von seiner Vergangenheit betrachten. Und meiner Meinung nach hat JEDES LAND DAS RECHT AUF SEINE EIGENE ENTWICKLUNG!
Oder wir können in Zukunft gemeinsam mit den USA in friedlicher Absicht Demokratie, Wohlstand, Freiheit und Frieden in die Welt bringen.
Ihr kritisiert die Arbeitsbedingungen in China? Seht die Geringschätzung und Ausbeutung der Menschen und die Hochachtung des materiellen als etwas typisch chinesisches an?
Wer hat die Indianer Amerikas (Mittel- und Südamerikas) versklavt beraubt und teilweise ganze Stämme vernichtet? Vor nicht viel mehr als 100 Jahren? Wer die Schwarzen unterdrückt bis heute? Wer die Atombomben geworfen?
Ich will nicht sagen, dass die Chinesen unbedingt anders handeln würden! Sondern ich möchte nur ausdrücken, dass der Wille zur Macht und deren gnadenloser Ausnutzung etwas TYPISCH MENSCHLICHES ist und nicht chinesisch, oder deutsch oder sonst etwas!
Es ist einfach aus der Perspektive eines wohlhabenden Europäers über immaterielle Werte wie Familie und Gesundheit zu sprechen. Wenn man aber wie noch viele Chinesen mit Armut und Hunger kämpfen musste, dann bedeuten Geld und Reichtum ALLES, weil sie SICHERHEIT und SATTWERDEN bedeuten!
Meiner Meinung nach hat Yuan sehr freundlich, zurückhaltend und konstruktiv auf die vielen von westlich europäischer Arroganz, Blindheit und Überheblichkeit nur so triefenden Angriffe reagiert. Was war die Antwort, die sie bekam? weitere Angriffe und der Vorwurf chinesischer Arroganz. Wo bitte findet ihr ihre Arroganz? Darin, dass sie nicht eurer Meinung ist, was eure Sichtweise über China angeht? Darin, dass sie auf ihrer Meinung besteht?
Wenn das das Bild ist, dass Ausländer von sich in China abbilden, dann wundert es mich nicht, wenn wir nicht ernst genommen werde, oder gelacht werden sollte!
Diese westliche Arroganz ist für mich viel ekelhafter, als das chinesische Spucken!
Ihr nennt euch China Freunde, das mag sein, aber warum seid ihr nicht offener? Warum muss immer alles was man sieht mit der europäischen Kulturbrille betrachtet werden?
Klar sind bestimmt das Spucken und die hygienischen Zustände für uns schwer zu ertragen, aber muss es deswegen verurteilt werden?
Wie Kai Strittmatter in seinem Buch "Gebrauchsanweisung für China" schreibt, Chinesen erscheint es ekelhaft in ein Tuch zu schneuzen und dieses Tuch hinterher in die Hosentasche zu schieben und dann den ganzen Tag damit herumzulaufen...
Ich hoffe, dass ich mein China Bild nicht davon prägen lasse, dass an mir im Zug am offenen Fenster ein "Grüner" des im Waggon vor mir Sitzenden vorbeifliegt
das Thema ist ja schon seit einiger Zeit nicht mehr aktuell, aber ich möchte dennoch ein paar Dinge sagen:
Ich war noch nie in China, werde dort in ein paar Monaten aber hingehen um dort ein Jahr zu studieren.
Das hat einerseits den Vorteil, dass ich garantiert nicht KP Gehirngewaschen bin, und anderererseits den Nachteil, dass ich über keine eigenen Chinaerfahrungen berichten kann.
Die Diskussion die sich hier entwickelt hat, hat mich an vielen Punkten verärgert.
Ich verstehe nicht, warum sich menschen die sich selbst einerseits als weltoffen und tolarant einstufen, andererseits so "allergisch" darauf reagieren, wenn sie selbst (hier: "die Deutschen") kritisiert werden, bzw. wen sich der zuvor kritisierte (hier : "der Chinese" verteidigt.
Ich verallgemeinere jetzt und hoffe, dass klar ist, dass ich natürlich NICHT alle Deutschen resp. alle Chinesen meine!
Natürlich gibt es an China kritisierenswerte und verbesserungswürdige Punkte, aber dennoch kann man das China von heute NICHT getrennt von seiner Vergangenheit betrachten. Und meiner Meinung nach hat JEDES LAND DAS RECHT AUF SEINE EIGENE ENTWICKLUNG!
Oder wir können in Zukunft gemeinsam mit den USA in friedlicher Absicht Demokratie, Wohlstand, Freiheit und Frieden in die Welt bringen.
Ihr kritisiert die Arbeitsbedingungen in China? Seht die Geringschätzung und Ausbeutung der Menschen und die Hochachtung des materiellen als etwas typisch chinesisches an?
Wer hat die Indianer Amerikas (Mittel- und Südamerikas) versklavt beraubt und teilweise ganze Stämme vernichtet? Vor nicht viel mehr als 100 Jahren? Wer die Schwarzen unterdrückt bis heute? Wer die Atombomben geworfen?
Ich will nicht sagen, dass die Chinesen unbedingt anders handeln würden! Sondern ich möchte nur ausdrücken, dass der Wille zur Macht und deren gnadenloser Ausnutzung etwas TYPISCH MENSCHLICHES ist und nicht chinesisch, oder deutsch oder sonst etwas!
Es ist einfach aus der Perspektive eines wohlhabenden Europäers über immaterielle Werte wie Familie und Gesundheit zu sprechen. Wenn man aber wie noch viele Chinesen mit Armut und Hunger kämpfen musste, dann bedeuten Geld und Reichtum ALLES, weil sie SICHERHEIT und SATTWERDEN bedeuten!
Meiner Meinung nach hat Yuan sehr freundlich, zurückhaltend und konstruktiv auf die vielen von westlich europäischer Arroganz, Blindheit und Überheblichkeit nur so triefenden Angriffe reagiert. Was war die Antwort, die sie bekam? weitere Angriffe und der Vorwurf chinesischer Arroganz. Wo bitte findet ihr ihre Arroganz? Darin, dass sie nicht eurer Meinung ist, was eure Sichtweise über China angeht? Darin, dass sie auf ihrer Meinung besteht?
Wenn das das Bild ist, dass Ausländer von sich in China abbilden, dann wundert es mich nicht, wenn wir nicht ernst genommen werde, oder gelacht werden sollte!
Diese westliche Arroganz ist für mich viel ekelhafter, als das chinesische Spucken!
Ihr nennt euch China Freunde, das mag sein, aber warum seid ihr nicht offener? Warum muss immer alles was man sieht mit der europäischen Kulturbrille betrachtet werden?
Klar sind bestimmt das Spucken und die hygienischen Zustände für uns schwer zu ertragen, aber muss es deswegen verurteilt werden?
Wie Kai Strittmatter in seinem Buch "Gebrauchsanweisung für China" schreibt, Chinesen erscheint es ekelhaft in ein Tuch zu schneuzen und dieses Tuch hinterher in die Hosentasche zu schieben und dann den ganzen Tag damit herumzulaufen...
Ich hoffe, dass ich mein China Bild nicht davon prägen lasse, dass an mir im Zug am offenen Fenster ein "Grüner" des im Waggon vor mir Sitzenden vorbeifliegt
Das in diesem Forum jeweils subjektiv diskutiert wird ist jawohl klar. Und das ich als Deutscher unseren Standard mit dem in China vergleiche ist auch logisch. Ist aber auch normal, denn wenn man sich eine Meinung über etwas bildet vergleicht man es mit dem was man kennt.
Was die Hygiene in China angeht, es ist eine Tatsache das die Eltern ihren Kindern beibringen die Notdurft auf der Strasse zu verrichten. Ich habe es selbst mehrfach gesehen. Natürlich werden diese Kinder es später ihren eigenen Kindern genauso zeigen. So sind sie eben aufgewachsen. Trotzdem muss ich soetwas nicht gut finden, oder?
Oder wenn ich mit einer chinesischen Kollegin durch Shanghai gehe, reden die Leute über sie und stempeln sie als Nutte ab. Klar sind solche Leute Idioten, trotzdem muss ich es nicht gut finden, oder?
Was die Hygiene in China angeht, es ist eine Tatsache das die Eltern ihren Kindern beibringen die Notdurft auf der Strasse zu verrichten. Ich habe es selbst mehrfach gesehen. Natürlich werden diese Kinder es später ihren eigenen Kindern genauso zeigen. So sind sie eben aufgewachsen. Trotzdem muss ich soetwas nicht gut finden, oder?
Oder wenn ich mit einer chinesischen Kollegin durch Shanghai gehe, reden die Leute über sie und stempeln sie als Nutte ab. Klar sind solche Leute Idioten, trotzdem muss ich es nicht gut finden, oder?
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
@seelenverwandte: Dank schön für dein Verständnis. bin Yuan und habe als Yuan hier registriert aber das passwort mal vergessen.
Selten jetzt gibt es Chinesen, die noch Lust haben mit den anderen über China zu diskutieren. Ich komme in dieses Forum eigentlich um mein Deutsch zu verbessern. Kann nicht zurückhalten, die Information die ich erhalten zu geben, meine meinung zu äußern, oder china zu verteidigen. ich habe einmal in Schwarzwald einen Deutschen getroffen, der mir erzählt hat, dass in china man einfach auf der strasse erschossen wird wenn man sagt "ich bin nicht zufrieden mit was du, die regierung, gemacht hat." Aber zum Glück hat er sein Ohr gerne offen lassen und wir haben uns lange unterhalten. Die Kommunikation fuhr wirklich zu einem guten Verständnis,weshalb bin ich motiviert,auch hier was zu sprechen und mit den anderen zu kommunizieren. Aber Kommunikation funktioniert nur, wenn alle auf die anderen hören wollen und bereit sein Verständnis den anderen zu geben. Ich freue mich sehr darüber, dass es hier Leute wie du gibt, somit gewinnt die Kommunikation aus eine Bedeutung.
Ich möchte natürlich nicht mit meinen Worte die schlechte Gewöhnheiten in China zu verteidigen. bin selbst auch gegen diese und so sind auch viele anderen Chinesen. Schlechte Gewöhnheiten werden auch in China immer kritisiert. Aber bin der meinung, dass man auf manche Sachen beachten muss. Erstens wenn Leute aus zwei unterschiedlichen Kulturen von schlechten Gewöhnheiten sprechen, gibt es wahrscheinlich immer unterschiedlichen Definitionen dafür. Zweitens, eine schlechte Gewöhnheit zu ändern braucht die Gesellschaft auch Zeit. Als Beispiel Spucken in öffentlichkeit wird in Deutschland auch nicht selten gesehen, zwar sind die spuckenden nicht chinesen oder asiaten, sondern deutschen. Freilich ist es in China viel schlimmer, aber ich sehe in China auch Bemühung von der Gesellschaft und der Regierung, gegen dieses zu kampfen und nicht ohne Fortschritt. Was belrain behauptet, dass "diese Kinder es später ihren eigenen Kindern genauso zeigen" was ihre Eltern ihnen beigebracht haben, halte ich nicht für "natürlich". Es ist nicht so.
Ich wünsche dir noch alles Gute zu deinem Studium und Leben in China und viel Spass.
Selten jetzt gibt es Chinesen, die noch Lust haben mit den anderen über China zu diskutieren. Ich komme in dieses Forum eigentlich um mein Deutsch zu verbessern. Kann nicht zurückhalten, die Information die ich erhalten zu geben, meine meinung zu äußern, oder china zu verteidigen. ich habe einmal in Schwarzwald einen Deutschen getroffen, der mir erzählt hat, dass in china man einfach auf der strasse erschossen wird wenn man sagt "ich bin nicht zufrieden mit was du, die regierung, gemacht hat." Aber zum Glück hat er sein Ohr gerne offen lassen und wir haben uns lange unterhalten. Die Kommunikation fuhr wirklich zu einem guten Verständnis,weshalb bin ich motiviert,auch hier was zu sprechen und mit den anderen zu kommunizieren. Aber Kommunikation funktioniert nur, wenn alle auf die anderen hören wollen und bereit sein Verständnis den anderen zu geben. Ich freue mich sehr darüber, dass es hier Leute wie du gibt, somit gewinnt die Kommunikation aus eine Bedeutung.
Ich möchte natürlich nicht mit meinen Worte die schlechte Gewöhnheiten in China zu verteidigen. bin selbst auch gegen diese und so sind auch viele anderen Chinesen. Schlechte Gewöhnheiten werden auch in China immer kritisiert. Aber bin der meinung, dass man auf manche Sachen beachten muss. Erstens wenn Leute aus zwei unterschiedlichen Kulturen von schlechten Gewöhnheiten sprechen, gibt es wahrscheinlich immer unterschiedlichen Definitionen dafür. Zweitens, eine schlechte Gewöhnheit zu ändern braucht die Gesellschaft auch Zeit. Als Beispiel Spucken in öffentlichkeit wird in Deutschland auch nicht selten gesehen, zwar sind die spuckenden nicht chinesen oder asiaten, sondern deutschen. Freilich ist es in China viel schlimmer, aber ich sehe in China auch Bemühung von der Gesellschaft und der Regierung, gegen dieses zu kampfen und nicht ohne Fortschritt. Was belrain behauptet, dass "diese Kinder es später ihren eigenen Kindern genauso zeigen" was ihre Eltern ihnen beigebracht haben, halte ich nicht für "natürlich". Es ist nicht so.
Ich wünsche dir noch alles Gute zu deinem Studium und Leben in China und viel Spass.
长相思, 在长安
Zum 'auf den Boden spucken' möchte ich noch etwas sagen.
Bei uns in der Schweiz spucken nur die Ausländer auf den Boden. Und das ist jetzt kein Witz und auch keine Diskriminierung. Früher war bei uns spucken nicht verbreitet. Seit der Ausländeranteil aber zwischenzeitlich auf ganze 20% angestiegen ist, und vorallem die südlichen Macho-Kulturen in die Schweiz getragen wurden, gehört Spucken nun fast zum 'guten Ton'.
Ich sage das nur, weil ich mich selber furchtbar darüber aufrege.
Es scheint wirklich so, dass gewisse Verhaltensweisen ganz spezifisch Leuten aus gewissen Regionen können zugewiesen werden. Und es scheint nicht so, dass man in anderen Kulturzonen sich dieser Gepflogenheiten entledigen würde. Ganz im Gegenteil, man bringt den Brauch mit und steckt die Leute damit an. Es gibt Nachahmer.
Es gibt noch tausend andere Beispiele, welche man nennen könnte. Wenn Unkultur zur Kultur wird, dann ist so ziemlich alles möglich.
Die alten Werte sind bereits vollkommen zerstört. Konfuzius liegt wieder wie ein Gespenst über allem.
Bei uns in der Schweiz spucken nur die Ausländer auf den Boden. Und das ist jetzt kein Witz und auch keine Diskriminierung. Früher war bei uns spucken nicht verbreitet. Seit der Ausländeranteil aber zwischenzeitlich auf ganze 20% angestiegen ist, und vorallem die südlichen Macho-Kulturen in die Schweiz getragen wurden, gehört Spucken nun fast zum 'guten Ton'.
Ich sage das nur, weil ich mich selber furchtbar darüber aufrege.
Es scheint wirklich so, dass gewisse Verhaltensweisen ganz spezifisch Leuten aus gewissen Regionen können zugewiesen werden. Und es scheint nicht so, dass man in anderen Kulturzonen sich dieser Gepflogenheiten entledigen würde. Ganz im Gegenteil, man bringt den Brauch mit und steckt die Leute damit an. Es gibt Nachahmer.
Es gibt noch tausend andere Beispiele, welche man nennen könnte. Wenn Unkultur zur Kultur wird, dann ist so ziemlich alles möglich.
Die alten Werte sind bereits vollkommen zerstört. Konfuzius liegt wieder wie ein Gespenst über allem.
Früher war bei uns Spucken sehr wohl verbreitet! Erst die spanische Grippe während des ersten Weltkriegs hat dem ein Ende bereitet. Weil man die Ausbreitung der Krankheit verhindern oder wenigstens vermindern wollte, wurde die Bevölkerung dazu aufgefordert, nicht mehr auf die Strasse zu spucken. Da sieht man auch, dass solche Dinge sich auch schnell ändern können.Bei uns in der Schweiz spucken nur die Ausländer auf den Boden. Und das ist jetzt kein Witz und auch keine Diskriminierung. Früher war bei uns spucken nicht verbreitet.
Gerade habe ich woanders etwas dazu geschrieben und meine Kollegen darauf hingewiesen, dass ich es nicht gut finde, wenn hier im Treppenhaus gespuckt wird. Igitt! In China rechne ich wenigstens noch damit und schaue öfter auf den Boden.
D.
@kusti: Die Haare sind und waren echt.
D. D.
@meimei: Wäre ich froh, wenn es im Zuge der Vogelgrippe diskutiert worden wäre, nicht mehr hoch in die Luft zu spucken. Dann hätten sich einige Leute sicher Gedanken darüber gemacht, dass man auch nicht auf den Boden spuckt. So. Genug gamant. (Den Mann, der immer für "man" herhalten muss gemahnt.)
D. D. D.
D.
@kusti: Die Haare sind und waren echt.
D. D.
@meimei: Wäre ich froh, wenn es im Zuge der Vogelgrippe diskutiert worden wäre, nicht mehr hoch in die Luft zu spucken. Dann hätten sich einige Leute sicher Gedanken darüber gemacht, dass man auch nicht auf den Boden spuckt. So. Genug gamant. (Den Mann, der immer für "man" herhalten muss gemahnt.)
D. D. D.
Naja, ob es ein perfektes Land gibt, das will ich mal dahingestellt lassen
Viel wichtiger ist doch die Frage, wenn ein Land sich ändern möchte, wann fängt es damit an? Oder konkreter, wer in China beginnt damit, die hygienischen Zustände zu ändern? Wir Ausländer können uns nur darüber auslassen, ändern können es nur die Chinesen selbst. Aber wenn ich sehe, dass Eltern ihre Kinder auf die Strasse ka..... lassen, dann werden weder diese Eltern noch diese Kinder etwas daran ändern (wollen). Sie sind es offensichtlich so gewohnt. Übrigens, den letzten Vorfall dieser Art durfte ich auf meiner letzten Dienstreise im Mai 2006 in Shanghai auf der Nanjing Road, kurz vor dem Peace Hotel beobachten.
Natürlich ist es wichtig, dass China sich eigenständig entwickelt. Aber offensichtlich muss das Land mal einen ordentlichen Schubs bekommen, damit die Menschen beginnen anders zu denken. SARS war anscheinend nicht schlimm genug
Versteht mich nicht falsch, und ich wiederhole mich hier zum x-ten Mal, ich bin kein China-Hasser. Sonst wäre ich nicht sooft hier. Aber diese ewige Schönrederei geht mir auf den Senkel. Es ist nicht alles rosarot in China. Und ich befürchte, jetzt wo ich die Sprache lerne, wird es mir bald wie vielen anderen Leuten auch gehen. Ich werde mehr verstehen, was die Chinesen über die Ausländer sagen. Und wenn sie schon meine Kollegin, eine Chinesin, als Nutte bezeichnen weil sie mit nem Ausländer ausgeht, dann sollte ich wohl besser aufhören chinesisch zu lernen
Viel wichtiger ist doch die Frage, wenn ein Land sich ändern möchte, wann fängt es damit an? Oder konkreter, wer in China beginnt damit, die hygienischen Zustände zu ändern? Wir Ausländer können uns nur darüber auslassen, ändern können es nur die Chinesen selbst. Aber wenn ich sehe, dass Eltern ihre Kinder auf die Strasse ka..... lassen, dann werden weder diese Eltern noch diese Kinder etwas daran ändern (wollen). Sie sind es offensichtlich so gewohnt. Übrigens, den letzten Vorfall dieser Art durfte ich auf meiner letzten Dienstreise im Mai 2006 in Shanghai auf der Nanjing Road, kurz vor dem Peace Hotel beobachten.
Natürlich ist es wichtig, dass China sich eigenständig entwickelt. Aber offensichtlich muss das Land mal einen ordentlichen Schubs bekommen, damit die Menschen beginnen anders zu denken. SARS war anscheinend nicht schlimm genug
Versteht mich nicht falsch, und ich wiederhole mich hier zum x-ten Mal, ich bin kein China-Hasser. Sonst wäre ich nicht sooft hier. Aber diese ewige Schönrederei geht mir auf den Senkel. Es ist nicht alles rosarot in China. Und ich befürchte, jetzt wo ich die Sprache lerne, wird es mir bald wie vielen anderen Leuten auch gehen. Ich werde mehr verstehen, was die Chinesen über die Ausländer sagen. Und wenn sie schon meine Kollegin, eine Chinesin, als Nutte bezeichnen weil sie mit nem Ausländer ausgeht, dann sollte ich wohl besser aufhören chinesisch zu lernen
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
Ich habe keine Ahnung, was Chinesen über die Deutschen denken.
Aber der Ruf der Schweizer ist ganz sicher viel zu gut. Das Wissen um die Bedingungen in der Schweiz stammt noch aus den 70er-Jahren, wo alles noch in bester Ordnung war.
Wenn sich dann herausstellt, dass alles genauso schlecht ist, wie an jedem anderen Ort in der Welt, dann kommt zuerst das grosse Staunen. Und wenig später findet man China wieder 'great'. Und das kann ich irgendwie noch nachvollziehen.
Obschon, der Lebensstandard ist immernoch sehr hoch. Aber er sinkt sehr schnell. Über 50% der Leute können nicht mehr wirklich sparen. Und so leben viele Leute vom Ersparten der vergangenen 30 Jahre. Und das ist kein sonderlicher Lichtblick. Das führt nur dazu, dass die Wohlstandsschere sich nochmehr auftut. In China ja dasselbe.
Es ist eigentlich müssig China zu kritisieren. Es gibt Probleme genug, und nur ein kleiner Bruchteil davon sind wirklich lösbar. Deshalb sollte man eher moralische Unterstützung geben, als denn dauernd zu nörgeln.
Aber der Ruf der Schweizer ist ganz sicher viel zu gut. Das Wissen um die Bedingungen in der Schweiz stammt noch aus den 70er-Jahren, wo alles noch in bester Ordnung war.
Wenn sich dann herausstellt, dass alles genauso schlecht ist, wie an jedem anderen Ort in der Welt, dann kommt zuerst das grosse Staunen. Und wenig später findet man China wieder 'great'. Und das kann ich irgendwie noch nachvollziehen.
Obschon, der Lebensstandard ist immernoch sehr hoch. Aber er sinkt sehr schnell. Über 50% der Leute können nicht mehr wirklich sparen. Und so leben viele Leute vom Ersparten der vergangenen 30 Jahre. Und das ist kein sonderlicher Lichtblick. Das führt nur dazu, dass die Wohlstandsschere sich nochmehr auftut. In China ja dasselbe.
Es ist eigentlich müssig China zu kritisieren. Es gibt Probleme genug, und nur ein kleiner Bruchteil davon sind wirklich lösbar. Deshalb sollte man eher moralische Unterstützung geben, als denn dauernd zu nörgeln.
Soviel ich weiss wird ja jetzt auch in China versucht, das Spucken zu unterbinden, wegen der Olympiade aber eben auch aus hygienischen Gründen. Aber bis jetzt gab es halt noch keinen so dringenden Grund wie die spanische Grippe (an Sars ist ja bis jetzt fast niemand gestorben und auch die Vogelgrippe ist bis jetzt Todesfall mässig kein Vergleich zur spanischen. Nicht, dass ich falsch verstanden werde, man sollte natürlich jetzt schon das Spucken aus präventiven Gründen verhindern, aber präventiv tönt halt nie so einleuchtend, wie wenn die Menschen schon masseweise sterben)
In einem Buch, dass ich mal gelesen habe, "China für Anfänger" heisst es, hatte es zu Beginn einen Abschnitt über das deutsche Chinabild im Laufe der Zeit aber auch über das Bild der Deutschen in China. Es hiess dort, dass die Chinesen eigenltich eher ein schlechtes Deutschlandbild hätten (auch wenn sie, wenn Deutsche fragen, wahrscheinlich nur positves sagen). Zwar würden sie "deutsche" Eigenschaften wie Pünktlichkeit oder Genauigkeit schätzen, fänden aber, dass das auch oft in Arroganz umschlage. Ausserdem ist bei manchen auch noch die Erinnerung an die deutschen Kolonialverbrechen in China präsent. Genauer erinnere ich mich nicht.
In einem Buch, dass ich mal gelesen habe, "China für Anfänger" heisst es, hatte es zu Beginn einen Abschnitt über das deutsche Chinabild im Laufe der Zeit aber auch über das Bild der Deutschen in China. Es hiess dort, dass die Chinesen eigenltich eher ein schlechtes Deutschlandbild hätten (auch wenn sie, wenn Deutsche fragen, wahrscheinlich nur positves sagen). Zwar würden sie "deutsche" Eigenschaften wie Pünktlichkeit oder Genauigkeit schätzen, fänden aber, dass das auch oft in Arroganz umschlage. Ausserdem ist bei manchen auch noch die Erinnerung an die deutschen Kolonialverbrechen in China präsent. Genauer erinnere ich mich nicht.
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


