Praktikum in Peking
Praktikum in Peking
Hallo an alle,
ich habe das Angebot von Deutschland aus ein Praktikum in einem chinesischen Unternehmen zu machen (in Peking). Die Leute vor Ort helfen mir eine Wohnung zu finden und haben mir auch so alle Unterstützung zugesagt.
Jetzt habe ich die Qual der Wahl: Soll ich 4 Monate gehen, oder 6? Das steht zur Auswahl. Ich war zuvor noch nie in China und habe keine Ahnung was auf mich zukommt.
Was sagt ihr? Habt ihr Ratschläge? Ich habe einfach keine Ahnung, was ich machen soll!
Liebe Grüße,
Goldpunkt
ich habe das Angebot von Deutschland aus ein Praktikum in einem chinesischen Unternehmen zu machen (in Peking). Die Leute vor Ort helfen mir eine Wohnung zu finden und haben mir auch so alle Unterstützung zugesagt.
Jetzt habe ich die Qual der Wahl: Soll ich 4 Monate gehen, oder 6? Das steht zur Auswahl. Ich war zuvor noch nie in China und habe keine Ahnung was auf mich zukommt.
Was sagt ihr? Habt ihr Ratschläge? Ich habe einfach keine Ahnung, was ich machen soll!
Liebe Grüße,
Goldpunkt
Re: Praktikum in Peking
Na, wenn schon, dann schon richtig .... Kannst Du auch länger als 6 Monate bleiben?
Was ist den gerade los hier im Forum? Werden neuerdings so viele Leute zu Praktikas, Sprachschulungen, Studienaufenthalten und Auslandsjobs in das Reich der Mitte verschickt?
Was ist den gerade los hier im Forum? Werden neuerdings so viele Leute zu Praktikas, Sprachschulungen, Studienaufenthalten und Auslandsjobs in das Reich der Mitte verschickt?
Vorsicht! Kann Spuren von Ironie enthalten.
Re: Praktikum in Peking
was denkt ihr denn zu dem "kulturschock"? dann sind 6 monate schon lang. ich kann kein wort chinesisch. findet man sich dann im alltag zurecht? habe gehört (ich zitiere wikipedia), wer kein chinesisch beherrscht, der fühlt sich wie ein taubstummer...
Re: Praktikum in Peking
Du bist ja nicht allein. Hast ja auch Kollegen, die dir beim übersetzen helfen können. Die ersten Wochen werden vielleicht ungewohnt sein, danach läuft es.Goldpunkt hat geschrieben:was denkt ihr denn zu dem "kulturschock"? dann sind 6 monate schon lang. ich kann kein wort chinesisch. findet man sich dann im alltag zurecht? habe gehört (ich zitiere wikipedia), wer kein chinesisch beherrscht, der fühlt sich wie ein taubstummer...
Vorsicht! Kann Spuren von Ironie enthalten.
Re: Praktikum in Peking
Hallo Goldpunkt,
willkommen im Forum
.
Vielleicht hilft ja die Beantwortung der Fragen weiter:
- Wann soll es losgehen?
Ich würde versuchen, möglichst eine Wechsel der Jahreszeiten mitzubekommen. Wenn es im Januar oder Oktober losgeht, hast du es bei 4 Monaten Länge primär kalt
.
- Was machst du im Moment, bzw. nach dem Praktikum?
Wenn du studierst, wie passt es zum Ende bzw. Anfang des neuen Semesters.
- Was soll dir der Aufenthalt bringen?
Wenn es um das Erlernen der Sprache geht, ist ein längerer Aufenthalt sicher besser.
- Wieviel willst du vom Land sehen?
Da ist ein längerer Aufenthalt sicher auch besser, da du mehr Gelegenheiten bekommst.
- Wie groß ist dein finanzieller Spielraum?
Da kann ein kürzerer Aufenthalt wieder besser sein
.
-Wie sieht es im Allgemeinen mit Heimweh aus?
Das sind nur ein paar Fragen, die mir so spontan einfallen. Vielleicht hilft es ja, dir deine Entscheidung zu erleichtern.
Viel Spaß wünsch ich dir auf jeden Fall, ob 4 oder 6 Monate lang
.
willkommen im Forum
Vielleicht hilft ja die Beantwortung der Fragen weiter:
- Wann soll es losgehen?
Ich würde versuchen, möglichst eine Wechsel der Jahreszeiten mitzubekommen. Wenn es im Januar oder Oktober losgeht, hast du es bei 4 Monaten Länge primär kalt
- Was machst du im Moment, bzw. nach dem Praktikum?
Wenn du studierst, wie passt es zum Ende bzw. Anfang des neuen Semesters.
- Was soll dir der Aufenthalt bringen?
Wenn es um das Erlernen der Sprache geht, ist ein längerer Aufenthalt sicher besser.
- Wieviel willst du vom Land sehen?
Da ist ein längerer Aufenthalt sicher auch besser, da du mehr Gelegenheiten bekommst.
- Wie groß ist dein finanzieller Spielraum?
Da kann ein kürzerer Aufenthalt wieder besser sein
-Wie sieht es im Allgemeinen mit Heimweh aus?
Das sind nur ein paar Fragen, die mir so spontan einfallen. Vielleicht hilft es ja, dir deine Entscheidung zu erleichtern.
Viel Spaß wünsch ich dir auf jeden Fall, ob 4 oder 6 Monate lang
Re: Praktikum in Peking
Vielen Dank corneta!
Wann es losgehen soll: April
Was ich im Moment mache: habe meine Ausbildung beendet, arbeite noch im gleichen unternehmen und möchte sowieso mir eine andere Arbeitsstelle suchen. Das würde ich unabhängig von der Auslandsgeschichte machen. Nach dem Prakikum mache ich wahrscheinlich noch einen kurzen Sprachkurs im englischsprachigen Raum. und dann möchte ich sowieso umziehen, in irgendeine andere stadt in deutschland.
was der Aufhalt mir bringen soll: Das Anfangsziel, als es ums Land und Dauer und alles ging war: Auslandserfahrung sammeln, "flügge" werden, persönliche Reife, einfach mal alleine zurecht kommen. und auch mein englisch verbessern. dafür wäre jetzt der kurs anschließend da. chinesisch würde ich nur lernen, um da zurecht zu kommen. mir wurde gesagt, eine kollegin würde mir einen sprachkurs geben.
-> zwischenfrage: kommt man in peking zurecht ohne chinesisch zu beherschen? wie muss ich mir das vorstellen. sind knöpfe auf fernbedienungen, toilettenräume, schilder auch so zu lesen und zu erkennen?
wieviel ich vom land sehen will: so viel wie geht, die frage ist nur, ob ich so schnell leute kennenlerne, mit denen man losziehen kann.
finanzieller spielraum: ich bekomme ich wohnung bezahlt, und "ein entgelt, mit dem man in peking gut leben kann" (so hat mir der arbeitgeber das gesagt).
heimweh: keine ahnung. war noch nie weg, familie das würde gehen, freund wäre schwierig, führe aber schon jetzt eine fernbeziehung (ok nur ein paar hundert kilometer und keine tausende )
Wann es losgehen soll: April
Was ich im Moment mache: habe meine Ausbildung beendet, arbeite noch im gleichen unternehmen und möchte sowieso mir eine andere Arbeitsstelle suchen. Das würde ich unabhängig von der Auslandsgeschichte machen. Nach dem Prakikum mache ich wahrscheinlich noch einen kurzen Sprachkurs im englischsprachigen Raum. und dann möchte ich sowieso umziehen, in irgendeine andere stadt in deutschland.
was der Aufhalt mir bringen soll: Das Anfangsziel, als es ums Land und Dauer und alles ging war: Auslandserfahrung sammeln, "flügge" werden, persönliche Reife, einfach mal alleine zurecht kommen. und auch mein englisch verbessern. dafür wäre jetzt der kurs anschließend da. chinesisch würde ich nur lernen, um da zurecht zu kommen. mir wurde gesagt, eine kollegin würde mir einen sprachkurs geben.
-> zwischenfrage: kommt man in peking zurecht ohne chinesisch zu beherschen? wie muss ich mir das vorstellen. sind knöpfe auf fernbedienungen, toilettenräume, schilder auch so zu lesen und zu erkennen?
wieviel ich vom land sehen will: so viel wie geht, die frage ist nur, ob ich so schnell leute kennenlerne, mit denen man losziehen kann.
finanzieller spielraum: ich bekomme ich wohnung bezahlt, und "ein entgelt, mit dem man in peking gut leben kann" (so hat mir der arbeitgeber das gesagt).
heimweh: keine ahnung. war noch nie weg, familie das würde gehen, freund wäre schwierig, führe aber schon jetzt eine fernbeziehung (ok nur ein paar hundert kilometer und keine tausende )
Re: Praktikum in Peking
Definitiv 6 Monate. Du wirst alleine 4 Monate brauchen, um dich einleben zu können. Die ersten paar Monate werden für dich entweder toll oder der Horror, aber um die kommst du sowieso nicht herum.
Nun den einfacheren Weg einzuschlagen, würde nicht so gut ankommen. Kommt aber auf deinen Arbeitgeber ein und vielleicht kann er dir ja die Option auf Verlängerung um 2 Monate (oder gar länger) geben. Das wäre ideal. Aber konsequent käme es nur rüber, wenn du 6 Monate nehmen würdest.
Falls du das Optimum aus deinem Praktikum herausholen willst, bleibst du 6 Monate und lernst nebenbei knallhart Chinesisch.
Nun den einfacheren Weg einzuschlagen, würde nicht so gut ankommen. Kommt aber auf deinen Arbeitgeber ein und vielleicht kann er dir ja die Option auf Verlängerung um 2 Monate (oder gar länger) geben. Das wäre ideal. Aber konsequent käme es nur rüber, wenn du 6 Monate nehmen würdest.
Falls du das Optimum aus deinem Praktikum herausholen willst, bleibst du 6 Monate und lernst nebenbei knallhart Chinesisch.
Re: Praktikum in Peking
Na dann wären 4 Monate besser. April bis Juli Peking, August oder September im englischsprachigen Raum und dann kommst du nicht mitten im Winter wieder in Deutschland an.Goldpunkt hat geschrieben:Nach dem Prakikum mache ich wahrscheinlich noch einen kurzen Sprachkurs im englischsprachigen Raum, und dann möchte ich sowieso umziehen, in irgendeine andere Stadt in Deutschland.
Es ist zwar schade, dass du die Sprache nicht gleich im Vorbeigehen mitnehmen willst, aber du hast deine Prioritäten ja genau abgesteckt.Goldpunkt hat geschrieben:Chinesisch würde ich nur lernen, um da zurecht zu kommen. Mir wurde gesagt, eine Kollegin würde mir einen Sprachkurs geben.
Die Beschiderung von U-Bahn, Straßen und in großen Supermärkten ist meist auch auf englisch, oder zumindest in lateinischen Buchstaben. Man kommt schon klar. Die Fernbedienung und die Waschmaschine sind wohl nur auf chinesisch beschriftet, aber mit Hilfe des Internets (und des ForumsGoldpunkt hat geschrieben:Zwischenfrage: Kommt man in Peking zurecht ohne chinesisch zu beherschen? Wie muss ich mir das vorstellen? Sind Knöpfe auf Fernbedienungen, Toilettenräume, Schilder auch so zu lesen und zu erkennen?
Die Kilometer sind nicht ausschlaggebend, viel entscheidender ist der Zeitunterschied. Der kann für manche zur Belastung werden. Da ihr ja bereits geübt habt, wird es aber nicht ganz so schlimm. Vielleicht kann dich dein Freund ja mal besuchen kommen.Goldpunkt hat geschrieben:Freund wäre schwierig, ich führe aber schon jetzt eine Fernbeziehung (ok nur ein paar hundert Kilometer und keine Tausende )
Re: Praktikum in Peking
Ich würde sechs Monate wählen, weil mir vier auch zu kurz erscheinen. Die Zeit geht meist doch schneller vorbei, als man denkt.
Fernbedienungen und Waschmaschinen versteht man in der Regel auch ohne Sprachkenntnisse - oder auch mit nicht, wenn ich mir so manchen Chinesen ansehe, der auf der Klimaanlagenfernbedienung rumdrückt.
Fernbedienungen und Waschmaschinen versteht man in der Regel auch ohne Sprachkenntnisse - oder auch mit nicht, wenn ich mir so manchen Chinesen ansehe, der auf der Klimaanlagenfernbedienung rumdrückt.
In einem halben Jahr nimmt man die Sprache sicher nicht im Vorbeigehen mit, aber wenn das Angebot für Unterricht besteht, dann würde ich es durchaus nutzen.corneta hat geschrieben:Es ist zwar schade, dass du die Sprache nicht gleich im Vorbeigehen mitnehmen willst, aber du hast deine Prioritäten ja genau abgesteckt.
Neue Bekannte, mit denen man etwas unternehmen kann, trifft man in Bars, in denen sich viele ausländische Studenten aufhalten, ziemlich schnell. Ansonsten kann man auch gut alleine reisen, ist nur nicht ganz so gesellig.Goldpunkt hat geschrieben:wieviel ich vom land sehen will: so viel wie geht, die frage ist nur, ob ich so schnell leute kennenlerne, mit denen man losziehen kann.
- VielUnterwegs
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Re: Praktikum in Peking
Auf jeden Fall. Ein Smartphone ist sehr hilfreich, dank Woerterbuch, Google Maps und Metroface (Bahnkarte mit Fahrplan) kann man dann eigtl. nicht mehr verloren gehen. Auch kannst du einzelne Woerter, sagen wir mal du suchst die Kartoffeln im Supermarkt, schnell uebersetzen. Also ich komme so ohne Probleme durch Beijing. Ein paar Saetze/Worte Chinesisch kann ich, das aber mehr zum hoeflich sein...Goldpunkt hat geschrieben:Vielen Dank corneta!
-> zwischenfrage: kommt man in peking zurecht ohne chinesisch zu beherschen? wie muss ich mir das vorstellen. sind knöpfe auf fernbedienungen, toilettenräume, schilder auch so zu lesen und zu erkennen?
Weisst du was fuer eine Unterkunft dir die Firma stellt? Chinesen haben meist viel geringere Anforderungen an ihre Wohnungen als Europaer, nicht nur was Klo und Dusche anbelangt. Was fuer ein Gehalt ist im Gespraech? Ich denke 5000RMB sollten nach Miete auf jeden Fall vorhanden sein um einigermassen entspannt zu leben, wenn auch mal ein Bier in der Disco/Kneipe oder etwas westliches drin sein soll.
- Laogai
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Lost in Real Life
Hart eingewendet, aber bei solchen Fragen...

Aber vielleicht bin ich einfach nur zu alt und habe kein Gespür mehr für die Bedürfnisse der U30 Generation
Aber nochmal zurück:
...ist das "Anfangsziel", nämlich...Goldpunkt hat geschrieben:sind knöpfe auf fernbedienungen [...] auch so zu lesen und zu erkennen?
...wohl mehr als berechtigtGoldpunkt hat geschrieben:[...] "flügge" werden, persönliche Reife, einfach mal alleine zurecht kommen.
Aber vielleicht bin ich einfach nur zu alt und habe kein Gespür mehr für die Bedürfnisse der U30 Generation
Aber nochmal zurück:
Ja, man kommt zurecht! Wenn man die Fernbedienung nicht versteht, auf die falsche Toilette geht und Schilder nicht entziffern kann überlebt man trotzdem. Zumindest haben es alle Ausländer vor dir überlebtGoldpunkt hat geschrieben:kommt man in peking zurecht ohne chinesisch zu beherschen? wie muss ich mir das vorstellen. sind knöpfe auf fernbedienungen, toilettenräume, schilder auch so zu lesen und zu erkennen?
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
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- Ting Budong
- Forumsprofi

- Beiträge: 235
- Registriert: 26.12.2009, 16:25
Re: Praktikum in Peking
6 Monate wären schon besser. Mehr als Basiskenntnisse in Chinesisch wirst du in der Zeit nicht erlangen, aber immerhin etwas und dein soziales Umfeld, sofern du dir eines schaffst, wird wohl hauptsächlich aus englischsprachigen Ausländern bestehen. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe.Goldpunkt hat geschrieben: was der Aufhalt mir bringen soll: Das Anfangsziel, als es ums Land und Dauer und alles ging war: Auslandserfahrung sammeln, "flügge" werden, persönliche Reife, einfach mal alleine zurecht kommen. und auch mein englisch verbessern. dafür wäre jetzt der kurs anschließend da. chinesisch würde ich nur lernen, um da zurecht zu kommen. mir wurde gesagt, eine kollegin würde mir einen sprachkurs geben.
finanzieller spielraum: ich bekomme ich wohnung bezahlt, und "ein entgelt, mit dem man in peking gut leben kann" (so hat mir der arbeitgeber das gesagt).
In welchem Bereich soll denn das Praktikum sein? Ich gebe dir den dringenden Rat sowas wie Gehalt genau zu vereinbaren. Meine Erfahrung mit Chinesen ist, dass jede Lücke oder schwammige Formulierung in Verträgen als Verhandlungsschwäche ausgelegt wird und zu deinem Nachteil ausgenutzt wird. Auch die Anzahl der Chinesischstunden und dass sie kostenlos sind würde ich vorher klären, sonst kann es dir wie mir passieren und die wollen auf einmal Geld sehen.
Re: Praktikum in Peking
Ich würde sagen: es hängt von den Kollegen ab!
Kennst du ggf. schon den einen oder anderen? Kannst du ggf. vorher mal hinfliegen und eine Woche "schnuppern"? Kannst du nicht vorort verlängern/verkürzen je nachdem wie es dir gefällt?
Bei mir war/ist es leider so, dass sich meine chinesischen Kollegen um NICHTS gekümmert haben, außer um die Anmietung meiner Wohnung. Das ist generell ja ok, ich hatte es nur anders erwartet!
Also geh erst mal vom worst case scenario aus: du musst dich um deinen Einkauf, deine Abend-/Wochenendgestaltung, dein Essen, deine Kommunikation mit Einheimischen, ggf. Sprachkurs .. um ALLES selber kümmern. (was für deine Ziele "persönliche Reife" etc. ja nicht unbedingt verkehrt ist) - Wenn es anders kommen sollte, schön!
Mit Englisch kommt man nicht so weit wie man von einer Ex-Olympiastadt erwarten würde, aber mit ein paar Brocken Chinesisch und einem freundlichen NI HAO geht viel.
Bzgl. dem schnellen kennenlernen von Leuten: da muss ich leider hier im Forum vielen widersprechen. Wenn man kein Student ist oder Gruppenunterricht in einer Sprachschule hat, ist der Anschluss schon schwierig. Als Frau himmeln einen nicht direkt 5 kleine Chinesen an, die einen aus- bzw. herumführen. Chinesische Kollegen sind meistens nicht für ein Feierabendbierchen zu haben. Also das muss auch aktiv von dir selber kommen - Bars in denen sich Ausländer tummeln gibt es natürlich viele. Mit ein bisschen Glück finden sich ggf. 1-2 nette Leute hier im Forum, die zur gleichen Zeit vorort sind.
Also ich will dir keine Angst machen. Das ist eine ganz tolle Erfahrung und auch wenn ich hier und da mal nörgele, hätte ich nie abgebrochen oder würde früher abreisen (ich hab von 6 Monaten jetzt noch 7 Wochen vor mir). Nur so einfach wie hier viele sagen, ist es eben nicht immer - je nachdem wieviel Hilfestellung man bekommt oder eben halt nicht
Kennst du ggf. schon den einen oder anderen? Kannst du ggf. vorher mal hinfliegen und eine Woche "schnuppern"? Kannst du nicht vorort verlängern/verkürzen je nachdem wie es dir gefällt?
Bei mir war/ist es leider so, dass sich meine chinesischen Kollegen um NICHTS gekümmert haben, außer um die Anmietung meiner Wohnung. Das ist generell ja ok, ich hatte es nur anders erwartet!
Also geh erst mal vom worst case scenario aus: du musst dich um deinen Einkauf, deine Abend-/Wochenendgestaltung, dein Essen, deine Kommunikation mit Einheimischen, ggf. Sprachkurs .. um ALLES selber kümmern. (was für deine Ziele "persönliche Reife" etc. ja nicht unbedingt verkehrt ist) - Wenn es anders kommen sollte, schön!
Mit Englisch kommt man nicht so weit wie man von einer Ex-Olympiastadt erwarten würde, aber mit ein paar Brocken Chinesisch und einem freundlichen NI HAO geht viel.
Bzgl. dem schnellen kennenlernen von Leuten: da muss ich leider hier im Forum vielen widersprechen. Wenn man kein Student ist oder Gruppenunterricht in einer Sprachschule hat, ist der Anschluss schon schwierig. Als Frau himmeln einen nicht direkt 5 kleine Chinesen an, die einen aus- bzw. herumführen. Chinesische Kollegen sind meistens nicht für ein Feierabendbierchen zu haben. Also das muss auch aktiv von dir selber kommen - Bars in denen sich Ausländer tummeln gibt es natürlich viele. Mit ein bisschen Glück finden sich ggf. 1-2 nette Leute hier im Forum, die zur gleichen Zeit vorort sind.
Also ich will dir keine Angst machen. Das ist eine ganz tolle Erfahrung und auch wenn ich hier und da mal nörgele, hätte ich nie abgebrochen oder würde früher abreisen (ich hab von 6 Monaten jetzt noch 7 Wochen vor mir). Nur so einfach wie hier viele sagen, ist es eben nicht immer - je nachdem wieviel Hilfestellung man bekommt oder eben halt nicht
Re: Praktikum in Peking
Zusagen kann man viel, was davon gehalten wird, wirst du später merken.Goldpunkt hat geschrieben:ich habe das Angebot von Deutschland aus ein Praktikum in einem chinesischen Unternehmen zu machen (in Peking). Die Leute vor Ort helfen mir eine Wohnung zu finden und haben mir auch so alle Unterstützung zugesagt.
Das hört sich jetzt erstmal sehr negativ an, aber das ist so eine der Sachen, die man hier in China ganz gut lernt: Sich nicht bloß auf Zusagen zu verlassen, sondern auch klar zu kommen, wenn (im Extremfall) mal gar nichts eingehalten wird. Eine gewisse Flexibilität zu entwickeln und nicht gleich in Panik zu verfallen.
Bereite dich einfach mal geistig drauf vor was passieren würde, wenn überhaupt nichts eingehalten wird. Keine Wohnung, kein Praktikum, kein Gehalt und keine Unterstützung. Nach dem ersten Schock stellt sich interessanterweise oft heraus, dass die Welt nicht sofort untergeht.
Muss natürlich alles nicht der Fall sein, kann auch alles ganz reibungslos ablaufen. Schick mir auch nochmal eine PM mit deinen groben Reisedaten und u.U. wo du das Praktikum machst.
Re: Praktikum in Peking
Hallo, wenn du nach Peking kommst, kann ich dir alles helfen.
Ich habe eine Wohnung zu vermieten.
http://forum.chinaseite.de/ftopic11938.html
Ich habe eine Wohnung zu vermieten.
http://forum.chinaseite.de/ftopic11938.html
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