Xinjiang

Alle Themen rund um Politik in der Volksrepublik China
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

cool, danke für die guten infos.

bisher konnte mir noch keiner beantworten, warum sich die innere mongolei nicht zusammen mit der äußeren abgetrennt hatte.

was hatten denn die engländer in tibet an sicherheitspolitik getrieben?

das mit xinjiang war ja dann auch meine erklärung: zur sicherung der grenze. gegen wen denn genau? gegen die nomadenstämme? also gegen mongolen, kasachen, etc..?
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bossel
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Beitrag von bossel »

Melodie hat geschrieben:
LeChef hat geschrieben:Eigentlich hat die chinesische Regierung viel Geld in Tibet ausgegeben.
Kann man wahrscheinlich nicht bestreiten, aber die Frage ist: Wieviel von dem Geld haben die Tibeter selbst gesehen, wieviel ist in Bürokratentaschen versickert & wieviel haben die Han-Zuwanderer erhalten?
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meimei
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Beitrag von meimei »

LeChef hat folgendes geschrieben:
Eigentlich hat die chinesische Regierung viel Geld in Tibet ausgegeben.

Kann man wahrscheinlich nicht bestreiten, aber die Frage ist: Wieviel von dem Geld haben die Tibeter selbst gesehen, wieviel ist in Bürokratentaschen versickert & wieviel haben die Han-Zuwanderer erhalten?
Und wieviel Geld sie ausgeben mussten um die Tibeter zu kontrollieren und Widerstand zu unterdrücken. Auch Touristen sollen dort ja sehr kontrolliert werden- solche Dinge verbrauchen sehr viel Geld. [/quote]
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

ich wehre mich gegen die behauptung DAS:"Zitat:
LeChef hat folgendes geschrieben:
Eigentlich hat die chinesische Regierung viel Geld in Tibet ausgegeben."

gesagt zu haben! war nicht ich sondern melodie.

tibet finde ich auch interessant, jedoch gibt es dazu schon einen thread.
um mal zurück zu xinjiang zu kommen:
die petrochemische industrie ist da groß vertreten, jedoch befinden sich die meisten ölfelder im norden xinjiangs.
Hmm, und welche nationalität ist im norden besonders stark vertreten?
ok, ja die kasachen, aber wer noch? bingo :idea: , die HAN!
wenn man sich das BIP pro kopf von xinjiang anguckt, dann stellt man fest, dass es über dem chinesischen durchschnitt liegt (xinjiang: 1340,5 USD, china:1.270 USD, zahlen vom HKTDC 2004)
die uiguren kriegen davon aber eigentlich nichts zu sehen, das sind alles die han (die kasachen vielleicht auch).
sie kriegen bessere bezahlung um dort hinzugehen, wer die doku "zug der hoffnung" gesehen hat, weiss, dass viele wanderarbeiter (zB aus sichuan) auf den baumwollplantagen arbeiten.

Ethnische Minderheiten, Stand 2000
Nationalität Anzahl Anteil (%)
Uiguren 8,3 Mio. 45,21
Han 7,5 Mio. 40,58 (1949: 6,6)
Kasachen 1,2 Mio 6,74
Hui 840k 4,55
Kirgisen 160k 0,86
Mongolen 150k 0,81
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Tataren 4501 0,024
Salaren 3762 0,020

hier ne kleine auflistung der minderheiten. die zahlen der han sind ohne mitglieder der VBA und ohne wanderarbeiter. somit kann man davon ausgehen, dass die han die größte nationalität in xinjiang sind.
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bossel
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Beitrag von bossel »

LeChef hat geschrieben:ich wehre mich gegen die behauptung DAS:"Zitat:
LeChef hat folgendes geschrieben:
Eigentlich hat die chinesische Regierung viel Geld in Tibet ausgegeben."

gesagt zu haben! war nicht ich sondern melodie.
Tja, tut mir leid, bin an Vb-Zitate gewöhnt. Da werden die Zitate in zitierten Beiträgen nicht noch mal aufgeführt. Habe falsch weggeschnitten; kann man auch in meinem Beitrag sehen:
"
Melodie hat geschrieben: LeChef hat folgendes geschrieben:
Eigentlich hat die chinesische Regierung viel Geld in Tibet ausgegeben.
"
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meimei
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Beitrag von meimei »

Oh, sorry, hab das Zitat einfach kopiert und mich gar nicht geachtet.
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Beitrag von LeChef »

ja, hatte schon gesehen dass das nicht so gemeint war, wollte es nur mal für alle anderen klarstellen.

habe auch einen ganz netten blog über xinjiang gefunden:
the other end of china

da kann man sogar uighur pop finden.
eine türkische kommillitonin meinte einige sachen erkenne man sprachlich schon wieder, es sei aber schon schwer zu verstehen.
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Koschka
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Beitrag von Koschka »

Ja die Han-Chinesen haben eine Menge Geld in Xinjiang investiert. Leider ist den Uiguren und den anderen Minderheiten nichts davon zu gute gekommen. Das gleiche trifft für Tibet zu. Dieses viele Geld wurde nur zur Unterdrückung der lokalen Bevölkerung und zur Ausnutzung der lokalen Ressourcen genutzt.
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Beitrag von Melodie »

bossel hat geschrieben:
Melodie hat geschrieben:
LeChef hat geschrieben:Eigentlich hat die chinesische Regierung viel Geld in Tibet ausgegeben.
Kann man wahrscheinlich nicht bestreiten, aber die Frage ist: Wieviel von dem Geld haben die Tibeter selbst gesehen, wieviel ist in Bürokratentaschen versickert & wieviel haben die Han-Zuwanderer erhalten?
Die genaue Summe und die Verteilung kann ich nicht geben. Aber hier kann ich ein paar Tatsachen nennen, damit man selbst schätzen kann, ob das Geld für die Bürokraten und die Han-Zuwanderer war.

1. Es mangelte in Tibet an Ärzten. Viele Städte mussten Gruppen von Medizinische Fachleute nach Tibet schicken, um die medizinische Leistung zu erhöhen. Als ein Reiz und Kompensation für die Ärtzte die dorthin gehen wollen, wurden sie doppeltes Gehalt angeboten. Die Gehälter wurden natürlich von der Regierung bezahlt.

2. Ausgewählte tibetische Schüler wurden in gute Schulen in andere Provinzen geschickt, um dort zu lernen. Ihre Lebenshaltungskosten und die von ihren tibetischen Betreuern werden von der Regierung getragen, außerdem kriegt jeder Schüler noch extra Geld als Taschengeld. Wieviele kriegen sie jetzt weiss ich nicht. Aber 1986 jeder tibetische Schüler in einer Mittelschule in Xi'an erhalten monatlich 60 Yuan RMB als Taschengeld, mehr als das damalige Gehalt meiner Mutter (Sie war Ärtzin seit mehr als 20 Janren). Es gibt auch die sogenannte 民族学院 fast in jeder Provinz, die besonders für die Minderheiten in China eingerichtet werden, und in manchen Provinzen sind die Studenten solcher Universitäten hauptsächlich Tibeter. Diese Ausgaben von der Regierung als ein Teil der Maßnahme um die Bildung der Tibeter zu fördern. Bitte sag nicht dass die Regierung durch diese Maßnahmen die tibetische Kultur zerstören möchte. Die Deutschen wissen sehr gut, dass Bildung die Basis für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ist, nicht nur für die Deutschen, sondern auch für die Tibeter.

3. Die Kloster und die Mönche waren früher vom Volk finanziert (Es erinnert mich an Zehntsteuer in Europa). Aber in Tibet war der Anteil der Mönche an dem Volke viel höher als der Anteil der Mönche an dem Volke in Europa. Nach der Reform in Tibet war es nicht die Pflicht des tibetischen Volks, die Mönche zu finanzieren. Die Regierung hat diese Finanzierung übernommen. Geld ist wieder erforderlich hier.

Viele tibetische Studenten möchten nach dem Studium gar nicht nach Tibet zurückgehen, wegen der dortigen Lebensbedingungen. Sie sind aber in Tibet aufgewachsen, können sich besser als Han an die Umwelt gewöhnen. Die Han wollten gar nicht in Tibet zuwandern. Zur ersten Zuwanderung der Han nach 1949 wurde von der Regierung aufgerufen. Die Zuwanderer waren Fachleute, die dachten, sie sollen 藏族同胞 helfen und einen Beitrag für das Vaterland durch Hilfe der Entwicklung Tibets bringen. Sie haben jedes jahr langen Urlaub, damit sie in die Heimat zurück gehen und die Familien besuchen können. Es wurde ihnen auch garantiert, dass sie in einigen Jahren wieder von Tibet zurück in die Heimat umziehen können oder mindestens ihre Kinder Tibet verlassen und in die Heimat zurück und dort arbeiten können. Viele Leute konnten erst als Rentner Tibet verlassen. Aber manche haben sich schon an das Leben in Tibet gewöhnt und bleiben immer dort. Erst seit den 90er gibt es Han, die ohne Unterstützung der Regierung freiwillig nach Tibet gehen wollen, um dort Handelschancen zu finden. Insgesamt ist Tibet kein Paradies für Han-Zuwanderer. Die Übertreibung dieser Zuwanderung ist nicht nur komisch.

Seit Jahren hat die zentrale Regierung neue Maßnahmen eingeführt, um Tibet weiter zu unterstützen. Als zusätzliche Hilfsmaßnahme neben der direkten Finanzierung von der zentralen Regierung wird von den Provinzen verlangt, eine Partner-Region in Tibet zu finden, und dieser Partner-Region wird von der Partner-Provinz oder -Stadt in vielen Bereichen direkt geholfen. Dadurch wird mindestens die Regierung von dem Problem des Wiedereinsatzes des Personals erleichtet.

Ich bin Han-Chinesin. In vielen Gebieten hat die Regierung eine Politik zugunsten der Minderheiten durchgeführt, wodurch die Han eigentlich benachteiligt werden. Trotzdem bin ich und sind viele Han wie ich nicht gegen eine solche Politik(sogar unterstützen, da wir wissen die Unterschied der Entwicklung verschiedenen Volksgruppen zu verringern ist der einzige Weg zur Stabilität Chinas und zur Wohlfahrt aller Volksgruppen in China.

Ich finde es nur lächerlich, dass der Westen gar keine Ahnung über Chinas Minderheitssituation und Probleme hat, sondern bloß begeistert über Gerüchte und eigene Vorstellungen ist, und immer auf China mit dem Finger zeigt. Ich habe noch keine andere Regierung gesehen, die in diesem Bereich mehr als die chinesische Regierung geleistet hat. Europa ist noch nicht in der Lage, China in diesem Bereich zu kritisieren, obwohl es sich immer so verhält, als ob es der Standard und der Richter der Welt wäre.
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Beitrag von Grufti »

Sicher sind es nur 1 oder 2 Han-Chinesen, die nach Tibet mit Aussicht auf Arbeit kommen, die es in den Han-Regionen immer weniger gibt..

Wenn Du schon so informiert bist, kannst Du auch sicher genau erklären,weshalb, bis nach 1956 besonders die rohstoffreichen Regionen von Tibet abgetrennt worden sind....... :roll:


http://www.tew.org/geography/t2000.under.china.html
http://www.tew.org/geography/t2000.minerals.html
http://www.tew.org/geography/t2000.agricultural.html
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Beitrag von LeChef »

also im prinzip kann ich dem von melodie gesagten nichts entgegensetzen, da ich von tibet echt keine ahung habe. ich würde dem meisten von dir gesagten aber einfach mal glauben, schon allein deshalb, weil die regierung sicherlich etwas tut, die frage ist nur wieviel und was es wirklich bringt! im prinzip auch alles aussagen, die ich nicht nachprüfen kann.
melodie, was sind denn deine quellen? wo hast du die infos her?

und um mal zurück zum eigentlichen topic zu kommen:
wie steht es mit den minderheiten in xinjiang? weisst du über diese bescheid?
macht doch einfach mal einen eigenen tibet thread auf, das hier ist aber XINJIANG :evil: (interessiert mich mehr ;-))
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Beitrag von Grufti »

LeChef hat geschrieben:also im prinzip kann ich dem von melodie gesagten nichts entgegensetzen, da ich von tibet echt keine ahung habe. ich würde dem meisten von dir gesagten aber einfach mal glauben, schon allein deshalb, weil die regierung sicherlich etwas tut, die frage ist nur wieviel und was es wirklich bringt! im prinzip auch alles aussagen, die ich nicht nachprüfen kann.
melodie, was sind denn deine quellen? wo hast du die infos her?

Eine ähnliche Argumentation gab es schon einmal in dern "Tibet-zerrbilder 4 und 5 "...

Wir müssen davon ausgehen, daß Melodies Argumente alle denen der offiziellen Regierungsmeinung ( ich schreibe mal hier absichtlich NICHT "Propaganda" :wink: ) entspricht, aber da es in China ja darüber keine Meinungsfreiheit d.h. Quellen gibt , die eine abweichende Meinung darstellen dürfen ..oder auch aus "patriotischen " Beweggründen wollen, bin ich schon gezwungen von "Propaganda zu schreiben...
Aus diesem Grunde lasse ich mich auch nicht Melodies Verbot, nicht über diese Themen einen "moralischen Zeigefinger" erheben zu dürfen, irgendwie beeindrucken.

Melodie: Wenn Du mir hier voneinander ABWEICHENDE Quellen aus dem "offiziellen" China gibst, die jedermann hier einsehen kann, lasse ich mich gerne belehren..... denn dann kann jeder ..und auch ich sich eine eigene Meinung bilden, die um Vieles kompetenter ist, als unsere jetzige..

Ich habe noch keine andere Regierung gesehen, die in diesem Bereich mehr als die chinesische Regierung geleistet hat. Europa ist noch nicht in der Lage, China in diesem Bereich zu kritisieren, obwohl es sich immer so verhält, als ob es der Standard und der Richter der Welt wäre.
Wenn die Regierung der VR eine VIELFALT von Ansichten und Meinungen innerhalb ihres Staatsgebietes zulassen und der restlichen Welt diese auch zur Einsicht geben würde, müßtest Du China nicht solchen Sprüchen "verteidigen" :roll:
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Beitrag von Grufti »

Le chef:

Glaubst du wirklich , daß das in Xinjiang gravierend anders ist, besonders was die Informationspolitik und "Meinungsbildung" betrifft???????

Ich persönlich glaube, daß dort die Situation noch wesentlich explosiver ist, als in Tibet, nur dort denke ich einmal, kann die offizielle VR auf die moralische Unterstützung durch die USA hoffen, denn dort dürfte der Einfluß der extremistischen Islamisten.. wie den Taliban...auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr...für sowohl die "freie" als auch "unfreie" Welt darstellen sei sie real ...oder nur eingebildet......
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Beitrag von LeChef »

Nein, ich denk, dass es in xinjiang anders ist, ebenfalls schlecht, aber anders.
das mit den taliban ist so nicht hinzunehmen, schon alleine aufgrund der geographischen lage.
xinjiang hat nur eine sehr kleine grenze mit afghanistan und die grenze ist das gebiet der nord allianz, die gegen die taliban gekämpft haben. anzunehmen, dass die taliban auf anderem wege nach xinjiang gekommen sind ist möglich, aber die ausmaße sind auf jeden fall sehr gering. es gibt in der tat separatisten, einen aufstand mit zwischen 4 und 300 toten (ratet mal wer welche zahl behauptet hat, neutrale quellen habe ich bisher keine gefunden) uiguren gab es '97.
bei den uiguren kann man aber, wie bei den meisten zentralasiaischen ländern außer afghanistan nicht von militantem islamismus reden.

wobei ich auch von einigen fällen von radikal islamischen uiguren im stile der irakischen entführern gelesen habe. die uiguren sind im übrigen sunniten, was eine anfreundung mit den taliban, die ja auch sunniten/wahabiten sind, nicht unwahrscheinlich macht.

wie steht es denn mit den kasachen? machen die kasachen den chinesen probleme bzw. andersrum?
die hui, die ihr autonomes gebiet in ningxia haben, von der abstammung meines wissens her chinesen sind, hört man auch, dass sie stark überwacht werden. die hui sind islamer (ich weiss nich ob sunnitisch oder schiitisch).
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Beitrag von Melodie »

LeChef hat geschrieben:also im prinzip kann ich dem von melodie gesagten nichts entgegensetzen, da ich von tibet echt keine ahung habe. ich würde dem meisten von dir gesagten aber einfach mal glauben, schon allein deshalb, weil die regierung sicherlich etwas tut, die frage ist nur wieviel und was es wirklich bringt! im prinzip auch alles aussagen, die ich nicht nachprüfen kann.
melodie, was sind denn deine quellen? wo hast du die infos her?

und um mal zurück zum eigentlichen topic zu kommen:
wie steht es mit den minderheiten in xinjiang? weisst du über diese bescheid?
macht doch einfach mal einen eigenen tibet thread auf, das hier ist aber XINJIANG :evil: (interessiert mich mehr ;-))
Über die infos quelle: im Bezug auf den gruppen von ärtzten, da meine Eltern auch ärzte waren, kennen sie diese politik und haben sie mir erzählt. dies wurde aber früher auch berichtet und ich habe auch gelesen. Bezüglich der Finanzierung der tibetischen Schüler, eine Verwandte von mir hat einmal mit einem tibetischen Schülerbetreuer befreundet. Ihr Freund hat ihr es erzählt. Wo meine Ertern wohnen, gibt`s schon ein 西藏民族学院, und wie wird die Studenten aufgenommen war kein Geheimnis in China. Außerdem, die Kinder der Minderheiten in China haben immer Vorteile bei Aufnahme von Universitäten. Früher war die Aufnahmegrenze der Punkte für die weniger entwickelten Regionen viel niedriger gesetzt als für anderen Provinzen. In der gleichen Provinzen ist die Grenze gleich für alle Aufnahmeprüfungbeteiligte, die Kinder der Minderheiten erhalten aber noch viele extra Punkte. Xinjiang gehört zu den weniger entwickelten Regionen. In manche Universitäten (z.b in xi'an) wird spezielle Klassen extra für Studenten aus Xinjiang eingerichtet. Ob die Schüler aus Xinjiang auch ausgewählt werden und in andere Provinzen geschickt, habe ich nicht davon gehört. Aber die Schulen in Xinjiang werden auch in normale Schulen(putonghua ist lehrsprache) und Minderheitsschule(die sprache von Minderheiten, meistens Sprache von uiguren, als lehrsprache). Die Kinder von Minderheiten können selbst wählen, welche schule sie besuchen. Die frage finanzierung kenne ich nicht.

Ich habe über Tibet gesprochen, denn in deinem Beitrag wurde Tibet auch erwähnt. Ich bemühe mich, so viel Informationen wie ich kenne zu geben. Wie werden diese Informationen betrachtet, kümmere ich mich nicht darum, da ich die Besonderheiten über solche Themen schon lange kenne. Jemand ander hat schon ein Thread über Tibet gemacht. Die ganz beiträge dann finde ich nur eine Zeitverschwendung und Ärge, 所谓"话不投机半句多".
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