VielUnterwegs hat geschrieben:Ich denke du solltest dir mal einen Samstag Zeit nehmen und dich mit einem guten Biologiebuch zu den Themen Genetik, Evolution und Embryologie hinsetzen. Die Rassentheorie ist schon lange nicht mehr haltbar. Das Genom eines Afrikaners und eines Europaers kann sich aehnlicher sein als das zweier Afrikaner/Europaer. Die Rassentheorie trifft hier keine hinreichend statistisch signifikante Vorhersage bezueglich genetischer Unterschiede. Da das Genom aber mehr oder weniger der Bauplan fuer einen Menschen ist, wird klar, dass wenn die Rassentheorie keine Vorhersage zum Genom treffen kann, sie auch keine Vorhersage ueber den Mensch an sich treffen kann. Bitte jetzt nicht das Argument "Alle Schwarzen sind schwarz" oder "Alle Kaukasier sind weiss", denn das sind die Kriterien nach denen ja ursrpuenglich kategorisiert wurde.
Ist das so?
Einerseits sind nicht alle "Schwarzen" (iSv Negroide) schwarz & alle "Weißen" (iSv Europide) weiß.
Andererseits kommt es bei Rassen nur auf die Definition an. Als politisches/gesellschaftliches Konstrukt sind sie sowieso real & biologisch auch nicht so einfach von der Hand zu weisen wie Du hier implizierst.
Die große PC-Scheiße hat nur dazu geführt, daß man andere Benennungen gefunden hat. Aber ob man sowas nun
cline, cluster, Population oder Rasse nennt, macht keinen substantiellen Unterschied.
& das mit den statistisch nicht signifikanten Unterschieden war wohl auch nix:
Genetics and Genomics of Human Population Structure
"Early studies showed that most human genetic variation occurs within populations rather than between them, and that genetically related populations often cluster geographically. Recent studies based on much larger data sets have recapitulated these observations, but have also demonstrated that high-density genotyping allows individuals to be reliably assigned to their population of origin. In fact, for admixed individuals, even the ancestry of particular genomic regions can often be reliably inferred. Recent studies have also offered detailed information about the composition of specific populations from around the world, revealing how history has shaped their genetic makeup. "
Die
insignifikanten Unterschiede führen dann auch zu derart interessanten "Stammbäumen":
The Bushmen are not primitive! (not necessarily)
Übrigens gab es auch nicht nur eine Rassentheorie, sondern mehrere.
Was aber auch nichts daran ändert, daß der Threadtitel ziemlich schwachsinnig ist.
Mathias hat geschrieben:Die erwähnte Studie ist schon interessant, obwohl ich glaube, daß die Ergebnisse keine unterschiedlichen Affinitäten zwischen bestimmten Ethnien, Rassen, oderwasauchimmer belegen.
Hier gibt es etwas mehr (inkl. Einkommen) zum Thema:
Do Women Value Ethnicity Over Income in a Mate?
Wang hat geschrieben:menschen sind zumindest zum großteil gleich, mehr als 99%, egal ob afrikaner, europäer oder asiate. bei hunden oder anderen tieren, wo es wirklich rassen gibt, sind die gemeinsamkeiten teilweise nur bei 60 oder 70%.
klugscheißermodus aus
Wenn Du Dich da mal nicht täuschst:
Few Genetic Variations Separate Great Danes and Dachshunds
"We've found that only six or seven locations in the dog genome are necessary to explain about 80 percent of the differences in height and weight among dog breeds," said Bustamante, PhD. "In humans these are controlled by hundreds if not thousands of variants."
Wenn schon klugscheißen, dann richtig...