Das bezog sich auf diese Forum Diskussion, nicht auf dein LebenPAX hat geschrieben:Mal ganz ehrlich, ich kenn dich nicht, du kennst mich nicht. Das ist auch ganz gut so, ich will dich gar nicht kennenlernen. Aber, es hat mich sogar ziemlich weit gebracht. Mein Leben ist super und ich könnte mich kaum besser fühle.
Mal so richtig auskotzen über China...
Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Hab ich mir schon gedacht, aber auch hier sehe ich das auch so. Warum soll man Leute schonen die den Blickwinkel eines Nadelöhrs haben? Da kann man ja nicht mal mehr von Tunnelblick sprechen.
Bisher habe ich die Zeit in diesem Forum eigentlich sehr genossen und schon viele Interessante Diskussionen und Themen verfolgt. Aber ich habe das Gefühl, dass hier bei jedem Thema nur noch China-Positive Beiträge verfasst werden dürfen.
Ich könnt jetzt auch schreiben: "Der Käse in China schmeckt scheiße!"
Ist zwar richtig, aber auch nur aus meiner Ansicht vertretbar. Trotzdem würden gleich 10 Leute ankommen und wieder den Moralapostel spielen und den virtuellen Schwanzvergleich Deutschland vs. China auspacken.
Jetzt weißt, warum ich nicht so oft was schreibe. Ich bin zwar kein Choleriker, aber kann durchaus "hitzig" diskutieren. Dafür ist mir aber meine Energie zu schade. Hab eh schon wieder dieses komische Zucken am Auge.
Bisher habe ich die Zeit in diesem Forum eigentlich sehr genossen und schon viele Interessante Diskussionen und Themen verfolgt. Aber ich habe das Gefühl, dass hier bei jedem Thema nur noch China-Positive Beiträge verfasst werden dürfen.
Ich könnt jetzt auch schreiben: "Der Käse in China schmeckt scheiße!"
Ist zwar richtig, aber auch nur aus meiner Ansicht vertretbar. Trotzdem würden gleich 10 Leute ankommen und wieder den Moralapostel spielen und den virtuellen Schwanzvergleich Deutschland vs. China auspacken.
Jetzt weißt, warum ich nicht so oft was schreibe. Ich bin zwar kein Choleriker, aber kann durchaus "hitzig" diskutieren. Dafür ist mir aber meine Energie zu schade. Hab eh schon wieder dieses komische Zucken am Auge.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Der Ton macht die Musik, nicht darum ob er Kritik ausübt. Das wurde hier aber auch schon mehrmals gesagt. Wundert mich dass du das völlig ignorierst, wobei du doch die ganze Zeit von Tunnelblicken Nadelöhren sprichst.PAX hat geschrieben: Aber ich habe das Gefühl, dass hier bei jedem Thema nur noch China-Positive Beiträge verfasst werden dürfen.
Ich könnt jetzt auch schreiben: "Der Käse in China schmeckt scheiße!"
Sich die ganze Zeit nicht melden und dann sein Frust freien Lauf lassen, nennst du "hitzig" diskutieren?Jetzt weißt, warum ich nicht so oft was schreibe. Ich bin zwar kein Choleriker, aber kann durchaus "hitzig" diskutieren. Dafür ist mir aber meine Energie zu schade. Hab eh schon wieder dieses komische Zucken am Auge.
Ich würde es als großes BLUB bezeichnen, und damit meine ich nicht den Spinat
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Im Würgegriff
Liegt da vielleicht der Hund begraben?no1gizmo hat geschrieben:Mal anders ausgedrückt: Meine Freundin wird nun mit solchen Leuten, die sich nicht benehmen (dreckiges Essen machen, im Kino telefonieren, gestört Auto fahren usw.) in einen Topf geworfen, obwohl sie dafür nicht das Geringste kann.. Das stört mich.
Meister des Generalverdachts und der Sippenhaft bist du doch selbst! Kurz zurück gelesen:
Warum stört dich, dass deine Freundin mit anderen Chinesen in einen Topf geworfen wird? Deine Freundin ist Chinesin, dürfte daher all diese Qualitäten, die du ohne Einschränkungen "den Chinesen" zusprichst, mitbringenno1gizmo hat geschrieben:[...] Chinesen sind laut und indiszipliniert [...] Chinesen sind unfreundlich [...] Widerliche Essgewohnheiten und Gespucke in der Öffentlichkeit [...]
no1gizmo, ich lege dir dieses Buch sehr ans Herz. Da kannst du mit dem Wolf heulen (auch wenn der Wolf leider schon verstorben ist
Die Rezension bei Amazon ist übrigens falsch, das Buch 丑陋的中国人 war in der VR frei erhältlich!
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Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Kaum ist man ein paar Tage weg, schon hat man wieder was verpasst in diesem Forum.
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Oh, Leute, jetzt mal ganz ehrlich, müssen wir hier wirklich Stachelbeeren rasieren um sie als Weintrauben zu verkaufen? Ich weiß ja, dass Du Recht hast, aber reicht es nicht, wenn es so verstanden wird, wie es vielleicht 95 % der/aller Deutschen verstehen würden? Ich denke, das Thema heißt: "Mal so richtig auskotzen über China..." und nicht: "Deutsche Rechtschreibung für Deutsche schwer gemacht".RoyalTramp hat geschrieben: Nein, falsch. "Deutsche" steht hier als abstrakte Bezeichnung für eine Gruppe und kann sich sowohl auf eine kleine als auch eine große Anzahl darin beziehen, denn wie du absolut richtig sagst: Der Quantifizierer fehlt. Ihm jetzt zu unterstellen, seine Verallgemeinerung würde die Mehrheit betreffen ist auf sprachlicher Ebene einfach nicht gegeben. Und auf kontextualer Ebene - wie oben bereits gesagt - kann er auf keinen Fall "alle" meinen.
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TaugeNix
Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Ich weiß' nicht, was ihr habt - ich bin schon ne Ecke hier, hab Gegenden gesehen, die nicht anders als "Land" beschrieben werden können, hab hier schon viel erlebt und muss, frei nach Peter Fox sagen:
China, Du bist nicht schön (oh, es gibt wunderbare Ecken) und das weißt du auch,
dein Panorama versaut, siehst nicht mal schön von weitem aus, doch die Sonne geht gerade auf,
und ich weiß, ob ich will oder nicht, dass ich dich zum Atmen brauch...
Wem es nicht so geht, kann sich doch auskotzen, so sehr er/sie will. Ich fühl mich hier trotzdem wohl
Gruß,
TaugeNix^fühlt sich fast überall wohl - nur hier am "wohlsten"

China, Du bist nicht schön (oh, es gibt wunderbare Ecken) und das weißt du auch,
dein Panorama versaut, siehst nicht mal schön von weitem aus, doch die Sonne geht gerade auf,
und ich weiß, ob ich will oder nicht, dass ich dich zum Atmen brauch...
Wem es nicht so geht, kann sich doch auskotzen, so sehr er/sie will. Ich fühl mich hier trotzdem wohl
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Ja, sorry, aber hier wurden Zusammenhaenge gezogen, die einfach absurd waren! Nochmal: Aus "wenn sie fuer Deutsche minderwertig bleiben" wurde gemacht "fuer No1Gizmo minderwertig sind". Wenn das keiner Vergewaltigung der deutschen Sprache gleichkommt?Red Duck hat geschrieben:Oh, Leute, jetzt mal ganz ehrlich, müssen wir hier wirklich Stachelbeeren rasieren um sie als Weintrauben zu verkaufen? Ich weiß ja, dass Du Recht hast, aber reicht es nicht, wenn es so verstanden wird, wie es vielleicht 95 % der/aller Deutschen verstehen würden? Ich denke, das Thema heißt: "Mal so richtig auskotzen über China..." und nicht: "Deutsche Rechtschreibung für Deutsche schwer gemacht".
Aber ansonsten will ich mich auch auf die sprachliche Ebene nicht weiter begeben, wenn "95% der/aller Deutschen den Satz genauso auffassen wuerden" (haste eigentlich Beweise fuer die Trefflichkeit dieser Verallgemeinerung?
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Und da ist der Haken: bei Rationalitaet handelt es sich nicht um ein Naturgesetz nach dem Schema 1 plus 1, sondern etwas ungemein vages, ungefaehres und an die jeweilige Situation anpassbares. Bei aller Rationalitaet kann sowas keine universelle Gueltigkeit beanspruchen. Zumal hinzukommt, dass selbst der rationalst denkende Mensch es nicht schafft, sich seiner "kulturellen" Fesseln zu entledigen und durch sie determiniert wird, wie auch bei Kant der Fall ist. Das ueber-objektive Ich ist eine Maer...eine Legende. Dazu ist der Mensch an sich einfach nicht in der Lage.Sean hat geschrieben:Wenn die Massstaebe rein rational begruendet sind, sind sie universell - auch wenn sie in einem bestimmten Kulturkreis entstanden sind. Bei China muss ich immer an den Aufsatz "Was ist Aufklaerung?" von Kant denken.
Eben nicht: Du wirst feststellen, dass gerade bei Chinesen westliche Schulmedizin haeufig nicht wirklich hilft, weil sie unberuecksichtigt laesst, dass der Stoffwechsel zwischen Euripiden und Asiatischen doch Unterschiede aufweist.Die Definition von Kant ist aus unserer Kultur entstanden, ebenso wie die Schulmedizin. Und genauso ist sie auch auf jeden Menschen anwendbar.
Dem stimme ich zu, dass dem bei vielen so ist, aber ich kenne auch genug, die die Propaganda durchschauen, sich aber sagen: "Ja, und? Lasst die doch labern. Wichtig ist sowieso nur, dass es bergauf mit dem Land und dadurch auch mit mir geht." Sie sind einfach...GELASSENER! Manchmal aber auch durchaus ein wenig der "german effect" -> ResignationUnd gerade weil ich den Chinesen zubillige, dass es ihnen nicht an Verstand mangelt, muss ich ihnen "mangelnde Entschliessung und Mut" attestieren, die Propaganda zu durchschauen.
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Ist schon interessant, wie manche hier schreiben das der TE sich absolut unter der Gürtellinie ausdrückt, dieses aber selbst nur mit solchen Ausdrücken zustande bringen die unter der Gürtellinie sind. Also, erstmal an die eigene Nase fassen und bei Diskussionen sachlich bleiben - ansonsten wird das nix mit Überzeugen
Es gibt vieles, was mich in China ankotzt - sei es nun die Art und Weise wie manche Leute Arbeiten, mit ihren Langen Fingernägeln in der Nase boren und sich das hervorgepulte stundenlang betrachten etc. Es gibt auch Dinge in China, die ich klasse finde - Familiendenken z.B.
Allerdings überwiegen täglich eher die weniger schönen Seiten - liegt sicher daran das ich es, trotz der 11 Jahre die ich nun mit chinesen arbeite, es immer noch nicht geschafft habe meine rosarote Brille aufzusetzen und China in den Himmel zu heben.
Allerdings habe ich hier auch viel gelernt - vor Allem das wir es in Deutschland mit vielen Dingen wohl zu genau nehmen. Allerdings finde ich es schon gut in einem Restaurant essen zu können, ohne das Geschirr erstmal mit Tee auszuspülen. Macht meine Frau übrigens in jedem Restaurant, und sie ist Chinesin. Mein Frau sagt auch, wenn man von draussen rein kommt ist es wichtig sich erstmal die Hände zu waschen, da China sehr schmutzig ist. Lustig ist es aber, wenn ich mal was negatives über China sage - dann kommt gleich das was viele hier in dem Thema gezeigt haben: "Ja klar, in Deutschland ist ja alles besser".
Und mal ehrlich, alles was TE geschrieben hat entspricht der Realität. Und wenn es missverständlich war nach dem Motto "meint der etwa alle Deutschen und alle Chinesen", kann man mal nachfragen wie es gemeint ist ohne hier rumzupöbeln.
Es gibt vieles, was mich in China ankotzt - sei es nun die Art und Weise wie manche Leute Arbeiten, mit ihren Langen Fingernägeln in der Nase boren und sich das hervorgepulte stundenlang betrachten etc. Es gibt auch Dinge in China, die ich klasse finde - Familiendenken z.B.
Allerdings überwiegen täglich eher die weniger schönen Seiten - liegt sicher daran das ich es, trotz der 11 Jahre die ich nun mit chinesen arbeite, es immer noch nicht geschafft habe meine rosarote Brille aufzusetzen und China in den Himmel zu heben.
Allerdings habe ich hier auch viel gelernt - vor Allem das wir es in Deutschland mit vielen Dingen wohl zu genau nehmen. Allerdings finde ich es schon gut in einem Restaurant essen zu können, ohne das Geschirr erstmal mit Tee auszuspülen. Macht meine Frau übrigens in jedem Restaurant, und sie ist Chinesin. Mein Frau sagt auch, wenn man von draussen rein kommt ist es wichtig sich erstmal die Hände zu waschen, da China sehr schmutzig ist. Lustig ist es aber, wenn ich mal was negatives über China sage - dann kommt gleich das was viele hier in dem Thema gezeigt haben: "Ja klar, in Deutschland ist ja alles besser".
Und mal ehrlich, alles was TE geschrieben hat entspricht der Realität. Und wenn es missverständlich war nach dem Motto "meint der etwa alle Deutschen und alle Chinesen", kann man mal nachfragen wie es gemeint ist ohne hier rumzupöbeln.
Das Leben ist schön
Shanghai - seit 2009
1. April 2012 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
1. April 2015 - Neuer Job (gleiche Firma) und nochmal mindestens 3 Jahre Shanghai
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Ach belrain - du kommst schon etwas sehr spaet - die ganzen Sachen wurden nicht bezweifelt - die Frage ist ob das wirklich so ein Aufreger wert ist und deswegen alle Chinesen minderwertig sind wie es der TE zuerst in den Raum geworfen hat.
Das er es so nun auf einmal doch nicht meint nachdem andere seinen Text seziert haben steht auf einem anderen Blatt...
Keiner wird ernsthaft bezweifeln, dass China in grossen Teilen dreckig ist, ich bin aber als Kind auch manchmal dreimal taeglich in Deutschland beim Spielen draussen Barfuss in die Hundekacke getreten und lebe immernoch.
Dem einen stuert das Gerotze den anderen die Hundkacke/Pisse an jeder Ecke in Deutschland. So what?
Das er es so nun auf einmal doch nicht meint nachdem andere seinen Text seziert haben steht auf einem anderen Blatt...
Keiner wird ernsthaft bezweifeln, dass China in grossen Teilen dreckig ist, ich bin aber als Kind auch manchmal dreimal taeglich in Deutschland beim Spielen draussen Barfuss in die Hundekacke getreten und lebe immernoch.
Dem einen stuert das Gerotze den anderen die Hundkacke/Pisse an jeder Ecke in Deutschland. So what?
-
Sean
Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Rationalitaet ist universell. Du kannst in keinem Land und in keiner Sprache der Welt sinnvoll die Aussage machen, dass etwas zugleich wahr und falsch ist. (Wenn dir Kant nicht gefaellt, kannst du das auch in der Metaphysik von Aristoteles finden.) Und es wird auf jeder Sprache laecherlich klingen, wenn eine Menschenmenge im Chor sagt: "Wir sind alle Individuen", oder wenn jemand die Meinung aeussert, dass er es gut ist, wenn er nicht das Recht hat, seine Meinung zu aeussern.RoyalTramp hat geschrieben: Und da ist der Haken: bei Rationalitaet handelt es sich nicht um ein Naturgesetz nach dem Schema 1 plus 1, sondern etwas ungemein vages, ungefaehres und an die jeweilige Situation anpassbares. Bei aller Rationalitaet kann sowas keine universelle Gueltigkeit beanspruchen.
Und es ist in jeder Sprache und jeder Kultur ein Widerspruch, wenn die Verfassung das Recht auf Meinungsfreiheit garantiert (auch in China), aber jemand fuer die Aeusserung seiner Meinung ins Gefaengnis kommt. (Siehe Lio Xiaobo)
Das wage ich zu bestreiten. Dass man sich von den kulturellen Voreingenommenheiten loesen kann, wenn man sich nur auf seine Vernunft verlaesst, ist ja gerade der Grund, warum z.B. Naturwissenschaften oder Mathematik in jeder Kultur gleich funktionieren und ein chinesischer Forscher direkt auf den Ergebnissen eines Amerikaners aufbauen kann.Zumal hinzukommt, dass selbst der rationalst denkende Mensch es nicht schafft, sich seiner "kulturellen" Fesseln zu entledigen und durch sie determiniert wird, wie auch bei Kant der Fall ist. Das ueber-objektive Ich ist eine Maer...eine Legende. Dazu ist der Mensch an sich einfach nicht in der Lage.
Das widerlegt ja nicht die Methoden der Schulmedizin... Und wenn ein Chinese eine Angina hat, wirst du ihm mit Penicillin genauso helfen wie einem Europaeer.Eben nicht: Du wirst feststellen, dass gerade bei Chinesen westliche Schulmedizin haeufig nicht wirklich hilft, weil sie unberuecksichtigt laesst, dass der Stoffwechsel zwischen Euripiden und Asiatischen doch Unterschiede aufweist.Die Definition von Kant ist aus unserer Kultur entstanden, ebenso wie die Schulmedizin. Und genauso ist sie auch auf jeden Menschen anwendbar.
[/quote]Dem stimme ich zu, dass dem bei vielen so ist, aber ich kenne auch genug, die die Propaganda durchschauen, sich aber sagen: "Ja, und? Lasst die doch labern. Wichtig ist sowieso nur, dass es bergauf mit dem Land und dadurch auch mit mir geht." Sie sind einfach...GELASSENER! Manchmal aber auch durchaus ein wenig der "german effect" -> ResignationUnd gerade weil ich den Chinesen zubillige, dass es ihnen nicht an Verstand mangelt, muss ich ihnen "mangelnde Entschliessung und Mut" attestieren, die Propaganda zu durchschauen.
Resignation ist sicher verstaendlich bei der Uebermacht des chinesischen Staatsapparates. Aber was du Gelassenheit nennst, wuerde ich Apathie oder Gleichgueltigkeit nennen. Oder findest du es "gelassen", wenn jemand regelmaessig Frau und Kinder verpruegelt, und der Nachbar denkt: "Lass sie doch schreien. Wichtig ist, dass ich keinen Stress mit ihm habe."
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
Das man keine sinnvolle Aussage treffen kann, dass etwas wahr und falsch zugleich sei, stimmt zwar subjektiv betrachtet, aber ist das ein Beleg für die Universalität der Rationalität? Das ist mir zu eng, denn das eine sinnvolle Aussage nicht möglich ist, mag an der Unzulänglichkeit der gesprochenen Sprache liegen. Würden wir unsere sprachliche Ebene verlassen (=unseren kulturellen Kontext) könnte es uns vielleicht sogar gelingen, eine solche Aussage sinnvoll zu formulieren. Stichwort: Sprachtranszendenz.Sean hat geschrieben:Rationalitaet ist universell. Du kannst in keinem Land und in keiner Sprache der Welt sinnvoll die Aussage machen, dass etwas zugleich wahr und falsch ist. (Wenn dir Kant nicht gefaellt, kannst du das auch in der Metaphysik von Aristoteles finden.) Und es wird auf jeder Sprache laecherlich klingen, wenn eine Menschenmenge im Chor sagt: "Wir sind alle Individuen", oder wenn jemand die Meinung aeussert, dass er es gut ist, wenn er nicht das Recht hat, seine Meinung zu aeussern.
Ich habe mal gehört, dass dem vermutlich ein Missverständnis zugrunde liegt, denn wir würden im Westen unter "Freiheit" etwas wie "Freiheit, etwas zu tun" verstehen, während aber auch eine "Freiheit von etwas" gemeint sein könnte.Und es ist in jeder Sprache und jeder Kultur ein Widerspruch, wenn die Verfassung das Recht auf Meinungsfreiheit garantiert (auch in China), aber jemand fuer die Aeusserung seiner Meinung ins Gefaengnis kommt. (Siehe Lio Xiaobo)
Rationalität ist aber nunmal kein Naturgesetz. Siehe oben.Das wage ich zu bestreiten. Dass man sich von den kulturellen Voreingenommenheiten loesen kann, wenn man sich nur auf seine Vernunft verlaesst, ist ja gerade der Grund, warum z.B. Naturwissenschaften oder Mathematik in jeder Kultur gleich funktionieren und ein chinesischer Forscher direkt auf den Ergebnissen eines Amerikaners aufbauen kann.
Ja, ne...anwendbar ist die Schulmedizin immer und überall, aber sie kann dabei auch mancherortens mehr Schaden anrichten, was eigentlich nicht deren Zweck ist.Das widerlegt ja nicht die Methoden der Schulmedizin... Und wenn ein Chinese eine Angina hat, wirst du ihm mit Penicillin genauso helfen wie einem Europaeer.
Nein, aber ich würde die Situation in China auch nicht mit dem Verprügeln eines Kindes vergleichen. Apathie negiere ich wiederum aus meiner Sichtweise, aber mit Gleichgültigkeit kann ich leben, denn die von mir attestierte teilweise Gelassenheit kann aus Gleichgültigkeit herrühren.Resignation ist sicher verstaendlich bei der Uebermacht des chinesischen Staatsapparates. Aber was du Gelassenheit nennst, wuerde ich Apathie oder Gleichgueltigkeit nennen. Oder findest du es "gelassen", wenn jemand regelmaessig Frau und Kinder verpruegelt, und der Nachbar denkt: "Lass sie doch schreien. Wichtig ist, dass ich keinen Stress mit ihm habe."
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Re: Mal so richtig auskotzen über China...
By the way: Weil es hier um das Auskotzen geht....
Habe gerade so einen "Anfall" in der U-Bahn in Shanghai bekommen, als mich mit meinem 20 Kilo Gepäck am rechten Arm hängend die Leute nicht aus der U-Bahn Linie 1 steigen lassen wollten. Ich war schon am Morgen total geladen bei der Fahrt mit der U-Bahn, weil man mich schon nicht rauslassen wollte, bei dem Gequetsche und dann meinen Anschluss verpasst hatte, weil so ein Blödian wie so häufig am unteren Absatz der Rolltreppe einfach dumm wie Brot stehen geblieben ist und verwirrt an die Decke gestarrt hat, statt mal einen Schritt zur Seite zu gehen, damit wenigstens die Leute vorbei können, um dann noch den Sprung in die U-Bahn zu schaffen. Bin natürlich trotzdem ich 2 Stunden vorher los bin, zu spät zum Unterricht gekommen! Da hatte ich so einen Megahals! Und dann gerade auf der Heimfahrt um 21 Uhr 30...mental total ausgeschlaucht...man taumelt in die Linie 1, die nahezu leer ist, fährt eine Station bis zum People's Square, wo ein ganzer Pulk Hyänen danach giert, beim ersten Öffnen der Tür nur so zu "implodieren", um möglichst die freien Sitzplätze, von denen es weiß Gott genug gab, zu belegen! Und ich stehe dann da alleine, und muss mich beim Aussteigen dem Andrängen von 20 Leuten entgegenstellen, bei dem es mir fast das Schultergelenk auskugelt mit dem Gewicht am Arm. Noch nicht einmal die sonst obligatorische Minigasse ließ man mir dieses Mal, dass ich beim ersten Anprall erst einmal wieder 3 Schritte in die U-Bahn hineingestoßen wurde und dort unsanft mit der vertikalen Haltevorrichtung unliebsame Bekanntschaft im Rücken machen durfte. Da hatte ich plötzlich in diesem Moment einen totalen Hass auf die Shanghainesen, Betonung: Shanghainesen, NICHT auf die Chinesen. Die Shanghainesen sind einfach das undisziplinierteste, unfreundlichste Bauernpack, dass mir jemals im Leben untergekommen ist. Ich hätte an Ort und Stelle am liebsten die U-Bahn komplett zusammengebrüllt, wenn mein Chinesisch so gut gewesen wäre, dass ich hätte sagen können: "Ihr verdammten Hurenböcke! Verfaulen sollen Eure Saftärsche auf euren verfickten Sitzplätzen!"
Habe gerade so einen "Anfall" in der U-Bahn in Shanghai bekommen, als mich mit meinem 20 Kilo Gepäck am rechten Arm hängend die Leute nicht aus der U-Bahn Linie 1 steigen lassen wollten. Ich war schon am Morgen total geladen bei der Fahrt mit der U-Bahn, weil man mich schon nicht rauslassen wollte, bei dem Gequetsche und dann meinen Anschluss verpasst hatte, weil so ein Blödian wie so häufig am unteren Absatz der Rolltreppe einfach dumm wie Brot stehen geblieben ist und verwirrt an die Decke gestarrt hat, statt mal einen Schritt zur Seite zu gehen, damit wenigstens die Leute vorbei können, um dann noch den Sprung in die U-Bahn zu schaffen. Bin natürlich trotzdem ich 2 Stunden vorher los bin, zu spät zum Unterricht gekommen! Da hatte ich so einen Megahals! Und dann gerade auf der Heimfahrt um 21 Uhr 30...mental total ausgeschlaucht...man taumelt in die Linie 1, die nahezu leer ist, fährt eine Station bis zum People's Square, wo ein ganzer Pulk Hyänen danach giert, beim ersten Öffnen der Tür nur so zu "implodieren", um möglichst die freien Sitzplätze, von denen es weiß Gott genug gab, zu belegen! Und ich stehe dann da alleine, und muss mich beim Aussteigen dem Andrängen von 20 Leuten entgegenstellen, bei dem es mir fast das Schultergelenk auskugelt mit dem Gewicht am Arm. Noch nicht einmal die sonst obligatorische Minigasse ließ man mir dieses Mal, dass ich beim ersten Anprall erst einmal wieder 3 Schritte in die U-Bahn hineingestoßen wurde und dort unsanft mit der vertikalen Haltevorrichtung unliebsame Bekanntschaft im Rücken machen durfte. Da hatte ich plötzlich in diesem Moment einen totalen Hass auf die Shanghainesen, Betonung: Shanghainesen, NICHT auf die Chinesen. Die Shanghainesen sind einfach das undisziplinierteste, unfreundlichste Bauernpack, dass mir jemals im Leben untergekommen ist. Ich hätte an Ort und Stelle am liebsten die U-Bahn komplett zusammengebrüllt, wenn mein Chinesisch so gut gewesen wäre, dass ich hätte sagen können: "Ihr verdammten Hurenböcke! Verfaulen sollen Eure Saftärsche auf euren verfickten Sitzplätzen!"
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