Wirtschaft + Sinologie - Studienmöglichkeiten

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
TaugeNix

Beitrag von TaugeNix »

XiuMei hat geschrieben:
LeChef hat geschrieben:gut, dann können wir ja das zweite offizielle forumstreffen in peking abhalten :D.
xiumei, bist du auch dabei?
wer ist denn dann auch noch alles in peking?
Ich glaube, meine Studiererei hier ist Ende Juli vorbei und vermutlich werde ich dann Peking ziemlich schnell verlassen... aber soweit plane ich noch nicht, kann also noch nix genaues sagen.

@Taugenix: Waren wir ein wenig angeheitert?! :mrgreen:
Bier ist keine Droge :roll:
War wieder nen lustischer Abend, Wudaokou-Sanlitun-Wudaokou.
Und zu mehr schweige ich jetzt einfach..
Gruß,
TaugeNix^hungerhungerhunger
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

habe mich mit ch_danecki über ihr (du bist doch weiblich, oder? du meintest irgendwannmal, dass du einen mann hast :roll: ) studium an der FH Bremen "wirtschaftssinologie" unterhalten.
mit freundlicher genehmigung von ch_danecki hier die ergebnisse unserer PNs, damit ihr auch was davon habt. ;-) (habe sie leicht gekürzt)
hier nochmals meine frühere auflistung zu wirtschaft/china kombifächern in deutschland:

- BWL + Chinesisch am Ostasieninstitut in Ludwigshafen http://www.oai.de
-Sinologie + eine bischen Wirtschaft in Bremen und Konstanz (in bremen soll es aber wesentlich besser sein)
- Köln: regionalwissenschaften (so ein mischmasch aus sinologie und wirtschaftswissenschaften, mehr vwl)
-in duisburg ist auch eine art asieninstitut

Nun aber zur Bremer Wirtschaftssinologie:
ch_danecki hat geschrieben: Hier ein Info-Faltblattzu meinem Studiengang...

http://www.hs-bremen.de/Uploaded/Eintra ... -03-dt.pdf

oder hier direkt zur Homepage

http://www.fbw.hs-bremen.de/aws/index.html
LeChef hat geschrieben:interessiert mich halt um mir ein besseres bild von der ganzen sache zu machen und auch um anderen, die soetwas studieren wollen auch die richtigen institutionen zu nennen, wo er/sie am besten hinsollte (je nach interesse)

insgesamt habt ihr mehr sprachunterricht als wir, dafür haben wir mehr BWL. der sonstige aufbau des studiums ist wohl absolut gleich. wir haben auch 4 jahre (bin auch im 4. semester und gehe jetzt auch nach china), abschluss B.Sc. und sind dann omit Betriebswirte mit zusätzlicher sprach- und kulturqualifikation.
der begriff "wirtschaftssinologie" hat mich deshalb etwas irritiert, weil ich mir darüber nicht ganz klar war, ob das nun mehr wirtschaft oder sinologie sein soll. ist aber beides 50/50, richtig?
wir haben nur englisch und nicht die möglichkeit französisch zu machen, ist schade, dafür machen wir in englisch auch einiges und angesichts der tatsache dass das englisch von vielen nicht gut ist, ist das auch so notwendig.
wir waren zu beginn des studiums insgesamt im semester 49 (china + japan) wie viele wart ihr?
wie groß sind eure sprachgruppen? bei uns reicht es von 7 bis 17.
hattest du dich auch anderswo für ein studium interessiert? das konstanzer konzept soll vom bremer konzept ja eigentlich 1:1 kopiert worden sein.
wie viel chinesisch könnt ihr denn?
alles was wir sagen können können wir auch schreiben, reicht aber nur für small talk. im prinzip haben wir genau das vokabular drauf um in china an alles zu kommen, was wir brauchen (naja, fast alles) also zugreisen, arztbesuch, simple grammatikalische wörter (liangci, ...)
keine ahnung wieviel zeichen wir können, müssten aber ca. 900 wörter sein. wieviele bei euch?

wie sind denn so die auswahltests bei euch? wir haben ne mathe und englischprüfung und dann noch 2 auswahlkommissionen wobei die klausuren das elementare abfragen um sicherzugehen, dass keiner reinkommt, der es partout nicht kann. die bewerberzahlen sind recht gering. wie sieht es bei euch aus?
wieviele seit ihr insgesamt pro semester im studiengang?

schönen gruß aus dem nicht ganz so schönen ludwigshafen
LeChef
ch_danecki hat geschrieben:"... und sind dann omit Betriebswirte mit zusätzlicher sprach- und kulturqualifikation."

bei uns sagt man eher, wir sind dann Doppelqualifiziert, zum einen sind wir werden wir Chinaexperten und zum anderen Betriebswirte bzw. Unternehmensführer.
Wir habendurchgehend Chinesisch (Vorkenntnisse waren nicht erforderlich) und durchgehend Wirtschaft- und Gesellschaft Chinas.
Hier lernen wir (in deutscher Sprache versteht sich) den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen, geographischen und kulturellen Teil Chinas kennen, natürlich behandeln wir auch aktuelle News und Schlagzeilen etc, eben Chinakunde Intensiv.


"wir haben nur englisch und nicht die möglichkeit französisch zu machen, ist schade, dafür machen wir in englisch auch einiges und angesichts der tatsache dass das englisch von vielen nicht gut ist, ist das auch so notwendig."

Also wir hatte leider nur in den ersten beiden Semestern Englisch. Das ist auch sehr schade. Das hat sich mit der Umstellung von Diplom in Bachelor so eingestellt. Recht schade finde ich. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass Englisch mich noch von der Kante gestoßen hätte , wenn wir mehr davon hätten. Ich habe auch kaum Englisch-Kenntnisse. Komme direkt aus dem Fachabi (und das auch noch in Sozialwesen) ins Studium und habe von wirtschaft und das auch noch auf Englisch keinen Schimmer Ahnung. Französisch können wir auch machen. Eigentlich auch Spanisch oder Italienisch...aber dann nur zusätzlich...
Übrigens wird der VWL Unterricht auch in englischer Sprache durchgeführt.


"(wir waren zu beginn des studiums insgesamt im semester 49 (china + japan) wie viele wart ihr?"

Also wir waren Anfangs ca. 60 (Arabisch, Japanisch, Chinesisch), also je ca. 20 Mann. Aber 10 sind schon vor den Vorlesungen abgesprungen, waren zumindest nie wirklich 60 sondern 50.
Aber wir Chinesen waren Anfangs 20. Jetzt sind wir nur noch 15 oder 14.
Ich bin noch dabei...


"wie groß sind eure sprachgruppen? bei uns reicht es von 7 bis 17."

Sprachgruppen?
Also alle die, die Wirtschaftssinologie studieren.
Wir sind immer zusammen. Von Sprachgruppe ist hier nicht so die Rede. Wir sind der sogenannte "AWS-Sinologie" Studiengang und Chinesisch ist ein Modul wie jedes andere, d.h. neben Bwl, Vwl, Recht, Wirtschaft-und Gesellschaft etc.

Bei den Japanern und Arabern das selbe.
In den Sprachmodulen und Landeskunde sind die jeweiligen AWSler unter sich.
Und in den Wirtschaftsmodulen sind dann alle 3 Länder zusammen.


"hattest du dich auch anderswo für ein studium interessiert?"
Nein, ich lebe in Bremen und habe mich nur in Bremen beworben.


"wie viel chinesisch könnt ihr denn?
alles was wir sagen können können wir auch schreiben, reicht aber nur für small talk. im prinzip haben wir genau das vokabular drauf um in china an alles zu kommen, was wir brauchen (naja, fast alles) also zugreisen, arztbesuch, simple grammatikalische wörter (liangci, ...)
keine ahnung wieviel zeichen wir können, müssten aber ca. 900 wörter sein. wieviele bei euch?"

Also wir behandeln die Chinesisch-Bücher "new practical Chinese reader" + dazugehöriges Workbook.
Pro Semester gehen wir ein Buch durch.
D.h. wir sind jetzt im 4. Buch. Pro Buch ca. 500 Vokabel oder mehr...
*ausrechnen* schreiben, verstehen und sprechen
Ich finde den Chinesisch-Unterricht echt toll, also ich denke, wenn wir das so in China anwenden, kann man gut darauf aufbauen.
Ganz wichtig ist, dass man sich in China selbstständig Kontakte knüpft...
Einfach drauf zugehen und anquatschen. Natürlich nicht dumm kommen, aber sich durchfragen und schön Freundschaften schließen und versuchen soviel Chinesisch und so wenig Deutsch oder Englsch wie möglich.
Oft trifft man dann an der Sprachuni Chinesen an, die Deutsch lernen und diese Situation ausnutzen, und mit dir Deutsch sprechen wollen. Lass dich nicht unterkriegen. Die sind Experten darin.
Ich meine, wenn die was wollen dann kämpfen die auch dafür.
das ist genauso wie in der Situation:
Alter Chinese steckt dir Geld zu, aus Höflichkeit willst du das Geld nicht annehmen...
Wer wird gewinnen? Der CHinese...
Die kämpfen solange, bis du aufgibst...
Umgekehrt...du willst einem Chinesen was schenken...*kämpf*...
am Ende kannst du dein Geld oder Geschenk stecken lassen...du hast verloren...
Ich denke das lernt man mit der Zeit...
sicherlich sollte man das nicht sofort ausprobieren...wäre wohl zu übertrieben...
Man muss sich ja auch erstmal genau die chinesischen Verhaltensweisen einstudieren, um dann genau zu wissen, wie man richtig agiert.

Oh, ganz vom Thema abgekommen...sorry.






wie sind denn so die auswahltests bei euch? wir haben ne mathe und englischprüfung und dann noch 2 auswahlkommissionen wobei die klausuren das elementare abfragen um sicherzugehen, dass keiner reinkommt, der es partout nicht kann. die bewerberzahlen sind recht gering. wie sieht es bei euch aus?
wieviele seit ihr insgesamt pro semester im studiengang?

Je 20 Leute pro China -Japan- Arabische Länder.
Von Auswahltests weiß ich nichts.
Hab mich einfach nur schriftlich beworben und war drin...
Ich weiß nicht wie das mit den Bewerberzahlen ist, also wieviele.
Jedenfalls liegt der N.C. bei 1,9 bei den Chinesen, bei den Japanern sogar noch etwas höher und bei den Arabern bei 2, 0 oder 2.2.oder so.

Seit Jahrgang 2004 hat sich bei uns ja alles in Bachelor umgestellt.
Das finde ich eigentlich nicht so gut...
Auch wenn es einiger Ansichten nach vorteilhafter sein soll, ich finde einen Diplom-Titel einfach hübscher...egal ob nur Fachhochschuldiplom...
Jedenfalls läuft bei uns alles nach Modulen.
Das heißt anfang jeden Semesters müssen wir uns an den Modulen anmelden, um dann auch an den jeweiligen Prüfungen teilnehmen zu können.
im ersten Semester waren es
1. Chinesisch (schriftlich),
2. Modul Chinesisch mündlich (Kolloq)
3.Semester Englsisch bzw. Franz.
4. Grundzüge der BWL
5. Chinakunde

Im 2. Semester:
1. Modul: Chinesisch (schriftlich)
2. Chin. Mündlich
3. Chinakunde
4. Englisch
5.Informatik

3. Semester
1.Modul: Chinesisch (Schrift.)
2.Chinesisch (mündl.)
3.Grundzüge der VWL
4. Wirtschaftsrecht
5. Funktionen und Methoden der Bwl: Rechnung
swesen

4. Semester
1. Chinesisch
2. Funktionen und Methoden der BWL: Produktion, Vertrieb, Beschaffung, Personal
Funktionen und Methoden der BWL: Marketing
Wirtschaftsrecht
3. Außenwirtschaft
4. Strategisches Management
5. Sinologie (Chinakunde)
6. (Praxisvorbereitung)

Man muss bis einschließlich 3. Semester, d.h. die ersten 15 Module bestanden haben, damit man ins Ausland kann.(VOrraussetzung - enspricht ca. dem Vordiplom)

Mit besten Grüßen
ch_danecki
so, soweit erstmal, dann noch meine antwort:

unterm strich:
OAI hat mehr BWL als chinesisch.
AWS hat gleich viel bwl und chinesisch.
OAI hat mehr englisch und bwl als AWS, dafür weniger chinesisch.
Studienablauf ist absolut gleich. (2 jahre studieren, ein jahr china, ein jahr studieren)
In englisch müssen wir momentan einen businessplan schreiben, scheiss viel arbeit.
wieviele semesterwochenstunden hat den die AWS durchschnittlich? das OAI hat durchgängig 29 SWS.

Sprachgruppen: OAI etwas kleiner als AWS. zu beginn waren wir 35 chin. und 14 japaner, alle nochmals in 2 sprachgruppen aufgeteilt, das machte 17 chinesen pro kurs. jetzt sind wir noch 21 chinesen und 11 japsen. kurse sind also noch kleiner geworden.
WAS schließt mit B.A. ab, OAI schließt mit B.Sc. ab.
Beides gehört zu FHs (bachelor, egal ob uni oder FH bachelor ist gleichgestellt mitt dem FH Diplom, Master mit unidiplom, da müssen sich die firmen aber erst daran gewöhnen) (ich gehöre auch dem ersten bachelor jahrgang an)

Partnerunis AWS:

* East China Normal University, Shanghai (VR China)
* Capital Normal University, Peking (VR China)
* Sichuan University, Chengdu (VR China)
* Dalian University of Foreign Languages (VR China)
* Hong Kong University, Hongkong (VR China)
* National Taiwan University, Taipeh (Taiwan, ROC)
* Chaoyang University of Technology, Taichung (Taiwan, ROC)

Partnerunis OAI:
Guilin
Changdu
Zhangjiakou
Fuzhou
Nanning

das OAI wollte extra partnerunis die nicht in großen städten liegen, damit die studis möglichst wenig mit westlern in kontakt kommen. es sind nur partnerunis in der VR, da nur kurzzeichen gelehrt werden.

Im prinzip ist es aber nur wichtig, dass die OAIler den HSK level 3 (niedrigste zertifizierbare stufe) erreichen. wie steht es bei AWS?

Gründungen der Studiengänge:
AWS: 1988

OAI: 1989

hmm, also insgesamt recht vergleichbar das ganze! OAI ist halt mehr BWL, AWS mehr China.
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Beitrag von LeChef »

und ich wolte entweder nach dalian oder chengdu :roll:
...und jetzt komme ich nach wuhan :roll:
wollte extra die partnerunis vermeiden, damit ich nicht mit meinen kommis auf einem flecken sitze, denn sonst haben wir wieder das problem: zu viele westler!
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Beitrag von Hangover »

Ei da muss ich doch glatt ma n großes Danke an beide hier abgeben, die sich die Mühe gemacht haben... Merci beaucoup :)
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UND UND UND...

Beitrag von ch_danecki »

:D
...und am 1.September fängt dann der Sprachkurs in Beijing (bzw. Shanghai, Chengdu) an...

Übrigens handelt es sich zur Zeit nur um die folgenen 3 Parnerunis
* East China Normal University, Shanghai (VR China)
* Capital Normal University, Peking (VR China)
* Sichuan University, Chengdu (VR China).

In den Sprachkursen sind wir bei 15 Studenten nur jeweils 5 Leute.

Der Sprachkurs geht am 01.09. los und endet (wegen Weihnachten) schon am 23. Dezember.
Es handelt sich dabei um ca.20 Wochenstunden, täglich von ca. 8 Uhr bis 12 Uhr.

Ab Januar oder später sollte dann das Praktikum beginnen (6-Monate).


Beste Grüße
Charlie
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Beitrag von LeChef »

sieht bei uns eigentlich genauso aus, nur da wir wohl bisher weniger chinesisch hatten müssen wir mehr leisten um den HSK zu schaffen, somit sind 2 semester studium eingeplant und wer es schafft soll dann noch ein praktikum (3 monate) vorm zurückkommen absolvieren. wer den HSK früher schafft kann natürlich auch schon früher was anderes machen.

...bei 2 studenten (die nicht alle gleich anfangen) auf 5 unis sind es bei uns im prinzip 4 pro uni (nur nach guiyang und zhangjiakou will kaum einer gehen, guiyang ist glaube ich aber gar nicht so verkehrt)

müsst ihr an euren partnerunis studiengebühren zahlen? wenn ja wieviel?
gib es auch welche von euch, die an andere unis gehen?

euer unterichtsplan in china ist im prinzip standard, also bei mir wird es wohl auch so aussehen (und bei jeglichen anderen chinesischstudenten auch)

hmm, ihr macht mehr chinesisch...hätte ich doch eher nach bremen gehen sollen? dann müsste ich jetzt vielleicht nicht diesen §%/?*** businessplan schreiben! :evil:

wie ist denn bremen so als stadt? ludwigshafen ist hässlich wie die nacht, aber mannheim ist DIREKT daneben (also kann man schon was unternehmen) und heidelberg ist auch ganz nah. im prinzip kann man immer wieder nette wochenendausflüge machen.
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Beitrag von Hangover »

So, hab den Threat jetzt mal umbenannt. Da ich derzeit einige Uniseiten und ähnliches gelesen habe, welche sich mit dem Thema Chinesisch & Wirtschaft auseinandersetzen und LeChef ja schon einen Anfang gemacht hat, möchte ich noch die restlichen Möglichkeiten grob aufzeigen, welche ich durch meine Recherchen in Erfahrung bringen konnte.
Wie oben genannt. Ludwigshafen, Konstanz, Köln und Bremen bieten Kombistudiengänge Chinesisch und Wirtschaft an.

Duisburg bietet leider keinen Grundständigen Studiengang mehr an, lediglich noch einen Zusatzstudiengang, für Wirtschaftswissenschaftler, oder Masterstudiengänge.

Die FH- Zwickau bietet den Studiengang Wirtschaftssinologie auf Diplom an. Der NC ist allerdings recht hoch bzw. niedrig. So um die 1,6. Informationen gibt es hier:
http://www.fh-zwickau.de/index.php?id=w-sin

Die Uni Heidelberg bietet den Studiengang Ostasienwissenschaften an, welcher mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Fach kombiniert werden kann und mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen wird. Informationen hier:
http://www.uni-heidelberg.de/studium/an ... asien.html

Universität Bonn: In Bonn kann der Studiengang Asienwissenschaften auf Bachelor studiert werden. Die Uni bietet zudem noch diverse Masterstudiengänge an. Zum neuen WS wird es hier eine Universitätsinterne Zulassungsbeschränkung geben. Über NC´s aus der Vergangenheit ist nichts bekannt. Infos:
http://www.uni-bonn.de/Studium/Studieng ... Asien.html

Die Universität Bochum bietet den Studiengang Wirtschaft und Politik Ostasiens an. Ebenfalls hat die Uni eine Uniinterne Zulassungsbeschränkung und schließt mit dem Bachelor ab. Ebenso sollte man erwähnen, dass ein achtwöchiges Praktikum im ostasiatischen Raum im Studienplan vorgesehen ist. Infos:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/studienbu ... oaw-ba.htm

Ich meine das dürften die ganzen Kombistudiengänge sein. Die meisten Unis werden wohl ihren Magisterabschluss abschaffen und nur noch einen Bachelor anbieten. Die Uni- Tübingen z.B. bietet im kommenden WS ebenfalls nur noch einen Bachelor an, wo man 1 Hauptfach und 1 Nebenfach studieren kann. Also z.B. Sinologie und eine Wirtschaftswissenschaft. Die Uni´s Würzburg und Trier bieten derzeit noch Magisterstudiengänge an, allerdings ist es nicht ersichtlich, ob eine Umplanung auf Bachelor der Unis zum nächsten WS ansteht. Werde allerdings anfragen und hier neuere Informationen geben.

Falls jemand zu einem der oben genannten Studiengänge Erfahrungen hat, oder ich einen vergessen haben sollte, würde ich mich freuen, wenn ihr uns daran teilhaben lässt
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Beitrag von LeChef »

also ich habe mir mal alle links angesehen, die du angeführt hast.
insgesamt musste ich feststellen, dass sich die meisten studiengänge stark ähneln. Bei den meisten steht die sprache mehr im fordergrund als am OAI.
alle FHs haben so ziemlich das selbe curriculum. alle schließen sie mitlerweile mit dem bachelor ab.
ob bachelor oder diplom FH, es ist das selbe level, überall.
die unis haben natürlich viel mehr kombinationsmöglichkeiten, scheinen den bachelor recht halbherzig umgesetzt zu haben. es gibt kein pflicht-auslandsaufenthalt wie bei den FHs. und unis haben halt ihre typischen nachteile im gegensatz zu FHs.
das teil in Bonn und bochum scheinen viel mehr sprachbezogen zu sein als wirtschaftsbezogen.
hmm, rein aus dem curriculum kann man wirklic nicht sagen, was wo besser ist. erstmals muss man seine neigungen etwas mehr erforschen und besonders sich die unterrichte jeweils ansehen um sich ein richtiges bild von zu machen, anders kann man sich nicht sinnvoll entscheiden.
tja, da ist wohl studientourismus angesagt!

im prinzip wäre es fast das klügste in heidelberg das probedeuticum zu machen und dann in mannheim BWL IQ (internationale qualifikation) China zu machen. hätte auf jeden fall das beste renomme, aber ich glaube dieser IQ studiengang ist recht schwach.

als, wer sich noch nciht entscheiden konnte, was er genau machen will: zuerst mal ein jahr intensiv chinesisch (heidelberg, wie gesagt). das ist am coolsten, weil man dann die sprache schon ganz gut draufhat.

im übrigen fand ich diesen link: http://www.studienwahl.de/index.aspx ganz gut (muss man nach chinesisch suchen um was zu finden. schnade, das OAI steht da nicht auf der liste)
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Beitrag von DerSimon »

Hallo LeChef!
(Hallo auch an alle anderen)

Ich befinde mich in ähnlicher Situation wie Hangover es auf Seite 1 beschrieben hat. Allerdings bin ich erst zarte 20 :wink:, möchte aber trotzdem keine Zeit verlieren.
Ich spiele mit dem Gedanken, in Konstanz zu studieren, bin aber auch ein Zweifler.
Das Probedeutikum (Propädeutikum?) in Heidelberg finde ich daher sehr interessant. Ich hab natürlich erstmal gegoogelt, hab allerdings nichts für das kommende WS gefunden. Da dein Beitrag von diesem Jahr ist... hast du vielleicht Informationen, die ich übersehen habe? Es muss ja auch nicht unbedingt Heidelberg sein. Würde mich sehr freuen...

*hocherfreutdiesesForumgefundenzuhaben*
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Beitrag von LeChef »

also ich habe auch nicht sehr viel mehr gefunden als diese allgemeingültigen infos von heidelberg: http://www.sino.uni-heidelberg.de/cours ... c_vok1.zip

die vokabelliste anschauend: die können mehr als ich (als grobe einschätzung) nach 2 jahren. lohnt sich also definitif.
hangover hatte oben einen link zu studiengangssuchmaschinen (unikompass oder so), da findest du vielleicht weitere propädeutika (hatte mich in vorigem post verschrieben). heidelberg ist aber am renommiertesten. und solltest du dich dann für einen anderen studiengang entschieden haben, zum beispiel einer dieser kombistudiengänge: bestehe gleich bei der bewerbung darauf, dass du nicht in die anfängerkurse eingestuft wirst sondern in einen deinem niveau entsprechenden kurs. wenn sie verlangen, dass du die anfängerklausuren mitschreiben sollst, ist das dann ja kein thema, aber bestehe auf dein können, sonst langweilst du dich! diese winzstudiengänge KÖNNEN ausnahmen machen, sie sind meist nur zu faul dies auch umzusetzen.
lass dir im extremfall einzelunterricht geben. das geht bei denen, musst halt hartnäckig sein.

ruf ansonsten in heidelberg an, semesterbeginn müsste aber mitte oktober sein.

und konstanz soll nicht so toll sein, demnach was ich gehört habe, bremen soll besser sein (beide studiengänge sind eigentlich vergleichbar), aber da musst du dir deine eigene meinung bilden (und dich nicht auf mein hörensagen verlassen)
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