neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

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OlafSt
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von OlafSt »

Der Mensch hat das Artensterben beschleunigt ? Verzeihung, aber es gab schon einmal ein Massensterben der Arten in ähnlicher Dimension und Geschwindigkeit - das ist aber bereits 65 Millionen Jahre her und war eine Naturkatastrophe.

Zu dieser Diskussion fällt mir ein Zitat ein:
Ihr Menschen seid eine eigenartige Spezies. Jede Lebensform auf diesem Planeten versucht instinktiv ein Gleichgewicht mit der Umgebung einzugehen - doch ihr... tut das nicht. Ihr laßt euch nieder und vermehrt euch und vermehrt euch und vermehrt euch, bis alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht sind und euch nichts weiter übrig bleibt, als weiterzuziehen.

Es gibt noch eine Lebensform auf diesem Planeten, die sich so verhält. Das Virus.
(Gedächtniszitat, Passage aus dem Film "Matrix", in der Agent Smith versucht, in das Gehirn von Morpheus "einzubrechen")

Man mag über den Film denken, was man will - aber diese Passage ist mehr als nur zutreffend. Wenn das Vernichten von Arten in diesem Tempo weitergeht, werden viele von uns noch mitbekommen, wie die Ökosysteme kollabieren und die Gleichgewichte von Fauna und Flora global aus den Fugen geraten.

Keine verdammte Technologie wird dann helfen. Wir brauchen die Natur - aber die Natur braucht uns nicht.

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DerDirk
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von DerDirk »

Bessere Ausbeutung oder gar extraterristische Lagerstaette sind z.B. keine Amenmaerchen. Eine Energiewirtschaft rein aus "Wind, Sonne und Wasser" dagegen aber schon.
Das eine geht, das andere nicht??
Diese Aussage halte ich persönlich für ...schöngeredet.
Wenn wir Energie, Forschung , Geld in die Verbesserung der Entsorgung von Atommüllentsorgung verwenden können, warum sollte man es nicht genausogut diese in die Aussnutzung erneuerbarer Energien verwenden können??
Die erfolgreiche Nutzung von erneuerbarer Energie hat nur bei gleichzeitiger Weiterentwicklung von energiesparenden Technologien wirklich eine Zukunft. Dazu ist aber auch ein Umdenken des Menschen in genauso notwendig. Und genau da liegt der Hund begraben. Bestes Beispiel: Ferneseher
Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler
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Topas
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

@dev :

Hört sich so an, als wärst du in der Lage Verantwortung für den Atommüll zu übernehmen ? Und gleich eine Lösung für die Endlagerproblematik hast du auch ? Dann nichts wie los, dass ganze auf Papier bringen, an die entstprechenden Entscheidungsinstanzen, und alle Welt hat ein Problem weniger.
devurandom hat geschrieben:Das ist eben was ich meine, Du reimst Dinge zusammen, die Du "schlimm" findest, ohne einen Zusammenhang herzustellen. Sorry, das hinterlaesst einen echt wirren Eindruck. Was Tschrnobyl und Artensterben zu tun hat, will mir einfach nicht einleuchten. Tierarten kommen und gehen, war schon ohne Menschen so, mag sein, dass der Mensch den Prozess beschleunigt hat, so what? Das einzige schade dran, ist das evtl. fuer Menschen nuetzliche Tierarten ungenutzt verschwinden.
Das mit dem Einleuchten ist ein Problem.
Was hat Artensterben mit Tschernobyl zu tun : Beides sind gravierende Eingriffe durch den Menschen mit irreparablen Folgen für die Natur. Beides sind also Auswirkungen, die gemein haben, dass sie durch Menschliches tun erfolgt sind.

Mit der Paläontogie sprichst du passend noch eines meiner Spezialgebiete an :mrgreen:

Sicher gab es alle paar Hundert Mill. Jahre mal eine Aussterbewelle. Bedingt durch klimatische, geologische oder ähnliche Veränderungen.
Nur der Unterschied zu den bisheringen Wellen : Derzeit ist es dass erste mal, dass eine solche Veränderung nicht durch Naturgewlt ausgelösst wird, sondern von einer einzelnen Spezies. Wissenschaftler sind derzeit dabei, die letzten Jahre nicht der dem Holozän zuzuordnen, sondern dem extra neu geschaffenen "Anthropozän". Etwa zeitgleich seit etwa 2000 Jahren steigern sich die Aussterberaten zu einer neuen Spitze. Ich muss mal gucken, wo ich die Karte hinverfrachtet habe...wenn ich sie Finde, verlinke ich sie. Da wird im Zeitablauf schön deutlich, wozu der Mensch mittlerweile in der Lage ist.
devurandom hat geschrieben:Warum? Die Natur ist toll, die Natur hat jahrtausendlang Pest, Cholera, Grippeviren aller Art gegen die menschliche Siedlung geworfen, mit Duerre, Flut, Stuerme die Infrastruktur der Menschen zwecks Wohnen und Nahrungsproduktion vernichtet. Warum sollen wir nicht mittel und Wege einsetzen, um unsere Interesse zu verteidigen? Der Mensch ist eine unnatuerliche Erscheinung und wird entspr. von der Natur bekaempft, was ist daran so schwer zu verstehen?
Und eben jener Natur mit ihren Viren etc haben wir überhaupt unsere Existenz zu verdanken. Ausserdem dies als gezielten Angriff gegen die menschheit darzustellen ? Als wenn nicht auch sämtliche Tiere sich soetwas einfangen könnten. Ohne Natur gäbs uns gar nicht. Mit der Produktion....das hört sich vom Ansatz her nach Industriekapitalismus des ausgehenden 19 jahrhunderts an. Aber zum Glück sind einige Firmen mittlerweile drauf gekommen, dass die qualitative Basis von Produktionseinsatzfaktoren ( zB der Mensch ) Vorraussetzung für mehr Effektivität und Effizienz sind und damit auch den Output verbessert.

Passendes Beispiel hierzu : Viele Dürren, Fluten und ähnliche Phänomäne sind überhaupt erst durch den Menschen ausgelösst worden ( Staudämme, Flussbegradigungen, Abgase mit der Folge von Klimaveränderungen u.s.w. )

Und : es gibt viele Menschen die auch andere "Interessen" haben.
devurandom hat geschrieben:Niemand sagt dass der Mensch sich von seinem Umfeld abkoppeln kann, Angesichts der Beduerfnisse der Nahrungsbeschaffung und territorialen Anspruch ist das schon kaum machbar. Man kann aber die schaedliche Wirkungen des Umfelds eindaemmen. Dabei geht man sicher Irrwege (DDT, Asbest fallen mir spontan als Beispiele ein), wenn man aber nur "back to the nature" als Leitspruch hat, haette der Mensch gleich auf dem Baum bleiben koennen.
Also DDT und Asbest sind schädlich und sollten eingedämmt werden ( = Den Schaden lediglich vermindern, anstatt ihn gar nicht erst anzurichten ) und Atomkonterminierungen ( Atombomben, Alle paar Wochen eines Lecks mit austritten - bei mir in Jülich ist wohl der Ganze Boden unter einem ehemaligen Forschungsreaktor durch austritte konterminiert und 79 hätte es fast Boooom gemacht ) nicht ? Weil sie so sicher sind ?

--> Der Hintergrund vieler Atompolitischer Entscheidungen sind wirtschaftliche Profite. Und wo Geld eine Rolle spielt, werden Gewinne öfters mal wissenschaftliche belegte irreperable Risiken vorgezogen. Geld ist also eine der weselnstlichen Ursachen für das menschliche Verhalten in Form von Naturzerstörung. ( Der Zusammenhang jetzt klar ? ) Gilt auch für DDT, für Raubbau und vieles andere......


"für Menschen nützliche Tierarten" : Das kommische an dem Gespräch zwischen uns ist, dass eigentlich ich ( wegen meinem Studium ) solche Positionen vertreten müsste. Aus deinen Aussagen schimmert eine sehr betriebswirtschaftliche Sicht heraus ( nach dem Motto, dass Tiere nur dann was Wert sind, wenn sie sich in die Wertschöpfungsprozesse integrieren lassen ). Schade eingentlich, weil ich für meinen Teil sehe Lebewesen als Lebewesen und nicht als Gegenstände an.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von happyfuture »

Topas hat geschrieben:Was hat Artensterben mit Tschernobyl zu tun : Beides sind gravierende Eingriffe durch den Menschen mit irreparablen Folgen für die Natur. Beides sind also Auswirkungen, die gemein haben, dass sie durch Menschliches tun erfolgt sind.
Ich bin nicht so studiert und habe daher Verständnisfragen an den Experten:

1. Artensterben - in der gesamten Erdgeschichte, sind da nicht mehr "Arten" ausgestorben durch Ereignisse, die nicht durch Menschen hervorgerufen wurden? Käme der Mensch bei einer relativen prozentualen Betrachtung überhaupt in die Vorkommastelle?

2. Hat die Natur durch Evolution nicht immer wieder neue, angepasste "Arten" hervorgebracht?

3. Tschernobyl - sicherlich eines der grausamen Ereignisse, hervorgerufen durch den Menschen. Irreparabel? Nein, und nur die Natur wird diesen Schaden wieder regulieren, so wie auch Meteoriteneinschläge u.ä. in der Erdgeschichte reguliert wurden, die um ein vielfaches größeren Schaden angerichtet haben als durch Menschenhand erschaffene und gezündete Atombomben. Oder ist diese These falsch?

Sorry, auch für mich sind deine Vergleiche und Aussagen zum Teil wirr und nicht nachvollziehbar! Möglicherweise fehlt mir dazu das notwendige Studium ... :roll:

Ausgangspunkt ist "Neues Gesetz zum Verbot von Hundeverzehr" ...

Ich sehe uns voll in der Ayane-Liste :shock:
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

Zum Thema Artensterben :

Der absolute Anteil des durch Menschen verursachten Artensterbens ist sehr gering. Beim relative Artensschwund, verglichen mit anderen Ereignisen ( zb im Oberperm ) schneiden die Menschen nicht mehr so gut ab.

Tschernobyl :

Nicht Irreparabel ? dann frag mal die Menschen, die bis Heute Gesundheitlich drunter zu leiden haben. Oder Enkel der Japaner, die den Atombombenwurf überlebt haben. Deren Risiko selbst krank zu werden, oder Kinder mit Erkrankungen zu bekommen wesentlich höher ist. Dass schon in der so uind sovielten Generation.

Ein Meteoriteneinschlag ist keine Kernschmelze.

happyfuture hat geschrieben:Ich bin nicht so studiert und habe daher Verständnisfragen an den Experten:
happyfuture hat geschrieben:Möglicherweise fehlt mir dazu das notwendige Studium ... :roll:
O.T: Ich weiss, normalerweise muss ich bei Diskusionen mit BWL-Bezug schweigen. Am besten verheimlichen, dass ich dort ne Ausbildung hab. Oder so tun, als würde ich mich dafür nicht interessieren....
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von bossel »

Topas hat geschrieben:Nicht Irreparabel ? dann frag mal die Menschen, die bis Heute Gesundheitlich drunter zu leiden haben.
Du sprachst von irreparablen Folgen für die Natur:
Topas hat geschrieben:Was hat Artensterben mit Tschernobyl zu tun : Beides sind gravierende Eingriffe durch den Menschen mit irreparablen Folgen für die Natur.
& das ist nunmal Quatsch.

Ich halte auch nicht viel von Atomenergie durch Kernspaltung (Kernfusion ist mE ein ganz anderes Thema), aber man sollte schon die Kirche im Dorf lassen.

Alle paar Wochen eines Lecks mit austritten - bei mir in Jülich ist wohl der Ganze Boden unter einem ehemaligen Forschungsreaktor durch austritte konterminiert und 79 hätte es fast Boooom gemacht ) nicht ?
Das war mW 78 & von wegen "Bumm!": es war ein Störfall der Kategorie C, der letztes Jahr von den Medien hochgespielt wurde (wie sovieles iZm der Atomkraft).


happyfuture hat geschrieben:1. Artensterben - in der gesamten Erdgeschichte, sind da nicht mehr "Arten" ausgestorben durch Ereignisse, die nicht durch Menschen hervorgerufen wurden? Käme der Mensch bei einer relativen prozentualen Betrachtung überhaupt in die Vorkommastelle?
Naja, das Argument hält auch nicht viel Wasser.
Klingt wie: "Es passieren sowieso soviele Unfälle, also kann ich fahren wie eine gesenkte Sau. Die paar Leutchen, die ich überfahre, fallen im großen Zusammenhang prozentual auch kaum ins Gewicht."
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von ingo_001 »

mistervac hat geschrieben:Es trreffen sich zwei Planeten im Weltall.

Sagt der eine zum anderen :

"Mann Kumpel, Du siehst aber sch....... aus, was fehlt Dir denn ??"

Darauf der andere :

" ich kann Dir sagen, ich hab HOMO SAPIENS ! "

Darauf er Erste :

"Kenn ich. Ist eklig. Geht aber schnell vorbei"
Das ist nun mal der natürliche Ablauf der Dinge.
Unnatürlich ist, dass der Mensch diesen Ablauf vorsätzlich beschleunigt :roll:
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von ingo_001 »

OlafSt hat geschrieben:Man mag über den Film denken, was man will - aber diese Passage ist mehr als nur zutreffend. Wenn das Vernichten von Arten in diesem Tempo weitergeht, werden viele von uns noch mitbekommen, wie die Ökosysteme kollabieren und die Gleichgewichte von Fauna und Flora global aus den Fugen geraten.
Das Traurige ist: Genau so wirds auch kommen - wenn nicht bald ein radikales Umdenken und entsprechendes Handeln einsetzt.
OlafSt hat geschrieben:Keine verdammte Technologie wird dann helfen. Wir brauchen die Natur - aber die Natur braucht uns nicht.
Diese Erkenntnis ist so banal - wie (überlebens)wichtig, dass ich mich manchmal bei dem Gedanken ertappe, dass es der Mensch wirklich nicht verdeint hat (mit der jetzigen Einstellung) weiter "Hauptmieter" dieses Planeten zu sein.
Na ja, wenns schief geht, hat die Natur ja schon potentielle "Nachmieter" (Ratten, Insekten) etc.
OlafSt hat geschrieben:Olaf - ganz sicher kein Ökofreak
Davon bin auch ich weit entfernt.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von devurandom »

Topas hat geschrieben:@dev :

Hört sich so an, als wärst du in der Lage Verantwortung für den Atommüll zu übernehmen ? Und gleich eine Lösung für die Endlagerproblematik hast du auch ? Dann nichts wie los, dass ganze auf Papier bringen, an die entstprechenden Entscheidungsinstanzen, und alle Welt hat ein Problem weniger.
Gaehn, solche "mach doch selber wenn Du das oder das denkst" ist Kinderkacke. Wenn Erwachsene solche "Strategien" einsetzen, mutet das schon eher unfreiwillig lustig an.

....
"für Menschen nützliche Tierarten" : Das kommische an dem Gespräch zwischen uns ist, dass eigentlich ich ( wegen meinem Studium ) solche Positionen vertreten müsste. Aus deinen Aussagen schimmert eine sehr betriebswirtschaftliche Sicht heraus ( nach dem Motto, dass Tiere nur dann was Wert sind, wenn sie sich in die Wertschöpfungsprozesse integrieren lassen ). Schade eingentlich, weil ich für meinen Teil sehe Lebewesen als Lebewesen und nicht als Gegenstände an.
Na findst wohl BWL auch schlimm. Keine Sorge, ich bin immer als erste an der Stelle, wenn's um BWLer Bashing geht. Weiss aber nicht, was Du an Profitbestrebung so schlimm findest. Die Saeulen der "freien Welt" ist schliesslich die Profitgier und davon getriebene Marktwirtschaft. Oder glaubst Du noch an dem Maerchen, dass der Glaube an Freiheit und Menschenrechte den Ostblock gefaellt hat?

Ich habe nichts gegen nachhaltige Landwirtschaft oder Energiegewinnung. Schliesslich gewaehrt solche Vorgehensweise bessere Resourcenutzung und sichert damit so lange wie moeglich den menschlichen Bestand. Einiges was wir im Namen von Fortschritt fabriziert haben und noch vermutlich auch noch fabrizieren werden, gilt auch durchaus zu kritisieren. Wegen den negativen Auswirkungen den technischen Fortschritte gering zu schaetzen find ich aber bedauerlich. Der Erfolg der Menschen belegt direkt die Population und die Lebensqualitaet (zugegeben, nur ein Teil der Menschheit sind Nutzniesser, aber schon mal besser als nichts).

Die "Oeko"welle hat insbes. in D. teilweise absurde Dimensionen. Prenzlauer Berg hat z.B. die hoechste Bioladen-Dichte Europas. Gentechnik und Atomkraft sind hierzulande generel "boese". Kann wohl gut sein, dass durch verbesserte konventionelle Landwirtschaft irgednwann die gesamte Erdbevoelkerung ernaehrt werden kann, oder ein global vernetztes Energiesystem aus regenerativen Energiequellen den Bedarf ein stabile und skalierbare Energieversorgung ermoeglicht. Aber warum sollen wir nicht auf das vorhandenen zurueckgreifen und Gentechnik in der Landwirtschaft oder Atomtechnik bei der Energiegewinnung perfektionieren? Es kostet weniger und fuehrt auch aller Wahrscheinlichkeit nach schneller zum Ziel Es gibt ein passendes Chengyu dazu: 因噎废食, woertlich "Wegen Gefahr des Verschluckens aufs Essen verzichten".

Ich halte nichts von leeren Phrasen wie "mit der Natur im Einklang leben", fuer mich ist die menschliche Entwicklung eine Erfolgsgeschichte, wie der Mensch gegen Widrigkeiten der Natur ankaempft und natuerliche Barriere ueberwindet.

Noch was zu der allgemeinen Untergangsstimmung:
杞国有人,忧天地崩坠,身亡所寄,废寝食者

Gruss
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

@ bossel :

Mit "irreparablen Folgen " schliesse ich auch den Mensch (mit seiner Gesundheit ) ein, da aus meiner Sicht auch er eigentlich Teil der Natur ist.

Zum Thema Störfall Jülich.

Mit 78 hast du Recht, auch mit der "offiziellen" Einstufung als C. Aber trotz dieser Einstufung hätte es fast geknallt, steht sogar selbst im Wiki :

http://de.wikipedia.org/wiki/AVR_%28J%C3%BClich%29" target="_blank

Bei uns in der Stadt ist dementsprechend ebenfalls viel diskutiert worden, und auch Stellungnahmen, bzw. Unterlagen dazu sind mir bekannt. Fakt ist, das zwar die Anlage abgebaut werden soll.....aber selbst dass ein logistisches problem darstellt, eben wegen dem konterminierten Boden ( und auch dem Wasser dort )
Ich bin der Überzeugung, dass Menschen sich oftmals viel zu selbst sicher sind, was die Einschätzung von potenziellen Risiken angeht. Begünstigt wirds ganze noch, wenn etwa Anreize gesetzt werden ( Profit etc ).

@ dev :

Ich finde, dass es grundsätzlich so sein sollte, dass die Menschen, die etwas in die Welt setzen, auch die Verantwortung dafür nehmen sollten. Sprich : Bei der Endlagerung sind eigentlich diejenigen, die die Unterschriften gesetzt haben, dafür Verantwortlich, diese Risiken zu minimieren. Nur :Verantwortlich ist anscheinend keiner, ein "sicheres" Endlager gibts auch nicht, und um das Zeug ins All zu schiessen.....a) will dafür keiner die Kosten übernehmen, b) was passiert, wenn die Rakete oder was auch immer explodiert ?

Punkt ist : Es ist hochgefährliches Zeug produziert worden, und Im Falle der Fälle kann für folgende Schäden keine Verantwortung übernommen werden.

Apropo :
devurandom hat geschrieben:Endlager ist ein Problem, ja, aber kein unloesbares Problem.
Derzeit gibts keine vernünftige Lösung. Laut obigem Satz hast du entweder eine, oder es ist ein Schuss ins Blaue
devurandom hat geschrieben:Die "Oeko"welle hat insbes. in D. teilweise absurde Dimensionen. Prenzlauer Berg hat z.B. die hoechste Bioladen-Dichte Europas. Gentechnik und Atomkraft sind hierzulande generel "boese". Kann wohl gut sein, dass durch verbesserte konventionelle Landwirtschaft irgednwann die gesamte Erdbevoelkerung ernaehrt werden kann, oder ein global vernetztes Energiesystem aus regenerativen Energiequellen den Bedarf ein stabile und skalierbare Energieversorgung ermoeglicht. Aber warum sollen wir nicht auf das vorhandenen zurueckgreifen und Gentechnik in der Landwirtschaft oder Atomtechnik bei der Energiegewinnung perfektionieren? Es kostet weniger und fuehrt auch aller Wahrscheinlichkeit nach schneller zum Ziel Es gibt ein passendes Chengyu dazu: 因噎废食, woertlich "Wegen Gefahr des Verschluckens aufs Essen verzichten".

Ich halte nichts von leeren Phrasen wie "mit der Natur im Einklang leben", fuer mich ist die menschliche Entwicklung eine Erfolgsgeschichte, wie der Mensch gegen Widrigkeiten der Natur ankaempft und natuerliche Barriere ueberwindet.
Gentechnik: Weisst du, die Menschen haben oftmals die Eigenart, mit entsprechende Macht "Gott" spielen zu wollen. Prinzipiel unterstütze ich auch neue Wege, um Krankheiten einzudämmen und andere Probleme zu lösen. Nun ist es aber bei genmanipulierten Pflanzen nun mal so, dass ( selbst bei einer vermeintlich "sicheren" Abstandszone von 200 Metern ) eine Austausch mit natürlichen Pflanzen stattfindet. Folge : Die genmanipulierten setzen sich im Zeitlauf ( wegen resistenteren u.ä. Eigenschaften ) immer mehr gegenüber den natürlichen durch, so dass es irgendwann keine natürlichen Pflanzen mehr geben wird. Von mir aus sollen sie sowas auf dem Mond anbauen, aber nicht hier. Und es gibt genügend Menschen den eine "natürliche" Natur Hundert mal lieber ist, als irgendwelcher Punsch, wobei gewisse Risiken nicht ausgeschlossen und gewisse Folgen nicht vorhergesehen werden können.

Der Fortschrittsglaube hört für mich da auf, wo Risiken eingegangen werden, die später nicht mehr Rückgängig zu machen sind. Fortschritt hin Fortschritt her.
devurandom hat geschrieben:"Wegen Gefahr des Verschluckens aufs Essen verzichten".
Unsere Risikobanker können den Spruch jetzt gut gebrauchen...
Weisst du, solche Sätze sind schnell gesagt. Es kommt sich aber immer drauf an, um was für ein Risiko es sich dreht. Wenn jemand Kapital investiert...in einer Neuerfindung, und dass geht in die Hose. Ok - für den einzelnen Menschen nicht so toll, aber ohne Nennenswerte und irreparable Auswirkung auf die Gesellschaft/Umwelt.
Explodiert aber die Erde....naja, danach gibts auf jeden Fall keine Risiken mehr. Ich verzichte gerne auf solche Risiken, wenns ums existenzielle geht. Nur die angesprochenen Themen - dort werden eben solche Risiken eingegangen. Und wie der Mensch nun mal ist, wird ein Tabubruch der nächste folgen. Folge : Es werden immer selbstsicherer, überheblicher, grössenwansinigere Aktionen gestartet. Und nicht nur ich möchte, das meine Nachkommen nicht in einer versauten und runtergekommenen Welt ihr Dasein fristen müssen. Sorry, aber es gibt viele Menschen nicht nur in Europa. Und wenn du denn schon soviel Wert drauf legst, dass die Menschen ein Recht auf Verfolgung ihrer Eigeninteressen um jeden Preis haben ( um gegen die angreifenden Natur zu kämpfen ), dann gehört zu diesem Recht auch die Meinung derjenigen, die sich gegen Atom, Genzeugs und sonstiges stellen. Ansonsten handelt es sich bei dem von dir erwähnten Recht lediglich darum, dass ein gewisser Teil Risiken eingehen darf, die dann alle anderen ausbaden müssen.

Und das gehört verhindert.
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von happyfuture »

Topas hat geschrieben:Zum Thema Störfall Jülich.

Mit 78 hast du Recht, auch mit der "offiziellen" Einstufung als C. Aber trotz dieser Einstufung hätte es fast geknallt, steht sogar selbst im Wiki :

http://de.wikipedia.org/wiki/AVR_%28J%C3%BClich%29" target="_blank

Bei uns in der Stadt ist dementsprechend ebenfalls viel diskutiert worden, und auch Stellungnahmen, bzw. Unterlagen dazu sind mir bekannt. Fakt ist, das zwar die Anlage abgebaut werden soll.....aber selbst dass ein logistisches problem darstellt, eben wegen dem konterminierten Boden ( und auch dem Wasser dort )
Da Du 1978 nicht mal ansatzweise von der Natur oder sonst wem geplant warst, werde ich dich als Zeitzeuge (damals Linnich) unterstützen: :mrgreen:

Erst wurde das Thema nebst Bild-Zeitung dramatisiert ohne Ende, jedoch nach ein paar Tagen von der Regierung "Entwarnung" gegeben - dann wurde es sehr still um diesen Fall, wobei noch heute daran "gearbeitet" wird:
WZ 19.07.2009 :wink:

Das ausgerechnet Du "wiki" als Argumentationshilfe einsetzt, stimmt mich nachdenklich .. :roll:
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von devurandom »

Ich lasse mal Deine "sorgen" unkommentiert. Da ist keine faktengestuetzte logische Basis dahinter, wo man noch vernuenftig diskutieren kann. BTW. Deine Uebersetzungsengine leiste Dir fuer die chinesischen Texte offenbar keine sehr gute Dienste. ;-)
Eins aber noch:
Topas hat geschrieben: Gentechnik: Weisst du, die Menschen haben oftmals die Eigenart, mit entsprechende Macht "Gott" spielen zu wollen. Prinzipiel unterstütze ich auch neue Wege, um Krankheiten einzudämmen und andere Probleme zu lösen. Nun ist es aber bei genmanipulierten Pflanzen nun mal so, dass ( selbst bei einer vermeintlich "sicheren" Abstandszone von 200 Metern ) eine Austausch mit natürlichen Pflanzen stattfindet. Folge : Die genmanipulierten setzen sich im Zeitlauf ( wegen resistenteren u.ä. Eigenschaften ) immer mehr gegenüber den natürlichen durch, so dass es irgendwann keine natürlichen Pflanzen mehr geben wird. Von mir aus sollen sie sowas auf dem Mond anbauen, aber nicht hier. Und es gibt genügend Menschen den eine "natürliche" Natur Hundert mal lieber ist, als irgendwelcher Punsch, wobei gewisse Risiken nicht ausgeschlossen und gewisse Folgen nicht vorhergesehen werden können.
Du hast eine diffuse Vorstellung davon, was "natuerlich" ist. Meinst Du, dass von Menschen in Monokultur angebaute Pflanzenarten "natuerlich" sei? Mal beilaeufig als Beispiel genannt: Spitzkohl, Wirsing, Kohlrabi, Blumenkohl, Brocoli stammen allersamt von der einen und selben Wildpflanze. Die Varationen kommen von der Zuchtauswahl durch Menschenhand, praktisch eine primitive Form von der Gentechnik. Die Zuchtkohlarten haben sich auch schon lange mit Wildkohlpflanze in der Natur vermischt und wiederum neue Arten hervorgebracht. Gleiches gilt fuer so ziemlich alle Gemuese- und Obstarten. Wenn Du bestens Gewissens Gemuese im Bioladen (nehme ich mal an) kaufen kannst. Was hast Du denn dann gegen unter Laborbedingung hergestellten Gemuesevariationen? Nur aus der Furcht vor dem Modernen? Laecherlich.

Gruss
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

Dev : Bei Wörtern wie "Gähn", "lächerlich" u.s.w. machts keinen Sinn mehr weiter zu diskutieren, da diese Wörter eine abwertende Haltung wiedergeben. Von daher beende ich dieses Gespräch jetzt. Ich habe meinen Standpunkt zu dem Thema gesagt, und bin bei weitem auch nicht der einzige, und damit müssen die Fortschrittsfreaks nun mal leben. Entweder erkennen sie an, dass es Menschen gibt, die keine weiter Veränderungen mit Risikopotenzial wünschen und beziehen dies mit ein, oder sie tun es nicht, sollten dann aber für alles was daneben geht Verantwortlich gemacht werden, bzw ihr ihrem Eifer ausgebremst werden.

@ Happy : viel Spass beim nachdenken !

Punkt
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von happyfuture »

Topas hat geschrieben:.
ist die "Luft" jetzt raus :?:
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von mistervac »

incues hat geschrieben:
mistervac hat geschrieben:ich muss, passend zum jetzigen Stand der Diskussion einen netten, sarkastischen Witz loswerden :

Es trreffen sich zwei Planeten im Weltall.

Sagt der eine zum anderen :

"Mann Kumpel, Du siehst aber sch....... aus, was fehlt Dir denn ??"

Darauf der andere :

" ich kann Dir sagen, ich hab HOMO SAPIENS ! "

Darauf er Erste :

"Kenn ich. Ist eklig. Geht aber schnell vorbei"
wer weiß schon wieviel wahrheit da dran is...
Irgendwie lebt ein Großteil der Menschen ja auch wie Parasiten.
q.e.d.
mistervac, seit seiner Kindheit Chinafan, heute seine Träume lebend
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