neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

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ingo_001
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von ingo_001 »

aquadraht hat geschrieben:Sorry, Ingo, aber Deine Ableitung des Krieges aus dem Revierverhalten ist mit Verlaub Blödsinn.
Ist es nicht - au contraire:
Vielmehr ist es eine Mischung aus kreativer Intelligenz + instinktivem Verhalten.
aquadraht hat geschrieben:Bei den Primaten, also Schimpansen, Gorillas, Bonobos etc. gibt es kein Analogon zu menschlichen Kriegen. Man kann das Verhalten mancher Ameisen- und Termitenpopulationen mit vielen Verrenkungen mit den menschlichen Kriegen vergleichen, aber diese Vergleiche hinken so, dass sie eher Rollstühle brauchen als Krücken.
Wo Du gerade die Insekten ins Spiel bringst: Das Wachstum menschlicher Städte und das immer schematischer werdende Verhalten von deren Bewohmern weisen viele Ähnlichkeiten mit staatenbildenden Insekten auf, die von verschiedenen Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachbereiche auch in Form von Studien näher untersucht wurden - und werden ... nicht zuletzt auch in Bezug auf die weitere Entwicklung der Mega-Cities.
Dazu gabs mal ne interessante Doku, weiss aber leider nicht mehr, auf welchem Sender ich die gesehen hab.
aquadraht hat geschrieben:Menschliche Kriege haben mit den Produktionsweisen der Menschen und den daraus folgenden gesellschaftlichen Organisationsformen zu tun, nicht mit irgendwelchen Revieren oder Instinkten. Wo soll das "Revier" der Römer gewesen sein, oder das der Hunnen oder Mongolen? Welche Reviere suchten die Spanier in Südamerika, und wieso mussten sie dabei praktisch die gesamte Urbevölkerung ausrotten? Warum hat es keine chinesischen Ausrottungsfeldzüge gegeben, wohl aber spanische, portugiesische, holländische und englische (von einem bestimmten deutschen Vernichtungskrieg noch nicht geredet)?
Das Argument zieht nicht, denn: Tiere wechseln auch ihr Revier, wenn das Bisherige abgegrast oder die Beutetiere gefressen sind.
Gleiches Verhalten auf einem anderen Level.
aquadraht hat geschrieben:Man kann die Biologie nicht als Entschuldigung nehmen. Menschen haben Jahrtausende zusammengelebt, ohne sich auszurotten. Und sie haben auch oft die Torheit begangen, aufeinander loszugehen. Der menschliche Verstand ist zu Toleranz und Güte fähig wie zu Fanatismus und Irrsinn. Man sollte sich da nicht auf erfundene Naturgesetze rausreden.
Ich bin Lichtjaahre davon entfernt dieses Verhalten durch die Evolution zu entschuldigen - eher das Gegenteil.
Gerade weil der Mensch ja vernunft begabt ist - und es ja auch genug Beispiele dafür gibt - ist es umso wichtiger diesen Weg weiter zu gehen.
Dazu muss man aber die dem entgegenlaufenden Verhaltensweisen kritisch hinterfragen und auf den Punkt bringen - und vor allem: Die nötigen Konsequenzen ziehen.

* Mit Gottes "vervorgehobener Schöpfung" hat das nichts zu tun.
Es ist ein verdammt langwieriger Lernprozess, der da durchlaufen werden muss, wenn man denn weiter kommen will.
Und die Möglichkeit hat der Mensch ja durchaus.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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bossel
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von bossel »

incues hat geschrieben:...ich möchte das gerne mal in Europa sehen. Eier vom glücklichen Huhn. Ja, wer's glaubt.
Das zivilisierte Europa regt sich gerne auf, vor allem über Dinge, dessen Historik sie nicht teil.
Dennoch herrschen in weiten Teilen Europas ähnliche Zustände. Man nehme allein schon die Stopfleber. buah, das ist keine Artgerechte Haltung.
Ich finde es auch immer lustig, wenn sich manche Leute über die Verwendung bestimmter Tiere als Nahrungsmittel mokieren (Skorpione zB) & dabei vergessen, daß in Europa zB auch Schnecken gegessen werden. Aber sowas ist wohl auch normal; Gewohnheiten & Gewöhnung eben.





Wasserfaden hat geschrieben:Bei den Primaten, also Schimpansen, Gorillas, Bonobos etc. gibt es kein Analogon zu menschlichen Kriegen.
Wenn man vom Blödsinn spricht...
Bei Schimpansen gibt es durchaus analoge Territorialauseindandersetzungen.
Menschliche Kriege haben mit den Produktionsweisen der Menschen und den daraus folgenden gesellschaftlichen Organisationsformen zu tun, nicht mit irgendwelchen Revieren oder Instinkten.
Klar doch... & deswegen gibt es Kriege auch in so ziemlich allen "gesellschaftlichen Organisationsformen", von der Steinzeitkultur bis zur Atommacht. :roll:
Wasserfaden hat geschrieben:Das ist Beweis durch Behauptung. Anders gesagt, billige Polemik.
Damit kennt sich unser Wasserschaden - äh - -faden natürlich bestens aus.
Die Urbevölkerungen der von den genannten Nationen unterworfenen Gebiete wurden um teilweise 95% und mehr reduziert. Zeitgenössische Quellen (z.B. Las Casas) belegen, dass das keineswegs ungeplant oder unbeabsichtigt war.
Klar, die Spanier haben die Eingeborenen in Gegenden ausgerottet, in die sie erst Jahre später kamen. :roll:

Wie war das noch mit dem "Blödsinn"...?
Die Wiederholung von Schwachsinn macht's nicht weniger schwachsinnig. Meine Antwort (mit Jared-Diamond-Zitat zum Thema Ausrottung der Indianer) findet sich hier. Brauche ich wohl nicht auch noch zu wiederholen. :mrgreen:
Die militärisch gebotene und rationale Vernichtung eines ganzen Stammes
Das muß man sich im Munde zergehen lassen. Unser Forumshumanist am Werk ... :roll:
Zeig mir bitte ein (1!) zeitgenössisches Beispiel der westlichen Kolonialliteratur, das vergleichbar kritisch mit den eigenen Siegen umgeht.
Las Casas so schnell schon wieder vergessen? Ja, das Alter...
Las Casas Rezeption in Spanien war auch recht positiv, so daß schließlich Gesetze zum Schutz der Eingeborenen (Leyes Nuevas, 1542) erlassen wurden. Wegen Revolten in Südamerika mußten die Gesetze wieder zurückgenommen werden. Aber das zeigt trotzdem, daß man in Europa eben nicht so unkritisch war, wie unser Betonkopf es behauptet.
Man sollte sich Geschichte nicht schönreden.
Du mußt es ja wissen... :mrgreen:
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帕斯卡
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von 帕斯卡 »

bossel hat geschrieben:
帕斯卡 hat geschrieben:Also dass Menschen Tiere sind, steht sicher nicht in der Bibel!!
:mrgreen: Bin mir fast sicher, daß das genau das ist, was Hendrik meinte.

Abgesehen ist das wohl totaler Schwachsinn, solche Theorien sind doch schon lange widerlegt, lebt ihr am Mond???
Natürlich ist es Schwachsinn, zu behaupten, Menschen seien keine Tiere. Gibt aber immer noch genug Leute, die das glauben.
Ah, der Glaube ... 8)
Moment mal, ich meinte, Menschen sind eben KEINE Tiere. Oder soll ich dich vielleicht wie ein Tier behandeln, bis du deine Meinung aenderst? :evil:
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Laogai
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Hunde, wollt ihr ewig leben?

Beitrag von Laogai »

aquadraht hat geschrieben:Empfehlenswerte Lektüre ist etwa das 90. Kapitel von San Guo Yan Yi, die Vernichtung des Schwarze Lanze Stamms während des Feldzugs gegen die südlichen Man. Die militärisch gebotene und rationale Vernichtung eines ganzen Stammes (der Krieger im Gefecht) wird hier von den Siegern als Verbrechen bezeichnet.
Seufz :(
Das San Guo Yan Yi ist natürlich ein unwiderlegbarer Beweis für die Friedliebigkeit der (Han-)Chinesen...
aquadraht hat geschrieben:Man sollte sich Geschichte nicht schönreden.
Sehr wahr a², sehr wahr!
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von bossel »

帕斯卡 hat geschrieben: Moment mal, ich meinte, Menschen sind eben KEINE Tiere.
Na, was sind sie denn dann? Überdimensionale Viren?
& wenn "diese Theorien" widerlegt sind, worauf beruht diese Widerlegung?
Oder soll ich dich vielleicht wie ein Tier behandeln, bis du deine Meinung aenderst? :evil:
Hmm, wie behandelst Du denn "Tiere"?
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Chen-Xin »

HK_Yan hat geschrieben:
incues hat geschrieben:...ich möchte das gerne mal in Europa sehen.
Ich hab mal ein paar Monate auf einem grossen Hof in DE gearbeitet, und kenne auch andere Höfe. Die Tiere dort hatten durchaus Bewegungsfreiheit und gutes Futter. Das Problem in China ist, das den Tieren dort beides fehlt. Was dabei herauskommt ist dann eine höhere Ausfallrate durch Krankheiten und schlechteres Fleisch durch magelhafte Ernährung.

Das lässt sich nur mit hohen Kosten abstellen. Man sollte auf Tiere umsteigen die einfacher zu halten sind, oder Kühe richtig teurer aufziehen und teuer verkaufen. Wagyu kann sehrwohl auch in China funktionieren. Dann kostet das Kilo Fleisch eben RMB 800 - ein Markt dafür ist in CN auf jeden Fall da.
Leider sieht die Wirklichkeit in Deutschland und auch der Schweiz anders aus.
Tierquälereien soweit das Auge blickt.

Hier mal eine Seite zu diesem Thema:

http://www.vgt.ch" target="_blank

Chen-Xin Danny Chiang, 47441 Moers, obdachloser chinesischer Jugendlicher
Caylean
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Caylean »

Hallo zusammen,

ich weiß das es mein erstes Posting ist und ich auch nicht allem folgen konnte.

Jedoch bin ich, insbesondere im Bezug auf die ganzen Nahrungsgeschichten, schon immer der Meinung gewesen, dass solange man ein Tier nur dafür tötet weil man hunger hat, es jederzeit in Ordnung ist. Dabei ist es vollkommen egal ob es ein Hund, ein Schwein, oder ein Rind ist.

Das einzig verwerfliche daran ist und bleibt die Tatsache wenn diese Tiere sinnlos getötet werden, oder nur um sie einem Touristen auftischen zu können.

Darin sollte man einfach unterscheiden. Wird das Lebewesen getötet um selber etwas zu essen zu haben, oder um es irgendwann vielleicht, eventuell jemandem anderen aufzutischen, oder zum weiter verkaufen allgemein.
Natürlich kann man da noch einwerfen das man auch nur Grünzeug essen kann, aber na ja, davon bin ich kein Fan.

[ironie]Dann essen wir den Tieren die wir nicht töten wollen das Fressen weg, kommt aufs gleiche hinaus.[/ironie]
Allgemeiner China Blog im stetigen wachstum.
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Topas
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

Hallo Caylean.

Wenns nur so einfach wäre. Zum einen tritt bei einer gesellschaftlichen Legitimation, dass Alles gegesen werden darf ein, dass die von Natur gemachte Selbstregulierung der menschlichen Bevölkerungszahl ( die Erde ist ja jetzt schon gnadenlos von Menschen Überbevölkert ) komplett entfällt. Folge: Es gibt immer mehr Menschen mit folglich immer mehr Hunger. Und wenns dann keine Tiere mehr gibt, werden dann Menschen selbst in Klassen eingeteilt und diese verspeisst ?

Den meisten Menschen Heute fehlt leider dass Verständnis, dass wir mit der Natur und nicht auf Kosten der natur leben müssen, weil sonst gibts irgendwann gar keine Natur mehr. ( Und danach gibts grosses gejammer ) Dazu gehört auch zu wissen, dass sich ejdes Lebewesen in einer Nische befindet.....zusammen gibt das ein Gleichgewichtssystem. Dieses ist durch Eingriffe und Raubbau schon genug zerstört.....wenn jetzt auch noch alles mögliche gegessen wird..... :roll:

Weiteres Problem bei "Hunger" : Geld. Sobald es Nachfrage gibt, wird versucht Geld draus zu machen. Sobald Geld kommt, kommen die "Kräfte des Marktes". Und diese vielbeworbenen Kräfte halten Angebot und Nachfrage super im Gleichgewicht - nicht aber Menschliche/ Natürliche Bedürfnisse.

Weiteres Problem zum Thema "Hunger" : Du hast ein Hund als Partner, ist aber am Tisch Hundesuppe. Das würde bei gesellschaftliche Akzeptanz kommen.....und zumindest bei mir die Frage aufwerfen, ob nicht dass Gesellschaftliche Grundverständnis zu einem grenzenlosen geselschaftlichen Grössenwahn geworden ist. ( Das was mit einigen Herrschern passiert, wenn sie zu lange an der Macht sind )

--> Die Unlogik die dahintersteckt, ist , dass Menschen sich selbst als zivilisiert, sozial, ökologisch ( zumindest der Westen ) enpfindet, sich dementsprechend Prinzipien etc setzt, aber diese zugleich zerstört. Warum ? Aus Bequemlichkeit, Luxus, "Anreizen", "Kicks", etc

Deshalb auch vorhin meine Andeutung, ob nicht irhgendwann tatsächlich Menschen Menschen verspeisen würden, um den "kick" zu kriegen :roll: Weils die im anarchichen Land Bogupapetu aus Not gibt (etwa eh zum Tode verurteilte ) . Werden Kosten gesparrt ( Entlastung von Gefängnissen etc ), und kommen Touris ins Land.

Sobald Menschen zuviel Freiraum gelassen wird, bzgl. der Auslegung was Recht ist und nicht, Hören viele mehr aus ihren Instinkt ( oder Bauch ) anstatt dem Verstand. Und extreme Beispiele gibts viele....

Und nun nochmal zu dir, Caylean :

Demnach wäre es auch legal einen Menschen aus Hunger zu töten ?
Sicher, bestimmte Bedürfnisse gibt es, ( Schwein, Rind etc ) ?

Das Problem : wenn der Hunger alleine eine Durchbrechung bisheriger gesellschaftlicher Akzeptanzen Rechtfertigt.....dann ist es mit unserer Welt nicht mehr lange....

Thema Grünzeug und " meinem Essen dass Essen wegessen" : Solche Sprüche rechtfertigen auch nicht unlogisches Nichtdenken. Es sind polemische Sprüche, die instiktives Handeln ( also wegen des tollen Geschmacks, wegen ideologischen Idealen etc ) rechtfertigen sollen.
Nur von Sprüchen wird die Welt auch nicht besser....

Zum Schluss :

Menschen brauchen Grenzen. Weil sie mittlerweile die Macht haben, sich selbst zu vernichten. Und das, ohne dabei nachzudenken :(
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von andy »

kultureller Eigenheiten" - meinen viele Menschen, dass lebendige Häutung, lebendiges Kochen, Stopfleber etc zu einem besseren "Geschmack" führen.
Dabei ist es doch gerade in Deutschland per Gesetz nicht erlaubt, zb. Krebs&Schalentiere ( zb. Hummer ) mit anderen Mitteln als dem kochenden Wasser zu töten.
Mit dem Geschmack und kulturellen Eigenheiten hat das erstmal nichts zutun.
Caylean hat geschrieben: Darin sollte man einfach unterscheiden. Wird das Lebewesen getötet um selber etwas zu essen zu haben, oder um es irgendwann vielleicht, eventuell jemandem anderen aufzutischen, oder zum weiter verkaufen allgemein.
Du kaufst also kein Fleisch, sondern züchtest &o. Jagsd selber?
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Topas
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

Vergesse nicht : Auch Gesetze sind von Menschen gemacht.
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devurandom
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von devurandom »

Topas hat geschrieben:Hallo Caylean.

Wenns nur so einfach wäre. Zum einen tritt bei einer gesellschaftlichen Legitimation, dass Alles gegesen werden darf ein, dass die von Natur gemachte Selbstregulierung der menschlichen Bevölkerungszahl ( die Erde ist ja jetzt schon gnadenlos von Menschen Überbevölkert ) komplett entfällt. Folge: Es gibt immer mehr Menschen mit folglich immer mehr Hunger. Und wenns dann keine Tiere mehr gibt, werden dann Menschen selbst in Klassen eingeteilt und diese verspeisst ?
Dafuer haben wir industrielle Nahrungsproduktion erfunden. Die Bevoelkerungsexplosion, gut oder schlecht, ist ja praktisch mit der technologischen Innovation zusammen eingetreten.
Den meisten Menschen Heute fehlt leider dass Verständnis, dass wir mit der Natur und nicht auf Kosten der natur leben müssen, weil sonst gibts irgendwann gar keine Natur mehr. ( Und danach gibts grosses gejammer ) Dazu gehört auch zu wissen, dass sich ejdes Lebewesen in einer Nische befindet.....zusammen gibt das ein Gleichgewichtssystem. Dieses ist durch Eingriffe und Raubbau schon genug zerstört.....wenn jetzt auch noch alles mögliche gegessen wird..... :roll:
Wer sagt dass der Mensch "mit" der Natur leben muss? Der Ansatz, mit der Technologie die Natur zu erobern ist nicht falsch. Die menschliche entwicklung hat die Grenzen von allen bisher natuerlich gegebenen gesprengt. Um diese Entwicklung weiter zu halten, muss man einige nauterliche Mechanismen ausser Kraft setzen, was dem Menschen bisher mit z.B. Urbanisierung und Domestizierung wilder Tiere, auch durchaus gelungen ist. Das mit dem "mit Natur im Einklang leben" ist gefuehlsduselige Oeko-Esoterik aus einer Wohlstandsgesellschaft.
Weiteres Problem bei "Hunger" : Geld. Sobald es Nachfrage gibt, wird versucht Geld draus zu machen. Sobald Geld kommt, kommen die "Kräfte des Marktes". Und diese vielbeworbenen Kräfte halten Angebot und Nachfrage super im Gleichgewicht - nicht aber Menschliche/ Natürliche Bedürfnisse.

Weiteres Problem zum Thema "Hunger" : Du hast ein Hund als Partner, ist aber am Tisch Hundesuppe. Das würde bei gesellschaftliche Akzeptanz kommen.....und zumindest bei mir die Frage aufwerfen, ob nicht dass Gesellschaftliche Grundverständnis zu einem grenzenlosen geselschaftlichen Grössenwahn geworden ist. ( Das was mit einigen Herrschern passiert, wenn sie zu lange an der Macht sind )

--> Die Unlogik die dahintersteckt, ist , dass Menschen sich selbst als zivilisiert, sozial, ökologisch ( zumindest der Westen ) enpfindet, sich dementsprechend Prinzipien etc setzt, aber diese zugleich zerstört. Warum ? Aus Bequemlichkeit, Luxus, "Anreizen", "Kicks", etc
Deshalb auch vorhin meine Andeutung, ob nicht irhgendwann tatsächlich Menschen Menschen verspeisen würden, um den "kick" zu kriegen :roll: Weils die im anarchichen Land Bogupapetu aus Not gibt (etwa eh zum Tode verurteilte ) . Werden Kosten gesparrt ( Entlastung von Gefängnissen etc ), und kommen Touris ins Land.

Sobald Menschen zuviel Freiraum gelassen wird, bzgl. der Auslegung was Recht ist und nicht, Hören viele mehr aus ihren Instinkt ( oder Bauch ) anstatt dem Verstand. Und extreme Beispiele gibts viele....
Deine Gedanken sind wirr und unzusammenhaengend, ich sehe keinerlei "Logik" drin. Ueber die "boshafte" Natur der Menschen gibt es schon genug Abhandlungen. Nix neues dabei.

Gruss
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von Topas »

devurandom hat geschrieben:Deine Gedanken sind wirr und unzusammenhaengend, ich sehe keinerlei "Logik" drin. Ueber die "boshafte" Natur der Menschen gibt es schon genug Abhandlungen. Nix neues dabei.
Na vielleicht leigt es daran, dass du dich mit diesem Thema nicht intensiver befasst hast, und deshalb bestimmte Zusammenhänge dir Zusammenhaltslos vorkommen ?
devurandom hat geschrieben:Wer sagt dass der Mensch "mit" der Natur leben muss? Der Ansatz, mit der Technologie die Natur zu erobern ist nicht falsch. Die menschliche entwicklung hat die Grenzen von allen bisher natuerlich gegebenen gesprengt. Um diese Entwicklung weiter zu halten, muss man einige nauterliche Mechanismen ausser Kraft setzen, was dem Menschen bisher mit z.B. Urbanisierung und Domestizierung wilder Tiere, auch durchaus gelungen ist. Das mit dem "mit Natur im Einklang leben" ist gefuehlsduselige Oeko-Esoterik aus einer Wohlstandsgesellschaft.
Sagen tuts keiner. Sollte aber jedem logischerweise bewusst sein, wenn mensch sich unser Klima anschaut, die Tschernobylgeschädigten, die vielen vielen Tiere, die es einmal gab, u.s.w.
Natürlich steht demgegenüber der unendliche Fortschrittsglaube gegenüber. Was die Menschen bisher mit ihrer Eroberung nicht nur erreicht sondern auch angerichtet haben.....Der Mensch vergisst im wahrsten Sinne des Wortes, dass er derzeit von der Natur abhängig ist. Daran ändern derzeit auch die tollsten Innovationen nichts.

Zu den natürlichen Mechanismen : Dein Beispiel mit den gefährlichen Tieren ist eine sehr normative Sicht. "Wild" - ist eine Sache des Blickwinkels. Aus der ( vermutlichen ) Sicht der Gegenseite ( also der Natur ) sind wir Menschen die "Wilden", die alles zerstören und eine Bedrohung darstellen. Wer hat denn nun Recht ?

Von welcher Entwicklung sprichst du ? Auch der negativen ?


Es geht sich hier weniger um Ökopolemik einer Wohlstandsgesellschaft ( Deine Aussagen könnte ich jetzt genau so gut also blinder Fortschrittsglaube abstempeln ), sondern vielmehr darum, dass das derzeitige Handeln und Tun der Menschheit mit ihrem derzeit begrenzten Ressourcen und Lebenraum auf Dauer nicht gut geht. Wo sind denn zB die Minister und wie sie alle heissen, die ihre Unterschrift unter dem Bau von Atomanlagen gesetzt haben, wenns um die "Endlagerung" von Atommüll geht ?

Die Wurzel liegt im Geld. Wenn dir eine Karriere winkt, ein Häusschen...oder ein Projekt Millionen verspricht, setzt mensch sich schon mal gerne über irgendwelche Bedenken hinweg.

Und : Menschen sind im Verhalten oft natürlicher als sie sich wünschen würden :mrgreen:
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von devurandom »

Topas hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben:Deine Gedanken sind wirr und unzusammenhaengend, ich sehe keinerlei "Logik" drin. Ueber die "boshafte" Natur der Menschen gibt es schon genug Abhandlungen. Nix neues dabei.
Na vielleicht leigt es daran, dass du dich mit diesem Thema nicht intensiver befasst hast, und deshalb bestimmte Zusammenhänge dir Zusammenhaltslos vorkommen ?
was fuer ein Thema denn eigentlich. :roll: :roll: :lol: Ich find's halt witzig, wie Du Dinge zusammenreihst, die Du "schlimm" findest, und das oft ohne Zusammenhaenge oder Einleitung.
devurandom hat geschrieben:Wer sagt dass der Mensch "mit" der Natur leben muss? Der Ansatz, mit der Technologie die Natur zu erobern ist nicht falsch. Die menschliche entwicklung hat die Grenzen von allen bisher natuerlich gegebenen gesprengt. Um diese Entwicklung weiter zu halten, muss man einige nauterliche Mechanismen ausser Kraft setzen, was dem Menschen bisher mit z.B. Urbanisierung und Domestizierung wilder Tiere, auch durchaus gelungen ist. Das mit dem "mit Natur im Einklang leben" ist gefuehlsduselige Oeko-Esoterik aus einer Wohlstandsgesellschaft.
Sagen tuts keiner. Sollte aber jedem logischerweise bewusst sein,
Warum? Die Natur ist toll, die Natur hat jahrtausendlang Pest, Cholera, Grippeviren aller Art gegen die menschliche Siedlung geworfen, mit Duerre, Flut, Stuerme die Infrastruktur der Menschen zwecks Wohnen und Nahrungsproduktion vernichtet. Warum sollen wir nicht mittel und Wege einsetzen, um unsere Interesse zu verteidigen? Der Mensch ist eine unnatuerliche Erscheinung und wird entspr. von der Natur bekaempft, was ist daran so schwer zu verstehen?
wenn mensch sich unser Klima anschaut, die Tschernobylgeschädigten, die vielen vielen Tiere, die es einmal gab, u.s.w.
Das ist eben was ich meine, Du reimst Dinge zusammen, die Du "schlimm" findest, ohne einen Zusammenhang herzustellen. Sorry, das hinterlaesst einen echt wirren Eindruck. Was Tschrnobyl und Artensterben zu tun hat, will mir einfach nicht einleuchten. Tierarten kommen und gehen, war schon ohne Menschen so, mag sein, dass der Mensch den Prozess beschleunigt hat, so what? Das einzige schade dran, ist das evtl. fuer Menschen nuetzliche Tierarten ungenutzt verschwinden.
Natürlich steht demgegenüber der unendliche Fortschrittsglaube gegenüber. Was die Menschen bisher mit ihrer Eroberung nicht nur erreicht sondern auch angerichtet haben.....Der Mensch vergisst im wahrsten Sinne des Wortes, dass er derzeit von der Natur abhängig ist. Daran ändern derzeit auch die tollsten Innovationen nichts.
Niemand sagt dass der Mensch sich von seinem Umfeld abkoppeln kann, Angesichts der Beduerfnisse der Nahrungsbeschaffung und territorialen Anspruch ist das schon kaum machbar. Man kann aber die schaedliche Wirkungen des Umfelds eindaemmen. Dabei geht man sicher Irrwege (DDT, Asbest fallen mir spontan als Beispiele ein), wenn man aber nur "back to the nature" als Leitspruch hat, haette der Mensch gleich auf dem Baum bleiben koennen.
Zu den natürlichen Mechanismen : Dein Beispiel mit den gefährlichen Tieren ist eine sehr normative Sicht. "Wild" - ist eine Sache des Blickwinkels. Aus der ( vermutlichen ) Sicht der Gegenseite ( also der Natur ) sind wir Menschen die "Wilden", die alles zerstören und eine Bedrohung darstellen. Wer hat denn nun Recht ?
haeh?
Von welcher Entwicklung sprichst du ? Auch der negativen ?
Entwicklung ist Entwicklung. Der Mensch, ja sehr wahrscheinlich keine andere Art, hat noch niemals eine solche Population mit (jedenfalls zum Teil) derartig hoher Lebenserwartung und niedriger Kindersterberate wie heute erreicht.
Es geht sich hier weniger um Ökopolemik einer Wohlstandsgesellschaft ( Deine Aussagen könnte ich jetzt genau so gut also blinder Fortschrittsglaube abstempeln ),
Wie gesagt: Haette man nicht daran geglaubt, dass man was erreichen kann, haette der Mensch gleich auf dem Baum bleiben koennen. Die Entscheidung, Fleisch zu fressen hat unserem Vorfahren und uns grosse Hirnkapazitaet ermoeglicht, die sollte man vielleicht auch mal nutzen.
sondern vielmehr darum, dass das derzeitige Handeln und Tun der Menschheit mit ihrem derzeit begrenzten Ressourcen und Lebenraum auf Dauer nicht gut geht. Wo sind denn zB die Minister und wie sie alle heissen, die ihre Unterschrift unter dem Bau von Atomanlagen gesetzt haben, wenns um die "Endlagerung" von Atommüll geht ?
Ich persoenlich befuerworte schon immer die friedliche Nutzung der Atomenergie. Endlager ist ein Problem, ja, aber kein unloesbares Problem. Bessere Ausbeutung oder gar extraterristische Lagerstaette sind z.B. keine Amenmaerchen. Eine Energiewirtschaft rein aus "Wind, Sonne und Wasser" dagegen aber schon. Wenn wir eines Tages Fusion beherrschen sollten und die Kraft der Sonne direkt auf der Erde nutzen koennen, sind wir erstmal ein gewaltiges Resourceproblem los. Die Innovation dazu wird aber vorraussichtlich, so naturwissenschaftlich ungebildet, oekoversessen und technologiefeindlich wie ein grosser Teil der deutschen Bevoelkerung heute nun mal ist, wohl nicht mehr aus Deutschland kommen.
Die Wurzel liegt im Geld. Wenn dir eine Karriere winkt, ein Häusschen...oder ein Projekt Millionen verspricht, setzt mensch sich schon mal gerne über irgendwelche Bedenken hinweg.
Haeh?

Gruss
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von mistervac »

ich muss, passend zum jetzigen Stand der Diskussion einen netten, sarkastischen Witz loswerden :

Es trreffen sich zwei Planeten im Weltall.

Sagt der eine zum anderen :

"Mann Kumpel, Du siehst aber sch....... aus, was fehlt Dir denn ??"

Darauf der andere :

" ich kann Dir sagen, ich hab HOMO SAPIENS ! "

Darauf er Erste :

"Kenn ich. Ist eklig. Geht aber schnell vorbei"
mistervac, seit seiner Kindheit Chinafan, heute seine Träume lebend
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Re: neues Gesetzt zum verbot von Hundeverzehr

Beitrag von incues »

mistervac hat geschrieben:ich muss, passend zum jetzigen Stand der Diskussion einen netten, sarkastischen Witz loswerden :

Es trreffen sich zwei Planeten im Weltall.

Sagt der eine zum anderen :

"Mann Kumpel, Du siehst aber sch....... aus, was fehlt Dir denn ??"

Darauf der andere :

" ich kann Dir sagen, ich hab HOMO SAPIENS ! "

Darauf er Erste :

"Kenn ich. Ist eklig. Geht aber schnell vorbei"
wer weiß schon wieviel wahrheit da dran is...
Irgendwie lebt ein Großteil der Menschen ja auch wie Parasiten.
我的寵物龍可以噴火
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