Tiere brauchen diese Einsicht gar nicht zu haben, weil sie schlicht nicht böse oder gut handeln.jjflash hat geschrieben:Zu der Frage, ob der Mensch ein Tier ist oder nicht, würde ich sagen, dass die religiös (zumindest christlich) motivierte Unterscheidung wohl v. a. darauf beruht, dass Tiere nicht die nötige Einsicht haben, Gut und Böse zunterscheiden, der Mensch dagegen schon ...
Der Mensch hat diese Einsicht - handelt dieser aber oft genug zuwider.
Extrembeispiel: Krieg = Rivierkampf = tierisches Verhalten.
Dann kanns (dies bezüglich) mit der Intelligenz nicht allzu weit her sein, wenn Du damit humanitäres Handeln meinst.jjflash hat geschrieben:der Unterschied also wohl eher wegen eines unterschiedlichen Intelligenzniveaus von Mensch und Tier gemacht wird.
Deshalb aber nicht de facto besser oder hervor gehoben - s.o.jjflash hat geschrieben:In meinen Augen würde sich hier aber nicht ändern, wenn der Mensch auch zum Oberbegriff "Tiere" gezählt würde, denn dann wäre der Mensch eben als das intelligenteste Tier von Gott privilegiert.
Kriegerisches Verhalten gegenüber seiner eigenen Art hat nichts mit kultureller Entwicklung zu tun - vielmehr ist es instinktives Verhalten, welches dank der High Tec zur Perfektionierung der Kriegsführung geführt hat.jjflash hat geschrieben:Andererseits ist aber auch zu sagen, dass kein höherentwickeltes Lebewesen eine so rasante kulturelle Entwicklung durchgemacht hat wie der Mensch, der sich vom instinktgesteuerten zu einem rational denkenden, vergeistigten Wesen weiterentwickelt hat.
Sagt Dir der Spruch Der Krieg ist der Vater aller Dinge was?
Sorry - aber die Menschen sind nach wie vor in wesentlichen Verhaltensmustern instingktgesteuerter, als sie es wahrhaben wollen.
Die Evolution von mehreren Mio. Jahren lässt sich nicht durch einige tausend Jahre Philosophie und Religion abschütteln.
Wie ich schon mal schrieb: Da ist noch ein weiter Weg zu gehen.
