Sprachunterrciht in China geben

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cyqurayte
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Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von cyqurayte »

Ich hab zwar schon ein bisschen nach Threads gesucht und gegoogled, aber noch nciht wirklich passendes gefunden.

Also, meine Freundin wuerde ab April gerne fuer drei Monate in China Unterricht geben. Am liebsten Franzoesisch oder Englisch, in den Faechern hat sie naemlich bereits ein Staatsexamen gemacht - nur das Referendariat, um in Deutschland unterrichten zu duerfen, hat sie noch nicht.
Sie wuerde auch am liebsten nicht in eine grosse Stadt, sondern eher so im "Hinterland", zb in Yunnan in der Naehe vom Lugusee.
Schon sehr spezielle Wuensche, aber die Bezahlung sollte auch nur fuer den Lebensunterhalt und vielleicht ein paar Ausfluege durch China reichen. Wir haben schon mal nach Organisationen geguckt, da bekommt man alles organisiert, aber die sind im guenstigsten Fall auch bei 1600 € fuer 13 Wochen fuer ein Volontariat, ziemlich heftig, finde ich.

Ich hab allerdings schon in einem Thread gelesen....

http://forum.chinaseite.de/ftopic6459-0.html

... dass man zb als Englischlehrer praktisch auf der Strasse angestellt werden kann.
Nur haben wir nicht den blassesten Schimmer, wie wir an eine solche Stelle von Deutschland aus kommen sollten, geschweige denn, wie sicher das ist, ob es bis April nicht zu kurzfristig ist und wie wir uebrhaupt vorgehen sollten, bzw. sie.

Vielleicht habt ihr ja gleich einen guten Rat parat oder zumindest ein paar seh nuetliche LInks, auch wenn es um Stellen nicht am Wunschort geht :-)

Danke schonmal,

Michael
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HK_Yan
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von HK_Yan »

Falsches Forum. http://www.eslcafe.com" target="_blank und ähnliche Foren sind für das Thema deutlich besser.
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Hendrik
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von Hendrik »

Also Lugusee ist nun wirklich mitten im Wald. Dort wird man keine reichen Manager finden, die 10 bis 20 Euro pro Stunde Einzelunterricht für ihre Kinder ausgeben.

0,5 Euro Stundenlohn sehe ich als realisitsch dort, wenn sich überhaupt jemand findet, der Zeit hat zum English lernen. Die sind dort alle mit Reis ernten beschäftigt.
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von ingo_001 »

Sehe das ähnlich.

1. ist Englisch (wie bei uns auch) Teil des
Grundschulunterrichts. Und mehr wird dort auch nicht verlangt werden.
Das Interesse an Französischunterricht schätze ich in der chinesichen "Pampa" noch geringer ein.

2. dürfte, wie Hendrik schon schrieb, die Nachfrage nach weiterführenden Englischunterricht eher rar sein.
Die Wahrscheinlichkeit - analog dazu - dass man z.B. als Chinesischlehrer Interessenten in Kamen-Metlar findest, ist ähnlich "erfolgversprechend".

Es ist wie überall: Dienstleistungen werden nur dort nachgefragt, wo auch potentielle Interessenten sind - nicht dort, wo der Anbieter sie unters Volk bringen will - schon gar nicht unter den gegebenen Umständen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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bossel
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von bossel »

cyqurayte hat geschrieben:... dass man zb als Englischlehrer praktisch auf der Strasse angestellt werden kann.
Nicht im Hinterland, eher in den Metropolen. Mir ist das aber sowieso noch nie passiert, auch nicht in GZ. Außerdem dürfte es sich dabei um eher halbseidene Sprachschulen handeln, bei denen man höllisch aufpassen muß. Sonst endet man wie unser RT als Schwarzarbeiter.

Das Hinterland ist, was die Bezahlung angeht, sowieso anscheinend nicht so toll. Habe mir auch schonmal überlegt, einen Job in Yunnan anzunehmen (schöne Landschaft, angenehmes Klima), aber als ich die Gehaltsvorstellungen sah, habe ich es mir anders überlegt.
Pinyin
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von Pinyin »

Englischunterricht zu geben ist in China nicht ein großes Problem. War Ende letzter Woche im Starbucks und habe nach einem 2 minütigen Gespräch ein Angebot bekommen Englisch zu unterrichten...

Habe die Visitenkarte aber vor 2 Tagen weitergegeben, da ich im Moment kein Interesse haben. Hmmm... wenn also wirklich bei deiner Freundin Interesse bestehen sollte in Qingdao zu arbeiten, kann ich sicher noch die Kontaktdaten dieser Schule organisieren. Dann mir bitte eine PN schicken. Muss aber dazu sagen, dass die Leiterin der Schule nicht mein Fall war... Sie meinte mein th würde nicht amerikanisch klingen (wollte wohl den Preis für die Stunden drücken) und dann habe ich ihr gesagt, dass sie sich dann jemand anderes suchen soll... Sie hat mich dann aber trotzdem noch ein paar Mal gebeten, dass ich mich doch mal bei ihr melden soll (ist wohl auf der Suche nach LehrerInnen).
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RoyalTramp
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von RoyalTramp »

Wa? Das "th" klang nicht "amerikanisch"? Ich dachte es sei das "r"! :shock:

Ansonsten: Auch in Hangzhou hatte man mich mal vor 5 Jahren für eine englische Sprachschule von der Straße weggecastet...war auch nur für 6 Monate...2 Stunden pro Woche und mit englischen Sprachanfängern (6 bis 9 Jahren) als Assistenzlehrer mit viel Gesang und Spiel. Es ist also wirklich nicht so unglaublich, wie es klingen mag: Das von der Straße "wegcasten" gibt es durchaus...verstärkt im Umfeld von Universitäten und da vorallem vor den Auslandsstudentenwohnheimen wenn das neue Semester beginnt. Da belagern dann solche "Headhunter" im Auftrage diverser Sprachschulen die Wohnheime der Auslandsstudenten regelrecht. ^^

Aber natürlich ist das jetzt keine Garantie, dass es auch immer so klappt. So bin ich jetzt wieder seit fast 3 Jahren in China, bin aber in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal angesprochen worden, ob ich irgendwo Englisch unterrichten würde wollen. Allerdings...wenn man hier bei privaten Sprachschulen von sich aus anfragt, scheint insbesondere für das Englische immer Bedarf an Teilzeitlehrern da zu sein (hohe Fluktuation im Lehrpersonal), aber da muss man dann selber aktiv werden und zu den Schulen gehen und vorstellig werden und nicht darauf warten, dass die zu dir bzw. deiner Freundin kommen.

Ach...wie auch schon die anderen vorher meinten: Das gilt auch nur für größere Städte...in der Provinz auf dem Land im Dorf...keine Ahnung, wie da die Chancen stehen und wie man überhaupt an so eine Stelle kommt.

In einem Punkt möchte ich übrigens @ Bossel ergänzen: So schlecht ist die Bezahlung auf dem Land mitunter nicht. Vorteil: Sehr günstige Lebenhaltungskosten, so dass auch bei geringerem Lohn durchaus mehr übrig bleiben kann. Nachteil Großstadt: Große Auswahl an potentiellen ausländischen Lehrern, daher können trotz teilweise hoher Lebenshaltungskosten die Löhne für die Lehrer in großen Städten mitunter tiefst gehalten werden, da sich schon irgendein Ausländer findet, der auch für wenig Geld den Job machen würde.
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von cyqurayte »

Wie hoch sind denn die Lebenserhaltungskosten auf dem Land und wie hoch in der Stadt, wenn man von Studentenanspruechen ausgeht (in Euro)?

Es gibt auch noch eine Alternative, die eher in Richtung Entwicklungshilfe geht. Und zwar ein von TravelWorks organisiertes Angebot:

http://www.travelworks.de/freiwilligenarbeit-china.html" target="_blank

Das ist ehrenamtlich und kostet noch einiges dazu. Meine Freundin wuerde das machen, nur sind ihr die Kosten fuer 13 Wochen etwas zu hoch. Ein niedriges Gehalt auf dem Land wuerde sie nicht abschrecken.

Es geht eigentlich nur darum, dass sie einfach in laendlicher Gegend drei Monate als Lehrer arbeiten kann, egal, ob sie Gehalt bekommt oder nicht. Die Lebenserhaltungskosten koennten wir auch selber aufbringen. Das Problem ist eher die Organisation der Reise. Dass sie da hingehen kann, um zu arbeiten, mit Arbeitserlaubnis, dass sie eine Unterkunft und was zu Essen hat und vor allem auch darauf zaehlen kann, dass das alles einigermassen funktioniert.
Waere eigentlich eine Gastfamilie empfehlenswert oder eher etwas anderes?

Gibt es nicht zufaellig sowas wie Gesuche nach ehrenamtlichen Sprachlehrern fuer Kinder in Yunnan?

Wie gesagt, es geht nicht um die Bezahlung, sondern darum, dass sie da hingehen und direkt unterrichten kann.

Im Grunde wollen wir einfach die hohen Gebuehren der Organisationen vermeiden.

Vll oeffne ich nochmal einen Thread, mit "ehrenamtlich" im Titel.
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Hendrik
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von Hendrik »

Das Angebot ist lächerlich und eine Abzocke wie ich finde...
travelworks hat geschrieben: Als Volontär haben Sie die Möglichkeit, an Schulen in und um Shanghai zu unterrichten,
travelworks hat geschrieben: Verdiene ich Geld während der Projektarbeit?

Nein, es handelt sich um Freiwilligenarbeit! Das heißt Sie unterstützen mit Ihrer Arbeit hilfsbedürftige Menschen oder fördern Projekte, die zum Teil gerade genug Geld haben, um die notwendigen Ausgaben zu decken. Erwarten Sie also bitte keine finanzielle Entlohnung für Ihre Arbeit, sondern sehen Sie es als tolle Chance wertvolle Erfahrungen für Ihr Leben zu sammeln.
Wer in und um Shanghai unterrichtet, kann problemlos einen guten Lohn verlangen. Royal Tramp kann sicher ein paar Worte zum Lohnniveau in SH sagen. Wenn Du Privatunterricht in SH gibst sind auch Löhne jenseits von 30 Euro die Stunde möglich, die muss man aber erst vor Ort selber finden.

Entweder ihr meldet Euch direkt bei echten NGOs, oder ihr gebt halt entlohnten Unterricht in SH oder einer anderen Großstadt. Aber in SH als Voluntär, das ist so wie wenn man den armen Kindern in und um Frankfurt am Main auf eigenen Kosten Englischunterricht gibt.

Auch folgenden Abschnitt sollte man sich mal sehr gut durch den Kopf gehen lassen, denn er sagt viel über die Qualität der Organisation aus! Eine Schule sollte im Normalfall standartisiertes Lehrmaterial vorhalten. Das stinkt gewaltig.
travelworks hat geschrieben:Außerdem sollten Sie sich vor der Abreise Gedanken darüber machen wie Sie den Unterricht gestalten könnten und was für Lernmittel Sie nutzen könnten. Sie könnten z.B. englische Lieder oder Zeitungsausschnitte erarbeiten.
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cyqurayte
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von cyqurayte »

Ok, aber sie will ja gar nicht nach Schanghei, sondern in die Walachei ;-)
Man kann sich aussuchen, ob man in Schanghei oder nach Szezuan will.

Und es geht nicht ums Geld, sondern, um dort zu unterrichen. Wenn man freiwillig arbeitet, abgesehn von einer zur Verfuegung gestellten Unterkunft, dann ist es vielleicht einfacher, auch ein Angebot in Yunnan zu finden. Ein Lehrer, der umsonst arbeitet, kann doch nur willkommen sein, oder?

Welche NGO ist denn zu empfehlen?
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Hendrik
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von Hendrik »

Es macht keinen Sinn, dass die Kosten für SH und Sichuan die gleichen sind bei gleicher Dauer. Übrigens wird auf der Webseite nirgends erwähnt wo in Sichuan. Wenn es in Chengdu ist (eine sehr schöne Stadt), dann wird man dabei kein Walachaigefühl bekommen.

Das Finden von vertrauenswürdigen NGOs dürfte nicht gerade leicht sein in China. Vielleicht sollte man sich direkt an internationale Hilfsorganisationen per Email melden? Auch in China versickern Spenden an NGOs in diversen Penthouses in der Londoner Innenstadt.

Ich habe das Gefühl Du und Deine Freundin, Ihr seid da beim Thema noch sehr blauäugig. Ich würde sogar die Unterstellung aufstellen: Wenn Ihr das Travelworks Angebot macht, dann landet Ihr in Schulen, bei denen manche Mitarbeiter bezahlt werden mit einem guten Lohn, während Ihr die exakt selbe Arbeit ohne Geld macht. Und das wird einen dann doch nachdenklich stimmen.

hier noch ein interesanntes Zitat von Travelworks:
travelworks hat geschrieben: Besonderheiten: Die Schulen sind in den chinesischen Sommerferien von Juli bis August geschlossen.
Echte NGOs machen keine Sommerferien, nur offizielle Schulen machen Ferien. Kinder von total armen Eltern, bzw ohne Eltern machen keinen Urlaub im Sommer.
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cyqurayte
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von cyqurayte »

Ja, wir sind noch sehr blauaeugig, das gebe ich gerne zu. Daher ist TravelWorks ja auch so verlockend fuer uns.

Sich direkt an internationale Hilfsorganisationen zu wenden, klingt gut, aber an welche? Unicef? Wir haben keine Ahnung, wie wir das angehen sollen!

Spenden wollen wir auch nichts, in diesem Fall wollen wir ja selber helfen.
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von bossel »

cyqurayte hat geschrieben:Wie hoch sind denn die Lebenserhaltungskosten auf dem Land und wie hoch in der Stadt, wenn man von Studentenanspruechen ausgeht (in Euro)?
Kann man nicht sagen. Kommt doch immer auf die eigenen Ansprüche & Umstände an. Wenn man eine Unterkunft gestellt bekommt, kann man gut mit 500 RMB (ca. 50 Euro) auskommen. Wer häufig in Clubs & Restaurants geht, braucht natürlich ein Vielfaches davon.

cyqurayte hat geschrieben:Und es geht nicht ums Geld, sondern, um dort zu unterrichen. Wenn man freiwillig arbeitet, abgesehn von einer zur Verfuegung gestellten Unterkunft, dann ist es vielleicht einfacher, auch ein Angebot in Yunnan zu finden. Ein Lehrer, der umsonst arbeitet, kann doch nur willkommen sein, oder?
Wer sich ausnutzen lassen will, ist selber schuld. Naja, wenn Ihr Glück habt, findet Ihr wirklich eine Organisation, die sich auf Non-Profit-Basis um die Ausbildung ärmerer Schichten bemüht. Ich kenne aber leider keine.
Wenn, dann werdet Ihr vermutlich am ehesten eine finden, wenn Ihr im englischsprachigen Web sucht.



RoyalTramp hat geschrieben:In einem Punkt möchte ich übrigens @ Bossel ergänzen: So schlecht ist die Bezahlung auf dem Land mitunter nicht.
So schlecht natürlich nicht, aber ich habe halt so meine Grenzen. Für weniger als 5000 arbeite ich nicht. & was ich in Yunnan gesehen habe, war meistens so 4000-4500.
Vorteil: Sehr günstige Lebenhaltungskosten
Sofern man an einer staatlichen Schule unterrichtet, kriegt man fg eine Wohnung gestellt. Also sind die Unterschiede in den Lebenshaltungskosten verhältnismäßig gering. & wenn man sich zumindest teilweise westlich ernähren will, kann's in Großstädten sogar günstiger sein.
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von RoyalTramp »

Das stimmt: Eis aus dem Gefrierschrank ist in Shanghai günstiger als in Zhangjiajie. Mit den Lebenshaltungskosten meinte ich Ausgaben, die über Miete etc. hinausgehen, denn Dinge wie Zimmer oder ähnliches werden ja sehr häufig auch von der Schule/Organisation kostenlos gestellt. Und ob man dann 4500 RMB an einer Uni in Shanghai oder in Zhangjiajie verdient...da gibt es dann schon Unterschiede...alleine wenn man mal aus der Not heraus mit dem Taxi fahren muss...in Zhangjiajie beginnt der Taxameter bei 3 RMB in Shanghai bei 12 RMB. Was ich sagen will: Gleiches Gehalt bedeutet auf dem Land in der Regel mehr an Plus, als in einer Großsstadt aus meiner subjektiven Erfahrung heraus.
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Re: Sprachunterrciht in China geben

Beitrag von bossel »

RoyalTramp hat geschrieben:Das stimmt: Eis aus dem Gefrierschrank ist in Shanghai günstiger als in Zhangjiajie.
Ich redete von zumindest teilweiser westlicher Ernährung. & zB Aufschnitt ist in den Großstädten meist günstiger (& in größerer Auswahl) als in Kleinstädten. Ähnliches gilt oft für "westliche" Speisen in Restaurants.
Und ob man dann 4500 RMB an einer Uni in Shanghai oder in Zhangjiajie verdient...da gibt es dann schon Unterschiede...alleine wenn man mal aus der Not heraus mit dem Taxi fahren muss...in Zhangjiajie beginnt der Taxameter bei 3 RMB in Shanghai bei 12 RMB.
& auch da kann ich widersprechen. Denn in den Großstädten ist die Wahrscheinlichkeit, mal wirklich ein Taxi nehmen zu müssen, deutlich geringer. In GZ kann man auch mitten in der Nacht noch den Bus nehmen, während zB bei meinem letzten Job in Jiangsu ab 18 Uhr kein ÖPNV mehr verfügbar war.
Was ich sagen will: Gleiches Gehalt bedeutet auf dem Land in der Regel mehr an Plus, als in einer Großsstadt aus meiner subjektiven Erfahrung heraus.
Wie schon erwähnt: Es kommt drauf an...
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