Wir leben jetzt erst seit 1 1/2 Jahren in Shanghai und haben hier keine Freunde oder sonstigen Kontakte und sind von daher weitgehend "unbefleckt". Ja, von daher ist meine Freundin immer noch "landeiig", denn mit dem Übertreten der Stadtgrenze ist aus ihr nicht plötzlich ein völlig anderer, top aufgeklärter, super moderner Mensch geworden.belrain hat geschrieben:Wenn ich das unter deinem Namen richtig lese, lebst du / lebt ihr in Shanghai - "landeiig" in Shanghai?
Ich meine mit Beziehung wirklich etwas Langfristiges als nur für ein oder zwei Monate...Auch hier - wie kommst du darauf das die allermeisten Expats keine Beziehung eingehen, weil sie bereits vergeben sind? Auch hier kann ich nur sagen, aus meinem Bekanntenkreis waren die meisten Expats Single. Moeglicherweise hat der Eine oder Andere eine deuutsche Freundin zu Hause gelassen, aber nur wenige waren verheiratet, als sie herkamen.
Daher: Auf die Verhältnisse kommt es an.Genau. Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefaelscht hast
Ich habe nie geschrieben, dass der Lehrer "verantwortlich" im Sinne von "schuldig" ist. Kannst du nicht lesen? Schau dir bitte ALLE meine Posts durch. Ich habe schon zwei Posts vorher jemanden diese Arbeit abgenommen und ganz genau zitiert, was ich wann wo wie über den Lehrer geschrieben habe. Aber ich kann euch nicht alles vorkauen und ein wenig selber lesen müsst ihr schon. Er war der Auslöser...war nicht unschuldig...und hat gar als Lehrer eine besondere Schuld auf sich genommen, aber ich habe NIE gesagt, er würde DIE Schuld tragen. Was gibt es daran nicht zu verstehen?Ich glaube kaum, dass hier jemand versucht dich zu verarschen oder das Thema zu verharmlosen. Allerdings habe ich den Eindruck das du es auch etwas zu sehr mit aufgebauscht hast. Wenn du von Anfang an geschrieben haettest, was du gehoert hast und das du dazu aufrufen moechtest, dass sich alle entsprechend gegenueber den chinesischen Frauen verhalten sollten - ohne die Wertung dass der Lehrer Verantwortlich ist (naja, jetzt nur noch mitverantwortlich) und ohne die Behauptung ein grosser Teil der Expats waere so etc, dann waere das ganze Thema nach drei Posts erledigt gewesen.
Und deswegen ist deine Einlassung und die der anderen hier für mich ganz persönlich einfach nur eine Verarsche oder aber ihr könnt tatsächlich nicht lesen.
Und nein...das Thema wäre nicht nach 3 Posts durch, denn was hier einige mit ihren Comments an Geisteshaltung in dieser Hinsicht offenbart haben, ist in meinen Augen "brandgefährlich". Man heißt das Spiel mit dem Feuer gut nach dem Motto "Was ist denn schon dabei? Ist doch das Problem der Mädels bzw. der Gesellschaft, wenn sie sich deshalb umbringt." Und das, weil man die Gesellschaft hier nicht versteht, verstehen will und sie immer mit unserer westlichen Wertehaltung vergleicht, um sich damit aus allem hier herauszureden. Ich habe es bereits anderweitig ausgeführt:
Hier in China gelten immer noch gesellschaftliche Normen und Regeln, die sich in vielen Dingen kolossal von denen unterscheiden, die wir bei uns im Westen gewohnt sind. Was im Westen als normal oder okay betrachtet wird, wird hier in China eben mitunter noch lange nicht als normal oder okay betrachtet (und man kann einfach nicht hergehen und sagen, die Normen sind scheiße, die Normen sind gut...das wäre Ethnozentrismus pur). Man stößt hier schon sehr früh an gewisse moralischen Grenzen, die bei uns schon lange nicht mehr existieren. Und das sollte jeder wissen, der hier nach China kommt, um hier zu arbeiten, zu leben oder zu studieren. Das verlange ich einfach! Und diese Forderung richtet sich insbesondere an die von mir und den anderen hier so scharf verurteilten Expats, NICHT an alle Expats, denn die Expats, die noch gescheit im Kopf sind, die werden sich im Vorfeld aus Selbstverantwortlichkeit mit China bereits befasst haben, das unterstelle ich einfach, und von daher im Groben wissen, was hier ein No-Go ist. Nein, es geht mir und anderen hier um eine kleine, aber nicht ganz zu vernachlässigende Gruppe von diesen kleinen miesen Wichtigtuern, die meinen hier ihre Show abfeiern zu können.


