Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
earleyalgorithmus
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von earleyalgorithmus »

äh, China als modernes Land ist gar nicht so gut wie jede positive Vorstellung, das ist Wahrheit, die ich als chinesischer Student nicht einmal negieren kann und will. Warum? Die Modernisierung geht mit dem korrupten Regime zusammen kaputt und kaputt.

Aber China, seine alte Dinge, doch nur solche, die in erster Linie noch gut aufbewahrt werden und glücklich nicht von solchen Kommunisten verdorben werden, können auch etwas anbieten.

Und was ich 100prozentig versichern kann, ist dass die chinesischen lokalen Leute so freundlicher zu Ausländern sind wahrscheinlich als alle anderen Leute auf der Welt. Aha.
b-a
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von b-a »

chinese-owl hat geschrieben:Wie teuer wäre denn etwa eine günstige Erstereindruck/Kennenlernvariante mit Flug und Drum und Dran?
Erkundige Dich mal nach den Organisationen, die kostenlose oder vergünstigte Auslandsjahre für Schüler vermitteln.

Ich habe mal auf die Schnelle einen Link zusammengegoogelt, China kommt dort auch vor. Wahrscheinlich findet man auf den einschlägigen Schüler-Sites viel mehr.

Auf jeden Fall mußt Du so früh wie möglich anfangen, Dich darum zu bemühen. Falls Du jetzt in Klasse 10 gehst, ist es wahrscheinlich nicht zu früh.
chinese-owl
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von chinese-owl »

erst mal einen ganz lieben Dank an alle Antworter :D !
Ich bin wirklich nicht der Typ Mensch, der sich von irrationalen Ideen leiten läßt, oder lassen möchte. Aber ich finde es ziemlich gut, dass ihr mich auch vor Negativem warnen möchtet :wink: .
Ich hatte bis vor einem Jahr noch Kontakt zu meiner ehemaligen Chinesischlehrerin, leider brach dieser aus ortsspezifischen gründen ab...
Kennt jemand eine (gute :wink: ) Organisation in Berlin, die sich mit China befasst?^^
Ich such auch die Tage mal im Internet ^^.
Auf jeden Fall mußt Du so früh wie möglich anfangen, Dich darum zu bemühen. Falls Du jetzt in Klasse 10 gehst, ist es wahrscheinlich nicht zu früh.
Und in der elften Klasse, ist es da zu spät?^^
Was Jobs in China angeht, müsstest Du neben Sinologie noch Germanistik und/oder Anglistik studieren, wenn Du sowas wie Sprachunterricht machen willst.
Weiß jemand von euch über die Studienfachwahl gut bescheid, wie viele Unis in Deutschland bieten denn Sinologie als "erstfach" und eventuell Germanistik (oder muss man da Deutsch als Lehramt belegen?) als "nebenfach" an?
Chinesischlehrer haben die selber :)
das konnte ich mir schon denken :wink:, aber im sozialpädagogischen Bereich, wird man da wirklich nur mit einem Deutsch-Studium/Lehramtserfahrungen angenommen?

liebe Grüße, Lea
chinese-owl
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von chinese-owl »

noch ein Problem was hinzu kommt bei mir ist die Tatsache, dass ich im letzen Jahrgang bin, der 13 Jahre Abi absolviert....; mir ist es leider nicht mehr gegönnt, ein Austauschjahr machen zu dürfen.... :(
nur kurz wegen dem YFU-Projekt ...
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von corneta »

chinese-owl hat geschrieben:Kennt jemand eine (gute ) Organisation in Berlin, die sich mit China befasst?^^
Hallo Lea,

hast du es schon mal hier versucht?

Ich hab auch eine Seite zum Thema Schüleraustausch in China gefunden. Die sitzen auch in Berlin.

Du könntest nach dem Abi auch als au pair nach China gehen. Ein bisschen von der großen weiten Welt kennenzulernen, bevor man studiert, kann nicht schaden. Eine Alternative wäre auch ein freiwilliges soziales Jahr.
Es gibt tausend Möglichkeiten, du wirst schon was finden.

Grüße corneta.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von heinzi »

Also das mit dem sozialen Jahr gefällt mir.
Du bist ein Jahr in China, hast den ganzen Tag mit Chinesen zu tun, lernst die Sprache und tust was Nützliches. Du brauchst niemandem dankbar zu sein, dass Du dort sein darst...
Und bis dahin lernst Du am Besten perfekt Englisch; das nützt Dir auch beim Abi.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von aquadraht »

Kraken hat geschrieben:..
Kraken, ich zweifle, dass Du den Stand der deutschen Sinologie kennst und beurteilen kannst. Wohlgemerkt, ich habe das nicht studiert, aber ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung, und habe die Veröffentlichungen der entsprechenden Lehrstühle etwa in Berlin, Erlangen und Düsseldorf angeschaut und kann nur sagen, was Du behauptest, stärkt das Vorurteil über ungebildete BWLer.

Deutsche Sinologen wie etwa Andreas Guder, der jetzt in Berlin lehrt und dessen Veröffentlichungen ich sehr schätze, waren jahrelang in China an Universitäten, und gerade Guders Forschungen über Sinographemrezeption bei Europäern haben auch die chinesische Didaktik des Chinesischen als Fremdsprache ausserhalb des CJK-Bereichs stark beeinflusst.

Natürlich ist ein sprachwissenschaftliches Studium etwas anderes als Chinesischreden auf der Strasse. Und es gibt neben der sprachwissenschaftlichen und sprachgeschichtlichen Orientierung im Sinologiestudium auch ausgesprochen praxisbezogene Richtungen, sowohl in Richtung Medien, Kommunikation, Pädagogik, Übersetzung als auch und natürlich Wirtschaft.

Wer Sinologie studieren will, sollte natürlich in die Studienberatung des Fachbereichs gehen und dort klären, was ihn interessiert und was verlangt wird und zu erwarten ist. Generell würde ich jedem intelligenten und nicht nur "praktisch interessierten" Menschen dringend von einer sechssemestrigen Bachelor-Tretmühle abraten. Das ist in der Tat meist geist- und nervtötend, wenn man Studium nicht bloss als Mittel zum Karrierezweck betrachtet.

Das Land kennenlernen sollte man unbedingt. Die Idee eines sozialen Jahres finde ich auch nicht so verkehrt, falls man so etwas machen möchte.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von ingo_001 »

aquadraht hat geschrieben:Das Land kennenlernen sollte man unbedingt. Die Idee eines sozialen Jahres finde ich auch nicht so verkehrt, falls man so etwas machen möchte.
Da werd ich ja noch im Nachhinein neidisch, schade, dass es das zu meiner Zeit nicht gegeben hat :wink:
Wenns geht, sollte sie das unbebingt machen.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von b-a »

chinese-owl hat geschrieben:Kennt jemand eine (gute :wink: ) Organisation in Berlin, die sich mit China befasst?^^
www.city-vhs.de
Auf jeden Fall mußt Du so früh wie möglich anfangen, Dich darum zu bemühen. Falls Du jetzt in Klasse 10 gehst, ist es wahrscheinlich nicht zu früh.
Und in der elften Klasse, ist es da zu spät?^^
Erkundige Dich halt. Es geht AFAIK nach dem Geburtsdatum. Ein freiwilliges soziales Jahr nach dem Abi kommt sicher auch in Frage.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von heinzi »

Ja, Kraken, Du hast nicht unrecht. Aber dieses Fachschaftswissen, das Du bemängeltst ist nicht nur auf Sinologie beschränkt. Auch und zum Beispiel in den Wirtschaftswissenschaften gibt es immer mehr Leute, die noch nie das Leben erlebt haben aber schlaue Expertisen loslasse.Jedenfalls ist Lebensferne oder wie Du es nennst Fachschaftswissen nicht besonders hilfreich und ein längerer Aufenthalt in China sicher mehr wert.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von chinese-owl »

ich muss sagen, ich bin sehr erstaunt aber auch etwas peinlich berührt, wie sehr durch mein eröffnetes Thema Diskusionen enstehen ^^. Ich denke, dass grundsätzlich jeder für sich selbst entscheiden muss, was er macht und wie er es macht. Und wenn diese Entscheidungen, die auf den eigenen Wegen gefällt werden müssen, falsch waren, ist es sicherlich schon in gewisser Weise ärgerlich. Andererseits finde ich es sehr gut, dass es kein Rezept für das perfekte Leben in China oder eine Anleitung für das perfekte Studium und den perfekten Job gibt. Ansonsten würde jeder Mensch sicherlich so ähnlich handeln, dass man gar nicht mehr die Möglichkeit findet, durch Individualität hervorzustechen und sich nicht mit unzähligen anderen Menschen um seinen Lebensweg kämpfen muss :)!

...
ich muss sagen, dass ein FSJ mich extrem interessieren würde!!! :) Ich bin sehr kulturinteressiert und kann mir sehr gut vorstellen, im sozialen Bereich zu helfen! :)

Über weitere Beiträge freue ich mich immer sehr ;).

Liebe Grüße, Lea (chinese-owl)
robbe
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von robbe »

Noch mal zu dem Studium: Es gibt die klassische Sinologie und dann gibt es auch noch diese "Regionalstudien China", die etwas "moderner" aufgebaut sind. Bei beidne lernt man das moderne Mandarin, bei Sinologie noch irgendwas klassisches, vorrevolutionäres (weiß ich nicht so genau), sowie oft Kunst- und Literaturgeschichte. Bei Regionalstudien China geht das alles mehr Richtung Politik, Wirtschaft und Geschichte (was bei Sinologie auch nicht komplett fehlt, aber nicht so ausführlich ist).
Dabei finde ich es schon erstauntlich, dass manche Unis kein Ausstauschsemester für China planen... Gehört meiner Meinung einfach dazu, wenn man eine Sprache und Kultur studieren möchte. Ist sicherlich auch für die Studierenden interessanter.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von Topas »

Letztendlich kann jeder/jede hier dir Erfahrungen aus eigenen oder beobachteten Sitautionen und Entscheidungsprozessen wiedergeben.

Ich kann dir auch letztendlich nur meine persönlichen Erfahrungen aus dem Studium wiedergeben. Was du letztendlich draus machst, must du wissen. Wenn du allerdings auf nummer sicher gehen willst, mit Traumberuf China + Kultur wirst du langfristig nicht um wirtschaftliche Themen herumkommen. Warum ? Weil es gibt viele die dort hinwollen, aber nur die mit besten Vorraussetzungen werden genommen.

Naja, viel Erfolg wünsch ich dir.

Topas
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von Linnea »

robbe hat geschrieben:Dabei finde ich es schon erstauntlich, dass manche Unis kein Ausstauschsemester für China planen... Gehört meiner Meinung einfach dazu, wenn man eine Sprache und Kultur studieren möchte. Ist sicherlich auch für die Studierenden interessanter.
Ich finde es eher erstaunlich erschreckend, dass immer mehr Universitäten dazu tendieren ihre Studenten semesterweise ins Ausland zu verfrachten, wo diese dann gemeinsam unter Deutschen in Kursen weilen. Soviel Organisationstalent und Eigenständigkeit sollte man dann doch jedem zutrauen, dass er oder sie sich selbst darum kümmern kann...
aquadraht hat geschrieben: Generell würde ich jedem intelligenten und nicht nur "praktisch interessierten" Menschen dringend von einer sechssemestrigen Bachelor-Tretmühle abraten. Das ist in der Tat meist geist- und nervtötend, wenn man Studium nicht bloss als Mittel zum Karrierezweck betrachtet.
Und wie lautet dein Alternativvorschlag?
Kraken hat geschrieben:aber neuerdings bieten immer mehr Universitäten und Fachhochschulen so genannte Kombinationen zw. Regionalstudiengänge an. Und bei solchen, einem „2-Fach-Bachelor Studiengang“ ähnlichem System, läuft jeder Student Gefahr, zu einem Generalisten ausgebildet zu werden, da die Vermittlung beider Studienfächer zwar breit gefächert aber nicht wirklich intensiv ins Detail geht. Die Gewichtung legt jede Universität selber fest, jedoch rate ich an dieser Stelle nicht - insbesondere bei Kommunikation oder Wirtschaft - zu einem solchem Unding.
Damit hast du nicht unbedingt Unrecht, aber ob es zu Magisterzeiten sooo viel anders gewesen ist, mag mal dahingestellt bleiben. Auch damals gab es Nebenfächer, und je nach Kombination und Motivation hat man vom einen oder anderen entweder kaum etwas gehört, oder letztlich eben drei Hauptfächer studiert.
Kraken hat geschrieben:Sinologie ist mit Sicherheit ein Traumstudium, zumindest für jeden der gewillt ist diesem Fach auch später mit voller Leidenschaft nachzugehen aber nicht weil er sich dadurch später einen Karrierekick erhofft (und davon gibt es eine Menge) weil China in den Medien als unkaputtbarer Riese mit Traumjobs hochgeschaukelt wird, nämlich weil davon nur die Hälfte stimmt.
Sinologie ist immer dann ein Traumstudium, wenn es wirklich das ist was man machen möchte, wenn man eine hohe Frustrationstoleranz besitzt (und das bezieht sich weniger auf die Sprache) und man mit den Durchhängern klarkommt. Denn das Studium relativiert das eigene Chinabild und meist auch das eigene Selbstbild ziemlich gewaltig. Wer damit leben kann während und auch nach dem Studiums noch mehr offene Fragen zu haben als zuvor, wer sich von Rückschlägen nicht schrecken lässt, wer damit klar kommt jahrelang durch die Welt zu tingeln und die eigene Motivation für's Studium und das Hinterher nicht aus einem spontanem Strohfeuer entsprungen sind (Liste an dieser Stelle beliebig erweiterbar), der liegt tendenziell nicht falsch. Aber noch ein paar Jahre weiter gedacht. Sinologie und die Möglichkeiten damit etwas beruflich anfangen zu können bedeuten oft wechselnde Wohnorte, im universitären Bereich eine Einschränkung auf relativ wenige Standorte, und unter Umständen lange Auslandsaufenthalte. Mit Mitte zwanzig werden da unter Umständen langsam noch andere Fragen laut, denen man sich stellen muss. Im besten Fall findet man jemanden, der diesen "Wahnsinn" mitträgt und unterstützt, ansonsten...?
chinese-owl hat geschrieben:Weiß jemand von euch über die Studienfachwahl gut bescheid, wie viele Unis in Deutschland bieten denn Sinologie als "erstfach" und eventuell Germanistik (oder muss man da Deutsch als Lehramt belegen?) als "nebenfach" an?
Da wirst du dich durch die Angebote der Unis quälen müssen. Grundsätzlich ist es so, dass es neben den Kombistudiengängen noch andere gibt, die entweder ein Nebenfach haben, oder komplett nebenfachfrei sind. Ich persönlich finde den alten Rat, neben Sinologie ein Methodenfach zu wählen, nach wie vor gut. Aber das ist Geschmackssache. Wenn du dir ein Dasein als Deutschlehrerin vorstellen kannst, dann kommt für dich vielleicht eher "Deutsch als Fremdsprache" (unter Umständen gibt es auch Kurse, die zusätzlich zum normalen Studium belegt werden können) als Germanistik in Frage.
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Re: Hallo, Lea hätte da ein paar Fragen :)

Beitrag von kafijin »

Hey Lea, also erstmal ich bin auch neu hier im Forum!^^
Und ich wollte dir meine Hilfe in Thema China anbieten was Erfahrung und sowas betrifft, denn ich wohne zurzeit, und für die nächsten 2 Jahre in Tianjin, also solltest du Fragen haben sag einfach bescheid!xD :wink:
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