bossel hat geschrieben:jjflash hat geschrieben:Ich glaube an den christlichen Gott, der übrigens auch von Juden und Muslimen angebetet wird, weil die christliche Lehre für mich am überzeugendsten ist.
Die christliche Lehre? Welche denn? Gibt soviele davon.
Übrigens (nur mal so wahllos ein Beispiel herausgegriffen), wenn's der gleiche Gott ist, warum sieht das Jenseits so unterschiedlich aus? Oder gibt's im christlichen Himmel auch Jungfrauen für die Helden?
Evangelisch.
Das mit den Jungfrauen ist sehr fraglich, denn es können laut einer anderen Übersetzung auch Trauben sein.
Bis auf einige kleine Details ist das Jenseits aber doch gleich.
In keiner anderen Religion liebt Gott die Menschen so, dass sein eigener Sohn dafür am Kreuz sterben musste.
[/quote]
Sohn? ER selbst! Dreieinigkeit oder sowas. (Womit übrigens bewiesen wäre: Gott ist tot!)[/quote]
Dann schlag doch mal die Bibel auf, ehe Du so einen Unsinn verbreitest! Dass Jesus nach 3 Tagen von den Toten auferstanden ist, dürfte allgemein bekannt sein. Ausserdem hast Du noch etwas übersehen: Für den Christen ist der Leib sterblich, aber die Seele nicht. Somit ist der menschliche Leib Jesu gestorben. Seine Seele nicht. Also bitte, wenn schon eine Religion kritisiert wird, sie sei in sich unlogisch, dann bitte auch anhand ihrer Lehre begründen!
Übrigens ist das genau die Logik im Kreisverkehr, wegen der es eigentlich sinnlos (wenn auch manchmal recht unterhaltsam) ist, mit Gläubigen zu diskutieren: Ich glaube, weil ich glaube, weil ich glaube...
Verstehe nicht, warum Du dann überhaupt erst mit Naturgesetzen gekommen bist.
Du hattest mich oben gefragt, warum ich Christ bin. Und das muss man ja mit der Glaubenslehre begründen.
Dieselbe Logik (freilich dann "ich glaube nicht, weil ich nicht glaube...") hat aber auch letztlich der Atheist, da es ja auch nicht möglich ist, zu beweisen, dass es keinen Gott gibt.
Das mit den Naturgesetzen ist nicht nur von mir, das haben berühmte Philosophen wie z.B. Jean Guitton auch vertreten. Ausserdem können die Naturgesetze aus dem von mir oben genannten Grund auch als Indiz für ein göttliches Handeln herangezogen werden. Für mich klingt das griffiger als die Zufallslehre.
@Saiber: Zunächst gilt laut einer weitverbreiteten Meinung nicht Moses, sondern Echnaton als der erste Monotheist.
Und morden konnte und kann man auch für andere Dinge als den religiösen Glauben: Der Holocaust wg. Rassismus/Antisemitismus (6 Mio), die sowjetkommunistischen Völkermorde wg. Ideologiefragen (ca. 100Mio), Maos Untaten aus demselben Grund etc.
Letztlich muss einzig und allein gesagt werden, dass alle diese Morde auf Fanatismus beruhen. Es kann sowohl unter dem Deckmantel einer Religion, einer politischen Ideologie oder einer Weltanschauung etc. passieren. Das alles den Religionen anzulasten ist somit nicht richtig.