Das versteh ich jetzt nicht. Das ist doch genau das, was ich gesagt habe. Er geht davon aus, es gebe Gott. Und das darf er ja. Und er sagt, mit der Frage, was Nichtgläubige nach ihrem Tod erleben, hänge von Gott ab, nicht von ihm. Also ist er außen vor. Hier auf der Erde geht es darum, mit ihnen auszukommen, nicht zu spekulieren, was nach dem Tod geschieht. Das ist doch eher eine "Friedenserklärung" und keine Bedrohung.jadelixx hat geschrieben: Nee, er meinte, es waere Gottes Entscheidung und das ist es nicht. Vielleicht schaffen es Glaeubige ja auch mal, die Entscheidung von Atheisten zu akzeptieren.
Das waere schon mal ein Fortschritt.
gibt es gott ?
Re: gibt es gott ?
Re: gibt es gott ?
So etwas wie einen freien Willen gibt es nicht wirklich.happyfuture hat geschrieben:Korrektur: Gott hat Dir einen freien Willen gegeben, DU entscheidest für Dich, Du lebst die Konsequenzen!Liberator hat geschrieben:Konsequenz: Wenn es einen Gott geben sollte, will er nicht, dass ich an ihn glaube.![]()
Natürlich hat man oft mehrere Handlungsoptionen - aber man hat doch auch immer Präferenzen, sodass doch nur eine Option wirklich in Frage kommt.
Bsp 1: Du willst dir ein T-Shirt kaufen.
Auswahl? Rot oder blau.
-Wenn du lieber rot magst, wirst du immer das rote nehmen.
-Wenn du allerdings irgendwann deinen Schrank schon voller roter Shirts hast, wirst du vielleicht unbedingt das blaue haben wollen. Deine Präferenzen haben sich dann geändert.
-In keinem der beiden Fälle hast du wirklich die Wahl.
Bsp 2: Bundestagswahl:
Du hast die Wahl zwischen x-Parteien
Tatsächlich kommt für dich aber nur die Union in Frage, wie ich meine aus dem entsprechenden Thema hier im Forum schließen zu können
Du hast es schlichtweg aus dem Zusammenhang gerissen -happyfuture hat geschrieben:Korrektur: Damit unterstellst Du, dass Du Gottes Plan kennst, obwohl Du nicht an seine Existenz glaubst.Liberator hat geschrieben:Und würde ich doch an Gott glauben wollen, würde ich seinen göttlichen Plan über den Haufen werfen.
Das ist perfekt paradox - jemand anderer würde sagen: faszinierend!
Im oberen Satz von mir hieß es
;Wenn es einen Gott geben sollte
und wenn dem so sein sollte, sollte dieser Gott schon so etwas wie einen Plan haben.
Wie der dann aussähe ist irrelevant.
Ich sage nicht, das es keinen Gott gibt, nur weil ich nicht an ihn glaube.happyfuture hat geschrieben:Deine Verantwortung (in der Möglichkeitsform) an jemandem abzugeben, der für dich nicht existiert, ist eher schwach - das haben wir auf einer anderen "Spielwiese" Politik jeden Tag.Liberator hat geschrieben: Ich bin Atheist.
Wenn es Gott geben sollte, hat er mich so gemacht, wie ich bin (>>> Atheist!).
Nur weil Du Atheist bist heißt das noch lange nicht, dass es keinen Gott gibt! So wichtig ist Deine persönliche, freie Entscheidung nun auch nicht!
Hoffe, dass einem bekennendem Atheisten nicht zu sehr auf die Füße getreten bin, den Respekt vor der freien Glaubensentscheidung/Ablehnung möchte ich wahren!
Ich sage, dass wenn es einen Gott gibt, was ich nicht völlig ausschließe, dann hat er es als Gott zu verantworten, das ich nicht an ihn glaube.
Ein griechischer Philosoph (Epikur) des Altertums hat es mal etwa so formuliert:
Die Götter interessieren sich nicht für mich- Warum sollte ich mich dann für die Götter interessieren?!
(Hab ich interessanterweise während des Religionsunterrichts an einer katholischen Privatschule gelernt
*edit* Zitate korrigiert
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Re: gibt es gott ?
Also ich habe einen freien Willen ...Liberator hat geschrieben:So etwas wie einen freien Willen gibt es nicht wirklich.
Natürlich hat man oft mehrere Handlungsoptionen - aber man hat doch auch immer Präferenzen, sodass doch nur eine Option wirklich in Frage kommt.
nicht zu verwechseln oder gar gleich zu stellen mit "Entscheidung"
So habe ich entschieden, Dir zu antworten, aus freiem Willen (niemand zwingt mich dazu und ich werde mit den Konsequenzen leben müssen) - nu klar?!
Sorry, das klingt so, als wenn Du "Scheiße" baust und Gott (wenn es ihn für Dich dann doch irgendwie geben sollte da Du das nicht generell ausschließt) dafür verantwortlich machstLiberator hat geschrieben:Ich sage nicht, das es keinen Gott gibt, nur weil ich nicht an ihn glaube.
Ich sage, dass wenn es einen Gott gibt, was ich nicht völlig ausschließe, dann hat er es als Gott zu verantworten, das ich nicht an ihn glaube.
oder wie
Re: gibt es gott ?
Und für mich klingt das nach der Ignoranz eines Theisten, sorry.happyfuture hat geschrieben:Sorry, das klingt so, als wenn Du "Scheiße" baust und Gott (wenn es ihn für Dich dann doch irgendwie geben sollte da Du das nicht generell ausschließt) dafür verantwortlich machstLiberator hat geschrieben:Ich sage nicht, das es keinen Gott gibt, nur weil ich nicht an ihn glaube.
Ich sage, dass wenn es einen Gott gibt, was ich nicht völlig ausschließe, dann hat er es als Gott zu verantworten, das ich nicht an ihn glaube.![]()
oder wie![]()
Ob Gott existiert oder nicht, ist für mich nicht relevant. Weshalb sollte ich ihn (gegeben, das er existieren sollte) dann für "Scheiße" verantwortlich machen, wenn nicht einmal seine Existenz für mich relevant ist?!
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Re: gibt es gott ?
kann ich mit leben, meine Toleranz lässt das zu ...Liberator hat geschrieben:Und für mich klingt das nach der Ignoranz eines Theisten, sorry
Dann lies nochmal genau durch, was Du geschrieben hast!Liberator hat geschrieben:Ob Gott existiert oder nicht, ist für mich nicht relevant. Weshalb sollte ich ihn (gegeben, das er existieren sollte) dann für "Scheiße" verantwortlich machen, wenn nicht einmal seine Existenz für mich relevant ist?!
Mir ist egal, an was Du glaubst oder nicht, jedoch beziehst Du keine eindeutige Stellung!
Die Tatsache, dass Dich das Thema so beschäftigt und Du deine eigenen Aussagen drehst, wie es Dir gerade am besten passt (einmal gibt es keine Existenz, dann vielleicht doch), lässt mehr vermuten, als Du bereit bist, zuzugeben. Angst?
Schau mal, wie kannst Du über etwas schreiben oder Urteilen, wenn es für Dich nicht existiert?
Re: gibt es gott ?
Ich kann verstehen, dass mein Standpunkt für dich als Theisten schwer verständlich ist.happyfuture hat geschrieben: Schau mal, wie kannst Du über etwas schreiben oder Urteilen, wenn es für Dich nicht existiert?![]()
![]()
Als Theist gehst du davon aus, das ein Gott existiert, und implizit auch (was dich nach meinem Verständnis erst wirklich zum Theisten macht), dass dieser Gott für dein Leben relevant ist.
Für mich ist die Existenz Gottes nicht relevant; ich verstehe mich in diesem Sinne als Atheisten (bzw. als Nicht-Theist). Ich bin der Überzeugung, dass (selbst, wenn es einen Gott geben sollte), dieser für mein Leben nicht relevant ist.
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Re: gibt es gott ?
@Liberator
Ich kann verstehen, dass mein Standpunkt für dich als ATheisten schwer verständlich ist.
Als ATheist gehst du davon aus, das kein Gott existiert, und implizit auch (was dich nach meinem Verständnis erst wirklich zum ATheisten macht), dass kein Gott für dein Leben relevant ist.
______________________________________
Macht's immer noch nicht KLICK ???
Ich kann verstehen, dass mein Standpunkt für dich als ATheisten schwer verständlich ist.
Als ATheist gehst du davon aus, das kein Gott existiert, und implizit auch (was dich nach meinem Verständnis erst wirklich zum ATheisten macht), dass kein Gott für dein Leben relevant ist.
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Macht's immer noch nicht KLICK ???
Re: gibt es gott ?
@happyfuture
Ok, dann reden wir aneinander vorbei.
Nach meinem Verständnis ist man eben nur Theist, wenn man sowohl an die Existenz als wie auch die Relevanz eines Gottes glaubt.
Da zumindest letzteres bei mir nicht der Fall ist, verstehe ich mich als Atheist.
Vielleicht nochmal sehr banal ausgedrückt:
Ich schließe nicht aus, dass es tatsächlich einen Gott gibt, und könnte mir das auch vorstellen, aber er ist mir schlichtweg egal.
Ok, dann reden wir aneinander vorbei.
Nach meinem Verständnis ist man eben nur Theist, wenn man sowohl an die Existenz als wie auch die Relevanz eines Gottes glaubt.
Da zumindest letzteres bei mir nicht der Fall ist, verstehe ich mich als Atheist.
Vielleicht nochmal sehr banal ausgedrückt:
Ich schließe nicht aus, dass es tatsächlich einen Gott gibt, und könnte mir das auch vorstellen, aber er ist mir schlichtweg egal.
Re: gibt es gott ?
@ Liberator
Deiner Behauptung, das es nur bedingt einen freien (Entscheidungs-)Willen gibt, kann ich nur zustimmen. Es ist ein Irrglaube, dass alle sich nur für das Glück und den Erfolg entscheiden müssten und dann werden alle reich. Es gibt auch ein Buch zu diesem Thema, was für mich stellenweise durchaus plausibel klang. Es erleichtert einem den Blick auf zurückliegende "Fehl"entscheidungen erheblich, weil man erkennt, dass man eben keine echte Wahl hatte.
@ happyfuture
Ich hatte bis jetzt schon viele Gelegenheiten in die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen und den dazugehörigen Kirchen zu hinterfragen. Es hat sich im Laufe der Zeit immer mehr herauskristalisiert, dass der Mensch oft den Glauben benutzt, um andere zu manipulieren.
Ich bin deshalb der Ansicht, dass kontrollierter Religionsunterricht in die Schule gehört, da auch große Teile unserer Gesellschaft auf das Christentum abgestimmt sind. Die meisten Feiertage haben einen religiösen Hintergrund und die 10 Gebote sind die Grundlage unserer Moralvorstellungen. Gleichzeitig müssen die Kinder aber die Möglichkeit bekommen, ohne Wertung in andere Religionen hineinzuschnuppern , um insgesamt den Horizont zu erweitern und um für sich den richtigen Weg mit oder ohne Glauben zu finden.
Ich wurde mich eher als Freestyle-Christ bezeichnen, obwohl auf meiner Steuerkarte evangelisch steht. Mit Adam und Eva hab ich als rational denkender Mensch so meine Schwierigkeiten, aber ich Glaube an eine ausgleichende Macht, deren Ziel das Gute ist. Geben und nehmen muss im Gleichgewicht stehen.
Deiner Behauptung, das es nur bedingt einen freien (Entscheidungs-)Willen gibt, kann ich nur zustimmen. Es ist ein Irrglaube, dass alle sich nur für das Glück und den Erfolg entscheiden müssten und dann werden alle reich. Es gibt auch ein Buch zu diesem Thema, was für mich stellenweise durchaus plausibel klang. Es erleichtert einem den Blick auf zurückliegende "Fehl"entscheidungen erheblich, weil man erkennt, dass man eben keine echte Wahl hatte.
@ happyfuture
Ich hatte bis jetzt schon viele Gelegenheiten in die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen und den dazugehörigen Kirchen zu hinterfragen. Es hat sich im Laufe der Zeit immer mehr herauskristalisiert, dass der Mensch oft den Glauben benutzt, um andere zu manipulieren.
Ich bin deshalb der Ansicht, dass kontrollierter Religionsunterricht in die Schule gehört, da auch große Teile unserer Gesellschaft auf das Christentum abgestimmt sind. Die meisten Feiertage haben einen religiösen Hintergrund und die 10 Gebote sind die Grundlage unserer Moralvorstellungen. Gleichzeitig müssen die Kinder aber die Möglichkeit bekommen, ohne Wertung in andere Religionen hineinzuschnuppern , um insgesamt den Horizont zu erweitern und um für sich den richtigen Weg mit oder ohne Glauben zu finden.
Ich wurde mich eher als Freestyle-Christ bezeichnen, obwohl auf meiner Steuerkarte evangelisch steht. Mit Adam und Eva hab ich als rational denkender Mensch so meine Schwierigkeiten, aber ich Glaube an eine ausgleichende Macht, deren Ziel das Gute ist. Geben und nehmen muss im Gleichgewicht stehen.
Re: gibt es gott ?
Ob es Gott gibt oder nicht, ist allein Glaubenssache, beweisen kann das niemand. Habe ich ja auch schon gesagt.jadelixx hat geschrieben:Ist es nicht, es gibt keinen Gott und du musst da auch nicht nachhelfen wollen.jjflash hat geschrieben:Und was mit den Anders- oder Nichtgläubigen geschieht oder nicht, ist nicht mein Problem, sondern allein Gottes Entscheidung.
Das Gefaehrliche an Euch Jungs ist, das ihr einfach nicht klarkommt, ohne andere zu bedrohen.
Wenn Du Mist baust, war es nicht Gottes Entscheidung sondern Deine.
Die christliche LEHRE (nicht unbedingt die Kirchen) ist friedlich. Deshalb dürfen Christen niemanden bedrohen, denn das ist gegen die Lehre Jesu. Und die Nächstenliebe gebietet auch andere Menschen zu akzeptieren, ganz gleich ob sie Christen sind oder nicht. Und das schließt Atheisten mit ein.
Dass es vielleicht häufiger Intoleranz gegenüber Atheisten gibt, mag auch daran liegen, dass für sie gerade da, wo für den Religiösen die Gottheit steht, sozusagen nichts ist. Eine religiöse Auffassung hat immer etwas heiliges und unantastbares an sich, was man leichter respektiert. Ist der einzige Glaube allerdings, dass es keinen Gott gibt, steht an der Stelle der Religion sozusagen nur das Nichts, was eben auch konsequenterweise nichts heiliges an sich haben kann.
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Re: gibt es gott ?
Freier Wille, Entscheidung, Erfolg, Glück sind sicherlich alles Komponenten, die in Abhängigkeit stehen und ich respektiere Deine (Eure) "Einstellung" dazu.corneta hat geschrieben:@ Liberator
Deiner Behauptung, das es nur bedingt einen freien (Entscheidungs-)Willen gibt, kann ich nur zustimmen. Es ist ein Irrglaube, dass alle sich nur für das Glück und den Erfolg entscheiden müssten und dann werden alle reich. Es gibt auch ein Buch zu diesem Thema, was für mich stellenweise durchaus plausibel klang. Es erleichtert einem den Blick auf zurückliegende "Fehl"entscheidungen erheblich, weil man erkennt, dass man eben keine echte Wahl hatte.
Für mich bedeutet "freier Wille" etwas anderes, nämlich auch mit den Konsequenzen leben zu wollen! Das wird oftmals vergessen bzw. ist dies der Grund, anders zu entscheiden (und so einfach, tausend Gründe dafür zu finden, ist auch bequemer zu behaupten, "ich hatte keine Wahl")
Du machst es mir leicht, mich ebenfalls zu "outen" - stimme dem absolut zu, was Du schreibst. Einzige Ausnahme: ich bin mit "RK" registriertcorneta hat geschrieben:@ happyfuture
Ich hatte bis jetzt schon viele Gelegenheiten in die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen und den dazugehörigen Kirchen zu hinterfragen. Es hat sich im Laufe der Zeit immer mehr herauskristalisiert, dass der Mensch oft den Glauben benutzt, um andere zu manipulieren.
Ich bin deshalb der Ansicht, dass kontrollierter Religionsunterricht in die Schule gehört, da auch große Teile unserer Gesellschaft auf das Christentum abgestimmt sind. Die meisten Feiertage haben einen religiösen Hintergrund und die 10 Gebote sind die Grundlage unserer Moralvorstellungen. Gleichzeitig müssen die Kinder aber die Möglichkeit bekommen, ohne Wertung in andere Religionen hineinzuschnuppern , um insgesamt den Horizont zu erweitern und um für sich den richtigen Weg mit oder ohne Glauben zu finden.
Ich wurde mich eher als Freestyle-Christ bezeichnen, obwohl auf meiner Steuerkarte evangelisch steht. Mit Adam und Eva hab ich als rational denkender Mensch so meine Schwierigkeiten, aber ich Glaube an eine ausgleichende Macht, deren Ziel das Gute ist. Geben und nehmen muss im Gleichgewicht stehen.
Re: gibt es gott ?
Na so ganz ist noch nicht angekommen, was ich sagen wollte.happyfuture hat geschrieben:Das wird oftmals vergessen bzw. ist dies der Grund, anders zu entscheiden (und so einfach, tausend Gründe dafür zu finden, ist auch bequemer zu behaupten, "ich hatte keine Wahl")
Ich denke nicht, dass man keine Wahl hat. Ich bin eher der Ansicht, dass sich die Wahlmöglichkeiten auf den bisherigen Erfahrungen beruhen. Wenn ich eine Entscheidung treffen muss, dann kann ich ja nur auf die Erfahrungen zurück greifen, die ich bis dato gemacht habe und die Entscheidung läuft automatisch in die Richtung, aus der die meisten positiven Erinnerungen kommen. Das eine Entscheidung eine Fehlentscheidung war, merkt man ja erst hinterher und man hat etwas gelernt. Allerdings ist das Unterbewußtsein ziemlich hartnäckig und es Bedarf gelegentlich mehrerer Griffe ins Klo, bis man umlernt. Es ist daher wenig konstruktiv, zu sagen -ach hätte ich doch...-.
Sicher, es lebt sich mit dieser Einstellung leichter, es ermöglicht aber auch einen realistischen Blick auf die Vergangenheit.
Dass meine Einstellung daher rührt, dass ich den bequemeren Weg bevorzuge, kann ich nicht sagen. Alle Entscheidungen, die sich im Nachhinein als eher fragwürdig heraus stellten, waren Entscheidungen in Richtung komplizierter Weg. Nur bereue ich nichts, da ich es eben in dem Moment nicht besser wußte.
Ich gratuliere dir übrigens zum "Coming out"
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Re: gibt es gott ?
Du machst das so, ok!corneta hat geschrieben:Wenn ich eine Entscheidung treffen muss, dann kann ich ja nur auf die Erfahrungen zurück greifen, die ich bis dato gemacht habe und die Entscheidung läuft automatisch in die Richtung, aus der die meisten positiven Erinnerungen kommen.
Aber wieviele Menschen treffen Entscheidungen gegen Ihre innere "Stimme" (z.B. Menschen mit wenig Selbstbewusstsein)? Wieviele Menschen treffen Entscheidungen nach den "scheinbaren" Erfahrungen anderer (nur weil sich das vielleicht gut anhört)?
wieder zurück zum Thema - welcher Mensch hat überhaupt eine annähernd objektive Chance, sich seinen Glauben auszusuchen? (da wiederum sind die Atheisten deutlich im Vorteil ...)
Für mich ist es keine Entscheidung meines freien Willens, ob ich an Gott glaube oder nicht (übrigens für mich total unabhängig jedweder Religion o.ä.) sondern eher ein Gefühl, was ich in mir trage, sozusagen eine "innere Stimme" - dies macht es mir auch relativ einfach, alle anderen Meinungen bis hin zur "Erleuchtung" zu akzeptieren.
ps: danke für die Blumen
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Re: gibt es gott ?
Ist genau das, was mich schon immer gestört hat:corneta hat geschrieben:Ich hatte bis jetzt schon viele Gelegenheiten in die unterschiedlichsten Glaubensrichtungen und den dazugehörigen Kirchen zu hinterfragen. Es hat sich im Laufe der Zeit immer mehr herauskristalisiert, dass der Mensch oft den Glauben benutzt, um andere zu manipulieren.
Es wurde (und wird) nach wie vor manipuliert, was und wie die Gläubigen zu glauben haben.
Zu Zeiten von Kolumbus & Co. wurde der christliche Glaube mit Feuer und Schwert verbreitet - heute unvorstellbar.
Im Islam läuft das (heute) eher in die andere Richtung: Während der in besagter Zeit eher moderat wirkte und auch Platz für die Wissenschaften hatte, haben dort heute, gerade in den Urprungsländern, die "Einpeitscher" die Meinungshoheit in Sachen Islam.
Fazit: Machtgelüste + niedriger Bildungsstand + Armut = perfekter Nährboden für Extremisten jeden Glaubens.
Bei Diskussionen über dieses Thema sage ich, dass der Islam (der in den arabischen Ländern) praktiziert wird - vom Habitus her - durchaus mit dem der r-k Kirche (beginnend mit der "Kolonisierung" weiter Teile der damaligen Welt) vergleichbar ist.
Anmerkung: M.W. steht nirgendwo in der Bibel Etwas von einem Papst, der den "Alleinvertretungsanspruch" fürs Christentum (samt "Unfehlbarkeit") gepachtet hat ... wenn ein Glaube schon SO vertreten wird, ist das für mich schon äusserst suspekt.
Deswegen bin ich überzeugter Atheist.
Bildung und Humansismus können m.E. durch keinen Gott (welchen auch immer) ersetzt werden.
Gleichwohl erkenne ich durchaus an, dass jede der großen Glaubensrichtungen, die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Toleranz in sich tragen.
Nur dumm, dass ALLE Religionen als Machtintrument missbraucht wurden/werden. Siehe dazu auch mein "Outing"-Posting.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: gibt es gott ?
Oh man, sag jetzt nicht, Du schmeisst hiningo_001 hat geschrieben: Deswegen bin ich überzeugter Atheist.
Bildung und Humansismus können m.E. durch keinen Gott (welchen auch immer) ersetzt werden.
Gleichwohl erkenne ich durchaus an, dass jede der großen Glaubensrichtungen, die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Toleranz in sich tragen.
Nur dumm, dass ALLE Religionen als Machtintrument missbraucht wurden/werden. Siehe dazu auch mein "Outing"-Posting.
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