Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

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beowulf
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von beowulf »

HK_Yan hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben:Interessant! Reaktion der Chinesischen Botschaft:
http://www.china-botschaft.de/det/jmwl/t579740.htm" target="_blank
Eine recht einfältige Stellungnahme wie man sie aus China gewohnt ist und man auch nichts anderes erwartet hat. Was PR angeht ist China noch in der Steinzeit.

Die Restaurants haben mit dem Land "China" nichts zu tun. Es sind 100% deutsche Unternehmen. Die Besitzer sind "vielleicht" Chinesen (in der Minderzahl), viele werden aber deutsch sein, oder anderer Nationalität. Dazu eine Pressemitteilung abzugeben nur weil das Wort "China" im Polizeibericht vorkommt ist schon recht naiv.
Sorry - ich versteh dein Posting überhaupt nicht. Ich finde die Stellungsnahme gut und notwendig. Aber vielleicht liegt es daran, dass ich die Sache aus chinesischer Sicht sehe. Aus deutscher Sicht is es anscheinend PR mäßig ratsamer Deutsche im Ausland im Stich zu lassen, da die ja sowieso nicht wählen gehen oder so.
wuseltiger
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von wuseltiger »

wuseltiger,

Den deutschen Hang zur Schulmeisterei hast Du treffend beschrieben. Ich stimme Dir zu, dass der nicht rassistisch ist, sondern eine Obsession, die Deutsche auch untereinander austoben. Leider denke ich aber schon, dass es in Deutschland Rassismus gegenüber Migranten gibt.

Klar gibt es Rassismus. In allen Facetten, vom unterschwelligen (oft selbst nicht bewussten) bis hin zur (eher seltenen) offenen Ablehnung. Jeder hat seine Vorurteile und pflegt sie.

nun nennt mir aber mal ein Land in dem es keinen Rassismus gibt? China? Da muss ich herzhaft lachen. Wer so etwas behauptet (wie in anderen Threads geschehen; bloß weil die alle so nett zu uns westlichen Ausländern sind) hat wohl noch nie eine ehrliche Antwort von einem Chinesen erhalten, sondern nur das für Ausländer vorbereitete gesichtswahrende blabla. Ich darf doch mal an die "Japaner unerwünscht" Schilder erinnern, die es übrigens auch umgekehrt in Japan und Südkorea gibt.. Unvorstellbar, dass ein deutscher Gastwirt keine Franzosen bedient, da wäre gleich RTL vor Ort (zum Glück, übrigens)..

Zum Deutschen Michel: ja der ist eher mitte-rechts als mitte-links..
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von beowulf »

wuseltiger hat geschrieben:
wuseltiger,

Den deutschen Hang zur Schulmeisterei hast Du treffend beschrieben. Ich stimme Dir zu, dass der nicht rassistisch ist, sondern eine Obsession, die Deutsche auch untereinander austoben. Leider denke ich aber schon, dass es in Deutschland Rassismus gegenüber Migranten gibt.

Klar gibt es Rassismus. In allen Facetten, vom unterschwelligen (oft selbst nicht bewussten) bis hin zur (eher seltenen) offenen Ablehnung. Jeder hat seine Vorurteile und pflegt sie.

nun nennt mir aber mal ein Land in dem es keinen Rassismus gibt? China? Da muss ich herzhaft lachen. Wer so etwas behauptet (wie in anderen Threads geschehen; bloß weil die alle so nett zu uns westlichen Ausländern sind) hat wohl noch nie eine ehrliche Antwort von einem Chinesen erhalten, sondern nur das für Ausländer vorbereitete gesichtswahrende blabla. Ich darf doch mal an die "Japaner unerwünscht" Schilder erinnern, die es übrigens auch umgekehrt in Japan und Südkorea gibt.. Unvorstellbar, dass ein deutscher Gastwirt keine Franzosen bedient, da wäre gleich RTL vor Ort (zum Glück, übrigens)..

Zum Deutschen Michel: ja der ist eher mitte-rechts als mitte-links..
Was ist im anderen Thread geschehen? Wer hat was behauptet?
Nocheinmal "No Japanese" oder "keine Franzosen" ist per se noch kein Rassismus. Es ist diskriminierend, es ist unerhört und sinnlos. Was ich im anderen Thread und auch hier kritisiere ist die extrem breite und nicht differenzierende Anwendung des Begriffes. Mit dieser weiten Auslegung kann man sagen, dass jeder einzelne Mensch auf den Planeten ein Rassist ist. Den Vorurteile, Stereotype, Klischees etc. - ja sogar diskriminierendes Verhalten weisst jeder Mensch auf.
Ich gehe sogar weiter und sage, dass diese inflatiöse Verwendung diesen und auch anderer Begriffe (z.B. Völkermord, Kolonialismus) tatsächlichen Rassismus oder Völkermord relativieren/verstecken kann und wichtige Diskussionen/Auseinandersetzungen im vorhinein verhindert (das ist mein Hauptkritikpunkt) und meistens als Drecksschleuder für ideologische Hetze verwendet wird.


Ausschnitt aus Lunyu 13.3

Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, dass die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.


ps. ich möchte hier kurz noch eine kleine Geschichte über den irrsinnigen Gebrauch der Rassismuskeule bei politischen Diskussionen im deutschen Raum anbringen.
Im Zeit Forum (wo ich mitlese, aber nicht poste - also bossel u. co spart euch die Zeit) war ein Chinese so vermessen zu behaupten, dass Mentalitätsunterschiede ein Grund sind warum es so große Spannungen in Tibet und Xinjiang gibt. Chinesen sind seiner Meinung nach sehr fleißig und haben primär das Ziel Geld zu verdienen, während Tibeter und Uiguren Religion als Lebensmittelpunkt haben und daher dazu neigen beruflich fauler zu sein bzw. weniger zu arbeiten.
Weswegen ein Bekannter von ihm auch keine Uiguren mehr einstellen würde.

Sofort kam der empörende Aufschrei, dass dies Rassismus in Reinform wäre und auch von der Zeit Redaktion wurde gebeten solche rassistischen Aussagen in Zukunft zu unterlassen.
Interessanterweise gibt es von deutscher Seite dutzende Postings u. auch Artikel, die Chinesen als geldgeile und skrupelose Geschäftemacher hinstellen und vor allem Tibeter als spirituelle, naturverbundene und ehrliche Menschen beschreiben, die von den religions- und daher morallosen Rotchinesen ausgebeutet werden.

Das ist eigentlich im Kern die gleiche Aussage, nur, dass bei der deutschen Wortwahl eine Seite dämonisiert und die andere idealisiert wird. Dies dürfte in unseren Breiten PC sein und ist natürlich überhaupt nicht "rassistisch" :lol:


ps2.
http://www.cafebabel.com/ger/article/24 ... es.html%22" target="_blank

Im diesem Artikel kommt kein einziges mal "Rassismus" vor, dafür aber "Diskriminierung". Das finde ich persönlich korrekt.
Übrigens ist so etwas nicht auf Ungarn beschränkt. Bei uns in Österreich ist es genau das gleiche.
Kann mich noch zu gut daran erinnern, wie meine damalige chinesische Freundin (in Ö aufgewachsen, sehr fleißig, ambitioniert und perfektes Deutsch) mich damals in Taiwan (verbrachte den Sommer dort bei einem Freund) weinend angerufen hat, weil sie es nicht schaffte für uns beide eine Wohnung in Wien aufzutreiben. Sie wurde zu jeder Wohnungsbesichtigung eingeladen (am Telefon merkte man nicht, dass sie Ausländerin war) aber sobald sie dort war gingen die Wohnungen an andere - weiße - Pärchen/Personen. Sie war schon richtig fertig, da dass Semester bald anfing und wir ende September noch immer keine Unterkunft hatten. Ich kam aus Taiwan zurück, fuhr sofort nach Wien und hatte innerhalb einer Woche eine Wohnung.
Ja, Dank PC wird nirgendswo geschrieben "no Chinese". So gehandhabt wird es aber trotzdem.

Trotzdem sind diese Vermieter für mich nicht automatisch Rassisten. Für diese Qualifikation müsste ich zumindest ein wenig mehr von ihnen wissen um herauszufinden, ob die Entscheidung keine Wohnungen an Ausländer zu vergeben, auf wirklich rassistischen Motiven beruht oder weil sie schlechte Erfahrungen hatten (aus erster oder zweiter Hand) oder "nur" von Vorurteilen (die in unseren Medien verbreitet werden) beeinflusst sind.
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von bossel »

Wasserfaden hat geschrieben:Ich bin etwas älter als Du und etwas weniger vom Privatfernsehen verblödet.
Hilft nicht viel, wenn die Senilität schon zuschlägt.

Betonkopf hat geschrieben:Und ja, wenn man eine ähnliche "Revolution" von oben gegen die Menschen in der PRC machen würde, würde es krachen und brennen.
Dazu müßte man in der PRC erstmal ein entsprechendes soziales System einführen. Hat der Sozialismus chinesischer Prägung bisher aber nicht geschafft.


Möchtegernheld hat geschrieben:Ich gehe sogar weiter und sage, dass diese inflatiöse Verwendung diesen und auch anderer Begriffe (z.B. Völkermord, Kolonialismus) tatsächlichen Rassismus oder Völkermord relativieren/verstecken kann und wichtige Diskussionen/Auseinandersetzungen im vorhinein verhindert (das ist mein Hauptkritikpunkt) und meistens als Drecksschleuder für ideologische Hetze verwendet wird.
& das von dem Heini, der so gern die Neokolonialismuskeule hervorholt. 8)
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von bossel »

mistervac hat geschrieben:Mein Tipp : Wikipedia Infos nicht immer kritiklos übernehmen, da stand schon so mancher Blödsinn !!
Tja, ist leider so. Sorry für die Fehlinformation. Normalerweise hätte ich noch direkt in den Gesetzestext geguckt, aber war schon a bissele spät.


SimonSayz hat geschrieben:- Beschissen bei den Nebenkostenabrechnungen von Seiten des Vermieters
- Beschissen durch einen Lieferanten, dadurch haben wir (ungewollt und unwissentlich) das Finanzamt beschissen -> Geldstrafe
Was aber nicht viel damit zu tun hat, daß die Medien angeblich was gegen Chinesen haben.
- GEZ kommt, begrüßt mein Vater mit "Mein Name ist XXX und Ihr Name ist, oh, lass mal sehen [...] wie wird das denn ausgesprochen? Ching-Chang-Chong?"
Ah, die GEZ. Ein Thema für sich. Über deren Eintreiber kursieren ja so einige Geschichten. Eigentlich sollte dieser Verein als Teil des organisierten Verbrechens verboten werden.
In dem Moment tauchten natürlich Beamte der Arbeitsagentur samt Polizei auf, die Freundin hielt noch den Teller in den Händen und schon haben Schwarzarbeiter beschäftigt
Das nenne ich einen unglücklichen Zufall...
Aber ich vermute mal, daß man sich da jawohl rausreden kann. Oder wie ist das ausgegangen?



jayapolis hat geschrieben:Diese Gebuehr wollten unsere Koeche sparen und haben deswegen das Konto meine Mutter benutzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft uns immer noch vor, dass wir ihm ueberhaupt keinen Lohn gezahlt haben.
Naja, aber es gibt ja wohl zumindest Belege für die Überweisungen nach China, oder nicht? Dann sollte sich das doch irgendwie klären lassen.
Behandelt man sie moegliche Opfer? Die Koeche ueberlegen sich, ob sie auch ihrerseits einen Rechtsanwalt einschalten, da sie sich in ihrer Menschenwuerde verletzt fuehlen.
Sie sind ja nicht nur potentielle Opfer, sondern auch potentielle Täter: von wegen falsche Zeugnisse.
Außerdem sollten sie auf einen Anwalt bestehen, bevor sie verhört werden.
"Haben Sie denn auch einen Chinesischen [Namen]?
&? Werde ich in China auch schonmal gefragt.



wuseltiger hat geschrieben:Wie kamt ihr denn in die Mühlen der Justiz?????
Aus dem, was hier bisher geschrieben & verlinkt wurde, schließe ich, daß es wohl mit der Firma zusammenhängt, über die sie ihren Koch nach D geholt haben (BeiHai, oder so).
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von ingo_001 »

bossel hat geschrieben:
wuseltiger hat geschrieben:Wie kamt ihr denn in die Mühlen der Justiz?????
Aus dem, was hier bisher geschrieben & verlinkt wurde, schließe ich, daß es wohl mit der Firma zusammenhängt, über die sie ihren Koch nach D geholt haben (BeiHai, oder so).
Das müsste doch der Anwalt der Familie eruieren können, denn der dürfte ja wohl Akteneinsicht erhalten.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von Topas »

SimonSayz hat geschrieben:- GEZ kommt, begrüßt mein Vater mit "Mein Name ist XXX und Ihr Name ist, oh, lass mal sehen [...] wie wird das denn ausgesprochen? Ching-Chang-Chong?"

- Eine gute Freundin (Chinesin) meiner Eltern war bei uns im Restaurant essen, sie war noch nicht lange in Deutschland und hatte nur ein Studentenvisum ohne Arbeitserlaubnis. Sie hat aufgegessen und wollte ihren Teller und Besteck zur Küche bringen. In dem Moment tauchten natürlich Beamte der Arbeitsagentur samt Polizei auf, die Freundin hielt noch den Teller in den Händen und schon haben Schwarzarbeiter beschäftigt
Bei der Namensdiskriminierung ...gabs da Zeugen. Wenn ja, dann ab klagen wegen Diskrimierung/rassistischem Verhaltens

Bei der Freundin....dass müssen die erst mal beweisen. Und das wird in der Regel durch Zeugen/Insidertipps/oder anschwärzen getan.......
und die kanns ja nicht geben....


leute reden viel...auch Beamte. Wichtig ist nur, was später Aktenkundig wird. Sonst nichts...
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von beowulf »

Topas hat geschrieben:
SimonSayz hat geschrieben:- GEZ kommt, begrüßt mein Vater mit "Mein Name ist XXX und Ihr Name ist, oh, lass mal sehen [...] wie wird das denn ausgesprochen? Ching-Chang-Chong?"

- Eine gute Freundin (Chinesin) meiner Eltern war bei uns im Restaurant essen, sie war noch nicht lange in Deutschland und hatte nur ein Studentenvisum ohne Arbeitserlaubnis. Sie hat aufgegessen und wollte ihren Teller und Besteck zur Küche bringen. In dem Moment tauchten natürlich Beamte der Arbeitsagentur samt Polizei auf, die Freundin hielt noch den Teller in den Händen und schon haben Schwarzarbeiter beschäftigt
Bei der Namensdiskriminierung ...gabs da Zeugen. Wenn ja, dann ab klagen wegen Diskrimierung/rassistischem Verhaltens

Bei der Freundin....dass müssen die erst mal beweisen. Und das wird in der Regel durch Zeugen/Insidertipps/oder anschwärzen getan.......
und die kanns ja nicht geben....


leute reden viel...auch Beamte. Wichtig ist nur, was später Aktenkundig wird. Sonst nichts...

Sorry, aber ich glaube das kann man vergessen. Sogar mit Zeugen. Mein Vater wurde von unserem Ex-Nachbarn (Drogensüchtiger, wurde dann nach monatelangen Gerichtsverfahren, da er keine einzige Miete gezahlt hatte, zwangsdelougiert) mit einem Schraubenzieher bedroht und angeschrien, dass er in umbringen wird.

Haben wir alles auf Video (meine Mutter nahm es vom Fenster aus auf, wenn die drüben wieder einmal durchdrehten) - Aussage des Polizisten: Sie wissen, was das für Typen sind aber sie können da auch nix machen. Kein Richter wird/will sich damit beschäftigen, die sind so schon überfordert und reagieren extrem gereizt auf schnelles "klagen". Am Ende stehen dann sie noch mit allen Kosten alleine da (besonders da der Nachbar Arbeitslos ist).
Unserer Anwalt meinte dazu das gleiche. Anscheinend muss erst wirklich Blut fließen, bis sich da etwas tut.

Wenn sogar soetwas es nicht vors Gericht schafft (ausnahme eine Person des öffentlichen Lebens ist darin verstrickt), kann man sich schon ausrechnen wie realistisch es ist, dass eine "Ching-Chang-Chong" Geschichte durchkommt.
Ihr könnt höchstens Beschwerde einreichen oder irgendeine NGO (in Österreich ZARA) kontaktieren.
Bernhard
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von Bernhard »

Eigentlich wollte ich mich aus diesem Thread heraushalten, weil er über weite Strecken in Beschimpfungen ausgeartet ist (kommt in letzter Zeit öfter vor; finde ich eigentlich schade).


Noch ein paar Worte zu dem letzten Beitrag von jayapolis:

- an der deutschen Sprache ist nichts "so toll". Aber wenn man dauerhauft in einem Land lebt, soll man sich bemühen, die die Landessprache zu beherrschen. Ganz egal, ob diese "international gebraucht" wird oder nicht. Meine Meinung.

- ich finde die Idee, zu Hause deutsch sprechen zu sollen, nicht so gut. Weil meiner Erfahrung nach die Kinder dann eher schlechter als besser gutes Deutsch lernen.
Allerdings finde ich so eine Frage auch nicht schlimm, solange dahinter nicht ein Vorwurf steckt.

- die Empörung über die Frage nach dem deutschen Namen verstehe ich nun überhaupt nicht. Viele Chinesen in China legen sich einen englischen Namen zu (was ich persönlich oft übertrieben finde). Da wird man doch noch fragen dürfen, ob eine Chinesin, die hier aufgewachsen ist, einen deutschen Namen hat.
Was der Hinweis auf die zukünftige Weltherrschaft fernöstlicher Kommunisten anbelangt, enthalte ich mich lieber jeglichen Kommentars.
jayapolis
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von jayapolis »

Bernhard hat geschrieben: - an der deutschen Sprache ist nichts "so toll". Aber wenn man dauerhauft in einem Land lebt, soll man sich bemühen, die die Landessprache zu beherrschen. Ganz egal, ob diese "international gebraucht" wird oder nicht. Meine Meinung.
- ich finde die Idee, zu Hause deutsch sprechen zu sollen, nicht so gut. Weil meiner Erfahrung nach die Kinder dann eher schlechter als besser gutes Deutsch lernen.
Allerdings finde ich so eine Frage auch nicht schlimm, solange dahinter nicht ein Vorwurf steckt.
- die Empörung über die Frage nach dem deutschen Namen verstehe ich nun überhaupt nicht. Viele Chinesen in China legen sich einen englischen Namen zu (was ich persönlich oft übertrieben finde). Da wird man doch noch fragen dürfen, ob eine Chinesin, die hier aufgewachsen ist, einen deutschen Namen hat.
Was der Hinweis auf die zukünftige Weltherrschaft fernöstlicher Kommunisten anbelangt, enthalte ich mich lieber jeglichen Kommentars.
Zu Punkt 1)
Warum sollten die Menschen, die in einem Land leben unbedingt Deutsch sprechen? Wenn er oder sie damit leben kann, die Sprache des Landes nicht zu sprechen (und damit auch alle alltäglichen Schwierigkeiten des Nichtverstehens), das ist es eine persönliche Entscheidung. Deine Meinung spiegelt aber sehr gut dar, wie in Deutschland sehr oft von sich auf andere projiziert wird.

"Kinder sprechen oft nicht gut Deutsch..." Sehr gut generalisiert. Trifft bei uns aber nicht zu - und auch nicht bei vielen anderen (auch nicht chinesischen Familien). Wie bemerkt, ich war schon immer sehr gut in Deutsch. Sogar besser als die Deutschen in meiner Klasse. Warum? Weil ich mich für das Deutsch-lernen und -beherrschen entschieden habe. Und nicht weil ein stranger zu mir gesagt hat, ich solle Zuhause Deutsch sprechen. Wahrscheinlich sind manche Menschen einfach begabt genug - und andere nicht. Tip: Lassen wir die Generalisierung/Kollektivisierung - das kotzt mich an und ist auch Teil meines ersten Posts... Aber auf deine Argumentierung zurück zukommen, ich habe bei meiner Arbeit in Shanghai viele Deutsche kennen gelernt, die seit Jahren in Shanghai arbeiten und leben. KEINER hat Chinesisch gesprochen! (Natürlich trifft man da Sinologiestudenten, dass die das sprechen setzt ich hier intellektuell voraus...)

Punkt 2) Nur weil viele Chinesen auch nach einen chinesichen Namen fragen, finde ich persönlich nicht, dass das so ok ist. Wenn jemand nach seinen Namen gefragt wird, und man selber bietet verschiedene Namen an je nachdem in welcher Sprachfamilie man sich befindet - ok.

Doch jemand nach einen anderen Namen fragen, weil man den wirklichen Namen nicht aussprechen mag (vielleicht üben und versuchen, wenn der Name aber absolut unaussprechbar ist, dann ist es Etiquette, dass Namensinhabers Kosenamen anzubieten, die leichter auszuprechen sind) - das ist schon sehr respektlos.

In England fragt man nach einen Namen. Man fragt dann auch, wie man selber genannt werden möchte (!). Aber niemand fragt dich ins Gesicht: " Hast du noch nen anderen Namen?" was wirklich andeutet Diese ist mir zu doof...

Zu der Rassismus Diskusion: Es ist immer einfacher alles herunterzuspielen, wenn man nicht selber betroffen ist. Wenn man mich mit Schlitzauge anspricht, dann finde ich das nicht in Ordnung. Für manche mag das als Scherz oder weniger krass klingen. Aber Mandelaugen sind nun einmal ein ethnisches Merkmal! Ersetzen wir Schlitzauge hier mal mit Neger - dann haben wir die Rassismusdiskussion erst gar nicht - denn es ist rassistisch.

Zu Punkt 3) Die Weltherrschaft der Kommunisten

My dear friend, I don't even want to reply in German because I am lacking the effort to think in German right now. Unfortunately, you managed to prove the stereotyp of the average German person devoid of a healthy amount of humour. I am very sorry for your bleak and laughless life, but I wish you happiness from a little corner of my heart.
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von aquadraht »

jayapolis hat geschrieben:..
Hmm. Obwohl Dein Deutsch ausgezeichnet und von dem gebildeter Muttersprachler ununterscheidbar ist - ohne Dir nahetreten zu wollen, erheblich besser als Dein Englisch, das erkennbar nicht muttersprachlich und stilistisch fehlerbehaftet ist - , hast Du Bernhard meiner Meinung nach erheblich missverstanden. Vor allem im letzten Punkt. Was Bernhard ausgedrückt hat, war, dass er Verschwörungstheorien, der chinesische Kommunismus strebe nach Weltherrschaft, für so blöd hält, dass er sich weigert, sie auch nur zu kommentieren.

Bernhards Argument, man solle sich in einem Land, in dem man lebt, bemühen, die Landessprache zu beherrschen, ist nicht auf Deutschland allein bezogen und rein pragmatisch. Ich stimme uneingeschränkt zu, dass westliche Expats, die jahrelang in Madrid, Arrecife, Bilbao oder Shanghai leben und kein Wort Spanisch, Portugiesisch oder Chinesisch können, das Letzte sind. Ich habe solches Volk während meiner Reisen durch die Welt - meist geschäftlich - kennenlernen müssen und war froh, wenn ich dieses Pack von Dumpfbacken hinter mir hatte. Ich habe mich mehr als einmal geschämt, wenn diese "Landsleute" von der lokalen Politik und den Sorgen der Menschen nichts wussten, weil sie weder die Lokalzeitungen noch das Lokalradio verfolgen konnten. Westler sind da besonders arrogant und parasitär.

Die Namensfrage ist so eine Sache. Man kann von niemandem verlangen, einen anderen Namen zu haben als den bei Geburt verliehenen. Wenn ich aber in China leben und arbeiten würde (bzw. hoffentlich in ein paar Jahren werde), ist ein chinesischer Name keine schlechte Idee, eine Mingpian mit westlichem und chinesischem Namen kommt sehr gut und zeigt, dass man sich auf das Land, die Menschen und die Kultur einzulassen bereit ist. Wenn die koreanische Schulkameradin meiner jüngsten Tochter ihren Namen auf "Jenny" eindeutschte, war auch das ein Hinzugehen auf die Kultur des Gastlandes. Das muss nicht, es kann aber Brücken bauen.

Zu Rassismus: Ja, den gibt es, und der ist eklig. Ich denke auch, wie auch Beowulf, dass der Rassismus ein Produkt der "westlichen Zivilisation" ist. Lesehinweis: http://www.atimes.com/atimes/china/eg09ad01.html" target="_blank Das Coverbild trifft die "westliche Zivilisation" - Treffer und versenkt.

Aber bitte: Wir leben auf diesem kleinen Planeten zusammen. Versuchen wir, uns zu verstehen. Ich denke, Du hast Bernhard Unrecht getan. Das muss nicht sein und hilft nicht weiter. Es gibt genug Rassisten und Idioten, an denen man sein Mütchen kühlen oder die man in die Ignore-Mülltonne werfen kann. Aber man sollte Dialogansätze mit Gutwilligen nicht leichtsinnig oder überempfindlich verscherzen.
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von Grufti »

Habt Ihr eigentlich irgendetwas von der chinesischen Botschaft gehört, oder habt Ihr Euch an die Botschaft wegen Unterstützung gewendet ?
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von eax »

aquadraht hat geschrieben: Zu Rassismus: Ja, den gibt es, und der ist eklig. Ich denke auch, wie auch Beowulf, dass der Rassismus ein Produkt der "westlichen Zivilisation" ist.
Rassismus ist ein Menschliches Attribut und kein "Produkt", Auch wenn bestimmte Zivilisationen in der Geschichte in die extreme fallen, so ist Es ein globales Problem und Nicht einer einzigen Zivilisation zuzuordnen.
Rassismus gibt es überall, auch in China.
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von Grufti »

eax hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben: Zu Rassismus: Ja, den gibt es, und der ist eklig. Ich denke auch, wie auch Beowulf, dass der Rassismus ein Produkt der "westlichen Zivilisation" ist.
Rassismus ist ein Menschliches Attribut und kein "Produkt", Auch wenn bestimmte Zivilisationen in der Geschichte in die extreme fallen, so ist Es ein globales Problem und Nicht einer einzigen Zivilisation zuzuordnen.
Rassismus gibt es überall, auch in China.

Rassismus:

da fällt mir doch die Geschichte einer jungen Frau aus dem tiefsten ländlichen Bayern ein, die nach wochenlangem Zögern den Eltern ihren Verlobten vorstellen will.
Der Vater hatte sie gefragt, weshalb sie damit so gezögert hatte, meint sie ganz ängstlich : "Du Bappa, mein Freund ist ein Schwarzer aus Nigeria....

Da atmet der Vater erleichtert auf, und meint nur: "Wir sind doch keine Rassisten ...solang´s koa Preiß´is..."
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Re: Sklavenhandel, Ekel-Wok; Deutsche Medien kotzen mich an!

Beitrag von Laogai »

aquadraht hat geschrieben:Lesehinweis: http://www.atimes.com/atimes/china/eg09ad01.html" target="_blank Das Coverbild trifft die "westliche Zivilisation"
Netter Artikel (Hat du ihn gelesen? Und auch verstanden?), hat allerdings nicht das Geringste mit Rassismus zu tun*.
aquadraht hat geschrieben:Treffer und versenkt.
Sollen wir dir einen Rettungsring zuwerfen oder kannst du dich selbst aus der Misere helfen?

* Pssst, race in der Überschrift des Artikels ist nicht mit Rasse, sondern mit Rennen zu übersetzen! :P
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