Wie denken Chinesen über Deutsche???

Übersetzungen, Computerprobleme, Chinesische Zeichen, Studium in China, Sinologie usw.
Yuan

Beitrag von Yuan »

ayane hat geschrieben:Ja ich muss roshi recht geben! Ein wundervoller Beitrag. Würde gern öfters was von dir hören :) Was mich mal interessieren würde, ist was du für negative Erfahrungen in Deutschland gemacht hast. Also was ist deiner Meinung nach bei uns absolut "anstößig", "eklig", etc. ... :wink: Schließlich möchte ich von deinen Erfahrungen profitieren und dann nicht die Fehler in China machen!! :D
Z.B. Am Anfang war mir Schnäuzen am Essen eklig. Jetzt bin ich schon daran gewöhnt. Und in China hat mein Mann gelernt, den Esstisch zu verlassen um zu schnäuzen.

Was mich besonders stört ist die Vorurteile gegenüber China in der Medien. Normalerweise denke ich dass die Ursache zu geringe Kenntnisse über China sind. Aber manchmal gibt`s sogar Verleumdung. Ich habe einmal ein Program über China bei ARTE geschaut. Es war ein Bericht über Arbeiterinnen in Shanghai. Was die interviewte Arbeiterin auf Chinesisch gesagt hat konnte man noch hören, aber die Übersetzung hat eine gegenteilige Bedeutung wie ihre originale Aussage. Was für einen dummen Fehler! Aber wenn es gar kein Fehler war, sonder die Sätze absichtlich so übersetzt wurden, kann ich wirklich nicht verstehen, warum machen sie sowas. Ehrlich gesagt, habe ich immer weniger Vertrauen in die deutschen Medien. Mein Mann meint immer, tja, das ist halt Marktwirtschaft! Der Umsatz ist wichtiger als die Wahrheit.
siedenderschnee
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Beitrag von siedenderschnee »

Yuan hat geschrieben: Im Bezug auf der Umweltunfall in Nordost China habe ich bis jetzt mindestens gelesen, dass der Chef der Umweltbehörde in Beijing zurückgetreten ist und ein Untersuchungsausschuß von der zentralen Regierung eingerichtet und in die Jilin Provinz geschickt wurde.
Es war nicht der Chef der Umweltbehörde in Beijing, sondern der Minister, das hatte mit Beijing nichts zutun.

Was die deutschen Medien angeht gebe ich dir Recht.
Man soll die Fortschritte sehen, nicht nur andauert Vorwuerfe machen oder nur ueber die Kehrseiten der Sachen berichten. Aber die westlichen Laendern hassen einfach Kommunismus und die Medien haben Vorurteile gegen China, du kannst auch nicht dafuer.
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siedenderschnee
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Beitrag von siedenderschnee »

Und Arbeitsplatze zu schaffen ist fuer jede Regierung eine grosse Herausforderung.
Der amerikanische Praesident Bush bewundert schon dass jaehrlich 25 Millionen Arbeitsplaetze in China geschafft werden muessen, um ueberhaupt die Stabilitaet der Gesellschaft zu gewehrleisten. In den USA hat er 4 Millionen zu schaffen und das ist ihm schon so schwierig.
Ich glaube die Politiker haben mehr Verstaendnis dafuer.
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Yuan

Beitrag von Yuan »

siedenderschnee hat geschrieben:
Es war nicht der Chef der Umweltbehörde in Beijing, sondern der Minister, das hatte mit Beijing nichts zutun.

Was die deutschen Medien angeht gebe ich dir Recht.
Man soll die Fortschritte sehen, nicht nur andauert Vorwuerfe machen oder nur ueber die Kehrseiten der Sachen berichten. Aber die westlichen Laendern hassen einfach Kommunismus und die Medien haben Vorurteile gegen China, du kannst auch nicht dafuer.
Entschuldigung, es ist schwierig diese Stellen auf Deutsch zu übersetzen, weil es "局长" ist aber nicht "部长":-) Mit Beijing möchte ich darauf verweisen, dass diese eine eingegliederte Stelle in der zentrale Regierung ist. Aber es ist wieder verwirrend. :oops:
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qingdao
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Beitrag von qingdao »

Yuan hat geschrieben: aber die Übersetzung hat eine gegenteilige Bedeutung wie ihre originale Aussage
Ist mir auch immer wieder mal aufgefallen :evil:
naja, sie "wissen" vorher eh schon was sie in den Bericht reinbringen sollen, deshalb auch dann möglichst in die Richtung wo sie hinwollen übersetzen :lol: aber andererseits werden ("dürfen" :wink: ) die zu interviewenden wahrscheinlich(manchmal) vor der Kamera sowieso nicht die "Wahrheit" sagen :!: weil die Chefin direkt nebendran steht :twisted:

Tja, was ist schon die Wahrheit? Jeder erlebt mal was anderes... zum Glück hat man noch dieses wundervolles Forum hier, wo man alles... mal loswerden kann und über alles diskutieren kann, auch wenn man die Meinung der Anderen meistens nicht ändern kann :wink:
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Yuan hat geschrieben:
Grufti hat geschrieben:
Dein obiger Ausspruch ist aber KEIN "Alibi" dafür, daß man hier in Deustchland zwar über Umwelt "unfälle" liest und hört, aber außer den "Maßnahmen" der VR Regierung, diese Erreignisse möglichst unter den Teppich zu kehren, NICHTS liest oder hört, wie die Umweltverbrecher bestraft werden... oder Vorkehrungen getroffen werden, daß drohenden "Unglücken" vorgebeugt wird...
Einzig und allein liest und hört man davon, daß unliebsamen Kritiker AUCH an der "Umweltpolitik" Steine in den Weg gelegt werden...oder gar gleich GANZ (mund)tot gemacht werden...denn sie könnten ja durch ihre "Lügen" ERSTENS die "öffentliche Sicherheit" (= die Macht der KP) gefährden...und ZWEITENS das "Ansehen Chinas" in der Welt.. zunichte machen...

oder hast DU etwa irgdenwo IRGENDETWAS über die Verhaftung der Verantwortlichen der Chemie"unfälle" in Harbin und Yingde gelesen ???
ICH nicht !


andererseits finde ich es äußerst merkwürden, daß die Regierung doch immer so effektiv ist, die Falungong-Anhänger in Arbeitslager oder am liebsten GLEICH "Zu Tode zu bringen" aber andererseits es der GLEICHEN Regierung unmöglich sein soll, TROTZ vorhandener angeblich "strenger" Umweltgesetze genauso effektiv gegen Umweltsünder vorzugehen.... :roll: :roll: :P
Im Bezug auf der Umweltunfall in Nordost China habe ich bis jetzt mindestens gelesen, dass der Chef der Umweltbehörde in Beijing zurückgetreten ist und ein Untersuchungsausschuß von der zentralen Regierung eingerichtet und in die Jilin Provinz geschickt wurde. Von den Straffällen der Umweltverbrecher in China habe ich auch nicht selten gelesen.
Wenn Du schon so oft davongelesen hast, kannst Du ja ein "gutes Werk" für die Propaganda zugunsten der VR China tun, und diese Artikel am besten in Übersetzung und/oder einen entsprechenden Link hier ins Forum stellen.!!! :lol: :lol:

Aber so einfach ist es bei uns nicht. Schade, dass Deine Informationsquellen so begrenzt sind.
Dann erweitere sie doch bitte....!
In Bezug auf das Falungong-Thema, habe ich zum Glück mehr Informationsquellen und ich weiss, wie ich die Informationen, die ich bekomme, analysieren kann. Obwohl meine Mailbox voll mit dem Müll von Falungong war, lasse ich mich nicht von ihnen anlügen und betrügen.
Siiiiischa siiiicha ...alle Artikel, die darüber berichten, daß Falungong-Anhänger ins Arbeitslager gesteckt..oder zuTode gestreckt wurden..sind abscheuliche Lügen nicht wahr.???

In Wirklichkeit leben alle Falungong-Leute..und viele viele andere der VR mißliebige Personen in wunderhübschen idyllsich gelegenen Dörfern ...bei denen nur noch das Tor mit dem sinnigen Spruch "Arbeit macht frei" fehlt.....


Neee neee, es war eigentlich nicht meine Absicht , die F. Sekte in den Himmel zu heben..oder den Staat der VR in die Hölle zu verwünschen

ich hatte nur die Effizienz der Jagd auf Staatsfeinde ..und die Jagd nach Umweltsündern in der VR China angesprochen....
Lese meinen Text doch mal ganz genau !
Bezüglich deinem Vorwurf gegen die chin. Regierung wegen der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, möchte ich ein paar Fragen stellen: Ist Arbeitslosigkeit nur ein großes Problem für die KP-Regierung? Müssen sich andere Regierungen (z.B. die deutsche Regierung) nicht um Arbeitslosigkeit kümmern?

"Lesen BILDET",...und wenn Du folgenden Absatz meines letzten Postings wirklich gelesen undverstanden hättest, hättest Du obiges Dir sparen können..
ich hatte folgenes geschrieben:



Aber sicher spielt das hier die "Hauptrolle"...denn wenn Chinas Arbeitskraft durch strengere Umweltgesetze und härteres Durchgreifen bei Umweltverschmutzungen gerade bei der Industrialisierung und Globalisierung nicht mehr "Wettbewerbsfähig" ist, dann droht ---ebenso wie hier in Deutschland--- Massenarbeitslosigkeit.... und die schon existierende Arbeitslosigkeit ist ein nicht zu vernachlässigendes Problem, mit dem sich auch die Regierung der VR China herumschlagen muß. Nicht zuletzt über die Arbeitslosigkeit ist die letzte Regierung hier in Deutschland gestürzt....


Dein "Wink mit dem Zaunpfahl" war umsonst..!!! :wink:

NUR... da Du diesen Absatz ganz offensichtlich nicht gelesen hattest, konntest Du auch nicht auf die von mir darin angeschriebene Poblematik eingehen.....
oder war mein "Sicht der Dinge " bezüglich der politischen Zusammenhänge etwas zu kritisch, und wurden deshalb von Dir BEWUSST ignoriert ???

Soweit Du an deinen Vorurteilen gegenüber der chinesischen Regierung hängst, macht es keinen Sinn, mit dir über solche Themen zu diskutieren.
Mein EINZIGES "Vorurteil" gegenüber der VR Regierung und meine einzige sehr tiefe SORGE im Hinblick auf das chinesische Volk ist, daß all ganz und jedes mit Propaganda durchseucht ist, die einzig und allein dazu dient, die KP an der Macht ..und das Volk "dumm und machtlos" zu halten !

Ich mache mir sehr große Sorgen, denn die deutsche Geschichte des 20.jahrhunderts zeigt überdeutlich , was passiert, wenn man nicht die Augen offenhält.

Deine Sorge kann ich gut verstehen
das glaube ich immer noch nicht... denn das chinesische Volk ist noch nicht durch eine totalitäre Diktatur vernichtet worden, die aus dem eigenen Volk entstanden ist....so wie bei uns in Deutschland unter A.H geschehen !!
.
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Beitrag von Grufti »

Aber es ist doch klar, dass die Chinesen die chinesische Regierung besser als die Deutschen kennen und beurteilen können, sofern es sich auf Chinesen selbst bezieht.
ja..das hatte ich vergessen zu beantworten..

Analog zu Deinem Posting könnte ich als Deutscher folgendes behaupten:

²
Aber es ist doch klar, daß die Deutschen den "Führer" A. H. besser kennen und beurteilen konnten, sofern es sich auf Deutsche selbst bezieht..."



oder etwa nicht ??? :roll:
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Beitrag von ayane »

@Yuan:

Das kann ich mir denken, das gerade das schnäuzen am ekligsten ist. Seitdem ich das weiß, mache ich das in der Öffentlichkeit auch nicht mehr. Gehe auch immer zur Toilette oder aus dem Zimmer. Wenn ich ehrlich bin, dann war mir sowas eh schon von grundauf zuwider :? Mir ist sowas peinlich...dann denke ich immer, alle sehen mir dabei zu *örgs*

Das mit den Medien stimmt schon. Mein Freund hat auch gemeint, als er hier war, das er sich wundert wie China bei uns in den Medien dargestellt wird..das es wohl gar nicht ist und so weiter. Ich finde sowas einfach nur schei...!! Ich meine es gibt genug Leute die auf die Medien trauen. Kaum zu glauben aber war :? Ich bekomme auch immer ein Herzinfakt, wenn die Bildzeitung sowas bringt: "Oh schreck, Erdachse steht schief!!" ACH NEIN, wirklich? Das habe ich schon im ersten Semester gelernt. Das ist schon immer so :? Und viele die dann die Zeitung durchlesen denken dann: Oh nein, das Ende ist nah..!

Da kann man nur mit den Kopf schütteln. Ich vertraue den Medien nicht..ich werde im August ganz ohne Vorbehalte nach China fliegen!!! Ich freue mich darauf, als ob es schon morgen wäre :P
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Beitrag von Grufti »

Mein Freund hat auch gemeint, als er hier war, das er sich wundert wie China bei uns in den Medien dargestellt wird..das es wohl gar nicht ist und so weiter. Ich finde sowas einfach nur schei...!! Ich meine es gibt genug Leute die auf die Medien trauen.


ich mißtraue prinzipiell jedem Bericht.... nur eben AUCH der Staatspropaganda Chinas..und genau das macht mich offensichtlich in den Augen "der Chinesen" automatisch zum "Feind" !..
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Beitrag von Pengembara »

Das mit dem schnäuzen ist schon ekelig, aber ich finds auch nicht prickelnd wenn die chinesen alles auf den Tisch spucken was nicht essbar ist, also knochen, gräten etc. dann wäre da noch schlürfen, schmatzen, mit vollem Mund reden, Schüssel and den Mund nehmen und mit lautem Getöse die letzten Reiskörner aus der Schüssel saugen...
den anblick könnten sie uns auch ersparen. was tischsitten und manieren angeht finde ich, sind die deutschten immer noch wesentlich unekeliger...

wobei ich das mit dem schnäuzen auch eklig finde, doch ich habe da auch keine hemmungen jemanden darauf hinzuweisen...
Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden. - Rudolf Herzog (1869-1943)
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Beitrag von roshi »

Grufti, ich finde du solltest weniger aggressiv formulieren, was du schreibst hat mehr mit provokanz als mit argumenten oder gar fakten zu tun, ähnlich dem überreizten chinesischen Gast den wir hier schonmal hatten.

Emotionen machen einen leicht diskussionsunfähig.

Dass du jedem bericht mistraust den du liest, wiederlegt deine argumentation von deinem früheren posting:
Dein obiger Ausspruch ist aber KEIN "Alibi" dafür, daß man hier in Deustchland zwar über Umwelt "unfälle" liest und hört, aber außer den "Maßnahmen" der VR Regierung, diese Erreignisse möglichst unter den Teppich zu kehren, NICHTS liest oder hört, wie die Umweltverbrecher bestraft werden... oder Vorkehrungen getroffen werden, daß drohenden "Unglücken" vorgebeugt wird...
Einzig und allein liest und hört man davon, daß unliebsamen Kritiker AUCH an der "Umweltpolitik" Steine in den Weg gelegt werden...oder gar gleich GANZ (mund)tot gemacht werden...denn sie könnten ja durch ihre "Lügen" ERSTENS die "öffentliche Sicherheit" (= die Macht der KP) gefährden...und ZWEITENS das "Ansehen Chinas" in der Welt.. zunichte machen...

oder hast DU etwa irgdenwo IRGENDETWAS über die Verhaftung der Verantwortlichen der Chemie"unfälle" in Harbin und Yingde gelesen ???
ICH nicht !

Das ist das problem, die westliche arroganz, dass man alles nur eine allgemeingültige wahrheit gibt, und das ist die deutsche.

Fakt ist, dass das was man in deutshcland über china liest, absoluter Bullsh.... ist.

Das problem ist, dass Korrespondenten in CHina, wenn sie denn überhaupt was vom land verstehen (ist leider nicht halb so selbstverständlich wie es sein sollte), streng genug von der chinesischen regierung überwacht werden, dass ihre Beiträge nicht mehr ernst zu nehmen sind.

Das was dan an informationen hier Ankommt trifft zudem schon allein innerhalb des Berichterstattungssystems auf ein derartiges Unwissen, dass am ende nurnoch das zu lesen ist was man als deutscher von den bereits durch einen chinesisches sieb gegangenen Informationen gerne hören würde.

Muss mich all meinen vorrednern anschließen, deutsche chinaberichte sind mindestens so haarsträubend wie chinesische Propaganda.



Ich selbst hatte bereits einen Artikel für eine kleinere deutsche Zeitung geschrieben, den ich aber niemals abgesendet habe, nachdem ich auf selbiger seite ein Interview mit chinesischen austauschschülern und deutschen austauschschülern in china gelesen habe, das mich fast die letzte malzeit hätte "rückwärts essen" lassen......





Und das mit Falungong und AH......

Was soll der Blödsinn ich kanns nicht mehr sehen. auf der basis wird seid jahren in nem gewissen anderen chinaforum mit schlamm geworfen.
das hat mit konstruktivem diskutieren einfach nichts zu tun.



Yuan, siedenderschnee, qingdao, bin mit euch einer meinung.
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Beitrag von belrain »

Was die Berichterstattung der Medien in Deutschland angeht, kann ich nicht übersetzen was die befragten Chinesen tatsächlich sagen, da ich ja leider kein chinesisch spreche. Was aber die grösstenteils katastrophalen Arbeitsbedingungen angeht muss ich sagen, es stimmt. Was ich manches mal in chinesischen Firmen zu sehen bekomme, da könnte ich ko..... Das zeigt einfach, das in China der Profit über der Gesundheit der Menschen steht. Zum Glück darf ich selbst entscheiden, mit welchen Firmen ich Geschäfte mache.
Was ich an vielen Berichten nicht mag, ist die "Verherrlichung" Chinas. Dabei werden dann aber nur die Touristenzentren gezeigt. Das diese schön sauber gehalten werden ist jawohl klar. In solchen Berichten zeigt man dann nicht wie drei Strassen weiter die Leute in Gebäuden leben die halb abgerissen sind. Oder wie die Menschen im Müll nach Essbarem suchen. Und es wird auch nicht gezeigt, was mit den Menschen passiert die sich kritisch äussern - wie Grufti schon schrieb, der normale Arbeiter wird es nicht tun da sein Chef ja dabei ist und darauf achtet das nichts "falsches" gesagt wird.
Ausserdem, wenn ich richtig informiert bin, werden die Berichte sowieso con der chin. Regierung zensiert. Man kann nicht einfach nach China gehen, dort einen Film drehen und Menschen interviewen und das ganze auch noch veröffentlichen. Das wird dort nicht zugelassen!
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Beitrag von roshi »

das war das, was ich in meinem beitrag als "chinesichen Filter " bezeichnet habe.

Leider kommt die verfälschung in die andere richtung genauso dazu, + übersetzungsfehler, die ja ohnehin kaum nachgeprüft werden, so wie in der von yuan beschriebenen artesendung.


Wenn ihr die augen aufmacht und unter den ganzen provokationen die fakten raussucht, die von grufti und die von yuan und co, dann findet ihr dass die sich keinesfalls wiederlegen sondern im gegenteil die beiden faktoren darstellen, die die Berichterstattung und damit leider viele anhaltspunkte für die diskussion hier absolut unglaubwürdig und unbrauchbar machen.
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Beitrag von Grufti »

Ja.... ich habe schon "verstanden"...

..
§ 1 Die Chinesen prinzipiell und immer"Recht...

§ 2 ...und falls dies mal ausnahmsweise nicht der Fall sein sollte.
tritt automatisch § 1 in Kraft... :roll:



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Beitrag von devurandom »

belrain hat geschrieben:Was aber die grösstenteils katastrophalen Arbeitsbedingungen angeht muss ich sagen, es stimmt.
Das ist wahr, in vielen Fabriken herrschen frühkapitalstische Zustände, die Leute werden wie Sklaven gehalten. Ich hab's mit meinen eigenen Augen gesehen. Das ehemalige Unwort des Jahres "Humankapital" bekommt in diesem Kontext eine wirkliche erschreckende Bedeutung. Das ist allerdings meines Erachtens auch in westlichen Medien durchaus präsent. Neulich noch nen Bericht auf Phoenix gesehen, in dem die Arbeiterwohnheime in desulaten Zustand und z.T. unmenschliche Arbeitsbedingungen gezeigt wurden.
Das zeigt einfach, das in China der Profit über der Gesundheit der Menschen steht.
Ganz so schnell würde ich nicht verallgemeinern. Abgesehen davon, dass das Problem eher global ist. man denkt an der Sache mit verdorbenem Fleisch hier zu lande. Was allerdings wahr ist, dass der Chin. Gesetzgeber im Arbeitsschutz in der Tat wahrscheinlich mit Absicht nicht aktiv werden möchte.
was ich an vielen Berichten nicht mag, ist die "Verherrlichung" Chinas.
Was das Thema China angeht, hat viele Medien in der Tat eine rosarote Brille auf, aber die Verallgemeinerung ist hier meiner Meinung nach ebenfalls unangebracht. Wie gesagt, jeder kennt Berichte, in denen die Umwelt- und Menschenrechteproblme angerpangert werden. Gucken wollen aber sie offensichtlich nicht allso viele, vermutlich deshalb habe ich solche Berichte auch nur bei den öffentlichrechtlichen gesehen.
Dabei werden dann aber nur die Touristenzentren gezeigt. Das diese schön sauber gehalten werden ist jawohl klar. In solchen Berichten zeigt man dann nicht wie drei Strassen weiter die Leute in Gebäuden leben die halb abgerissen sind. Oder wie die Menschen im Müll nach Essbarem suchen.
Seien wir mal ehrlich, ich denke mal, wenn in chin. Medien Berichte über D. ausgestrahlt wird, sieht man vermutlich auch häufiger die dicken Bäuche und roten Nasen auf dem Oktoberfest als die lange Schlange vor der BA und der Essensausgabe von der Heilsarmee. Vorgestern zeigte 3Sat ein OmU Film "Kuhhaut", in dem eine pekinger Familie in bitterster Armut gezeigt wird. Der Film hat, glaube ich, 'paar Preise auf der Berlinale gewonnen.
Und es wird auch nicht gezeigt, was mit den Menschen passiert die sich kritisch äussern
In heise.de z.B. kommt alle paar Monate Berichte über Verhaftung von Chin. Dissidenten. Gestern kam noch auf SpOn Bericht über die Haftentlassung eines Dissidenten von 89er Tianmen Massake. Im Bericht wird nicht ausgelassen, dass der Mann schwere physische Probleme durch die unmenschliche Haftbedingung erlitten hat. Es hängt einfach davon ab, welche Medien man verfolgt. Allerdings stimme ich auch zu, dass solche Berichte noch häufiger zu sehen sein müssen.
wenn ich richtig informiert bin, werden die Berichte sowieso con der chin. Regierung zensiert.
Ich bin da uninformiert, kann ich mir ehrlich gesagt schlecht vorstellen, dass z.B. ZDF die in China gedrehte Material erst an chin. Zensurbehörde aushändigen müssen. Dafür müssen die Chinesen schon eine verdammte lange Arm haben. Ausserdem wären so einige Berichte kaum entstanden. AFAIK gibt es z.B. ein Bericht über die Minensicherheit (von BBC?) mit ganzer Menge heimlich gedrehten Sequenzen. Der Zensor müsste schon ordentlich bekifft sein, wenn der sowas durchgehen lässt.

Die KP hat alle Skepsis der Welt verdient, nach Statisk von Spiegel hat Mao mehr Menschenleben auf Gewissen als Stalin und Unkel Dolf zusammen. Die hartnäckige Leugnung von vergangenen Verbrechen und Missachtung von Meschenrechten und Umweltschutz gehören schärfste angeprangert. Damit dieser Zustand sich verbessert. Ich wäre aber vor allzu schneller Verallgemeinerung vorsichtiger. Die allzu positve Darstellung von China in westlichen Medien hat meiner Meinung nach eher was mit der Wirtschaftlichkeit zu tun. Berichte über glitzernde Einkaufsmetropole hat nunmal, sehr zu bedaueren, höhere Einschaltquote als die über im Not leidende Menschen.

Gruß
/dev/urandom
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