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 Betreff des Beitrags: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 08.11.2011, 23:01 
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Hallo liebe China/Hong Kong-Freunde!

Ich stehe kurz davor mich für ein MBA-Studium in Hong Kong zu entscheiden, nachdem ich meinen Doktor in Mining Engineering (Bergbau) habe. Die Arbeitszeit am Institut wird offiziell an der Hong Kong University anerkannt, sämtliche andere Vorraussetzungen erfülle ich auch.

Nun habe ich an der Uni kaum Geld verdient und konnte "nur" 15.000 Euro Ansparen. Die Studiengebühren betragen allein ca 40.000 Euro. Ein Kredit muss also her - oder ich muss (mit immerhin 28 Jahren) meine Familie Fragen.

Das Studium dauert ca 1,5 Jahre. Ich plane 2 Jahre Aufenthalt in Hong Kong ohne eigene Einkünfte ein.

Nur: Was kostet mich dieser 2-Jährige Aufenthalt? Ich bin bereit meinen Lebensstandard auf das Nötigste herunterzuschrauben, ohne mich aber von der Gesellschaft ausschließen zu müssen.

Ich lerne momentan Chinesisch, was mir im Alltag hoffentlich weiterhilft. Ich hoffe in 1 Jahr die nötigsten Grundkenntnisse parat zu haben. Englisch spreche ich sehr gut (das Studium ist Englisch-sprachig).


Meine "Ansprüche" an mein Leben in Hong Kong für 2 Jahre:

- 12qm Zimmer, Zugang zu Klimaanlage, Dusche, Kochgelegenheit
- Versicherungen
- Tägl. Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- gesunde Ernährung
- "normale" gesellschaftliche Aktivitäten
- habe ich etwas vergessen?


Danke für Eure Hilfe!


Gregor Elsaesser


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 00:02 
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Zitat:
Ich lerne momentan Chinesisch, was mir im Alltag hoffentlich weiterhilft.


Wie waere es mit Kantonesisch?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 00:08 
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Ich weiß, dass man dort Kantonesisch spricht, so einen Kurs gibt es hier allerdings nicht an meiner Uni. Mir wurde gesagt, dass man in Hong Kong auch mit Mandarin gut zurecht kommt, da das dort wohl in der Schule gelehrt wird. Außerdem dürfte in einer (ehemaligen) englischen Kolonie englisch wohl auch recht verbreitet sein :-)

Trotzdem danke für deinen Hinweis! :!:


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 00:27 
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ElStudente hat geschrieben:
Ich weiß, dass man dort Kantonesisch spricht, so einen Kurs gibt es hier allerdings nicht an meiner Uni. Mir wurde gesagt, dass man in Hong Kong auch mit Mandarin gut zurecht kommt, da das dort wohl in der Schule gelehrt wird. Außerdem dürfte in einer (ehemaligen) englischen Kolonie englisch wohl auch recht verbreitet sein

Dass es keinen Kurs gibt, wundert mich nicht. Immerhin lernst du wahrscheinlich schon mal ein paar Zeichen, was sicher nicht verkehrt ist (Langzeichen mitlernen, macht es einfacher!), und sammelst Erfahrungen mit einer tonalen Sprache. Ich persönlich würde den Kantonesischkurs in HK allerdings nachholen, wenn dazu Zeit bleibt. Meine persönliche Erfahrung geht in die Richtung, dass man lieber englisch als chinesisch mit Ausländern spricht, die beide Sprachen sprechen. Zu allen anderen Fragen kann ich keinerlei Hilfestellung leisten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 00:41 
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Die Hong Kong University schlaegt 1250 Euro/Monat for:
http://www0.hku.hk/rss/pp2009/overseas_app.html

Es sollten (meiner unqualifizierten Meinung nach) auch ~1000 Euro/Monat + travel reichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 00:51 
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Danke! Den Hinweis mit um die 1250 habe ich schon gelesen, mir erschien das allerdings sehr hoch!

Offensichtlich ist aber unter 15.000 Euro Pro Jahr wenig zu machen - schade.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 05:25 
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Ich finde die 1250€ nicht uebertrieben. Ich war schon ein paar mal dort, und das Leben in HK hat definitiv keinen billigen Eindruck gemacht. Insbesondere, da du ja westlich leben willst. Da wird es mit 1250€/Monat schon in Peking eng.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 05:49 
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Das wird entscheidend davon abhaengen was das Wohnen kostet.
Ein bekannter von mir bezahlt fuer ein Studio (ca. 250 sqft = ca. 16 qm netto) in Jordan 8500 HK$ pro Monat. Und gerade westlich leben ist fuer 120 Euro definitiv nicht drin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 06:06 
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gibt es an der UNI keine Zimmervermittlung oder ein schwarzes Brett wo andere Mitbewohner suchen
In Deutschland gibt es das auch im www.


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 09:56 
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Muss es denn HK sein? Warum nicht die USA beim derzeitigen Dollarkurs? Mit Deinen Qualifikationen sollte es kein Problem sein, bei den dortigen Topinstituten unterzukommen - einzig die mangelnde Arbeitserfahrung könnte Dir zum Verhängnis werden. Dieses Problem könntest Du allerdings lösen, in dem Du arbeitest - und dann gleich noch ein wenig sparst. Glaub' mir, ein MBA bringt es gleich viel mehr, wenn Du schon etwas Einblick in die Abläufe in Unternehmen hattest, da Du dann die Theorie gleich auch mit der Erfahrung verknüpfen kannst. BWL-Modelle ohne Erfahrung auswendig zu lernen ist schon so ein ziemlicher Pain :lol:

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Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 16:53 
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Aremonus hat geschrieben:
Muss es denn HK sein? Warum nicht die USA beim derzeitigen Dollarkurs? Mit Deinen Qualifikationen sollte es kein Problem sein, bei den dortigen Topinstituten unterzukommen - einzig die mangelnde Arbeitserfahrung könnte Dir zum Verhängnis werden. Dieses Problem könntest Du allerdings lösen, in dem Du arbeitest - und dann gleich noch ein wenig sparst. Glaub' mir, ein MBA bringt es gleich viel mehr, wenn Du schon etwas Einblick in die Abläufe in Unternehmen hattest, da Du dann die Theorie gleich auch mit der Erfahrung verknüpfen kannst. BWL-Modelle ohne Erfahrung auswendig zu lernen ist schon so ein ziemlicher Pain :lol:
Warum nicht Kasachstan?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 16:59 
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Gibts da überhaupt ne China Town?


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 17:07 
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blur hat geschrieben:
Gibts da überhaupt ne China Town?
Wenn das nicht aber bestimmt einen Sack Reis :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 21:36 
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Zitat:
Warum nicht Kasachstan?


Gibt es da einen international bekannten MBA?

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 Betreff des Beitrags: Re: Lebenshaltungskosten Hong Kong
BeitragVerfasst: 09.11.2011, 22:03 
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VielUnterwegs hat geschrieben:
Insbesondere, da du ja westlich leben willst.

Woran machst du das fest?


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